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will die Kirche daß wir "Sünder" sind?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von puenktchen, 10. Juli 2008.

  1. puenktchen

    puenktchen Guest

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    Hallo
    in den letzten zwei Jahren ließ es sich nicht vermeiden daß ich zwei Mal in einen katholischen Gottesdienst ging.
    Ich fühlte mich unbehaglich (die Besucher schienen aber nett zu sein), der Pfaffe mit seiner Predigt gefiel mir nicht. Ich fühlte mich irgendwie "unterdrückt". Will die Kirche eigentlich daß die Menschen Sünder sind? Weil irgendwie scheint der Mensch ja nur schlecht zu sein.
    Was wäre wenn alle Menschen päpstlicher als der Papst wären, hätte die Kirche dann ein Problem?
    gruß puenktchen
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Ja klar, Angst ist ein prima Steuerungstool. Wir fürchten uns vor jemanden, den wir noch nie gesehen haben, der aber allmächtig ist und alles sieht, weil es uns jemand sagt, den wir nicht kennen.

    Ist doch verrückt oder?
     
  3. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Wer unter ständiger Angst lebt, bleibt kontrollierbar. In der Esoterik geht es häufig darum Ängste abzulegen, weswegen die Kirche auch der Esoterik eher negativ begegnet.

    Der Gott der Kirche - allmächtig und doch rachsüchtig! Wo mächtig mag jemand sein der Rache braucht um etwas zu ertragen zu können??
     
  4. Kokosnuss

    Kokosnuss Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2008
    Beiträge:
    213
    Ort:
    bei Nürnberg
    Psalm 51:7 Denn ich bin in Schuld geboren; in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.
    (Das entstammte mal irgendeinem neidvollem Mönch)

    Aber sicher!
    Wir sind alle so furchtbar schlecht!
    Wir haben alle die Hölle verdient!
    Alleine durch die Tatsache, dass unsere Mutter einmal für uns Geschlechtsverkehr hatte sind wir schon sündig.
    Seien wir auch noch so gut, wir werden verdammt wenn wir uns nicht der Kirche unterwerfen und von ihr die Absolution erteilt bekommen.
    Ansonsten wartet nach unserem Tode das Höllenfeuer!:wut1:
     
  5. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Naja, ok, Frauen... :D

    Gäbe es diese böse, böse Sünde nicht, gäbe es auch keinen Papst, keine katholischen Priester die kleine Jungs ganz lieb haben, keinen der an Gott glauben würde - die sollten mal etwas dankbarer für die Ganzen bösen Sünder sein!

    Und wenn ich ganz ehrlich bin - lieber ein warmes Höllenfeuer mit vielen anderen Sündern, als sich im Himmel mit frömmelnden Gesäusel langweilen!
     
  6. Toffifee

    Toffifee Guest

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    Seid gegrüßt! :)

    Bitte übertreibe es nicht... :D

    Periode, Blähungen, Gewitterregen, harte Kirchenbänke? ;)

    Joah, solche Leute wie mich kannste dort antreffen. [​IMG]

    Der soll dir ja auch nicht gefallen. Können Frauen auch mal an was anderes ausser Sex denken? [​IMG]

    Omg, das ist ja furchtbar... Hast du schon mal mit jemandem darüber gesprochen? :trost:

    Hinterfrage dich selbst: Glaubst du an Gott? Wann hast du das letzte Mal etwas Gutes an einem anderen Menschen getan? Wann hast du das letzte Mal einem anderen Menschen Schmerzen zugefügt? Aber vor allem: Wie oft handeln wir an anderen Menschen, ohne zu ahnen wie sich unser gegenüber fühlt?



    Die Sünde hat mehrere Funktionen: Sie wird dich letztlich immer zu Gott zurückführen. Wenn du einen Fehler eingesehen hast, wirst du demütig vor deinen Schöpfer treten. [​IMG]

    Kein Geschöpf auf diesem Planeten ist (nur) schlecht oder unnütz. [​IMG]

    Nö, glaube ich nicht. :)

    Lieb Grüß ;)
    Toffifee
     
  7. emporda

    emporda Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2008
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Costa Brava
    Klar, deswegen gibt es Dämonen, Engel, Teufel usw. Wer so einen Schei.. glaubt, für den ist der Schritt zum lieben Jesulein nicht mehr groß.

    Die Menschheit hat in Millionen Jahren ihrer Entwicklung von der Gestik über Grunzlaute bis zur Sprache und Schrift immer religiöse Kulte gebildet. Der Glaube an transzendente Mächte und Geister schafft offensichtlich Vorteile um die Gewaltbereitschaft der Gruppe zu steigern sowie um eigene Abweichler und Außenstehende zu dominieren. Glauben verheißt Trost, Angstbewältigung, die Durchsetzung irrealer geglaubter Normen, fördert und stabilisiert den gemeinschaftlichen Zusammenhalt und ernährt die selbsternannten Gotteshausierer prächtig. Religion und politische Macht sind Zwillinge, das Phänomen der Vergöttlichung von Führern über Jahrtausende ist Beweis für die Verflechtung von Religion, Macht gepaart mit Ausbeutung und Unterdrückung der Menschen.

    Die Gottvorstellung befriedigt den metaphysischen Wahn und manipuliert Gruppen. Gottes Existenz ist für Gläubige eine Projektion ihrer Phantasien und Psychosen und wandelt sich schnell zur realen Wahrnehmung. Gläubige die mit Gott sprechen sind nicht nur Lügner und Wichtigtuer, der Glaube erhöht den Empfänger und ist Balsam für seine kranke Psyche. Psychopathologisch sind es Wahnvorstellungen, gepaart mit Autoritätsproblemen und Narzissmus helfen nur noch Neuroleptika, in extremen Fällen die geschlossene Psychiatrie. Alternativ entgleist ein hohes religiöses Amt leicht in Machtgehabe und soziopathisches Verhalten. Katholiken müssen dogmatisch glauben, dass sie das Fleisch Gottes fressen und das Blut Christi saufen - steinzeitlicher Kannibalismus in der Moderne. Wäre es nicht Teil des Kulturgutes, man müsste es als eine Faschingssitzung im Irrenhaus einstufen.
     
  8. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo! :D

    Ich habe noch nie soviel Quark gelesen... :D Nachdem du dich ausgekotzt hast geht es dir hoffentlich besser, oder? :3puke:

    Es wird alles gut. :)

    Beste Grüße :rolleyes:
    Toffifee
     
  9. Kokosnuss

    Kokosnuss Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2008
    Beiträge:
    213
    Ort:
    bei Nürnberg
    emporda, Du bist als Atheist(in) nicht besser und nicht schlechter als irgendein Gläubiger.
    Klar ich habe auch etwas gegen Dogmen.
    Aber man muss aufpassen, dass man seinen Antidogmatismus nicht zu einem Dogma erhebt.
    Du magst Glauben als eine reine Selbsttäuschung ansehen.
    Deine Sache!
    Aber Glauben vermag sowohl Gutes, als auch Negatives zu erreichen.
    (Genau wie auch der Atheismus.)
    Auf die Resultate kommt es an und da sehe ich den Glauben im Durchschnitt nicht besser und auch nicht schlechter an, als den Atheismus.
     
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    Die katholische Kirche will deshalb, dass sich alle Menschen als Sünder betrachten, weil sie es ist, die Erlösung verspricht. Der Ablasshandel wurde ja in Wirklichkeit nie eingestellt, nur zahlt man jetzt nicht mehr so viel dafür. :)
     
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