Probleme mit Autoritäten

  • Ersteller Ersteller fetterKater
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So sehe ich das auch.
Es ist kein zeitliches Thema, es ist ein Lebensthema, das allerdings von Zeit zu Zeit, bei entsprechenden Transitauslösungen, in Bewusstsein gehoben wird.
Ich denke auch nicht, dass es mit dem Saturn-Durchlauf durch 10 getan ist. Wenn Saturn ins 11.Haus läuft, das ja so eine Art Heimat für Uranus ist, könnte die Saturn-Uranus-Thematik, die ganz explizit für Autoritätskonflikte steht, nochmal verstärkt aufkommen.
Hier mal die Gegenüberstellung Saturn - Uranus (aus Schlüsselworte zur Astrologie von Banzhaf):
Stabilität - Umbruch
alt - jung/neu
bewahren - reformieren
Gesetz - Freiheit
Rahmen setzen - Rahmen sprengen
Regel - Ausnahme
traditionell - modern/utopisch
normal - unnormal
chronologisch - synchron
kontinuierlich - plötzlich
Garantie - Verrat

lg
Gabi
Gut das du das erwähnst. Mein ganzes Leben durchziehen recht krasse Umbrüche meist mit einer totalen Bedrohung meiner Existenz. Ich baue sozusagen viel auf ( mit Geduld, sehr beharrlich, ordentlich und chronologisch) und aus einer doofen Laune heraus (keine Ahnung ob Langeweile oder schlicht irgend nen Bedürfnis nach Risiko dabei ausschlaggebend ist- es kann aber auch diese Ambivalenz zw. Freiheits u. Bindungsbedürfnis sein, die du zuvor erwähntest-und das ich scheinbar nur fähig bin in Extremen zu leben so nach dem Motto: Entweder Oder) setze ich alles aufs Spiel, verliere sehr viel und falle wieder an den Anfang. Dieses Spiel ist meist mit Lebenspartnerschaften in Verbindung (ich gebe hier zu viel nach). Momentan stehe ich wieder vor einem Neubeginn und Aufbau nach totalem Verlust.

Hier suche ich schon seit langem mich zu ordnen oder diesem zerstörrerischen, launenhaften Impuls nicht mehr nachzugeben.

Um das zu vervollständigen: Solange ich allein meine Pläne durchziehe und verfolge (geduldig, fleißig, beharrlich) rennt alles wie am Schnürchen auch nachdem das Ziel erreicht wurde und ich ernten kann. In dem Moment wo ich es zulasse, dass eine andere Person sich in meine Leben einmischt geht früher oder später alles den Bach runter. Als Kind waren das Autoritäten, die mein Leben schlicht zu ruinieren versuchten, da sie über meinen Kopf hinweg entschieden.
 
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So sehe ich das auch.
Es ist kein zeitliches Thema, es ist ein Lebensthema, das allerdings von Zeit zu Zeit, bei entsprechenden Transitauslösungen, in Bewusstsein gehoben wird.
Ich denke auch nicht, dass es mit dem Saturn-Durchlauf durch 10 getan ist. Wenn Saturn ins 11.Haus läuft, das ja so eine Art Heimat für Uranus ist, könnte die Saturn-Uranus-Thematik, die ganz explizit für Autoritätskonflikte steht, nochmal verstärkt aufkommen.
Hier mal die Gegenüberstellung Saturn - Uranus (aus Schlüsselworte zur Astrologie von Banzhaf):
Stabilität - Umbruch
alt - jung/neu
bewahren - reformieren
Gesetz - Freiheit
Rahmen setzen - Rahmen sprengen
Regel - Ausnahme
traditionell - modern/utopisch
normal - unnormal
chronologisch - synchron
kontinuierlich - plötzlich
Garantie - Verrat

lg
Gabi
Aber was anderes Gabi....wenn ich mir die Gegensätze so durchlese die du zw. Saturn und Uranus beschreibst, kann es nicht sein, da ich ja zur Zeit an einem Neubeginn arbeite (also Umbruch, neu, reformieren, Freiheit, usw), das mich dieser Transit in 11 dann in diesen Bereichen-ich meine, wenn ich meinen Fokus/Konzentration auf das Uranische (unter Bedachtnahme auf das Saturnische) lege-nicht eher unterstützen würde?

