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Nahtoderfahrung eines "Ungläubigen"

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von indriel999, 19. September 2009.

  1. indriel999

    indriel999 Mitglied

    Registriert seit:
    19. September 2009
    Beiträge:
    116
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    Hallo,
    möchte kurz folgendes schildern: mein Vater hatte in den 80er-Jahren eine Operation, in deren Verlauf er einen Herzstillstand hatte. Er hatte eine allergische Reaktion auf das Narkosemittel und war klinisch tot. Die Ärzte vesuchten eine längere Zeit, ihn zu reanimieren. Als er endlich wieder zurückkam, berichtete er den Ärzten alles, was er in der Zeit seines "klinischen Todes" erlebt hatte - er hat den Ärzten haarklein erzählt, was sie in der ganzen Zeit gesprochen hätten und konnte den einzelnen Wortlaut wiedergeben, woraufhin die Ärzte ziemlich entsetzt reagierten und meinten, das könne er doch gar nicht wissen, er wäre ja immerhin klinisch tot gewesen - und trotzdem: es ist eine Tatsache: mein Vater, der die Ansichten meiner Schwester und mir über das Weiterleben nach dem Tod immer abgetan hatte mit den Worten: Alles Humbug - hatte dieses Erlebnis! Mein Vater war in dieser Beziehung ein sehr "Ungläubiger" und ließ sich trotz dieses Erlebnisses auf Dauer nicht von unseren Ansichten überzeugen.

    Als mein Vater 1999 tatsächlich starb, fand meine Schwester ihn und rief einen Notarztwagen, obwohl er lange reanimiert wurde, kam er nicht zurück und das Erstaunlichste war: im Angesicht des Todes hatte er tatsächlich ein Lächeln auf dem Gesicht, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Aber so war es. Ich muß dazu sagen, dass meine geliebte Mutter schon 2 Jahre vorher gestorben war. Ich denke, sie hat ihn in Empfang genommen, deswegen wollte er auf keinen Fall mehr zurück. Sein Leben war nach dem Tod meiner Mutter nicht mehr schön, wir Kinder waren kein Ersatz.

    Folgendes muß ich noch erzählen: als meine Mutter starb, hat mein Vater für viele Wochen die Wohnung verlassen und hat bei meiner Schwester nebendran gelebt (ich wohne sehr viel weiter weg). Er konnte es in der Wohnung nicht mehr aushalten, weil ständig die Türen auf- und zugingen (ohne Luftzug), Töpfe vom Herd fielen oder Blumentöpfe runterfielen. Mein Vater war damals sehr verzweifelt, ich denke, meine Mutter wollte sich bemerkbar machen, um ihm zu zeigen, dass es ihr gutgeht und dass es mit dem Tod nicht vorbei ist. Als er einmal auf dem Friedhof war und weinend auf einer Bank vor ihrem Grab saß, spürte er plötzlich, dass jemand neben ihm war und ihm über den Kopf streichelte (es war Sommer und kein Lüftchen wehte). Mir ist sowas leider niemals passiert, ich habe nur sehr viel von ihr geträumt, hatte eine starke Bindung zu ihr, aber mir hat sie kein Zeichen gegeben. Vielleicht meinte sie auch, dass mein Vater die Hilfe nötiger hatte als ich. Wer weiß?
    Noch ganz kurz ein Erlebnis: kurz vor dem Tod meiner Mutter war meine Schwester morgens im Badezimmer bei geöffneter Tür - alle anderen haben in den hinteren Räumen noch geschlafen - und putzte sich die Zähne, da spürte sie plötzlich etwas und sah eine Bewegung. Etwas sehr Großes huschte an ihrer Tür vorbei und schwebte in das Zimmer, das meine Schwester kurz vorher neu eingerichtet hatte und das meine Mutter nicht mehr sehen konnte.
    Meine Schwester, die sonst eher ein Angsthase ist in der Beziehung, empfand keine Furcht, sondern ein ganz tiefes Glücksgefühl und das Wissen, das war unsere Mutter, die sich vor ihrem Tod nochmal alles angesehen und sich verabschiedet hat. Meine Schwester schlich nach hinten und sah, dass alle anderen noch schliefen, die das Erlebnis hinterher natürlich als Blödsinn abgetan haben. Aber sie bleibt dabei, es war unsere Mutter, ihre Aura oder ihr Astralkörper, und ich glaube ihr. Sie sagte, sie hätte nie wieder ein solches Glücksgefühl in ihrem Leben gehabt wie beim Anblick dieses zarten Gebildes, das vor ihr herschwebte.


