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Visionen auf dem Sterbebett. Was Patienten im Endstadium sehen

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von Tommy, 13. September 2006.

  1. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.524
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    Hallo :)

    "Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist." (Letzte Worte von Wolfgang Amadeus Mozart)

    Visionen auf dem Sterbebett bilden neben den bereits skizzierten Erlebnissen klinisch Totgewesener und Wiederbelebter ein weiteres großes Feld der NTE-Forschung. Sie sind so verbreitet, daß nahezu jeder in seinem Verwandten- oder Bekanntenkreis jemanden kennt, der einen solchen Fall zu berichten weiß. "Seit Jahrtausenden sind sie ein natürlicher Bestandteil des Sterbeprozesses", schreibt Jakoby (B.Jakoby, S.89)

    Einer ersten systematischen Behandlung dieser Visionen widmete sich der 1926 erschienene Klassiker "Deathbed Visions" von William Barrett. Ich möchte im Folgenden einige dieser Forschungsergebnisse kurz vorstellen (Quellenangaben ganz unten).

    Sterbeforscher hatten bei Patienten im Endstadium immer wieder Folgendes bemerkt:

    (Kübler-Ross, S.36f.)

    Seit Jahrhunderten gilt ein solcher, medizinisch nicht erklärbarer Stimmungsumschwung als untrügliches Anzeichen dafür, daß der Tod unmittelbar bevorsteht. Osis und Haraldsson, die sich seit 1960 mit Todesvisionen auf dem Sterbebett beschäftigen, haben in zwei großangelegten Studien gezeigt, daß dieser Volksglaube auf einer empirischen Basis steht. Ihre Analysen beruhen auf einer enormen Fallsammlung, die sich ausschließlich auf die Aussagen von über 1000 Ärzten und Krankenschwestern stützt. Dabei stellte sich heraus, daß Patienten, die eine Todesvision hatten, über eine Art unwiderlegbare Information verfügen,"wann sie sterben werden,und es zeigt sich, daß sie sich nicht irren." (Ring,101) Diese Ankündigungen bewahrheiteten sich auch entgegen der ärztlichen Prognose.

    Beispiele:

    (Osis/Haraldsson, S.171)

    (Osis/Haraldsson, S.21f.)

    (Osis/Haraldsson, S.166)

    Während und nach einer Vision verzichten viele Patienten auf Schmerzmittel, weil sie auf unerklärliche Weise keine mehr benötigen; geistig Verwirrte werden wieder normal und formulieren klare, deutliche Sätze; selbst bei Schizophrenie-Patienten stellt sich augenblicklich der normale Bewußtseinszustand wieder her. (Osis/Haraldsson, S.169f.) Nicht nur die körperliche Verfassung, die Stimmung und das Verhalten des Patienten ändern sich auf seltsame Weise, sondern auch das typische äußere Erscheinungsbild:

    (Osis/Haraldsson,S.118)

    (Osis/Haraldsson, S.66)

    (Currie,S.152)

    Wenn alle diese seltsamen physischen und psychischen Veränderungen am Patienten vor sich gehen, so fragt sich natürlich: Was sehen die Patienten eigentlich?

    Osis und Haraldsson fanden heraus, daß die Visionen der Sterbenden einem typischen Muster folgen, deren charakteristische Elemente leicht zu beschreiben sind. Sie unterscheiden zwischen einer "Totalvision", in der die Patienten eine andere Welt sehen, während die Krankenhausrealität ausgeblendet ist und einer Vision, "als ob er in zwei Welten zugleich wäre." (Osis/Haraldsson,S.63) Letztere kommt am häufigsten vor: die beiden Wirklichkeitsebenen (Krankenhausrealität und visionäre Realität) gehen ineinander über, ohne daß die Patienten sie unterscheiden können. Der NTE-Forscher Kenneth Ring hat darin ein Unterscheidungsmerkmal zu den NTEs von Patienten, die klinisch tot waren und wiederbelebt wurden, gesehen:

    (Ring,S.100)

    Was oder wen sehen die Sterbenden nun?

