Mobbing

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Mittlerweile ist "Mobbing" (kommt von Mob) zu sonem "totschlagbegriff" geworden, der teils schon verwendet wird, wenn man eine andere Meinung hat, als das vermeintliche "Opfer".
Und da wird schnell die "MOBBING" Keule geschwungen.
90% sind Kinderkacke und wir nannten es früher einfach "sticheln".

Ich hatte beruflich mit richtigen Mobbingopfern zu tun, das ist ne ganz andere Sache, als dieses "mimimi" Verhalten, was in der webkultur Einstand gehalten hat.

Ein bisschen mehr psychologische Kenntnisse, und weniger Spiri Gequatsche würde bei so einem Thema weit mehr bringen.
 
Ich beziehe mich auf die persönliche Entschiedenheit im Charakter, im Da-Sein, im Auftreten.
Ob man mit Furcht durch die Welt geht. Oder Offenheit.
Ob Gegenwind eine Katastrophe darstellt. Oder eine Herausforderung.
Und vor allem: ob man leidgeprüft ist, also entsprechend differenziert zwischen Wichtigkeit und Unwichtigkeit.
Oder jedes krumme Wort umdreht und analysiert.

Ja, bin ich bei Dir, es ist ein Lern- und Entwicklungsprozeß.

Die Frage ist demnach wie man mit Mobbing umgeht, denn - wenn man sich gemobbt fühlt - kommen Ängste/Defizite hoch und können bestenfalls als Herausforderung genutzt werden.
 
Mittlerweile ist "Mobbing" (kommt von Mob) zu sonem "totschlagbegriff" geworden, der teils schon verwendet wird, wenn man eine andere Meinung hat, als das vermeintliche "Opfer".
Und da wird schnell die "MOBBING" Keule geschwungen.
90% sind Kinderkacke und wir nannten es früher einfach "sticheln".

Ich hatte beruflich mit richtigen Mobbingopfern zu tun, das ist ne ganz andere Sache, als dieses "mimimi" Verhalten, was in der webkultur Einstand gehalten hat.
Deswegen sag ich Ja, Strafanzeige machen
 
Die Frage ist demnach wie man mit Mobbing umgeht, denn - wenn man sich gemobbt fühlt - kommen Ängste/Defizite hoch und können bestenfalls als Herausforderung genutzt werden.
Auch hier sind wir dann wieder bei der Bereitschaft.
Nicht nur die, Mobbing als Hinweis zu verstehen.
Ob man Veränderung scheut. Oder bewirken möchte.
Konfrontation mit Schmerz und verletzenden Gegenüber sind nicht angenehm, eröffnen aber bedauerlicherweise die Chance zu innerem Wachstum und Stärke.
Der Umgang ist immer Spiegel des eigenen Selbst.
 
Möchtest du den Kollegen Maier aus der Personalabteilung anzeigen, weil er seine Paprika in der Kantine nicht mit dir geteilt hat?
Oder weil Herr Müller aus dem oberen Stockwerk deine Gefühle nicht erwidert?

Das ist ja auch kein Mobbing, das ist normales Verhalten.
Wenn aber die Person ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben korrekt kann, weil sie von den anderen mit Fehlinformationen gefüttert wird oder ihr bestimmte Informationen, die sie braucht, um arbeiten zu können, nicht erhält, dann ist es Mobbing und kann u.U. dazu führen, dass die Person gar entlassen wird.
Da muss sie sich wehren.
Allerdings gibt es auch sogen. Mobbingopfer, die selber durch ihr Verhalten, z.B. Mitarbeiter gegeneinander ausspielen, der eigentliche Mobber ist.

Gruß

Luca
 
Ich beziehe mich auf die persönliche Entschiedenheit im Charakter, im Da-Sein, im Auftreten.
Ob man mit Furcht durch die Welt geht. Oder Offenheit.
Ob Gegenwind eine Katastrophe darstellt. Oder eine Herausforderung.
Und vor allem: ob man leidgeprüft ist, also entsprechend differenziert zwischen Wichtigkeit und Unwichtigkeit.
Oder jedes krumme Wort umdreht und analysiert.

Das Problem bei Mobbing, und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Späßchen, sondern echte Feindseligkeit von mehreren zusammen gegen einen, ist, daß es über einen längeren Zeitraum zersetzend ist, das kann die selbstbewussteste und stärkste Person ins straucheln bringen und schlimmstenfalls zerbrechen.
Es ist auch die Frage, kann man sich dem entziehen, Job wechseln, Bekanntenkreis wechseln, Schule wechseln, nicht immer geht das so einfach, und der Gemobbte, der deswegen gehen muß, um sich zu schützen, hat auch allein dadurch schon ein Stück verloren und die anderen gewonnen.
 
Deswegen sag ich Ja, Strafanzeige machen
Was willste denn da anzeigen?
Bei dem was mittlerweile so als "mobbing" angesehen wird (Auch dank der tollen Medien), lacht sich ein Richter eher kaputt.

Wirkliche, richtige Mobbingopfer haben psychische Schäden dadurch, bzw sind in ihrer Alltagsbewältigung massiv eingeschränkt. Das ist schonmal das erste.
Und, es kommt zu "Schäden" bei der pers. Entwicklung (grad bei jungen Menschen).

Wird genauso unflätig benutzt, wie "Stalking".
mittlerweile lach ich nurnoch, wenn ich hier in dem Forum diese Worte irgendwo lese.


Wer sich mal die Mühe machen will, sich mit den psychischen Aspekten dahinter, und den Wirkmechanismen zu befassen, solle mal nach
"Zersetzungstechnik/ Methode der Stasi MfS" google befragen.
DAS war zB richtiges Mobbing; was teils bin zum Tod führte.
Und nicht so´n "bäh, der XY hat mir schonwieder den Stift vom Tisch geschubst"
 
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Das ist ja auch kein Mobbing, das ist normales Verhalten.
Richtig. Ich nahm das auf, weil es sich nun mal in den meisten Fällen um genau diese Wahrnehmung handelt.
Ad absurdum.
Es beginnt bereits im Sandkasten, wenn die Förmchen aus sind.
Niemand sprach davon, dass man sich nicht wehren darf. Im Gegenteil.
Aber man frage mal Mobbingopfer, wann sie in klaren Worten zur Gegenwehr ansetzen.
DA liegt der Hase. Tragen doch meist immer nur die Anderen die Schuld.
 
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