    Ach übrigens, hatte eine Bekannte, die erzählte, dass ihr Großvater gestorben sei und danach im Schlafzimmer abends bei ihrer Großmutter das Licht anging und das Kopfkissen im Bett des Großvaters rauf- und runterschwebte.
    Eine andere Bekannte erzählte mir, dass sie mit ihrem Vater vor seinem Tod ein Zeichen vereinbart hatte und dieses Zeichen hat er danach geschickt: ein bestimmtes Bild sprang plötzlich - ohne äußeres Zutun - von der Wand.

    Vielleicht überzeugt das einige, deswegen erzähle ich diese Geschichten!

    Ich sende Euch Licht und Liebe und grüße Euch alle. indriel999
     
  2. gipsy47

    gipsy47 Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    314
    Ort:
    westlicher Wienerwald
    auch mein Vater war sehr ungläubig, und trotzdem erschien ihm seine verstorbene Mutter, und er war davon niemals abzubringen, obwohl er bis zu seinem Tode an keinen Gott glaubte, und ich verzweifelt versuchte, als er bereits wusste, dass er sterben muss, ihm ein wenig das "Jenseits" nahe zu bringen, damit er ruhig und gefasst den schwersten Weg gehen konnte.
    Ich habe nie herausgefunden, ob er sich davon überzeugen hat lassen!
    Jedenfalls gibt es solche Phänomene, viele erklären die Nahetoderlebnisse mit chemischen Vorgängen, die im Gehirn passieren, aber ich selbst glaube tatsächlich, dass im Angesicht des Todes viel mehr als nur ein chem. Vorgang abläuft!
    Leider ist noch keiner zurückgekommen, der uns tatsächlich die Wahrheit übermitteln könnte.
     
  3. indriel999

    indriel999 Mitglied

    Registriert seit:
    19. September 2009
    Beiträge:
    116
    Ja, Gipsy, Du hast natürlich recht, es ist noch keiner wieder zurückgekommen und darum kämpfe ich auch immer wieder mit Zweifeln, obwohl ich das natürlich nicht möchte, und die Angst vor dem Tod bleibt. Kübler-Ross hat ja sehr lange sterbende Menschen erforscht und Erstaunliches berichtet. Sie selbst hat ja auch vor ihrem Tod des öfteren die Reise nach drüben gemacht und mußte mit vielen Anfeindungen zurechtkommen, aber sie hat niemals versucht, jemanden zu überzeugen. Sie sagte immer, das müßte sie auch nicht, wir würden es alle selbst erleben. Sie hatte keine Angst vor dem Tod und ging tatsächlich mit großer Neugier, ja sogar Freude auf dieses Ereignis zu. Mir unbegreiflich!
    Vielleicht hänge ich auch noch zu sehr am Leben. Die Seele geht ja erst hinüber, wenn sie sich einverstanden erklärt hat, nach Hause zu gehen - wird behauptet.

    Meine Mutter starb 1997 - für mich viel zu früh - und als sie aus der Wohnung gebracht wurde, sagte sie, sie käme nicht mehr zurück. Sie sagte auch immer wieder: ich muß doch vor dem Papa gehen. Sie ging mit einem solchen Mut und einer solchen Würde durch die letzten Wochen ihres Lebens, dass wir es alle nicht fassen konnten. Da war kein Auflehnen gegen den Tod, sie hat keine Angst gezeigt, hat uns immer nur lange angesehen, ja fast schon angestarrt, so dass wir uns alle unwohl fühlten. Sie wußte, dass sie sterben würde, obwohl keiner es ihr gesagt hatte, und das war ihre Art, Abschied zu nehmen, fast so, als wolle sie sich unsere Gesichter in ihr Gedächtnis einbrennen. Übrigens habe ich dieses Phänomen auch bei meiner Großmutter mütterlicherseits vor ihrem Tod erlebt: sie hat uns genauso angestarrt, wenn wir sie besucht haben. Es war richtig unheimlich!!!