    Zuallererst: Sie sehen an ihrem Krankenbett Gestalten stehen. Und diese Gestalten sind für sie so real wie die anwesenden Ärzte und Krankenschwestern. Es handelt sich bei diesen Gestalten um eigene Verwandte, die zwei Bedingungen erfüllen müssen:

    1. Sie müssen bereits gestorben sein.
    2. Zwischen dem Sterbenden und der visionären Gestalt muß eine starke affektive Beziehung bestanden haben (oder weniger nüchtern ausgedrückt: ein "Band der Liebe", wie Kübler-Ross immer sagt).
    Und diese Verwandten, so ergab weiterhin die Analyse von Osis und Haraldsson, geben eine unmißverständliche Absicht zu erkennen: Sie kommen, um die Sterbenden abzuholen.

    Beispiele:

    (Currie, S.155)

    (Currie,S.168)

    (Osis/Haraldsson,S.60)

    (Osis/Haraldsson, S.66)

    Der Arzt Dr. Wilson schildert den Tod des amerikanischen Tenors James Moore:

    (Currie,S.156)

    (Osis/Haraldsson,S.65)

    (Osis/Haraldsson,S.144)

    Es scheint so, als wollten diese wohlvertrauten Jenseitsfiguren den Sterbenden beim Übergang ihre helfende Hand reichen. Der letzte Fall verweist auf das Motiv der visionären Landschaften, die von den Sterbenden beschrieben werden. Sie sind ungleich anders als die irdischen, und doch mit ihnen verwandt.

    --Fortsetzung gleich
     
  2. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.524
    Wenn sich Experiencer in einer Totalvision durch eine Landschaft bewegen, so befinden sich in dieser Landschaft fixe Punkte, von denen der Sterbende intuitive Gewißheit hat, daß er sie nicht überschreiten darf, da sie eine Art "point of no return" darstellen. Diese Grenzen werden von ihnen beschrieben als Tore, die man durchschreitet, als eine Brücke, über die man geht, einen Fluß, den man überquert, oder eine Treppe, die erklommen wird. An diesem Punkt fällt dann auch immer die Entscheidung über Leben oder Tod im wortwörtlichen Sinne. Beispiele:

    (Morse,S.43)

    (Osis/Haraldsson,S.191)

    (Osis/Haraldsson,S.209)

    (Morse,S.54)

    Man könnte nun, wie bereits angesprochen, auf die Idee kommen, daß das Gehirn in einer Art letztem Akt gewisse Archetypen, die im kollektiven Gedächtnis der Menschheit verankert sind, aktiviert. Das würde aber die Schwierigkeit mit sich bringen, die konkreten Jenseitsgestalten zu erklären, die nur jeweils individuell für den Experiencer Bedeutung haben. Solche konkreten Figuren können wohl kaum in Form allgemein geteilter genetischer Programmierung gespeichert sein. Zudem versagt die Archetypen-Theorie auf der ganzen Linie bei den folgenden Fällen. Das sind nämlich Fälle, in denen der Patient in der Vision Verwandte sieht, die soeben gestorben sind, von deren Ableben er aber nachweislich nichts gewußt haben konnte. Er verfügt also über Informationen, über die er nach menschlichem Ermessen überhaupt nicht verfügen dürfte.

    Beispiele:

    (Currie,S.S.163)

    (Currie,S.163f.)

    (Kübler-Ross,S. 47)

    Zuweilen ist es gar so, daß nicht einmal die Ärzte etwas davon wissen, und die Information erst nachträglich verifiziert wird. Ich mache jetzt noch einmal einen kleinen Abstecher zum großen Gebiet der NTEs von Patienten, die klinisch tot waren und wiederbelebt wurden. Dort tauchen nämlich ganz ähnliche Fälle auf. Im folgenden handelt es sich um eine Patientin, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt wurde, während zur gleichen Zeit im selben Krankenhaus ihre Schwester mit diabetischem Koma im Sterben lag. Diese Patientin berichtet:

    (Moody, S.176f.)

