Gott:
- ist keine Person
- hat kein Ich
- ist nicht begrenzt
- ist unendlich
- ist das Ganze
- erschafft sich aus sich selbst heraus
- ist Alles und die "Vielen"
- ist ewig
- war immer, ist, wird immer sein
....denn es gibt nichts außer Gott!
Gott erschafft die "Vielen", damit sie sich als Gott erkennen.
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Alles:
- ist ohne Person
- hat kein Ich
- ist nicht begrenzt
- ist unendlich
- ist das Ganze
- erschafft sich aus sich selbst heraus
- ist Gott und die "Vielen"
- ist ewig
- war immer, ist, wird immer sein
....denn es gibt nichts außer Alles!
Alles wird zu den "Vielen", damit sie sich als Alles erkennen.
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Die "Vielen":
- sehen sich als Personen
- glauben ein Ich zu haben
- sehen sich als begrenzt
- meinen endlich zu sein
- fühlen sich getrennt vom Ganzen
- erschaffen sich aus sich selbst heraus
- wollen Alles/Gott (nahe) sein
- wollen ewig sein
- sind nicht, waren nicht, werden niemals sein
....denn es gibt alles, außer den "Vielen"!
Die "Vielen" werden nicht Gott, damit sie die "Vielen" bleiben.
Das Ego ist und ist nicht! Der Teufel verführt, die Illusion verblendet.
Das Ziel ist weniger als nah, es ist schon da.
Gott ist jetzt und hier.
Jeder Weg ist immer Umweg.
Kein Weg führt zu "ihm" hin, alle führen von "ihm" fort.
Der einzige Weg ist der weglose Weg.
Das einzige Tun ist das Nicht-Tun.
Die einzige Antwort ist die Nicht-Antwort, die Dauer-Frage.
Die Dauer-Frage ist das Wunder. Sie ist der Schlüssel. Sie ist der tonlose Ton, das OM im Herzen, das Amen im Atem.
Das Staunen macht die Dankbarkeit.
Liebe! Oh, herrliche Vielfalt im EINEN.
Freude am Sein.
Begrenzung und Unendlichkeit in Einem.
Du verführerische Dualität.
Du grober Schicksalsschlag, du göttliche Gnade.
Du Fluch und Segen. Du Sklaventreiber und Erleuchtender.
Hinfort mit dir, der da mich versucht begehrend zu machen, zum ständig Suchenden, ....aber, bitte, komm, bleib doch noch ein wenig!
Du Hassliebe ohne gleichen. Was bist du grausam in deiner Liebe zu mir!
Was hast du mich blind gemacht, Herrscher der Dunkelheit? Freut es dich dass ich nunmehr nicht sehen kann, und du, Großartiger, wie kann ich dir nur huldigen, dass du mich hast träumen lassen um die Seligkeit des Erwachens verspüren zu dürfen?
Engel, was bist du gefallen? Vielleicht um mir aufzuhelfen?
Du hast doch Vater und Mutter mit mir gemein. So trage mich hinweg, mein Freund!
Ich lasse dich, dass du mich wieder sehend machst. Führe mich zu den Unseren. Ich verzeihe dir, und lass dich tun, denn ich habe deine Pläne gesehen!
Wahrlich von großer Kunstfertigkeit ist dein Gemälde. Die Augen brennen mir, möchte ich wegschauen. Aber, ist dies nicht das Jucken und Brennen, das ich spüre, wenn die klaffende Wunde heilt???!
Mache nun meine Augen tränend, und wenn sie mir ausfallen mögen, dann sei es so. Nicht mich wirst du länger in deinen Fängen halten können.
Nein, nicht ich sterbe, aber, dass du mit dieser fremden Leiche tun magst, wie es dir beliebt!
Denn nicht unserer Eltern erstes Werk ist dieses leblose Geschöpf.
Doch, sage mir, was ist mit unseren Schwestern und Brüdern? Schlafen sie?
War es nicht so, dass es geheißen hatte, wir mögen am heutigen Tage ein Familenfest zu Ehren unserer Lieben halten?
Wenn du sie nicht zu wecken vermagst, so werde ich es versuchen, obgleich ich sehe, dass dies dein Vermächtnis ist. Verzeihe mir, Brut des Größeren, ich handle aus Liebe!
Trete ab, lass mich das Licht den Menschen bringen. Du bist kein Nutzen. Sie haben Angst vor dir. Zu oft hast du ihren Schlaf gestört.
Ein Feind bist du ihnen geworden. Sie wollen deinen Tod, nicht deine Weisheit.
Ich werde ein gutes Wort für dich einlegen, denn ich weiß wie sehr du gelitten hast und jeder, der mit dir war.
Nicht sollen sie dich kreuzigen! Sie mögen ihr Eigenes vernichten, auf dass es endgültig vergehe.
Hassen sie dich, so hassen sie die Alten.
Denn haben sie dich erst erkannt, so haben sie auch die Quelle erkannt, und finden wieder zu ihr zurück!