    Wie gesagt, mein Vater hatte nach dem Tod meiner Mutter diese unheimlichen Erlebnisse in der gemeinsamen Wohnung, so dass er geflüchtet ist. Man sagt ja immer, dass die Seelen der Verstorbenen sich 7 - 8 Monate nach dem Tod noch zu den Verwandten hinziehen, bevor sie endgültig Abschied nehmen. Aber ich frage mich natürlich auch, ob dieses Herumhantieren in der Wohnung, das Türenklappen, das Geschepper von Geschirr. das ja meinen Vater in die Flucht trieb, nicht das Zeichen dafür war, dass meine Mutter zu dem Zeitpunkt ihren eigenen Tod noch nicht realisiert hatte? Das wäre ja eine schreckliche Vorstellung.

    Jetzt fällt mir gerade auch noch ein, dass meine Nichte, die sehr starke mediale Fähigkeiten hat - die sie aber unterdrückt - mehrere komische Erlebnisse nach dem Tod meiner Mutter hatte, wie z. B. eine Spieluhr in ihrem Zimmer, die anfing zu laufen, ohne dass einer daran herumgedreht hatte, oder eine Deckenlampe, die plötzlich heftig hin- und herschwang, ohne dass einer sie berührt hätte, und einmal kam meine Nichte schreiend aus ihrem Zimmer, holte ihre Mutter und sagte: Da auf dem Sofa sitzt die Omi, kannst du sie nicht sehen? Sie war so voller Angst, dass sie nur noch bei Licht schlafen konnte. Das ging so lange, bis meine Schwester bei einem neuerlichen Vorfall in das Zimmer ging und unsere Mutter bat, damit aufzuhören. Wir würden sie alle lieben und vermissen, aber sie würde jetzt ihrer Enkelin (damals schon 20) eine Heidenangst einjagen und sie sollte bitte damit aufhören. Sie hätten ja begriffen, was sie mitteilen wollte und sie würden sie in Frieden freigeben. Von da an war sofort Ruhe!

    Nach dem Tod meines Vaters war nichts, außer natürlich immer wieder ganz reale Träume, bei denen man wirklich glaubte, er wäre da.

    Jetzt fällt mir noch etwas ein: in einer Nacht träumte ich von meinem Mann, mit dem ich mich auch nach der Scheidung noch immer stark verbunden fühlte, dass er mit meinen Eltern zusammen an einem Tisch saß und Karten spielte, was ja früher auch immer so war. Ich weiß noch genau, dass ich ihnen beim Kartenspielen zusah und er sich plötzlich umdrehte und mich ansah, intensiv und ganz still. Ich erschrak und wachte auf. Zu dem Zeitpunkt waren meine Eltern schon ein paar Jahre tot, und ich fragte mich, was denn nun mein Mann, der ja meiner Meinung nach noch lebte, bei meinen toten Eltern gemacht habe. Ich war schockiert. Irgendwie war mir nicht wohl bei der Geschichte. Eine Weile danach fing ich an zu forschen und schrieb das Einwohnermeldeamt an und fragte nach meinem Mann. Als der Brief kam und ich ihn in den Händen hielt (ungeöffnet), war mir ganz komisch und es hat lange gedauert, bis ich ihn aufmachen konnte. Die Antwort war zwar erwartet und vorausgeahnt, aber trotzdem ein Schock. Er war verstorben!!!

    Wenn es also kein Weiterleben nach dem Tod gibt, warum all diese Zeichen für die Lebenden?