Ich ergänze: ich bin schon eher Saturnbetont und in gewissem Sinne auf Sicherheit bedacht, was im krassen Gegensatz zu anderen Konstellationen in meinem Horoskop steht. Mit dem saturnischen habe ich aber eher weniger Probleme, da ich mich hier nicht verliere. Im Uranischen verliere ich die Kontrolle und habe das nicht im Griff. Is insofern sicher ein Lehrnthema für mich hier den Überblick zu bewahren.
 
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Das mit dem geistig Vereinnahmen stimmt....da du schreibst: "nett ausgedrückt": Ich würde schon gerne wissen, was dir da sonst noch vorschwebt (weniger nett ausgedrückt oder besser auf den Punkt gebracht), denn auch wenn man mir das vorwerfen kann so bin ich doch auch andererseits sehr zur Eigenreflektion fähig und überdenke gut formulierte Kritik.:)

Zudem, keine Ahnung warum, kann ich selbst vereinnahmende Menschen nicht besonders gut ab und entziehe mich denen wenn es anders nicht geht. Zuerst ist da aber schon eher gegenseitiges Verständnis in meinem Fokus. Wenn nicht, dann eben halt nicht.

Hi Cayden,

ich antworte später, da wir kurz vor unserem Osterschmaus stehen....Und heute Nachmittag ist Kuchenschlacht mit Kinners angesagt.....Kurz gesagt, Ostern ist ziemlich anstrengend.:D

Bis dann also....


LG
Juppi
 
Hi Cayden,

ich antworte später, da wir kurz vor unserem Osterschmaus stehen....Und heute Nachmittag ist Kuchenschlacht mit Kinners angesagt.....Kurz gesagt, Ostern ist ziemlich anstrengend.:D

Bis dann also....


LG
Juppi
Hi Juppi,

viel Spaß bei der Osterschlacht und Danke im voraus:).
 
katnim,

abgesehen von dem was Juppi da bezüglich unserer Debatte auf dich bezogen schrieb, kann ich dich sehr gut ab und auch verstehen:D:).
 
Aber was anderes Gabi....wenn ich mir die Gegensätze so durchlese die du zw. Saturn und Uranus beschreibst, kann es nicht sein, da ich ja zur Zeit an einem Neubeginn arbeite (also Umbruch, neu, reformieren, Freiheit, usw)

Absolut! Saturn durch 11 ist die Zukunftsorientierung.
Ich glaube (verbessert mich) die klassiche Astrologie sieht das 11.Haus auch als Haus der Wünsche und Hoffnungen. Mit Saturn kommt das alles auf den Prüfstand. Probleme die sich ergeben könnten: die eigene individuelle Persönlichkeit, die im 11.Haus sozusagen auf dem Höhepunkt der Individualität ist, in gesellschaftliche Vorstellungen und Normen zu integrieren.
, das mich dieser Transit in 11 dann in diesen Bereichen-ich meine, wenn ich meinen Fokus/Konzentration auf das Uranische lege-nicht eher unterstützen würde?

Uranus unterstüzt immer Umbrüche, Neuanfänge, Lösungsprozesse. Ich persönlich halte Uranus für die Energie, die uns vorrantreibt. Wenn Saturn allerdings noch mitmischt, kommt das Gewissen ins Spiel. Saturn möchte keine Veränderung, möchte im Ist-Zustand verharren, blockiert Veränderungswünsche mit Zweifeln u.s.w.
Ich bin Uranus-Saturn- geprägt und weiß wovon ich spreche.:D
 