    Osis und Haraldsson verwenden nahezu die Hälfte ihres Buches darauf, alternative Erklärungsmodelle für das Auftreten derartiger Visionen zu finden Alle diese Erklärungsversuche konnten anhand der dokumentierten Krankengeschichte ausgeschlossen werden, wie z.B. medikamentös verursachte Halluzinationen, Sauerstoffmangel, Fieberträume, Stress, Wunschvorstellungen. Schließlich versuchten sie es noch mit dem religiösen Hintergrund der Experiencer, wobei folgendes herauskam: Die Wahrscheinlichkeit, daß ein streng gläubiger Christ diese Visionen hat, ist genauso hoch wie die Wahrscheinlichkeit für einen Hinduisten oder für einen noch so überzeugten Atheisten. Das weltweite Auftreten von Todesvisionen mit den stets wiederkehrenden, typischen Mustern schließt die Deutung von Todesvisionen als "Halluzinationen" ohnehin eo ipso aus.

    Es bleibt am Ende nur eine einzige plausible Hypothese übrig (selbstverständlich nur solange, bis eine erklärungsstärkere gefunden sein sollte), die diese Phänomene erklären kann. Es ist die These, daß die Sterbenden via Todesvisionen Einblicke erhalten in eine jenseitige Welt. Osis und Haraldsson fassen ihre Ergebnisse so zusammen:

    (Osis/Haraldsson, S.21)

    Nun, *glauben* heißt *nicht wissen*, wie es immer so schön heißt. Ich für meinen Teil spreche ungern von einem *Beweis*, da uns Menschen, schon aufgrund mangelnder Möglichkeiten und Erkenntnisgrenzen absolute Wahrheiten verborgen bleiben. Ich würde lieber von einer erdrückenden Indizienkette sprechen, die an das, was wir in unserm menschlichen Erfahrungshorizont "Beweis" nennen, grenzt.
    -----------------------------------
    Zitierte Quellen:

    Osis,Karlis/Haraldsson, Erlandur, Der Tod - ein neuer Anfang, Freiburg im Breisgau 1989
    Currie, Ian, Die im Sterben liegen: Visionen auf dem Totenbett, in: ders.: Niemand stirbt für alle Zeit, München 1993, S.149-180
    Morse, Melvin/Perry, Paul, Zum Licht, München 1994
    Moody, Raymond A., Das Licht von drüben, Reinbek bei Hamburg 2002
    Kübler-Ross, Elisabeth, Sehnsucht nach Hause, Güllesheim 2000
    Ring, Kenneth (Interview) in: E.E.Valarino, Erfahrungen an der Schwelle des Todes, Genf/München 1995, S.86-154
    Jakoby, Bernard, Auch du lebst ewig - Die Ergebnisse der modernen Sterbeforschung, Langen Müller Herbig, 2004
     
  3. Hallo auch hier,

    erdrückende Indizienkette ist eine gute Umschreibung (allerdings auch recht befreiend statt erdrückend, finde ich :) )

    Hatte heute vormittag ein Gespräch mit einer Freundin von mir, die selbst auf zwei solcher Erlebnisse zurückgreifen kann. Ich kannte die Erlebnisse zwar schon, habe aber aufgrund der aktuellen Diskussion mal wieder nachgefragt, wie das im Detail war.

    Vorab, sie hatte ebenfalls keine klassische NTE, sondern befand sich zwar kurz vor dem Sterbeprozeß auf der Kippe, sie war jedoch nicht hirntot und es erfolgte keine Reanimation. Sie hatte allerdings eine wirklich interessante Erfahrung dahingehend, daß sie sich etwa 150 oder 200 km von ihrem jetzigen Standort entfernte. Und zwar zu ihrer Großmutter, die wiederum mit ihrer Mutter telefonierte und die sich darüber unterhielten, daß sie (also die Tochter bzw. Großtochter) ´der Mutter unter den Händen wegstirbt´ und die Mutter voller Panik und Sorge war. Sie konnte das Telefonat hinterher wortwörtlich wiedergeben, sowie - wenn ich das jetzt noch richtig wiedergebe - einen kürzlich geänderten Standpunkt des Telefons, wo ihre Großmutter am Telefonieren war. In dieser Erfahrung war die Sorge um die Angehörigen an erster Stelle, kein Licht, kein Tunnel etc.

