Paranoide Persönlichkeitsstörung

Ich denke auch, daß sie in professionelle Hände gehört.

Das würde ich nach meiner aktuellen Kenntnis der Situation heute schon unterschreiben.

Denke an Dich, denn wenn ich mich richtig erinnere, hast Du vor nicht allzu langer Zeit eine schwere OP überstanden?

Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe
Ja, das ist auch so eine Sache. Sie war (ist) in vielerlei Hinsicht eine gute Frau gewesen, hat mir viel gegeben, hat viel für mich getan und war auch da, als ich operiert wurde. Anderer Seits konnten mich nicht einmal alte Freunde spontan im Krankenhaus besuchen. Zwei Freunde haben mich besucht, aber das musste ich frisch operiert, vom Krankenbett aus erst managen, dass es nicht zu einem unerfreulichen Zusammenstoß kam. Eine völlig unnatürliche, zwanghafte Situation, wenn ich mich so zurück erinnere.

Trotzdem wäre ich auch gern für sie da gewesen, wenn sie krank ist, wenn sie operiert wird. Leider war mir das durch ihr argwöhnisches Verhalten nie möglich. Vielleicht findet sie ja mal einen Menschen, der geduldiger, einfühlsamer, verständisvoller und psychisch stärker ist als ich und positiven Einfluss nehmen kann. Ich bin es nicht, das weiß ich heute.

Danke.
 
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Was mir halt aktuell ein bisserl Kopfweh macht, is mein eigener psychischer Zustand. Die ersten zwei Wochen nach der letzten Trennung war ich ziemlich oben auf, bedingt durch die Einsicht der Sinnlosigkeit dieser Fusion. War bei gutem Appetit, hab mich schon fast wieder auf meine normalen 80 Kilo raufgemampft und mich wohl gefühlt. Vor und nach dem Krankenhaus hab ich ja rapide abgenommen und hatte Befürchtung, demnächst durch ein Kanalgitter zu rutschen. Aber die letzten Wochen schien es wieder Berg auf zu gehen mit mir und selbst die Scheidung unserer Wege hat meinen Hunger nicht vertrieben.

Nur die letzten drei Tage ziehen mir wieder so dunkle Wolken durchs Gemüt und bewirken, dass mir kein Essen schmeckt. Wies ausschaut, muss ich wieder anfangen, meine Antidepressiva zu schlucken. Ich war sie schon komplett los und die Notwendigkeit, wieder ein Mittel gegen meine Verstimmung schlucken zu müssen, verstimmt mich erst recht.

Ich muss diese Wolkenbildung da irgendwie auflösen. Ich brauch keine Emotionen mehr, weder solche, die mich in die Depression ziehen, noch solche, die mich in die Manie ziehen. Einsicht und Vernunft ist das einzige, was ich noch brauche.
 
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Das würde ich nach meiner aktuellen Kenntnis der Situation heute schon unterschreiben.


Ja, das ist auch so eine Sache. Sie war (ist) in vielerlei Hinsicht eine gute Frau gewesen, hat mir viel gegeben, hat viel für mich getan und war auch da, als ich operiert wurde.
Niemand hat nur eine Seite, aber eine psychische Krankheit, ist auch nochmal was anderes.
Da kann sie sich noch so sehr bemühen, i-wann kommt die Krankheit zum tragen.
Anderer Seits konnten mich nicht einmal alte Freunde spontan im Krankenhaus besuchen. Zwei Freunde haben mich besucht, aber das musste ich frisch operiert, vom Krankenbett aus erst managen, dass es nicht zu einem unerfreulichen Zusammenstoß kam. Eine völlig unnatürliche, zwanghafte Situation, wenn ich mich so zurück erinnere.
Kann es sein, daß sie eine ganz andere Art von Liebe empfindet, als Du?
Kann es sein, daß sie Dich besitzen wollte - für sich ganz allein?

Trotzdem wäre ich auch gern für sie da gewesen, wenn sie krank ist, wenn sie operiert wird. Leider war mir das durch ihr argwöhnisches Verhalten nie möglich. Vielleicht findet sie ja mal einen Menschen, der geduldiger, einfühlsamer, verständisvoller und psychisch stärker ist als ich und positiven Einfluss nehmen kann. Ich bin es nicht, das weiß ich heute.

Danke.
Wenn ich das so lese, dann beschleicht mich das Gefühl, daß Du evtl. denkst, wieder etwas gutmachen zu müssen?
Ich halte Dich durchaus für einfühlsam, verständnisvoll, & stark.
Auch denke ich, daß Du in gewissen Dingen, durchaus positiven Einfluß auf sie genommen hast.
Doch es gibt eine Grenze, da geht man dann selbst vor die Hunde.
& diese Grenze ist fließend.
Viel zu spät bemerkt man dann, daß man schon mittendrin steckt.

Ich hätte meinem Ex auch gerne geholfen, denn er war wirklich krank.
Doch seine Krankheit hat mir i-wann Angst gemacht, & sie war dabei mich zu zerstören.

Wenn jemand nicht will oder kann, dann ist man machtlos, & ein anderer Weg wird sich auftun.
 
