Alles steht bereits fest!

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Ist das letzlich nicht eigentlich ziemlich egal?
Letztendlich macht das den einzigen Unterschied
ob du den Zuschauer auch noch im Film erkennst. (Allerdings, wer erkennt das dann.)


...Howlywoodanalysen...
sind für mich Teil des Filmgenusses. ist aber mein persönlicher Faible, und tut nix zur Sache :-))



Die vielleicht über einen lineraen Film hinausgehende interaktive Komplexität der potenziellen steuerbaren Variablen in und durch die Interaktion vieler zugleich lasse ich mal der Einfachheit halber weg.
Wie meinen?
 
Bussardin: Wenn alles voherbestimmt ist, inwieweit tragen wir überhaupt noch eine Verantwortung für unser Leben?

Muggle: Überhaupt nicht.

das ist dann gedanklicher Selbst-Mord, Muggle.
Totale Verantwortungslosigkeit.

Willkommen in der nächsten Inkarnation als Mikrobe... da lernst du dann, dass es doch Verantwortung gibt... wenn auch erstmal ganz bescheiden.

Muggle: Es gibt jeden für alles mögliche einen Anreiz. Aber es gibt keinen Anreiz für den Anreiz. Und das mit der Seele, die vor der Inkarnation überlegt was auf Erden zu tun ist, ist Bulshit.

soviel mindf*** hatte ich auch mal, als ich 12 war...

Der Verstand kann sich diese Dinge alle vormachen...
er kann sich vormachen, erleuchtung zu erfahren...
er glaubt dann, dass es ihn selbst nicht mehr gibt...
ganz einfach, schalt die thalamischen Projektionsbahnen auf Durchzug... schon gehts los...
dann biste im negativen nirvana des "mich-jibbet-doch-garnich"...

das hat aber nichts, aber auch wirklich gar nichts mit wirk-licher Erleuchtung zu tun...
wirklich ist es dann, wenn es wirkt...
wo sind die Kranken, die du geheilt hast?
wo ist die Freude, die du anderen schenkst?
 
Bussardin: Wenn alles voherbestimmt ist, inwieweit tragen wir überhaupt noch eine Verantwortung für unser Leben?

Muggle: Überhaupt nicht.

das ist dann gedanklicher Selbst-Mord, Muggle.
Totale Verantwortungslosigkeit.

Willkommen in der nächsten Inkarnation als Mikrobe... da lernst du dann, dass es doch Verantwortung gibt... wenn auch erstmal ganz bescheiden.

Muggle: Es gibt jeden für alles mögliche einen Anreiz. Aber es gibt keinen Anreiz für den Anreiz. Und das mit der Seele, die vor der Inkarnation überlegt was auf Erden zu tun ist, ist Bulshit.

soviel mindf*** hatte ich auch mal, als ich 12 war...

Der Verstand kann sich diese Dinge alle vormachen...
er kann sich vormachen, erleuchtung zu erfahren...
er glaubt dann, dass es ihn selbst nicht mehr gibt...
ganz einfach, schalt die thalamischen Projektionsbahnen auf Durchzug... schon gehts los...
dann biste im negativen nirvana des "mich-jibbet-doch-garnich"...

das hat aber nichts, aber auch wirklich gar nichts mit wirk-licher Erleuchtung zu tun...
wirklich ist es dann, wenn es wirkt...
wo sind die Kranken, die du geheilt hast?
wo ist die Freude, die du anderen schenkst?

Liebe Leute,

ich habe im Moment nicht sehr viel Zeit. Aber nach und nach will ich versuchen auf die Fragen einzugehen.

Man kann von Verantwortung sprechen, als einer der Inhalte dieses Schauspiels, wie ich es mal nennen möchte. Aber letztlich gibt es keine Verantwortung für die Verantwortung. Die Vorstellung vom freien Willen ist paradox.

Und noch ganz kurz......

Erleuchtung hat nix mit Freude schenken oder Wunderheilung zu tun. Nullkommagarnix. Kein Glockengeläut, kein Engelschor, kein Wasser zu Wein.
 
Mir fehlt auch noch die Antwort von den Erleuchteten.... Wozu das alles?? Warum gibts einen Film und nicht einfach nix oder alles?????

Warum nicht? Irgendwie muss das Sein ja sein. Der Traum muss geträumt werden, wenn es ein Traum sein soll. Aber wie gesagt, du bist nicht der Träumer, sondern du wirst geträumt. Und du bist der Traum. Es gibt nur das.
 
Mein suchendes Ego fragt das, liebe(r) Schooko.

@Muggle.. du machst den Eindruck als wären deine Sichtweisen für dich selbst stimmig. Stimmt das? Kannst du dieses Wissen auch für dich anwenden, ich mein, gehts dir gut mit diesem Wissen? :-)

Für mich? Es gibt kein Ich, für den etwas stimmig ist. Dieses "stimmig anfühlen" kann passieren und ja, es passiert auch. Es fühlt sich also stimmig an. Und mit dem Wissen ist es genau so. Da ist ein Wissen, aber es ist nicht mein Wissen. Kein Wissen, dass man einer Person zuordnen könnte. Na ja, und wirklich anwendbar ist es auch nicht. Aber mit der Erkenntnis tritt ein Gefühl von Freiheit auf. Aber was will man anwenden? Anwendung geschieht einfach, wenn sie geschieht. Das hier ist kein persönliches Ding. Die Identifikation löst sich auf. Es gibt einfach keinen Grund für die Annahme, dass ich dieser Typ hier bin und das alles was der Typ nicht ist ich nicht bin. Ich verstehe nicht mehr wie man davon ausgehen kann.
 