    Wir bestehen nicht nur aus Materie, sondern auch aus Geist und Seele. Die Materie muß irgendwann vergehen, was bleibt, ist unsterblich. Vor vielen Jahren hatte ich mir Endlos-Cassetten mit Meditationstexten besprochen und ließ es einmal laufen. Dann geschah etwas Unfaßbares - plötzlich gab es in meinem Körper einen leichten Ruck, und ich hatte das Gefühl, ganz kurz tief zu fallen. Dann war ich aus meinem Körper raus und schwebte oben an der Decke. Als ich mich fortbewegen wollte, klingelte plötzlich das Telefon und in Sekundenschnelle umgekehrter Vorgang, aber zu schnell und mit einem richtigen Ruck. Ich war wieder zurück mit einem Riesen-Glücksgefühl, wie ich es nie zuvor erlebt hatte, und dann setzte der Riesen-Schock ein, weil die Rückkehr zu schnell gewesen war. Ich zitterte wie verrückt und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Es waren ganz heftige Reaktionen auf einen Riesen-Schock. Aber was in meiner Erinnerung blieb, war dieses unglaubliche Glücksgefühl. Für mich der endgültige Beweis, dass wir nicht nur aus Körper bestehen, sondern dass es da noch etwas anderes gibt, was sich vom Körper trennen kann, was wir Seele nennen, unser eigentliches Ich. Der Körper ist nur das Haus, in dem unsere Seele eine gewisse Zeit wohnt. Übrigens, diese Schockreaktion ist mal von Erhard F. Freitag in einem seiner Bücher beschrieben worden, war also nicht eingebildet. Nichts war eingebildet, alles war real, und ich habe es wirklich erlebt, das kann ich beschwören! Aber ich rede sonst nur mit bestimmten Leuten darüber, die anderen halten einen für nicht normal.
    Also auch das ein Beweis, dass etwas überlebt, wenn wir sterben?!

    Ich sende Euch Licht und Liebe. Indriel.
     
  4. indriel999

    indriel999 Mitglied

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    Noch eine kleine Bemerkung. Ein sehr guter Bekannter von mir, der spirituell sehr weit fortgeschritten war, hatte auch einen eigenen Esoterik-Laden. Ich unterhielt mich oft mit ihm, wenn ich für mich Edelsteine oder Engel-Bücher dort kaufte.
    Er schenkte seiner Mutter zu Weihnachten einen wunderschönen Edelstein-Brunnen, der immer vor sich hin plätscherte und Ruhe und Frieden verbreitete. Mein Bekannter verstarb dann auch plötzlich ein paar Wochen später - unerwartet. Die Mutter trauerte sehr und seine Lebensgefährtin auch, sie trösteten sich gegenseitig. Der Brunnen wurde abgestellt, war also nicht mehr in Betrieb. Als die beiden eines Tages, kurz nach seinem Tod, in dem Zimmer zusammensaßen und sich wieder über ihn unterhielten, gab es plötzlich aus der Ecke, in der der Zimmerbrunnen stand, Geräusche. Die beiden Frauen waren sofort still und starrten in die besagte Ecke. Wie durch ein Wunder lief der Brunnen wieder und plätscherte vor sich hin, obwohl die Pumpe vorher abgestellt war. Ich muß dazu sagen, dass mein Bekannter den Edelstein-Brunnen sehr geliebt hat und ihn nach dem Tod seiner Mutter übernehmen wollte (sie war damals schon über 80). Das Schicksal oder wer auch immer wollte es anders, er starb vor seiner Mutter.

    Dies war das Zeichen für die Mutter und die Lebensgefährtin, dass es ihm gut ginge, obwohl seine Lebensgefährtin mir sagte, sie hätte doch kein Zeichen gebraucht. Es wäre ihr doch klar, dass wir alle weiterleben würden, das hätte er ihr ja beigebracht. Daraufhin sagte ich zu ihr, dass er es eben doch nochmal bestätigen wollte, und zwar eher der Mutter, die den Trost wohl mehr brauchte als die Lebensgefährtin.
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Die Schilderung von der NTE Deines verstorbenen Vaters ist gar nicht so selten.

