Die Erleuchtung..........

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zitat von teigabild:

[lässt sich sehr schön als „Automatismus“ beschreiben. Ich nenne es das Zusammenwirken von Körper und Geist, meistens in der Form verwendet, dass eine immer wiederkehrende Tätigkeit dadurch vollzogen wird. Wie sehr wir davon bestimmt sind zeigt uns die Tatsache, dass wir meinen das „Ich“ in uns spricht mit seiner „Seele“. Eigentlich ist es genau umgekehrt, nämlich ich, die Seele, spreche mit meinem Mechanismus, in dem der Körper und der Geist werken.
Übrig bleibt die Seele und was in ihr gespeichert wurde, und dieser Mechanismus von Körper und Geist ist dann wenn es einmal soweit ist, ersatzlos gestrichen – kein Astralkörper, kein Licht, nichts – lei Seele.]

unterschiedliche meinungen sind nur oberflaechlich unterschiedlich, denn es hakt an gemeinsamen wortsinndefinitionen:

GEIST:

- gespenst
- seele eines verstorbenen menschen
- grosser geist (gott)
- verstand (mittleres selbst
- das ICH BIN oder auch hohes selbst oder auch goettlicher funke in uns
- geist der hier herrscht (ethisches kollektives bewusstsein einer gruppe oder firma oder...)

und dann erst SEELE:

und nun noch 'ich' und der mechanismus...

was soll das denn alles sein?

und welcher teil in uns ist das, der leuchtet?

lg
-
 
Aber gerne, aussteiger. :weihna1

... und dann erst SEELE:

und nun noch 'ich' und der mechanismus...

was soll das denn alles sein?


Du hast schon recht, jeder bekommt Eindrücke und Erfahrungsberichte
und stellt sich dann für sich sein Weltbild oder Geistbild zusammen.

Aber eines sollten wir nicht vergessen, wenn wir uns vom Körper verabschieden,
dann sollten wir es auch so mit der Energie halten, und Licht ist Energie.

Also keine Auferstehung in einem Körper materieller Art,
und keine Fortführung in einer Art Energie, wie es etwa das Licht ist.

Mit anderen Worten, etwas krass gesagt, wenn Du abkratzt bist Du in meinem lebenden Körper und Engergiebereich willkommen, weil ich noch lebe.
Jedoch umgekehrt, wenn ich den kürzeren ziehe, und Du ja wahrscheinlich ein Mann bist, klopfe ich an die Tür oder trete Dir das Tor ein.
Bei einer Dame geht das eben mit dem Tunnel ein wenig harmonischer.

und welcher teil in uns ist das, der leuchtet?

Es leuchtet nichts in uns, sondern das ist eine Darstellungsform der Seele.
Am Beispiel des Tageslichtes, wird mit der Lichtsymbolik eine Ausdrucksform gewählt,
damit etwas kommunikativ diesem Mechanismus von Körper und Seele mitgeteilt werden kann,
aus der Sicht und Erfahrung der Seele allein.

Jedoch nicht in dem Sinn: „Hoppalla, jetzt singen wir ein Lied!“
Sondern in einer Vorbereitung. Bejahend den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, oder hinweisend auf eine Verbesserung, oder gar die Warnung vor einer drohenden Gefahr. Immer die Voraussetzung schaffend, dass dieses Miteinander so lange wie möglich erhalten bleibt, aber auch der unmissverständliche Hinweis, es gibt darüber hinaus etwas Unabhängiges und Eigenständiges.

Noch ein Wort zu diesen Hilfsmitteln oder Bindungen an eine bestimmte Person im Jenseits. In der ersten Zeit ist das eine unmittelbare Trauerarbeit, ganz klar. Aber mit der Zeit sollten dann die Toten ihre Toten begraben.

Das hat eine tiefere Bedeutung, es ist nicht so, dass diese Kommunikation 1 : 1 nicht klappt,
jedoch sind das dann nur sehr geringe Wahrnehmungen und man muss schon sehr viel Erfahrung damit haben,
um solche einfache Mitteilungen wahrzunehmen.
In einer Gemeinschaft kommt die bessere Qualität und auch die bessere Sortierung in der Aussage zum tragen.
Nun ja, es gibt da noch die „Bedienung“ der körperlichen Funktionen von außen,
aber da muss sich ein einzelner „Absender“ schon ganz gut zurecht finden.

Ja, wir wollen es nicht gerne hören, aber davon ausgehend und erweiternd dann
beschäftigt sich Seele immer mit der Absicherung und Verbesserung des Lebens – wie ein Haftelmacher!

Fast könnte man die Seelen mit den Leukozyten des Blutes vergleichen.




und ein :weihna2
 
Wenn Taigabid sagt.....Es ist nicht falsch, und darum wiederhole ich es gerne, Erleuchtung wie man es nennt, kann man nicht kaufen und auch nicht geschenkt bekommen, daher ist ein Lehren oder Belehren hier auch nicht möglich. Bestenfalls kann man die erforderlichen Grundbedingungen schaffen, aber erleuchtet sein muss man schon selbst – auch wenn es sehr lange dauern kann, bis man angekommen ist.

Von Genossenschaften und so versteh ich ja wenig, aber den Satz finde ich sehr gut!
Gerade der Bezug auf die Gegenwart, dass man erleuchtet sein muss, um die Erleuchtung zu finden trifft den Nagel auf den Kopf.
Wir alle können nicht nach etwas suchen, das wir nicht haben.......schon gar nicht bei den Anderen, um es dann zu haben.
Wir müssen es nur ent-decken.
 