Ja, ich lieb(t)e sie, aber ich hab auch gespürt, wie meine Liebe leidet im Lauf der Zeit, Schwankungen, je nach Situation, ich hatte oft Angst, dass meine Liebe stirbt. Mal war sie wieder da, wie am ersten Tag, dann war sie wieder weg und ich war voller Zweifel, weil ich immer wusste, dass diese Verbindung nur aufrecht zu erhalten war, wenn ich meine eigene Autonomie untergrabe. Heute bin ich da, dass ich nicht mehr weiß, was ich fühle und wage gar nicht mehr, von Liebe zu reden. Ich will sie verstehen, aber ob ich sie noch liebe, das weiß ich nicht. Ja, vielleicht, auf eine andere Art.

Freunde, die vermitteln könnten... weiß nicht. Meine Freunde hat sie ja von vorne weg ausgeschlossen und ihre Freunde haben vor allem für sie Verständnis. Auch in deren Augen bin ich der Übeltäter. Ihnen gegenüber präsentiert sie sich als souveräne, lebenslustige Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und nur von ihrem charakterlosen Partner schwer entäuscht wurde. Ihre Freunde haben großes Verständnis für sie und sie genießen vor allem Unterhaltungsmomente miteinander aber sie haben keine Ahnung, wie schwer es ist, mit ihr zu leben und ihr alles recht zu machen.



Tja, und da ist der Punkt, andere sehen sie nicht als "paranoid gestörte Person " an. Wäre sie es, laut einer Diagnose wirklich , würden dass auch ihre Freunde mitbekommen,...dennoch sehen sie sie, so wie du es beschreibst, als souveräne, lebenslustige Frau , die mit beiden Beinen im Leben steht.

Wäre sie wirkich "krank" würden dass auch Freunde mitbekommen und FÜR dich Verständnis haben.
Also was stimmt an den Bild nicht, was du da aufzeichnest ?

LG Asaliah
 
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Tja, und da ist der Punkt, andere sehen sie nicht als "paranoid gestörte Person " an. Wäre sie es, laut einer Diagnose wirklich , würden dass auch ihre Freunde mitbekommen,...dennoch sehen sie sie, so wie du es beschreibst, als souveräne, lebenslustige Frau , die mit beiden Beinen im Leben steht.

Wäre sie wirkich "krank" würden dass auch Freunde mitbekommen und FÜR dich Verständnis haben.
Also was stimmt an den Bild nicht, was du da aufzeichnest ?

LG Asaliah
Es kann aber auch sein, daß ihre Freunde, sie niemals in einem emotionalen Gefühlsausbruch erlebten - so war es bei meinem Ex.
Niemand wußte wie er wirklich war, unsere Freunde waren geschockt.
 
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Tja, und da ist der Punkt, andere sehen sie nicht als "paranoid gestörte Person " an. Wäre sie es, laut einer Diagnose wirklich , würden dass auch ihre Freunde mitbekommen,...dennoch sehen sie sie, so wie du es beschreibst, als souveräne, lebenslustige Frau , die mit beiden Beinen im Leben steht.

Wäre sie wirkich "krank" würden dass auch Freunde mitbekommen und FÜR dich Verständnis haben.
Also was stimmt an den Bild nicht, was du da aufzeichnest ?

LG Asaliah

Es gibt auch Menschen, die sich, wenn sie darin einen Vortel erkennen, in einem bestimmten Umfeld - bei bestimmten Personen anders verhalten - als 'charmant', 'aufgeschlossen', 'charismatisch',..erlebt werden.

Das wird entweder hier http://m.youtube.com/watch?v=mIuOm7EFzlM oder in einem anderen Vid. mit diesem Mann beschrieben. :)
 
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Es kann aber auch sein, daß ihre Freunde, sie niemals in einem emotionalen Gefühlsausbruch erlebten - so war es bei meinem Ex.
Niemand wußte wie er wirklich war, unsere Freunde waren geschockt.

Das glaube ich unbenommen, da es ja eine andere Art der Beziehung ist und ich sehe sie eher als sehr "besitzergreifend" , aus den Aufzeichnungen heraus , aber deswegen noch nicht als "paranoid" :)
 
Das glaube ich unbenommen, da es ja eine andere Art der Beziehung ist und ich sehe sie eher als sehr "besitzergreifend" , aus den Aufzeichnungen heraus , aber deswegen noch nicht als "paranoid" :)

Eine Frau, die besitzergreifend ist, schlägt dem Freund aber nicht die Windschutzscheibe vom ausgeborgten Auto ein, nur weil das Auto verhassten Freunden gehört. Es ist sogar in der Zeitung gestanden.
 
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Es gibt auch Menschen, die sich, wenn sie darin einen Vortel erkennen, in einem bestimmten Umfeld u./o. bei bestimmten Personen anders verhalten - als 'charmant', 'aufgeschlossen',..,..erlebt werden.
Genau das meine ich.
Keiner unserer Freunde wußte was wirklich war.
Alle erlebten meinen Ex als liebevoll, & völlig gewaltfrei.
Doch er konnte auch genau das Gegenteil sein.
Dann war er böse, berechnend, & z.T. auch ziemlich brutal.
Er hatte 2 Gesichter...., denn genauso lieb wie er sein konnte, genau so böse konnte er werden.
Als wenn in seiner Brust 2 Herzen schlugen.
 
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