Jaja, Du Spion Du, von der Milchgenossenschaft
Ich habe es schon andeutungsweise anklingen lassen, kann sein gelegentlich auch ziemlich deftig die Tür eingetreten, wenn ich meine Meinung kundgetan habe, aber es soll nicht so stehen bleiben, sondern ein wenig begründet werden.
Unser materielles Leben aus Masse und Energie wird einmal geringer werden, reduziert. Wenn nun Erleuchtung direkt mit Licht in Verbindung gebracht wird, dann ist darin zwar eine Anerkennung der Reduzierung festzustellen, aber trotzdem bleibt man an einem Teil hängen. In diesem Fall an der Energie. Früher war das anders, da hat man sich eine körperliche Auferstehung vorgestellt, eine materielle. Jetzt scheint es eine Annäherung auf einer erhöhten Ebene zu sein.
Es ist nicht falsch, und darum wiederhole ich es gerne, Erleuchtung wie man es nennt, kann man nicht kaufen und auch nicht geschenkt bekommen, daher ist ein Lehren oder Belehren hier auch nicht möglich. Bestenfalls kann man die erforderlichen Grundbedingungen schaffen, aber erleuchtet sein muss man schon selbst auch wenn es sehr lange dauern kann, bis man angekommen ist.
Stimmt schon, Schlaf, Entspannung und Meditation sind dazu recht praktisch, obwohl man ergänzend sagen muss, es geht im liegen, aber auch im sitzen, stehen und gehen
So, jetzt kommt es!
Ein wesentlicher Punkt wurde noch nicht angesprochen. Was ist das Gegenteil von Meditation? Also das was man banal als Alltag bezeichnet, das lässt sich sehr schön als Automatismus beschreiben. Ich nenne es das Zusammenwirken von Körper und Geist, meistens in der Form verwendet, dass eine immer wiederkehrende Tätigkeit dadurch vollzogen wird. Wie sehr wir davon bestimmt sind zeigt uns die Tatsache, dass wir meinen das Ich in uns spricht mit seiner Seele. Eigentlich ist es genau umgekehrt, nämlich ich, die Seele, spreche mit meinem Mechanismus, in dem der Körper und der Geist werken.
Übrig bleibt die Seele und was in ihr gespeichert wurde, und dieser Mechanismus von Körper und Geist ist dann wenn es einmal soweit ist, ersatzlos gestrichen kein Astralkörper, kein Licht, nichts lei Seele.
Nun ist es nicht so, dass dieser Automatismus ein reiner Blödsinn wäre, sondern er erspart uns das ständige neue Aufbauen einer Handlung, etwa das Aufschlagen einer Nuss mit einem Stein.
Aaah! Ich muss mich nun von diesem Netz des Alltagsstress ein wenig entspannen
Ganz so fremd ist uns dieses Erkennen unserer Situation gar nicht, die Frage dabei ist nur, wie weit ist man bereit zu gehen?
Noch ein Wort zu diesem Automatismus, weil ich ihn gerade bei der Hand habe. Gar nicht so selten wird er auch als Mittel verwendet, dort wo man ihn am wenigsten erwartet bei einem Medium. Zum Beispiel kennen wir die Handhabung, dass eine Wahrsagerin ihre Ausführungen so darstellt:
Mein helfender Geist aus dem Jenseits, Leopoldine, hat mir soeben mitgeteilt
Das ist nichts wirklich etwas Schlechtes, oder gar kritikwürdig, sondern es zeigt uns nur wie weit es mit der Orientierung der betreffenden Hellseherin her ist, wenn sie zu solchen Hilfsmitteln Zuflucht nehmen muss, um nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren.
In diesem Licht ist auch die vielsagende Weisung in der Form von Gesetzen und Geboten zu verstehen, die ursprünglich von dem aus ägyptischer Abstammung rührenden Moses so dargestellt wurden,
sich nicht der Zauberei und Magie zu verschreiben,
und auch nicht den Ahnenkult im Einzelnen zu betreiben.
Jaja, Du Spion Du, von der Milchgenossenschaft
und ein