@ teigabild: danke fuer den ausfuehrlichen erklaerungsversuch - stimme nicht mit dir ueberein, aber das muss ja auch nicht sein...

liebe gruesse
 
Aus J. Krishnamurtis Notizbuch; 3. Oktober 1961

Mitten in der Nacht, als es ganz ruhig war, in einem kleinen Haus am Wald, war die Meditation reines Entzücken, ohne das Flattern eines Gedankens mit seinen endlosen Feinheiten. Es war eine Bewegung, die kein Ende hatte, und jede Regung des Gehirns war still und beobachtete aus der Leere heraus. Es war eine Leere, die kein Wissen gekannt hatte, es war Leere, die keinen Raum gekannt hatte; es war leer von Zeit. Es war leer über alles Sehen, Wissen und Sein hinaus. In dieser Leere war Ungestüm, das Ungestüm des Sturms, das Ungestüm des explodierenden Universums, das Ungestüm der Schöpfung, das niemals in irgeneind einer Form zum Ausdruck kommen konnte.

Das kenne ich nur zu gut. Aber was haben diese Sinneswahrnehmungen mit Erleuchtung zu tun, was immer jeder auch darunter verstehen mag?
 
Hallo shirdi,


Wenn Taigabid sagt.....Es ist nicht falsch, und darum wiederhole ich es gerne, Erleuchtung wie man es nennt, kann man nicht kaufen und auch nicht geschenkt bekommen, daher ist ein Lehren oder Belehren hier auch nicht möglich. Bestenfalls kann man die erforderlichen Grundbedingungen schaffen, aber erleuchtet sein muss man schon selbst – auch wenn es sehr lange dauern kann, bis man angekommen ist.

Von Genossenschaften und so versteh ich ja wenig, aber den Satz finde ich sehr gut!
Gerade der Bezug auf die Gegenwart, dass man erleuchtet sein muss, um die Erleuchtung zu finden trifft den Nagel auf den Kopf.
Wir alle können nicht nach etwas suchen, das wir nicht haben.......schon gar nicht bei den Anderen, um es dann zu haben.
Wir müssen es nur ent-decken.

Jetzt muss ich darauf achten, dass ich die Betrachtungen nicht durcheinander bringe. Wenn man etwas erkennt, also für möglich hält, oder gar damit eine Erfahrung gemacht hat, also ein solches Bestehen tatsächlich und wirklich nachvollzogen hat, dann kann es schon geschehen, dass man sich ganz und gar daran orientiert und in diesem Denken eine feste und unerschütterliche Sichtweise und Bewertung eingenommen hat. Obwohl doch Erkenntnis mit Wissen zu tun hat, eigenes und fremdes. Darüber hinaus kann man durchaus einen persönlichen Weg eingeschlagen haben, aufgrund dessen, und dann neigt man dazu diesen seinen Weg besonders hervorzuheben.

Zum Beispiel könnte jemand Schwimmen können, und geht trotzdem nicht ins Wasser,
oder ein anderer hat Schifahren gelernt und macht sich nichts daraus die Pisten unsicher zu gestalten. Oder Tanzen, Radfahren und und und …

Er fährt vielleicht nur einen Geländewagen durch die Gegend und beschäftigt sich als Hobbygärtner – im übertragenen Sinn.

„Milchgenossenschaft“ – das ist so ein Wort. Ein Aufhänger wenn man mit einem Wort vieles sagen möchte. Etwa der Mensch ist von Beginn weg darauf trainiert zu konsumieren, zu nehmen, und das Verlangen und Bekommen ist eine Selbstverständlichkeit. Hier umzudenken, dass die wahren Werte aus dem Inneren kommen, aus den eigenen Talenten, das ist ein Umdenken, ein Umgestalten. Daran lässt sich aber auch die Schwerfälligkeit und Langatmigkeit unseres Systems erkennen.

Anderseits muss man dazu sagen, wenn die spirituellen Werte jene Größe erreicht haben, dass sich sogar das Militär dafür zu interessieren beginnt, dann hat man es wirklich geschafft – denn es könnte doch eine Waffe sein, und die muss man vor dem Gegner in seinem Arsenal gebunkert haben! Daran kann man scheitern – „Chrtistus“ im römischen System; oder in seinem Wirken aus den Erwartungshaltungen des Normalverbrauchers heraus verkannt werden – Moses oder Mohammed.

Sollte sich aber die Schlagkraft der jeweiligen Spiritualität als zu gering herausstellen, dann könnte man immer noch zu den verschiedensten Agenden herangezogen werden und dadurch sein Selbstbewusstsein kräftigen, oder zumindest von der sympathischen Seite her seine Ruhe haben – Uri Geller.

Oder in der einfachen Form kann man sich auch als kriminalistischer Spürhund einen Namen machen – Agatha Christie, Alfred Hitchcock, James Bond.
Aber das ist dann schon wieder viel zu nahe an der Realität.

Es gibt eh´ genug Warnschilder auf dem Weg:
Vom „Blaumilchkanal“ bis zur „Venusfalle“ – woher kommen wir, wohin gehen wir?




und eín :zauberer1
 
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Wenn wir auch alle so klug in unseren Ausführungen sind, so ist mir die Seligpreisung der Einfältigkeit doch noch in Erinnerung. Denn wenn es einem Menschen auf dieser Welt möglich ist Erleuchtung zu finden, dann muss es auch für alle gelten. Damit hält sich die Klugheit des Einzelnen wohl selbst in Schach. Wir sind es nur gewohnt alles gedanklich zu lösen.............sogar die Loslösung von den Gedanken.
 
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