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tyrael63
Guest
@ yinyang
ich schätze, du hast in gewisser weise den kern dessen, was wir als wirklichkeit empfinden, ziemlich gut getroffen. zumindest kann man es, denke ich als modell so sehen. nur, dass es nicht nur einem einzelnen so wie in der truman-show geht, sondern jedem von uns. in unserer wirklichkeit sind wir die hauptdarsteller und in unzähligen anderen die statisten, nebendarsteller. alles zugleich. und eben auch so etwas wie co-regisseur und co-autor. jeder sucht "seine" antworten, "seinen ausgang", und jeder "dient" durch sein handeln, leben, tun anderen dabei, die ihre
zu finden. ob als freund, helfer, gegenpart, bösewicht, was auch immer.
oder anders gesagt, egal was wir tun, wir können selbst nicht wissen, ob das, was wir tun, nicht in dem moment für jemanden anderen ein wesentlicher "teil" in seinem/ihrem puzzle ist. ebensowenig wie umgekehrt. wir können uns nur bemühen.
wenn man sich allerdings auch nur die gewaltige komplexität und wunderbare sychronizität eines solchen systems ein wenig vor augen führt, wird (mir zumindest) sehr schnell klar, dass das dann wohl kaum alles nur die eigene schöpfung sein kann.
so gesehen wären wir dann mal wieder an dem punkt, was geschieht, wenn regisseur und co-regisseur (oder autor und co-autor, oder beides...) sagen wir mal, unterschiedliche vorstellungen habe, wie's weitergehen soll, und was passiert, wenn ihre vorstellungen deckungsgleich sind...
aber was weiß ich denn schon wirklich...
Und das finde ich eben bemerkenswert, dass der Gedanke mehr als einer Person kommt.
ich schätze, du hast in gewisser weise den kern dessen, was wir als wirklichkeit empfinden, ziemlich gut getroffen. zumindest kann man es, denke ich als modell so sehen. nur, dass es nicht nur einem einzelnen so wie in der truman-show geht, sondern jedem von uns. in unserer wirklichkeit sind wir die hauptdarsteller und in unzähligen anderen die statisten, nebendarsteller. alles zugleich. und eben auch so etwas wie co-regisseur und co-autor. jeder sucht "seine" antworten, "seinen ausgang", und jeder "dient" durch sein handeln, leben, tun anderen dabei, die ihre
oder anders gesagt, egal was wir tun, wir können selbst nicht wissen, ob das, was wir tun, nicht in dem moment für jemanden anderen ein wesentlicher "teil" in seinem/ihrem puzzle ist. ebensowenig wie umgekehrt. wir können uns nur bemühen.
wenn man sich allerdings auch nur die gewaltige komplexität und wunderbare sychronizität eines solchen systems ein wenig vor augen führt, wird (mir zumindest) sehr schnell klar, dass das dann wohl kaum alles nur die eigene schöpfung sein kann.
so gesehen wären wir dann mal wieder an dem punkt, was geschieht, wenn regisseur und co-regisseur (oder autor und co-autor, oder beides...) sagen wir mal, unterschiedliche vorstellungen habe, wie's weitergehen soll, und was passiert, wenn ihre vorstellungen deckungsgleich sind...
aber was weiß ich denn schon wirklich...
Wem also was vormachen. Ich denke aufrichtig selbstkongruent zu sein und z.B. das Verhalten eines anderen zu werten, weil ich es eben wertend empfinde und mich dann damit auseinanderzusetzen, warum ich das denn so empfinde, ist bewusstseinsfördernder als sich selbst was vorzumachen und zu sagen, ja du bist wie ich und ist eh alles Liebe. Das wäre Selbstbetrug, wenn ichs nicht wirklich so sehe. Das Ziel Einheit zu kennen ist das eine, sich Hindenken geht wohl nicht, der Weg ist ein Prozeß, wobei ich heute den Gedanken hatte, dass es auch sowas wie nen Spontanzugang geben könnte 