Mit der Seele im Einklang sein

Ist "Blumenhaftes" eine Blume? Oder der äußere/innere "Schein" einer Blume? ["Du hast etwas sehr blumenhaftes an dir" -> Bist du eine Blume?]
Entsteht die Idee einer Blume mit der Blume oder ist die Blume nur das "in die Welt kommen" von der Idee einer Blume?

Ich kann Blumenhaftes z.B. in einer blumigen Sprache ausdrücken

Meine Vorstellung von Gott ist so etwas "wesenhaftes" was alles durchdringen kann und hier und da sich mehr oder weniger perfekt in Wesen zeigen kann.

LGInti
 
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Entsteht die Idee einer Blume mit der Blume oder ist die Blume nur das "in die Welt kommen" von der Idee einer Blume
LGInti

Mutation: Das Ei war vor dem Huhn vorhanden. Eier gab es schon, keine Hühner. Als die Mutation eintrat, kam das erste Huhn zur Welt. Hat es da eine "Idee" gegeben? Oder wurde es "vorher gesehen" -> Eines Tages wird es ein Huhn geben....?

Oder ist "Mutation" das "Formen Gottes", wenn er "neues" erschafft? Ja? Dann war die Idee vorhanden, bevor die Blume zur Welt kam.....

Wesenhaft ist der Ausdruck eines Wesens
Wesentlich ist das Sein des Wesens
 
Diese zwei Aussagen scheinen sich zu widersprechen.

Eli möchte die Schatten direkt angehen und ins Licht holen, beim Grimmschen Märchen holt sich der Sucher erst mal die Fähigkeiten, die er braucht um die Schatten zu erlösen. Also was liegt an, erst mal sich selber vervollkommnen um dann perfekt geschult ganz professionell die anstehenen Probleme zu lösen, oder haben wir die Fähigkeiten schon längst, nur sind sie uns nicht bewusst und sie entstehen beim "learning by doing"?

LGInti

Eigentlich sind das 2 Paar Stiefel.
Etwas ans Licht zu holen, bedeutet an sich nur, dass man jetzt weiß, was Sache ist.
Wenn 's etwas zu erlösen gibt, ist das Zusatzarbeit.
 
Entsteht die Idee einer Blume mit der Blume oder ist die Blume nur das "in die Welt kommen" von der Idee einer Blume?
Mensch, Inti, was für eine herrlich formulierte Frage!
Wieso ist die mir nicht eingefallen? :)

Die Formulierung "in die Welt kommen" klingt viel besser und anschaulicher als mein "es ist die Umsetzung eines kommunikativen Ausdrucks." :)
 
Mutation: Das Ei war vor dem Huhn vorhanden. Eier gab es schon, keine Hühner. Als die Mutation eintrat, kam das erste Huhn zur Welt. Hat es da eine "Idee" gegeben? Oder wurde es "vorher gesehen" -> Eines Tages wird es ein Huhn geben....?

Oder ist "Mutation" das "Formen Gottes", wenn er "neues" erschafft? Ja? Dann war die Idee vorhanden, bevor die Blume zur Welt kam.....

Wesenhaft ist der Ausdruck eines Wesens
Wesentlich ist das Sein des Wesens
Eine Anmerkung hierzu:

Ich sehe keine tatsächlichen zwei Prozesse, bei denen ich den einen Prozess als Huhn bezeichnen könnte und den zweiten als Ei.
Ich sehe einen einzigen, ständig und kontinuierlich ablaufenden Gesamtprozess namens Natur bzw. Universum.
Es kommt darauf an, auf welche Ausschnitte des Gesamtprozesses ich meinen Fokus richte.
Manchmal sehe ich ein Huhn. Manchmal sehe ich ein Ei.
Diesen Ausschnitten haben wir Namen und Bezeichnungen gegeben, um uns besser zurecht zu finden.
Doch da sind keine zwei Prozesse, sondern nur ein Einziger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Somit wäre doch das BewusstSein die höchste Qualität, oder?

Bewusst sein-wer ist bewusst?
Hier ist ein Subjekt, ein bewusstes Subjekt.
Im Zentrum haben wir die Aufmerksamkeit, die sich in Wechselwirkung zum Beobachter (bewusstes Subjekt) befindet. Fehlt in dieser Dreieinigkeit noch das zu beobachtende Objekt, auf welches die Aufmerksamkeit aufmerksam wird.
 
Bewusst sein-wer ist bewusst?
Hier ist ein Subjekt, ein bewusstes Subjekt.
Im Zentrum haben wir die Aufmerksamkeit, die sich in Wechselwirkung zum Beobachter (bewusstes Subjekt) befindet. Fehlt in dieser Dreieinigkeit noch das zu beobachtende Objekt, auf welches die Aufmerksamkeit aufmerksam wird.
Veranschaulicht sieht das so aus. Die Darstellung skizziert das Wesentliche eines jeden Wahrnehmungsvorganges:

(2) Der Beobachter <-----> (1) Aufmerksamkeit <------> (3) Das Beobachtbare

Beides, sowohl (2) wie auch (3) sind Objektivierungen.