    Was meiner Meinung nach dabei passiert, ist die unmittelbare Kontaktaufnahme der Seele nach dem Stillstand des eigenen Körpers, mit einem anderen nahen menschlichen Körper, genau so wie mit der darin befindlichen Seele. Nun sind etwa Ärzte Menschen, die nicht nur den Alltag routinemäßig herunterspulen oder allein mit den eigenen lebenserhaltenden Aufgaben befasst sind, sondern hier finden wir auch starke Persönlichkeitsbildungen, Menschen die sich also mit ihrer eigenen Seele sehr intensiv beschäftigen, dabei werden Werte und Fähigkeiten aus dem täglichen Leben abgespeichert und übernommen.

    Ein wenig anders sieht es aus, wenn durch Überraschung oder Schock Menschen zu einer Unglücksstelle gelangen, an der Menschen gestorben sind. Will man hier dann ähnliche Werte nach solchen Nahtoderfahrungen feststellen, dann bemerkt man, dass diese anders verlaufen und gekennzeichnet sind durch das Verhalten der Menschen in der unmittelbaren Umgebung. So sieht zum Beispiel ein ganz anderer Bericht mit ähnlichem Verlauf ein wenig bizarr aus, als ein Bergmann in einem Stollen verschüttet wurde. Während die draußen vor dem Berg wartenden fieberhaft nach Lösungen suchten, und weniger geradlinig eine gewohnte Bergungsaktion durchführten. Das spiegelte sich auch im Erfahrungsbereich des später Wiederbelebten. Der wurde dann nicht nur von tatsächlichen Erlebnissen gekennzeichnet, wie das bei einer genauen Tätigkeit einer medizinischen Arbeit der Fall ist, sondern hier kommen zu den Umständen mit dem Unglück im Berg jene phantasievollen Gestaltungen zum Ausdruck, die man sich selbst macht, wenn man noch nicht weiß ob die Rettungsaktionen gelingen werden, oder ob dabei leichtere oder schwerere Verletzungen zustande gekommen sind, weil doch dieser verdammte Berg eingestürzt ist und nun auf den Eingeschlossenen liegt …

    Lassen wir es nun für möglich gelten, dass eine ähnliche Reaktion geschieht, wenn zwischen zwei Menschen die eng miteinander zusammen gelebt haben, einer nicht mehr da ist, dass nicht die gegangene Seele der aktive Teil ist, sondern im Verhalten des Zurückbleibenden die gewohnten Verhaltensweisen plötzlich eine Änderung erfahren, in einem Zustand von Hoffnung und Glauben und nicht zuletzt von Wirklichkeit.

    In Deiner Geschichte hast Du einen Zeitraum von 7 – 8 Monate angegeben für den Bereich des Überganges. Hier vermute ich, das ist mehr eine Frage als eine Feststellung. Es kommt darauf an was man erwartet, eine bestimmte Entwicklungsstufe im „Jenseits“ oder eine kommunikative Kontaktaufnahme in unseren Alltag. Es kommt nicht von ungefähr, dass nach dem Empfinden die akustischen Zeichen vor den visuellen angesiedelt sind, wenn man hier nach positiven Ergebnissen Ausschau hält.

    Wenn man aber davon ausgehen will, dass eine alleinige Seele von einem voll funktionierenden Körper mit Seele direkt profitieren kann, wobei nur die jeweilige Situation des Menschen für die Gemütsstimmung verantwortlich ist, dann können wir es für möglich halten, dass es Menschen gibt mit keinen anderen Seelen, oder mit einer oder mehreren davon. Eine solche Vielzahl hat dann aber auch unterschiedliche Entwicklungsstufen vorzuweisen, in denen weiter fortgeschrittene den Erwartungshaltungen von jüngeren gerecht werden können und deren Umgebung.

    Etwa so: hat eine Frau als Mensch ihre eigene Mutter aufgenommen als Seele, dann könnte sich das beim Tod der Frau so bemerkbar machen, dass sich in der Umgebung der Frau bereits visuelle Kommunikation bemerkbar macht.