Diese beiden Wesenheiten zu vereinbaren ist schwer und oft zum Scheitern verurteilt. Was mich betrifft, so gehe ich - wenn irgend möglich - Plutonikern aus dem Wege. Sie sind mir ganz einfach zu anstrengend. Was für die Plutoniker vielleicht gerade mal so als "kleine Auseinandersetzung am Rande" gemeint ist - gar nicht der Rede wert - nervt mich schon ab. Das gebe ich offen zu. Da winke ich ab, entziehe mich, weil mich so ein destruktives Gerangel ganz einfach abturnt. Genau daraus entstehen dann die Missverständnisse. :cool:
Übrigens resultiert Dein Gerangel mit Cayden aus diesem Hintergrund heraus: Er hat ein ME/PL-QUA (und, wenn ich richtig gelesen habe, SO/PL-QUA). Da ist man versucht, Andersdenkende geistig zu "vereinnahmen", um es mal nett auszudrücken...Ein "Gespräch" von ME/PL mit ME/UR (Deine Wenigkeit) wird wohl früher oder später stets schiefgehen..... Aber das kann und muss man auch humorvoll sehen. Wenn etwas nicht geht, dann geht etwas nicht. Aber es ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung, wenn man weiß, warum etwas nicht geht. Und: Müssen wir uns eigentlich mit allen verstehen und eine Einheit bilden? Ich denke nicht. Ich glaube eher, dass dieses menschliche "Chaos", diese Reibung gewollt ist. Eine Lernaufgabe also.


Liebe Grüße
Juppi

Hi Juppi,

ich kann dir mal wieder beipflichten. Und ich denke auch, dass man sich nicht mit allen verstehen muss. Warum auch? Das was du über mich und Cayden schreibst stimmt gewissermaßen; ich habe nicht verstanden warum er die Sache nicht einfach loslassen kann und ständig darüber schreiben muss, aber er ist sachlich geblieben und das ist schon mal was.

Das ist z. B etwas wo ich sofort abbreche: sobald jemand, dem meine Meinung nicht gefällt, persönlich wird, anstatt auf sachlicher Ebene zu diskutieren, blocke ich ab und gehe. Dafür gebe ich mich nicht her. Ich blocke aber auch ab wenn die Diskussion in die Richtung geht, dass mich jemand von seiner Meinung unbedingt überzeugen will und meinen Standpunkt runter macht. So gerade bei einer politischen Diskussion mit einem online Bekannten geschehen. Ich hatte keinen Bock mehr nachdem er meine Argumente als von linken Politikern "abgekupfert" bezeichnet hat (was nicht wahr ist), während sein neoliberaler Kram ja natürlich auf seinem eigenen Mist gewachsen ist (behauptete er). Ich hatte auch mal eine Freundin, SZ Skorpion (generell sehr vereinnahmendes und herrisches Wesen), mit der ich nach einem Streit (den sie unnötigerweise vom Zaun gebrochen hat) gebrochen habe, der für sie - so wie du sagst - einfach mal so nebenbei zum Tagesablauf gehörte. Da sie bei diesem Ausraster (denn das war es; sie alleine hat rumgeschrien) Grenzen überschritt, war sie danach für mich nicht mehr existent. Solche Leute sind mir einfach zu anstrengend und ich habe auch keine Skrupel radikal den Kontakt abzubrechen. Was aber nicht heißt, dass ich generell Streit aus dem Weg gehe. Wenn er für mich sinnvoll ist, und der andere nicht unter die Gürtellinie schießt (was ihn/sie meiner Meinung nach sofort disqualifiziert), dann streite (oder argumentiere) ich auch gerne weiter. Zwischen den Arten von Streits gibt es ja eklatante Unterschiede.

Ich habe mir auch nie auf irgendwelche Zickenstreitereien eingelassen, die es Zuhauf gab als ich mal einen Nebenjob in einer Bar hatte, in der sich die Frauen untereinander nicht verstanden haben. Ich finde das sowas von unnötig. Wenn man nicht auf einer Wellenlänge ist hält man halt gewisse Distanz und schon erspart man sich den Stress.
 
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Wieso? Wer soll einem seine Autonomie nehmen können?
Die "verliert" man doch nur, wenn man sich an sein Autoritätsanspruch und somit an den anderer bindet.

Kampf um Autonomie ist kampf gegen die Konsequenz des eigenen Autoritätsanspruchs.

Es gibt Leute, die versuchen andere zu vereinnahmen. Mit solchen Leuten komme ich aber kaum in Kontakt, wahrscheinlich weil sie spüren, dass man das mit mir nicht machen kann. Aber generell wird sich ein Mensch, der auf seine Autonomie besteht, von jemandem, der andere gerne vereinnahmt abgrenzen müssen. Weil er sich eben nicht vereinnahmen lassen will.
Ansonsten kann ich das was du schreibst nicht nachvollziehen. Ich erlebe es anders als du.
 
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