    Bei der anderen ´Erfahrung´ (auch auf der Schwelle) gab es dann auch sämtliche Beschreibungen, wie Du sie aufgeführt hast, Tunnel, Licht am Ende, fünf Wesen, allerdings in diesem Fall nicht zu identifizieren. Eine Kommunikation auf telepathischem Wege mit dem Hinweis darauf, daß sie sich frei entscheiden kann, ob sie weiter ins Licht gehen möchte oder ob sie wieder zurück möchte. Nach einem kurzen, aber trotzdem (Zeit :) ) unendlichen erscheinenden Moment des Zögerns, entschied sie sich für den Rückweg, "weil es noch etwas zu erledigen gab" (wollte ich ihr aber auch geraten haben !) und hat aus dieser Erfahrung ein unendliches Glücksgefühl mitgenommen. Nun befinden wir im uns Bereich der Out-of-Body-Experiences, die ja noch angreifbarer und leichter in der Luft zu zerpflücken sind.

    Dennoch, passte irgendwie zum Thema.

    Grüße Amanda :)
     
  4. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.524


    Hi :)

    Diese Bewegungen über lange Distanzen sind eine wahnsinnig spannende Sache. Du könntest sie mal fragen, wie lange sie für diese Distanz gebraucht hat; ich wette, sie war von einer auf die andere Sekunde da. :)

    Hab mir hier auch so einige Fälle angekreuzt; offenbar verbraucht das Bewußtsein keine Zeit, um den Ort zu wechseln, egal wie lang die Distanzen sind. Das ist bemerkenswert. In Saboms Material habe ich drei Fälle gefunden, bei Moody ebenfalls einen und etliche bei K.Ring. Der hier ist charakteristisch, ein Vietnam-Verwundeter, der mit einem Helikopter ins Lazarett geflogen wurde:

    (M. Sabom, Erinnerung an den Tod, S.54)

    Moodys Fall ist fast schon unheimlich :blue2:

    (R.A. Moody, Leben nach dem Tod, S.58f.)

    Offenbar herrschen auf dieser Ebene des reinen Bewußtseins völlig andere Raum- und Zeitgesetze. Es gibt Fälle, wo sich die Zeit drastisch dehnt; ich erinnere mich an einen Fall, wo jemand mit seinem Auto über eine Böschung fuhr und in dem Moment, wo das Auto abstürzte, diesen Vorgang von oben in unendlicher Zeitlupe wahrnahm. Gleichzeitig rollte sein Leben in allen Einzelheiten und sozusagen in 3-D vor ihm ab. Dann gabs auch bei Ring einen Fall, wo der Experiencer von einer Art *eingefrorener* Zeit sprach. (Verdammt, das hatte ich mir angekreuzt, aber immer wenn mans braucht, findet mans nicht wieder)

    Wie auch immer, diese Bewußtsein- Raum-Zeitgeschichte ist außerordentlich spannend und muß einfach analysiert werden, vielleicht läßt sich daraus irgendetwas Bemerkenswertes ableiten.

    :zauberer1
     
  5. Hab ich schon Tommy, mhm ? Was denkst denn Du ? :)

    Na klar, das war eine Sache von nullkommanix .... sach ich doch die ganze Zeit ! :weihna1


    Wovon rede ich denn seit Monaten ? :zauberer1

    Tja, dann laß uns mal ableiten, da fällt uns bestimmt was ein ...... :)
     
  6. Carry

    Carry Neues Mitglied

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    Mein Mann hat viele Jahre mit all seiner Kraft gegen eine Krebserkrankung gekämpft - vergeblich. Im Dezember 1993 starb er und ich werde niemals diesen Ausdruck von Freude, Glück, Erstaunen und ich weiß nicht was noch in seinem Gesicht vergessen, dieses innere Leuchten, das nicht nur die Abwesenheit von Schmerzen bedeutet. Mir sind diese letzten Minuten an seinem Sterbebett heute noch so gegenwärtig, als ob es gestern gewesen wäre, denn mir war augenblicklich klar - er wurde abgeholt von Menschen, die er sehr liebte.
    Erst nach diesem Erlebnis habe ich begonnen, mich mit dem Thema "Gibt es ein Weiterleben nach demTod" zu beschäftigen und je intensiver ich dies tat, umso mehr habe ich die Angst vor dem Sterben verloren. Im Gegenteil, ich bin ungeheuer neugierig, was sich hinter unserem irdischen Leben verbirgt. Denn daß mit unserem Tod nicht alles beendet ist, ist jetzt für mich keine Frage des Glaubens mehr - es ist die logische Erkenntis aus vielen kleinen Erlebnissen, die wie ein Puzzle erst einmal zusammengefügt werden mußten.
     