    Dieses Netz muss gar nicht so eng geflochten sein, und kann sich immer weiter ausdehnen.

    Ein paar Takte aus meiner eigenen Erfahrung: Nach 6 Jahren hat eine Seele auch das Soldatenleben aus zwei Weltkriegen „verarbeitet“ und sich zu einer Kommunikation auf der Empfindungsebene voll eingestellt. Nach 2 Jahren ist es einer Seele die als Mensch von diesen Kriegen nur tangiert wurde möglich, sich visuell bemerkbar zu machen und dabei Inhalte zu vermitteln, wobei der „Empfänger“ jeweils in sehr entspannter Lage sein sollte.

    Das sind so einige Gedanken die mir dazu eingefallen sind.


    und ein :weihna2
     
  6. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

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    Es ist noch "keiner zurückgekommen"und warum haben wir dann Kontakt zu ihnen,wieso können sie sich bemerkbar machen? Wieso können wir sie Spüren,riechen und auch mal fühlen? Auch der Kontakt im Traum ist nicht einfach nur so etwas...auch im Traum teilen sie uns etwas mit..nichts auf diese Welt geschieht einfach nur so...
     
  7. indriel999

    indriel999 Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo,
    Teigabid, Deinen Text mußte ich einige Male lesen, um ihn einigermaßen zu verstehen. Damit stelle ich Deine Anwort nicht in Frage, das war mir nur ziemlich neu, obwohl es mir einleuchtet, dass eine Seele, die aus dem Körper raus ist, Kontakt zu anderen anwesenden Seelen aufnehmen kann. Was meinst Du denn genau mit Änderung des Verhaltens des Zurückgebliebenen nach dem Tod des Liebsten? Meinst Du, dass er durch seine Erwartungshaltung die Geräusche regelrecht anzieht, also quasi selbst indirekt Verursacher ist? Mein Vater hat nie an sowas geglaubt und wollte sowas auch nicht wahrhaben, bis zum Ende meinte er nur, das sei alles Quatsch (trotz der Erlebnisse) - ich kann nicht glauben, dass er durch seine Erwartungshaltung diese Ereignisse heraufbeschworen haben soll. Er war ja entsetzt über das, was vorfiel, und ist geflüchtet. Die 7, 8 Monate für den Übergang waren eigentlich keine Frage, das habe ich irgendwo gelesen, aber ich habe schon soviele Esoterik-Bücher gelesen, dass ich nicht mehr sagen kann, wo. Das muß ja nun auch nicht das alleinig Richtige gewesen sein, denn Du hast ja offensichtlich andere Erfahrungen. Aus Deinem Text meine ich entnehmen zu können, dass Du selbst Erfahrung mit Kontaktaufnahmen hast? Das ist sehr interessant.
    Den Absatz über "alleinige Seele mit voll funktionierendem Körper" habe ich nicht so ganz verstanden. Gibt es Doppel-Besetzungen durch Seelen? Ich habe davon in einem Esoterik-Buch gelesen, aber da wurde erwähnt, dass oftmals Seelen, die den Übergang nicht wollen oder nicht realisiert haben, dass sie gegangen sind oder noch zu sehr am irdischen Leben hängen, sich einen Körper suchen und ihn besetzen, weil sie diese Gefühle wieder spüren wollen. Das soll dann meistens als Schizophrenie von den Ärzten beurteilt werden. Vielleicht habe ich Dich nicht richtig verstanden, aber die Vorstellung, noch ein paar andere Seelen in meinem Körper zu haben, macht mir etwas Angst.

