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Zitat von Reinfriede - Warum lässt man zu dass man verletzt wird

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Eberesche, 22. März 2005.

  1. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
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    Reinfriede hat in einem Tread einen schönen Spruch gesetzt:
    Was haltet ihr davon? Ich wollte ihn erst als Signatur verwenden, aber dann habe ich es mir anders überlegt.
    Ich finde diesen Spruch sehr gut, er passt auf meine momentane Situation.
    Warum läßt man sich von einigen Menschen so viel bieten? Warum setzt man ihnen keine Grenzen?
    LG Tarot
    *malebenofftopicgeh*
    P.S.: Lieber Ironwhistle, die vorherige Signatur fand ich besser ;)
     
  2. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    19. Mai 2003
    Beiträge:
    8.025
    Ort:
    Oberösterreich
    Ja du hast recht, dieser Satz ist wirklich schön und beinhaltet soviel wahres.

    Warum man sich ständig verletzen lässt ohne dass man dem anderen eine Grenze setzt?
    Eine gute Frage....

    Vielleicht weil man zu gutmütig ist um NEIN zu sagen um zu sagen hier und jetzt ist schluss.
    Weil veilleicht auch irgendwo eine Hemmschwelle da ist dass man den gegenüber damit auch verletzen kann. Weil man vielleicht angst hat denjenigen zu verlieren wenn man ihm seine Grenze zeigt.

    Denn wer kann einem denn verletzen, doch nur wer, den man gerne hat, zumindest ist das bei mir so. Fremde Menschen können mich nicht verletzen, oder besser gesagt gehe ich darauf entweder nicht ein, oder sage klar und deutlich jetzt is aber genug. Aber richtig verlezten, so dass es richtig wehtut, nein so ist es bei einem Fremden nicht.

    Das sind nur mal die ersten spontanen Gedanken, werd noch ein wenig nachdenken gehn, bis später

    LG
    Margit
     
  3. Reinfried

    Reinfried Guest

    Hallo Tarot!

    Ich glaube, dass man Verletzungen oft geradezu "ansteuert". Mir ist es selbst oft bei bestimmten Themen passiert, dass ich wie eine Pinnwand herumgelaufen bin mit einem Zettel drauf: Bitte stecht alle eine Nadel in mich, dafür bin ich ja da!

    Bei anderen Themen war das nicht der Fall. Fazit: ICH will ein Problem lösen, durch die vermeintliche Verletzung hol ich es an die Oberfläche. Oft immer wieder, solange, bis der Leidensdruck so groß wird, dass ich das Problem sehen MUSS.

    Und "der Andere" ist der, der mitspielt...mit meinem Einverständnis....

    So empfinde ich dieses Zitat...

    Bitte, nicht missverstehen: dieses Zitat sehe ich für Erwachsene als sinnvoll (bitte nicht für misshandelte oder missbrauchte Kinder!!!)

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  4. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Warum lässt man sich verletzen?
    Vielleicht weil man etwas erfahren will? Und sei es nur über sich selbst, seine eigene Verletzbarkeit... ;)

    l.g.
    Ingo

    p.s.
    Meine jetzige Signatur ist auch nicht aller Signaturen Ende... ;)
    Gib mir Zeit.
     
  5. Lallobe

    Lallobe Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2005
    Beiträge:
    61
    Ort:
    Waldviertel
    Aber wahr! Der Satz hat wirklich was. Ich gehöre auch in die Kategorie, dass mich manches verletzt und ich es mir wie ein Schaf gefallen lasse. Sage dann, das hat sowieso keinen Sinn und die begreifen es nicht.

    Es gibt viele Menschen, die über ihr Verhalten nicht nachdenken oder nicht nachdenken wollen. Sie verletzen andere und finden das noch in Ordnung. Ich hoffe, dass ich nicht so bin und wenn ich jemanden nicht mag, dann mache ich eher einen großen Bogen um ihn.

    Habe aber auch schon die Erfahrung gemacht von einem guten Freund enttäuscht und auch verletzt worden zu sein. Und je mehr ich darunter litt, umso lieber wurde hergepikst.

    Mit Fremden habe ich da auch kein Problem, aber bei Familie und Freunden tut es sehr weh (sensibler Krebs ;) und nachtragend wie ein Elefant).

    Und so ein Thema mal abzuschließen, das fällt mir besonders schwer. Vielleicht auch, weil ich mir vom "Gegenüber" immer wieder in den offenen Wunden umrühren lasse? Was weiß ich!

    Oft denke ich, dass ich jetzt darüber stehe und dann bin ich wieder über das Verhalten dieser tief verletzt. Ihnen zu verzeihen und zu akzeptieren wie es ist fällt mir leider nicht immer leicht.
     