  7. Morgen auch :),

    Also nochmal - Ja, das finde ich auch. Und ja, sie war von einer Sekunde auf die andere da.

    Spannende Fallbeschreibungen, ich denke, das Thema wird noch zu ergründen sein, oder ? Lese gerne mehr darüber.

    Wollte mit meinem lockeren Spruch gestern nur daran erinnern, daß ich darüber doch schon häufiger mal etwas geäußert habe. :) Aber vielleicht findest Du es noch ?

    Das ist ja das, was mich so fasziniert. Und ich denke auch, das muß einfach analysiert werden.

    Amanda :)
     
  8. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

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    Hi :)

    Danke erst einmal für die Auskunft. Und ja, gib doch mal einfach einen oder mehrere Links, dann brauche ich nicht suchen.

    :zauberer1
     
  9. Hallo Tommy,

    mache ich. Aber ich meinte auch das, was Du gestern nicht finden konntest, Du hast doch geschrieben "Wenn mans braucht, findet man es nicht". Das hätte mich auch interessiert. :)


    Hallo Carry,

    das ist sehr schön, daß es für euch beide letztlich mit einem Glücksgefühl geendet hat. Das ist nicht immer so. Ein Beispiel:

    Die Nacht, als mein (leiblicher) Vater sich erschossen hat, war für mich eine ganz fürchterliche und gruselige Nacht. Es war definitiv jemand anwesend bei mir, ich habe es gespürt. Und ich ´wußte´ auch, daß etwas in ´der Art´ mit meinem Vater passiert ist. Ich kann das alles gar nicht beschreiben, eine solch dumpfe Anwesenheit, soooo tieftaurig und geradezu vernichtend.

    Und am Morgen, als wir noch nicht offiziell von der Kripo benachrichtigt waren, habe ich mit meiner Mutter telefoniert und ihr gesagt, daß ich fürcherlich aussehe, völlig verquollen, kaum zu erkennen, ohne jeden erkennbaren Grund. Und das da etwas passiert ist. (Er war in einem Hotel unterwegs). Naja, und eine Stunde später kam dann die Nachricht.

    Nun kann man natürlich vermuten. Hat er wirklich damit gerechnet, daß diese alte Knarre überhaupt noch funktioniert ? Oder sie vielleicht nur an den Kopf gehalten und mal probiert, so nach Art Russisch Roulette ? Oder war es wirklich geplant ? Falls nicht, würde es ggf. erklären, warum er noch versucht hat, Kontakt (in diesem Fall wohl mit mir) aufzunehmen. Ich vermute, er war so erschrocken, daß er nun ohne Körper dasteht, und wohl doch noch einiges hätte sagen wollen, daß er selbst voller Panik umhergedriftet ist. Nunja, heute ich bin im Frieden damit. :)
     
  10. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

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    Zu dieser Brücke/Grenze hatte ich öfter schon Träume, wenn eines meiner Tiere gestorben war.
    Nach ein paar Wochen meistens träumte ich, daß ich spazierenging, und meistens an einem Bach oder Fluß entlang, und dann kam über eine Brücke meine Hündin angesprungen, gesund, fröhlich. Drüben standen Leute, die sagten, sie könne mich besuchen, aber müsse wieder über die Brücke kommen. Sie hüpfte dann um mich herum, ich streichelte sie und schickte sie nach einer Weile wieder "rüber". So erging es mir mit fast jedem Tier, das mich verließ.

    Am Todestag meines Dackels träumte ich von meiner verstorbenen Oma, die mit meinem Dackel zur Tür herein kam. Auf meine Frage hin, was Schnuffi denn bei ihr mache, antwortete sie, Schnuffi wäre so lange bei ihr, bis ich "rüberkommen" würde.

    Von meinem Großvater weiß ich, daß er an seinem Sterbebett verstorbene Familienmitglieder und Freunde in Festtagskleidung sah und sich sehr freute, daß sie so gut und gesund aussahen. Er hatte überhaupt keine Angst vor dem Sterben und dann auch so ein glückliches Lächeln, nachdem er gestorben war.

    liebe Grüsse
     

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