    Ja, Eisfee, ich hatte ja extra die vielen Zeichen geschildert, um anderen Bestätigungen über die Existenz der Verstorbenen zu geben. Ich muß aber dazu sagen, dass ich - obwohl ich mich seit extrem vielen Jahren mit Esoterik beschäftige - keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet schildern kann. Mir ist sowas nie passiert, ich konnte keinen Dahingeschiedenen sehen, riechen oder fühlen. Ich denke aber, man muß innerlich dazu bereit sein, solche Zeichen zu empfangen, oder sehe ich das falsch? Ich habe keine Ahnung, vielleicht blockiere ich mich selbst durch meine Angst? Aber viele wollen diese Erlebnisse aus Angst nicht und deshalb kommen die Verstorbenen auch nicht?
    Man hört ja immer wieder von Häusern, in denen es spuken soll, und die Menschen, die darin leben, ziehen dann oftmals aus.
    Du hast ja anscheinend auch Erfahrung mit der Kontaktaufnahme, vielleicht kannst Du mal Näheres darüber erzählen.
    Danke für Eure Antworten. Bis bald. Tschüss.
     
  8. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

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    Erfahrungen habe ich wirklich genug,ich nehme sie selbst sehr wahr,seit meinen schweren Unfall...ich kann sagen das ich das Licht,die Ruhe,wärme und noch anders gespürt,erlebt habe.Nun das ich sehr lange her,mich mach es ein wenig Traurig wenn ich höre hier SPUK es,tut es den wirklich? Sie sind eigentlich zu hause,wir betreten meistens die Häuser oder Wohnungen nach ihnen...sie möchten uns nicht unbedingt Ängstigen,eher etwas mitteilen..der einer mach es eben geschickter als der andere..:)Natürlich gibt es auch recht unangenehme "GEISTESWESEN",aber es gibt auch solch unten uns noch Lebenden....du wirst sie auch spüren,fühlen und sehen,dann wen es sein soll..bei Esoterik und Ähnlichem brauchst du vor allem eins GEDULD,aber das warten,es lohnt sich sehr..
     
  9. indriel999

    indriel999 Mitglied

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    Hallo, Eisfee, was Du da schilderst, ist nicht untypisch. Oftmals ist der Auslöser für dieses "spirituelle Erwachen" ein eigenes Nahtod-Erlebnis.

    Ich denke mal, um mich nicht zu ängstigen, sind meine Lieben mir dann oft im Traum erschienen, wie z.B. mein Mann, von dem ich träumte, dass er mit meinen verstorbenen Eltern zusammen an einem Tisch gesessen hat. Ich kam mir vor wie jemand, der von einer höheren Warte aus alles beobachtete. Diesen Augenblick und seinen Blick, als er sich plötzlich umdrehte und mich ansah, werde ich nie vergessen. Es war so real und so intensiv, dass ich begriff, was er mir damit sagen wollte - und fand es dann später in der realen Welt auch heraus. Dieser Blick hat sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt.

    Wenn man die Tür nach "drüben" öffnet, kann alles und jeder hereinkommen und das, was da kommt, ist nicht immer gut, so wie wir auf der Erde ja auch nicht alle gut sind. Die Dahingegangenen legen ja nicht ihren Charakter ab, vielleicht ist deshalb nicht jeder in der Lage, zu "sehen", weil er psychisch nicht stark genug ist. Und vielleicht werden diese bestimmten Ereignisse (z.B. Nahtod-Erlebnisse) nur denjenigen geschickt, die genau zu der Zeit "erwachen" sollen, möglicherweise, damit diese wiederum anderen klarmachen sollen, dass es nach dem Leben weitergeht. Es muß also einen Grund haben, warum der eine sieht und der andere nicht. Es hat vielleicht was mit der spirituellen Reife zu tun, aber vielleicht hat auch jeder spirituelle Mensch eine andere Aufgabe.
    Einer empfängt evtl. Botschaften von Verstorbenen, ein anderer hat Wahrträume, wieder ein anderer kann hellsehen, Dinge voraussagen, hellfühlen, ist ein guter telepathischer Sender oder Empfänger. Alles hat seinen Sinn.