  6. Damura

    Damura Guest

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    Vielleicht tut man es auch, weil man an etwas glaubt ? Oder weil man einfach verstanden hat, warum der andere verletzt ?

    Aber ich denke, es führt zu nichts. Damit mache ich den anderen nur "arm" unterstelle ihm "hilflosigkeit" oder schwäche. Ich mute ihm nichts zu und ich unterstütze ihn dabei, auf dieser Schiene weiterzufahren.

    Ich für mich habe herausgefunden, dass es etwas mit Bedürftigkeit zu tun hat. Und damit, dass man keine Selbstliebe hat, nicht glaubt, dass man liebenswert ist, so wie man ist. Also muss man was DAFÜR tun. Leiden, Aushalten, Wegstecken, weil dann muss der andere mich ja lieb haben, schon alleine aus seiner Abhängigkeit von mir ...

    ...
     
  7. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Damura,
    ich glaub´du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Und das idiotischte darin ist - es ist gar nicht so. Der andere hat einen ja trotzdem lieb. Also muss ich doch erst mal mich selbst lieben?
    Aber es ist ja auch schön, wenn man jemand zum austesten hat... :rolleyes:
    Es ist doch ein Teufelskreis.
    Ich möchte niemand anders verletzen --> dadurch bin ich nicht ehrlich -->am wenigsten mir gegenüber --> das macht mich noch verletzlicher --> sie testen aus, wie weit sie noch gehen können --> ich bleibe ruhig, weil ich möchte ja niemanden verletzen --> ...undsoweiterundsofort.
    Danke auch für die anderen schönen Antworten. :)
    @ iron, da bin ich aber froh :banane:
    LG Tarot
     
  8. Damura

    Damura Guest


    Ja. Unbedingt ja.

    Es ist aber auch noch der Aspekt, dass ich zb. ja überall schon Grenzen setze. Im Alltag vom Vermieter über die Freundin bis hin zu den Nachbarn. Ganz zu schweigen vom Sohn und der eigenen Mutter und sogar in der Bäckerei oder an der Ladenkasse.

    Dann möchte man doch wenigstens einen Ort haben, wo man sich einfach hingeben kann, wo man vertrauen kann, wo man nicht aufpassen muss.

    Mir geht das so, das, wenn ich dann im meinem engsten Umfeld auch noch darauf rausläuft dass ich Grenzen setzen muss, dann lass ich es lieber. Wie siehst Du das ???
     
  9. evy52

    evy52 Guest

    Hi @lle

    ....ich möchte hier mal fairerweise dazu bemerken, dass nicht nur wir von anderen verletzt werden - dass auch wir verletzend sein können - oft ist uns das gar nicht mal bewusst und ich denke, dass es auch der andere vielleicht nicht immer bewusst tut.

    Bitte nicht böse sein - aber wie kommt man nur auf sowas?
    Ich glaube nicht, dass ,,mensch" mit weit geöffneten und ausgbreiteten Armen durch die Welt läuft und ruft: Kommt her und verletzt mich! Ich erlaube es euch!

    Ich glaub auch nicht, dass derjenige, der es bewusst (oder auch unbewusst) darauf anlegt, jemanden zu verletzen, vorher um Erlaubnis bittet!

    Ich bezeichne das als - entschuldigt bitte -,,esoterischen Schwachsinn", mit dem man fast alles irgend wie zu verharmlosen versucht und - noch schlimmer - den Betroffenen suggeriert, sie wären selber Schuld, weil sie es angeblich ,,anziehen" usw.
    Ich bin auch Esoterikerin, aber mir würde nie einfallen, jemandem, dem Leid zugefügt wird, auch noch zusätzlich ein schlechtes Gewissen aufzuhalsen.

    Alles kann man mit Esoterik eben nicht erklären und vom Tisch fegen, das wäre ja zu schön.

    Grüß euch herzlich
    evy :daisy:
     
  10. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Werbung:
    Damura,
    erst wollte ich antworten :"im Prinzip hast du schon recht." Doch nach etwas Überlegung denke ich, wenn die Grenzen erst einmal fest sind, dann ist es ok. Dann wissen sie, bis hierhin können wir, dann ist Schluss. Sonst testen sie halt aus, wie weit sie gehen können. Ich sehe das bei mir, bei der Arbeit bin ich ganz anders. Da sage ich (symbolisch gesehen) bis hierhin und nicht weiter, da lasse ich mir nix bieten und mache auch meinen Mund auf. Die meisten kennen mich und testen nicht rum, ob da einer hinter meinem Rücken redet, ist mir egal - privat klappt das nicht. Da bin ich zu schwach - Warum?
    LG Tarot
     
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