Es gibt kein Werden sondern nur das Sein. Der Zeitpfeil ist eine Erscheinung im Jetzt.
Es wird nichts, es ist.
Die große Illusion ist die Abfolge von Zeit. Wo aber kein wirklicher Zeitfluss existiert kann im Grunde überhaupt nichts geschehen.
Die vermeintlichen Ereignisse finden in Wahrheit gar nicht statt.
Und ganz klar, Eristda hat Recht. Einen freien Willen kann es nicht geben. Womit ich allerdings ganz gut klar komme ( was selbstverständlich nicht an mir, dem soenannten Individuum liegt weil es als solches schlichtweg überhaupt nicht existiert ).

j.E. Mensch ist Sein BewußtSEIN.
Dieses BewußtSEIN ist sich seines IchSelbst noch nicht vollkommen bewußt.
Um sich seines IchSelbst=BewußtSEINS vollkommen bewußt zu WERDEN; heißt um sich vollkommen bewußt zu WERDEN das es bereits Bewußtheit IST, erfährt es durch den materiellen Körper was Bewußtheit nicht ist....um darüber zu erfahren was Bewußtheit ist.

Man kann nicht sagen, dass heute feststeht was morgen wird, denn morgen IST heute.

Doch, indem im Jetzt ge,-SEHEN--HÖRT-FÜHLT werden kann das Jetzt von morgen, was wiederum Jetzt ist, das bereits vom BewußtSEIN festgelegt wurde. Auch ist ersichtlich ob das was bereits vom BewußtSEIN festgelegt wurde wieder verändert wird.
Das funktioniert, weil das BewußtSEIN fähig ist grenzenlos zu Sehen, Hören und zu Fühlen, was = Bewußtheit ist.

Einen freien Willen gibt es wirklich nicht, doch dem BewußtSEIN das noch am WERDEN ist erscheint dies in seiner Realität als existent. Heißt die Realität ist zugleich eine Illusion

*g constantin
 
Das Ding ist noch ein bisschen verrückter. Das Wissen geht nämlich nicht vom Wissenden aus, sondern erscheint zusammen mit dem Bild des jenigen der dieses Wissen vermeintlich besitzt.
Wirklich besitzt hier niemand irgendwas, denn der Besitz ist nur eine weitere Erscheinung. Und Alles ist das Eine, das in Vielfalt erscheint. Dazu gehört der Muggle, der Zeitpfeil und Spongebob Schwammkopf. Es ist auch Quatsch, dass wir alle miteinander verbunden sind. Wir sind eins. Da gibts nix zu verbinden. Es gibt nur das Eine. Aber das alles ist natürlich vom Individuum nicht erfahrbar. Denn im Moment der Erkenntnis tritt die Erscheinung des Erfahrenden zurück, weil es den Typen als solchen nie gegeben hat. Was erkannt wird ist, dass es keinen gibt der erkennt. Ich weiss wovon ich spreche. Genauer gesagt, ich wüsste es wenn es mich, ein Wissen und die Sprache gäbe. Ach nee, dann wüsste ich es ja gerade nicht.....hmmm. Und das ist der Punkt, an dem die Worte versagen.

Korrekt, es gibt nichts zu verbinden, es ist bereits verbunden. Es ist bereits EINS was sich dessen noch unbewußt.
Heißt, dem, dem es bereits volkommen bewußt ist, das er EINS mit Allem ist, verbunden ist mit Allem zugleich, d.h. es muß diesem nicht bewußt werden:), denn es IST ja bereits:), der denkt nicht darüber nach das es sich verbinden muß. Die Menschen die sagen, du mußt dich verbinden, das geht folgend...Anleitung wie ein Mensch in die bedingungslose Liebe gelangt:D, die sind sich der Verbindung, des BewußtEinsSeins noch nicht vollkommen bewußt, geWORDEN. Sind sich noch nicht vollkommen bewußt das es bereits IST.

*g constantin
 
Ach, das ist eigentlich ganz egal. Nur ist die Aussage "ich bin erleuchtet" ganz einfach immer falsch, denn sie birgt schon in sich einen Widerspruch. Darum verwendet man diese Floskel normalerweise auch nicht.

Worte erscheinen wie sie erscheinen, oder auch nicht. Es steckt kein handelndes Individuum dahinter. Der sprechende ist nur eine Erscheinung, die mit der Erscheinung "seiner" Worte die Bühne betritt.

Es gibt kein Ich. Wer zum Geier sollte also erleuchtet sein?

Es gibt ein BewußtSein das von sich denkt-empfindet glaubt ein IchSelbst zu sein, was ja auch wieder wahr ist für den, der sIch Selbst noch unbewußt ist.

*g constantin
 
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Es ist alles was sich verwirklicht.

wenn es bereits EINSein ist, muß ja auch nichts verwirklichlicht werden, oder?

Heißt es gibt keine Verwirklichung-kein Werden weil es ja bereits IST, oder?

Wäre es tatsächlich so, wie du schreibst kein Werden nur Sein....das Ist....wieso leben die Menschen nicht ihr BewußtSein als EinsSein?

*g constantin
 
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