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Wie oben so unten ...

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Damura, 12. April 2005.

  1. Damura

    Damura Guest

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    Gedanken:


    Das beschäftigt mich dieser Tage.

    "Gott" oder das was wir das "göttliche" nennen.

    Wenn mit "oben" das "göttliche" gemeint ist und das gleichzusetzen ist mit dem "unten" ...


    wie oben so unten ...


    und ich schau mich dann um, hier unten ... und schließe von dem, was ich sehe nach oben ...


    Versteht mich jemand.


    Wenn ich mir vorstelle, wir alle sind ein Teil Gottes - besser wir SIND Gott und uns dessen nur nicht bewußt, aber Gott ist sich dessen bewußt: Dann tut er sich all das selbst an. Er tötet sich selbst, er mißhandelt sich selbst, er vergewaltigt sich selbst ...

    Wie oben - so unten ...

    Das heißt doch in der Schlußfolgerung ... er entwickelt sich selbst erst noch zu dem, was wir uns unter "Göttlich" vorstellen, oder ?

    Und das heißt doch dann auch, wir können gar nichts andere sein, als wir sind, oder ? Es kann hier unten gar nicht anders sein, als es ist. Und es wird anders sein, indem Gott sich durch uns entwickelt - indem er selbst durch uns wird, was er immer war ...

    Es gibt nichts zu tun, packen wir es an !

    :D
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Kether ist in Malchut und Malchut in kether

    Doch ist alles nicht ganz gleich, denn ein Speigel spiegelt alles Spiegleverkehrt.

    Kether ist Undiverenziert, Malchut Unreflektiert, so müssen sich beide auf den Weg machen um sich in Tiphereph zu vereinen, Kether wird Diverenziert, Malchut Reflektiert, und so treffen sich der Mensch und die Gottheit und zeugen so einen "Menschensoh/Tochter"...

    Und siehe da, der Mensch wurde zu einem Gott unter Göttern

    by FIST

    (sorry wenn ich heute etwas Kryptisch bin)
     
  3. Sir Morpheus

    Sir Morpheus Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2004
    Beiträge:
    335
    Ort:
    Hessen
    Die Frage ist: Gibt es ein Ende der Entwicklung ?

    Wenn nciht, so aknn und muss sich aucg Gott (wenne sihn gibt) entwicklen.

    Im übrigen meine ich, dass wir alle selber hier sind um uns zu entwickeln, und selber zu Göttern zu werden und Gott ist hcöhsten sowas (oder war es) wie ein Kindergärtner oder ein Erzeiher.

    Und was stellst du dir unter Göttlich vor ?
     
  4. Damura

    Damura Guest

    Morgen Sir Morpheus.

    Ob es ein Ende der Entwicklung gibt ?

    Nein. Das glaube ich auch nicht. Selbst wenn es ein Ende hier auf Erden gäbe, dann geht es mE woanders weiter ...

    Für mich sind wir alle ein Funke Gottes. Also der Urknall ist für mich die Explosion Gottes und dann sind aus seinen Teilchen wír und alles was ist entstanden ... aber auch in einer Ent-wick-lung ... sozusagen.

    Deshalb mein Post. Wenn jemand mißhandelt wird, dann tut Gott sich das selbst an, wenn wir uns lieben - liebt Gott sich selbst. Er erfährt sich durch uns, durch unsere Erfahrungen.

    Und das was sich "gut" anfühlt, dass ist Gott.

    Ich meine, wenn man den Faden nun weiterspinnt, dann könnte man sagen: Wenn er denn endlich weiß, was er ist, dann macht er dem ein Ende ?

    Wieso braucht er nur solange ? Ob es was mit dem eigenen Willen zu tun hat, den er jedem seiner Funken verliehen hat ? Dann ist jeder kleine Teil (also jeder einzelne Mensch) zwar ein Teil vom Ganzen - aber doch wieder auch in sich sein eigenes Universum, dass sich erfahren muss.

    War es das was Du meintest mit "göttlich" ?

    Sogesehen sind alle Diskussionen über Gott hinfällig, weil er selbst noch nicht weiß, was er ist :D :D
     
  5. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
    Und wenn sich etwas "schlecht" anfuehlt, das muesste dann ebenfalls Gott sein...
    Und dann fragt man sich: was soll der ganze Kaese ueberhaupt?
    Ja, man moechte mit ihm Tacheles reden und sagen: Schluss mit lustig! Haste es immer noch nicht geschnallt?
    Wieviele Millionen muessen denn noch gefoltert werden und verhungern und ein Elendsleben fuehren, ehe du es kapierst, wie es sich anfuehlt?
    Kann es sein, dass du ein Masochist, bist?
    So gesehen, sind alle Diskussionen ueber Gott hinfaellig, weil wir nichts ueber die Zusammenhaenge wissen!
    Wir interpretieren nur das, was wir erleben, ziehen unsere Schlussfolgerungen, und die sind eventuell ganz und gar falsch.
    Entschuldige meinen flapsigen Ton, Damura, ich weiss, dass du das nicht magst, aber mir ist gerade danach.
    An der Problematik, die du thematisierst, kann man verzweifeln.
    Auf deine Fragen habe ich noch nie eine mich zufriedenstellende Antwort gefunden, und versucht haben es seit langem weiss Gott viele kluge Koepfe.
    Wir alle moechten verstehen, was eigentlich vor sich geht.
    Ich habe es hier schon mal geschrieben.
    Eine junge fundamentalistische Muslima, mit der ich mal ueber das Leben der Frauen im Islam sprach, sagte mir, es stuende ihr nicht zu, die Worte und Gesetze Allahs zu beurteilen und zu bewerten, aber sie wuerde ihm sehr viele Fragen stellen, wenn sie ihm nach dem Tod gegenueberstehen wuerde.
    Und er haette hoffentlich gute Antworten parat!
    Das hat mir sehr gefallen :) !
    Ich habe fuer mich den "gordischen Knoten" einfach durchgehauen und gebe mich (meistens jedenfalls) damit zufrieden, dass die Antwort zu gross, zu komplex ist fuer Menschen.
    Wobei ich hoffe, dass ich sie eines Tages bekomme!
    Denn das Leiden in der Welt ist masslos und uebertrieben, da kann kein Gott sich mit "er moechte sich selbst erfahren in allem, was moeglich ist" herausreden!