    Starke mediale Fähigkeiten werden oft durch ein Nahtod-Erlebnis ausgelöst, wie oben schon geschrieben. Eine sehr gute Freundin hatte als Kind oft die Erscheinung eines schwarzen Schattens, der immer wieder in ihrer Nähe auftauchte, in der Zimmerecke stand, was natürlich für ein Kind schlimm ist. Dann wurde sozusagen auf den allerletzten Drücker festgestellt, dass das Kind einen bis dahin unentdeckten Herzfehler hatte, der kurze Zeit später zum Tod geführt hätte. Sie wurde operiert, der schwarze Mann war weg, und später immer wieder das, was Du auch schilderst, sie sah Verstorbene. Aber sie hat sich dagegen gewehrt, hatte zuviel Angst, wollte diese Erlebnisse nicht zulassen. Nicht alle Menschen sind stark genug, den Blick ins Jenseits zu ertragen.

    Wer weiß, sie werden sich nicht als Verstorbene sehen, sie sind nur auf einer anderen Ebene als wir, in einer anderen Zeitschiene und diese zwei Zeitschienen einander anzupassen, ist eigentlich fast unmöglich. Die eine Seite ist ganz langsam und ohne Zeit - ewig - die andere ist schnell, rasant, und die Gehirne der Menschen plappern unaufhörlich, schwer, da Kontakte herzustellen, aber nicht unmöglich.
    Möge Gott mit allen Dahingeschiedenen sein!
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Teigabid hat folgendes geschrieben:


    Es gibt wahrscheinlich sehr viele Menschen, die keinen Kontakt haben zu Seelen. In keiner Form. Die nur das Verhältnis der eigenen Seele im Körper kennen und daher auch ein Verhalten entwickeln, dass allein auf Seele zu Materie aufgebaut ist, und daher auch nur so funktionieren kann und verstanden wird.

    Dann kennen wir doch jene Gesellschaftsformen, wo zwei Menschen bereits im Leben eine sehr nahe Beziehung haben, oder einige Menschen eine solche kleinere Gemeinschaft bilden, wie man es am ehesten von einer Familie erwartet.

    Aber Menschen die ständig in Gesellschaft leben, die sind meiner Meinung nach dazu bestimmt, aufgrund dieser Kontakte, eine solche verbindende und kommunizierende Funktion auch darüber hinaus einzunehmen, wenn wir meinen es wäre mit dem Leben vorüber.

    Es gibt da dieses alte vergleichende Bild mit einer Hochzeitsfeier, wo die Braut und der Bräutigam, oder der Bräutigam und die Braut – je nach dem wer man selbst ist, auf einer kleineren oder größeren Hochzeitsfeier sich befinden, mit Gästen. Dabei wird das Paar stets den wichtigsten Teil davon ausmachen, aber doch wird der Verlauf auch von der Gesellschaft bestimmt. Während eine solche Gesellschaft ohne Brautpaar keinen Sinn mehr ergibt, und die Versammlung wird sich teilweise oder ganz einen anderen Ort nach gleichem Muster suchen und finden.

    Da kommt mein Lieblingsbeispiel, Mensch und Auto, nicht mehr ganz mit. Wenn ich damit erklären versuche, wie das ist, wenn das gewohnte Leben nicht mehr so wie gewohnt verläuft. Aber selbst da kann man anknüpfen, und wenn jemand aus seinem Wagen ausgestiegen ist, dann geht für diesen Menschen die Sonne auf, wenn ihn ein anderes Fahrzeug oder gar ein Autobus mitnimmt, und der Fahrer dazu mein:

    „Komm nur, steig ein, wir fahren weiter!“

    Zwar kommt im Bild von einer Gesellschaft die eigene Persönlichkeit stärker zur Geltung, und es gibt da genügend Spielraum der es zulässt, wenn man sich von einem Energie spendenden Zentrum trennend verhalten möchte und diese Verbindung nur mehr locker aufrecht erhalten will, weil doch dann die eigene Selbstverwirklichung mehr und stärker gefördert werde, ebenso wie das gesellige und gesellschaftliche Element, aber dafür kommt beim Fahrer und Fahrgast eines Vehikels das unausweichliche Angebot der Mitfahrgelegenheit, mit dem Ziel die Fahrt fortzusetzen viiiel besser in den Vordergrund.

    So gesehen weiß ich nicht, wohin die Menschheit fährt,
    aber dafür bin ich rascher dort …



    und ein :weihna1
     
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