So ganz blicke ich zwar in diesem Faden über Muttis und unterdrückte Weiblichkeit etc. nicht ganz durch, aber hier mal mein Senf.
Also ich bin weder der Meinung der Mann muss zwangsläufig den ersten Schritt machen, noch würde ich einem Mann hinterjagen der mir signalisiert, dass er kein Interesse an mir hat. Das fänd ich schräg, und kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen.
Zum anderen hat das für mich gar nichts mit dem im Eingangspost erwähnten Leben im Hier und Jetzt zu tun. Denn dann akzeptierst du das was ist und konstruierst dir kein Kopfkino das sich in einem Wunschdenken ergießt, so, dass du es sogar hier kommunizieren musst.
Einem Mann sein Interesse zu bekunden, ihn anzulächeln als Beispiel reicht ja eigentlich meist aus das bei gleichem Interesse eine Annäherung stattfindet. So jedenfalls meine Erfahrung, viel mehr machen muss man da als Frau eigentlich gar nicht.

So bin ich es jedenfalls gewohnt gewesen...damals, als ich noch jung und schön war. gg


Ich ging eigentlich nur dann direkt auf einen Mann zu wenn ich bemerkte, dass er sich interessiert, aber zu schüchtern ist den ersten Schritt zu machen. Das sind man ja im Blick und Gesichtsausdruck. Ach ja, ist alles ne Weile her....
Meine Einstellung und das Wichtigste ist, es findet sich so oder so das was sich finden muss. Daran führt kein Weg vorbei, für mich gibt es daher keine verpassten Chancen, oder ein Chance die ich verpassen könnte. Es ist organisch, wenn es sein soll gibts nichts zu planen um es umzusetzen noch zu verhindern. Es wird sich ergeben. Mag komisch klingen, aber für mich ist es so. Ich würde dir daher raten: Entspann dich.

Wenn er sich nicht für dich interessiert, dann ist er es nicht, so vergiss ihn. Dann ist es ein anderer der irgendwann kommt. Wenn du angeblich im Hier und Jetzt lebst, dürfte das kein Problem darstellen.
Da ich derzeit weniger auf öffentlichen Veranstaltungen bin lerne ich im RL kaum Männer neu kennen. Auf Fb gibt es zwar ein paar Wenige die ich ganz interessant finde und mit denen ich mich sowohl schriftlich als auch telefonisch über Spirituelles oder Berufliches austausche oder wir einfach nur miteinander rumkaspern und ablachen , aber gefunkt hat es bei mir bisher nicht, obwohl die Männer mir mitteilen das sie sehr wohl für mehr offen wären. Na ja, es ist lange her das ich das letzte mal verliebt war.
Dort ist es für mich relativ entspannt und die Kontaktaufnahme gestaltet sich simpel.
Sowas z.B.:
sagen wir mal so.... über sein leben, familie oder hobbys, das wäre schön und interessant. nur oft gehen die Gespräche in die richtung..... wie böse alle anderen sind. d.h. entweder wird das gleiche geschlecht oder halt die frauen schlecht gemacht, sich selbst bunt trappiert.
kommt in dieser Weise überhaupt nicht in unseren Gesprächen vor. Nicht bös gemeint, aber diese Einteilungen sind mir und meinen Gesprächspartnern zu überholt, und erinnert doch sehr an Alltags-Klatsch und Tratsch. Wobei es nicht so ist, dass wir nicht auch über gewisse Dinge oder diverse Konflikte sprechen die in diese Kategorien fallen könnten, aber eben mit dem Hintergrundwissen, dass eh nichts anders sein kann als so wie es ist. Und das wiederum verstehen eben nur jene...ähh, ja, die es halt verstehen. ;-)
Menschen die es nicht verstehen behellige ich aber auch nicht mit dieser Perspektive und habe auch mittlerweile kein Problem damit mich auf ihre Sichweise einzulassen. Alles andere bringt nämlich nichts.
Aber genau daraus entstehen die Probleme. Nehmen wir an, ein Mädchen ist schüchtern und kommunikationsgehemmt. Sie sucht sich einen Partner, der diese fehlenden Eigenschaften bei ihr ergänzt, der einen Freundeskreis hat, der sehr kommunikativ ist.
Naja, ob das stimmt. Ob ich als kommunikativer Typ zufrieden wäre mit einem Partner dem ich alles aus der Nase ziehen müsste? Ich glaub eher nicht.
Passt die Kommunikation, ist das alles lösbar, passt wie in mindestens 80% der Partnerschaften die Kommunikation nicht, dann werden diese Dinge zum Problem.
Jo, Kommunikation ist in einer Beziehung das A und O. Und auch mal (gemeinsam) schweigen können.