    Ich wuensche allen hier einen schoenen Tag!
    Bijoux
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    @Damura:
    Denken ist immer ein Fehler.
    (Ausser beim Lösen einer Mathematikklausur oder beim Bezahlen im Supermarkt.)

    Es existiert nichts "göttliches" - das ist ein frommer Wunsch des Menschen, entstehend aus einem tiefen Wunsch/Beduerfnis nach Harmonie.
     
  7. friedl

    friedl Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2005
    Beiträge:
    212
    Ort:
    österr
    ich weiß nicht genau... ich denke, also bin ich


    ich bin da etwas anderer meinung. ich denke, dass diese welt unendlich traurig wäre, wenn es nichts göttliches gebe. ich halte sogar uns alle und alles für göttlich.

    die frage ist doch, warum gott all die grausamkeiten in unserer welt zulässt. nun, das wird wohl daran liegen, dass der mensch eben fehlbar ist... dass wir noch immer in der dunkelheit leben und uns noch nicht zum licht durchgearbeitet haben. in ferner zukunft wird sich unsere welt gewandelt haben. wir werden fähig sein uns selbst und den anderen anzunehmen, so wie er ist und nicht urteilen. so wie gott es jetzt schon tut...

    wünsche einen wunderschönen, sonnigen tag!
     
  8. Damura

    Damura Guest

    Neeee ... Bijoux. Eben nicht. Ich weiß, was Du meinst. Aber Alles ist eine Erfahrung, die "Gott" machen will, aber nicht alles was er erfährt ist "göttlich".
    Es ist ja wurst, wir können es austauschen. Alles was ich erfahre, dient dazu, dass ich herausfinde, WER ICH WIRKLICH BIN (ob ich nun als Damura spreche oder als GOTT ist dabei im Grunde unerheblich). Aber ich bin nicht alles, was ich erfahre und das finde ich beim Erfahren raus. Erfahre ich eine Vergewaltigung, dann fühle ich "Oh no. Das bin ich nicht." "Erfahre ich Liebe dann fühle ich "Oh yes. That´s it." Jetzt mal so ganz vereinfacht gesagt.

    Bei mir ist die Erfahrung mittlerweile schon feiner. Greift mich jemand verbal an, dann fühle ich "Nein" - nämlich Schmerz, Begrenzung, Abgetrenntheit.
    Neid, Eifersucht, Ablehnung - das alles empfinde ich als Schmerz und somit nicht mir zugehörig. Ich vermute mal, es hört auf, wenn ich es wirklich erkannt habe. DAS bin ich nicht - dann lasse ich die Resonanz in mir gehen.

    Vielleicht macht der Chef das auch so - oder - *weiterphilosophier* - es braucht eine gewisse Menge seiner Teile, die diese Empfindungen gehen lassen können, die nicht als "göttlich" erfahren wurden - sie rufen ja eine Ablehnung in uns hervor ... vielleicht erfahren sich die anderen dann schneller als das, was sie wirklich sind ?

    Ich versteh das, aber das ist nicht das, was ich will. Ich will verstehen. Wenn ich verstehe, dann kann ich lieben.

    Sei einfach Du selbst. Ich hatte noch nie was gegen einen flapsigen Ton, ich habe diesen flapsigen Ton selbst oft genug drauf *hehe* ;) ...
    Nach meiner Theorie, Du Oberflapsi, bringt es schon was, weil wenn wir es nicht WISSEN, wer denn dann ? Wir SIND die Quelle. Zu sagen wir können es nicht wissen ist eine faule Ausrede ... :)

    Ja, das kann ich mir vorstellen :D ... Es ist auch mE nicht nötig, es zu wissen, zu verstehen, um zu leben. Aber es ist wichtig, um Frieden zu finden, das Paradies sozusagen auf Erden geht mE nur zu betreten durch dieses Wissen.

    Ja.


    Man könnte es mit schlemmen vergleichen. Stell Dir vor Du stehst total auf Sahnetorte. Du weißt ja, dass das nicht gut für Dich ist, aber Du liebst sei nunmal ... bis Du irgendwann in Deiner Maßlosigkeit 2 ganze Torten davon verputzt und Dich heftig übergeben mußt.

    Nun magst Du keine Sahnetorte mehr ;)

    :D
     
  9. Damura

    Damura Guest

    Wieso ist denken ein Fehler, hm ?


    Und was meinst Du, woher dieses Bedürfnis, dieser Wunsch nach Harmonie kommt ???

    Man muss es nicht für sich so definieren, maybe, um sein Leben zufriedenstellend zu leben ?
     
  10. Damura

    Damura Guest

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    Wie erklärst Du Dir dann dieses

    "wie oben - so unten" ?


    Es stimmt doch einfach nicht und es ist ein Gesetz. So habe ich es gelernt. Und "wie innen so außen" ist ja auch unfehlbar.
     
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