Begründung:
Es bedarf einer Objektivierung, damit es jemanden gibt, in diesem Fall den Beobachter (2), der subjektiv sein kann.
Alle subjektiven Eindrücke sind Objektqualitäten.
 
.vielmehr bin ich der Auffassung, dass unsere materielle Welt die Schattenwelt IST, zu der wir nicht erst hinabsteigen müssen. Die wenigen erleuchteten Menschen mal ausgeklammert (sie sind ja nicht von dieser Welt), leben die Menschen in der materiellen Welt ein Schattendasein, denn solange sie ihre materiellen fleischlichen Begierden und ihre gefühlsmässigen Anhänglichkeiten, sowie intellektuellen Ehrgeize nicht loslassen können und verdrängte Inhalte nicht erlöst haben, werden sie ihre Aufmerksamkeit nicht in ihre Erhöhung bringen, wo das Licht sie erreicht.

Liebe Mahuna,
sorry, aber das ist ein lebensfeindliches Menschenbild, das ich nicht teilen kann, wenn du sagst, die wenigen erleuchteten Menschen ausgenommen, leben die Menschen ein Schattendasein. Ich kenne viele Menschen, die zwar nicht erleuchtet sind, aber sich redlich bemühen, ein gutes mitmenschliches Leben ohne Gier und Geiz und Verbrechen zu führen, ich eingeschlossen.
Das Menschenbild, alle Menschen bis auf die wenigen Erleuchteten leben ein Schattendasein, solltest du nochmal überdenken.

Hingegen reicht es nicht aus, nur seine Aufmerksamkeit in die Erhöhung zu bringen, um Gier und Geiz und Verbrechen zu erlösen. Aufmerksamkeit allein hat noch niemandem geholfen, seine Schatten zu erlösen. Da ist mehr erforderlich, nämlich ein achtsames Leben mit Demut und Katharsis, wie ich dies in meinem Beitrag #214 beschrieben habe, wo du mir freundlicherweise ein 'Gefällt mir' gespendet hast.
Viele Menschen führen ein achtsames Leben den Mitmenschen, der Mitwelt und der Natur gegenüber. Achtsamkeit ist angesagt und soweit ich dich bisher wahrgenommen habe, bemühst ja auch du dich um ein achtsames Leben.

Achtsamkeit

ist eine Lebensqualität, die Aufmerksamkeit voraussetzt und ein eigenes Symbol besitzt. Das Symbol der Achtsamkeit ist die liegende 8, die sogenannte Lemniskate. Sie ist ein Zeichen für Unendlichkeit.

Lemniskate.jpg

Mittels Achtsamkeitsübungen, wie z.B. Kinhin, das achtsame meditative Gehen, wird der innere Focus auf die eigene Seele gerichtet, um gelassener und selbstbewusster zu sein
und
Alles Liebe
.
 
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Hingegen reicht es nicht aus, nur seine Aufmerksamkeit in die Erhöhung zu bringen, um Gier und Geiz und Verbrechen zu erlösen. Aufmerksamkeit allein hat noch niemandem geholfen, seine Schatten zu erlösen. Da ist mehr erforderlich, nämlich ein achtsames Leben mit Demut und Katharsis,
Im weiteren Verlauf deines Postings schreibst du doch selbst ganz richtig, dass Achtsamkeit eine Aufmerksamkeit voraussetzt, und nicht umgekehrt.
Jetzt dagegen schreibst du, dass Aufmerksamkeit allein noch niemandem geholfen hat.
Diese Argumentation hebelt sich selbst aus.

Achtsamkeit ist Fokussierung, während Aufmerksamkeit das ist, was mir eine Fokussierung ermöglicht.

Was genau ermöglicht dir denn (zu Ende gedacht), Demut und Katharsis anwenden bzw. bemerken zu können?
 
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Diese zwei Aussagen scheinen sich zu widersprechen.

Eli möchte die Schatten direkt angehen und ins Licht holen, beim Grimmschen Märchen holt sich der Sucher erst mal die Fähigkeiten, die er braucht um die Schatten zu erlösen. Also was liegt an, erst mal sich selber vervollkommnen um dann perfekt geschult ganz professionell die anstehenen Probleme zu lösen, oder haben wir die Fähigkeiten schon längst, nur sind sie uns nicht bewusst und sie entstehen beim "learning by doing"?

Schatten und Maske sind kein Widerspruch, Nach C.G.Jung steht der Schatten der Maske gegenüber.

Du hast die Fähigkeiten bereits, um Schatten zu erlösen. Ich habe diese in meinem Beitrag #214 genannt
 
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