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Vernunftsbasierter Gottesglaube?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Lamia1, 21. Januar 2014.

  1. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Hallo.

    Wege zu Gott scheint es viele zu geben. Manche Menschen bedürfen rationaler Gründe, um an die reale Existenz (eines) Gottes zu glauben, während andere Leute sich primär auf ihre Intuition verlassen. Wieder andere Menschen berichten von individuellen Erlebnissen mit dem Göttlich-Spirituellen, durch welche sie zum religiösen Glauben gefunden hätten.

    Ich halte mich für eine Person, die gute Indizien, Evidenzen, Belege benötigt, um an die reale Präsenz von etwas zu glauben. Daher lautet meine Frage, ob ein vernunftsbasierter, mit empirischen Daten untermauerter Gottesglaube möglich ist. Kann ein Gottesglaube zudem den epistemologischen Kriterien gerecht werden?

    In Liebe

    Lamia
     
  2. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    durch die Intuition, meiner Meinung nach, die einzige Möglichkeit, allerdings stellt sich dann Gott nicht so dar wie ihn Christen verstehen.
     
  3. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, deren subjektive Intuition mitteilt, dass es sich beim christlichen oder muslimischen Glauben um die "absolute Wahrheit" handelt. Auch scheinen in allen Religionen Menschen mit persönlichen Gotteserfahrungen vorzukommen, oder? Die sich mir stellende Frage lautet deshalb, ob objektive Hinweise für die Existenz (eines) Gottes vorliegen können.

    Fakt ist ja außerdem, dass die menschliche Intuition bereits des Öfteren inkorrekte Impressionen vermittelte. Besonders deutlich wird dies an der Idee des geozentrischen Weltbildes oder an der Newton'schen Mechanik: Intuitiv erscheinen sie uns überaus plausibel, obschon sie offenbar nicht mit der Realität kongruieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2014
  4. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.284
    na, erst recht, weil in jeder Kultur Gottes-Erfahrungs-Berichte gibt, gibt es Gott.

    naja, was ist Realität.?
    Intuition ist, meiner Meinung nach, schon was individuelles, da gabs mal ne Liste mit den Gottesvorstellungen, ich glaube im Threadf über Erleuchtung, da wurden die Bewusstseinsebenen und die Gottesbilder dazu dargestellt, von D.R. Hawkins, kennste den.?
    Das war hier:
    http://www.esoterikforum.at/threads/136713&highlight=gottesbilder+Bewusstsein
     
  5. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Ja, das ist eine denkbare Interpretation. Doch man kann hierzu die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Gott den Menschen verschiedener Kulturen in unterschiedlichen Gewändern zeigt. Führt das nicht zu Irritationen und zur Bildung diverser Gottesdefinitionen und -bilder?

    Was Realität ist, vermag ich nicht zu beantworten. Wenn aber etwas nicht im Realen zutrifft, scheinen wir das mittels spezieller Methoden feststellen zu können, zumindest nach menschlichem Ermessen (Falsifikation). Die klassische Vorstellung des absoluten Raumes und der absoluten Zeit konnte beispielsweise durch den empirischen Nachweis der Relativität von Zeit und Raum widerlegt werden.

    Danke, das werde ich mir einmal zu Gemüte führen. Im Gegenzug mag ich Dir ein paar korrekt in Erfüllung gegangene Prophetien der Bibel präsentieren:



    Sie sollen … verkünden, was sich ereignen wird: das Frühere, was war es? Verkündet es, damit wir es uns zu Herzen nehmen! Oder lasst uns das Künftige hören, damit wir seinen Ausgang erkennen! Verkündet das später Kommende, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid! … Wer hat es von Anfang an verkündet, dass wir es erkannt hätten, und von jeher, dass wir sagen könnten: Richtig! … (Jesaja 41,20-26).
    Ich bin Jahwe, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern. Das Frühere, siehe, es ist eingetroffen, und Neues verkündige ich. Bevor es aufsprosst, lasse ich es euch hören (Jesaja 42,8-9).
    Das Frühere habe ich längst schon verkündet. Aus meinem Mund ist es hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich tat ich es, und es traf ein (Jesaja 48,3; siehe auch 43,8-11).

    Bei unserer Beschäftigung mit Prophetie ist es wichtig zu berücksichtigen, dass jedes weitere Detail einer Voraussage es weniger wahrscheinlich macht, dass sich diese Details allesamt und in richtiger Reihenfolge erfüllen. Beispielsweise kann man die 3 Buchstaben A, B und C in 6 verschiedenen Kombinationen anordnen. Nimmt man jedoch 6 Buchstaben, A, B, C, D, E und F, so kann man daraus schon 720 verschiedene Kombinationen zusammenstellen. Wendet man dieses mathematische Gesetz auf biblische Prophezeiungen an, die 10 oder mehr Details enthalten, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Prophezeiung »zufällig« in exakt der vorgegebenen Reihenfolge der Details erfüllt 1 zu 3.628.800!
    Zu den zahlreichen Beispielen erfüllter Prophezeiungen gehören die biblischen Voraussagen über das Volk der Juden, über Jesus Christus, über bestimmte Städte wie Jerusalem und Tyrus und andere Städte in Galiläa, über die vier Weltreiche, die der Prophet Daniel beschrieb und die sogenannten siebzig Jahrwochen Daniels.

    Das Volk der Juden
    Friedrich der Große sagte einmal zu einem seiner Adjutanten: »Liefern Sie mir mit einem Wort einen Beweis, dass die Bibel wahr ist!« Der Adjutant antwortete prompt: »Die Juden, Majestät.«9 Der berühmte Philosoph Hegel sagte: »Meine Philosophie erklärt alles außer die Juden.« Das Phänomen des jüdischen Volkes ist deshalb so schwierig zu erklären, weil dieses Volk einen einzigartigen Platz in Gottes Plänen und Absichten einnimmt. Ihr jahrtausendelanges Schicksal ist mit göttlicher Genauigkeit in der Bibel vorausgesagt, und ihre Geschichte und Gegenwart bestätigen lauthals die Zuverlässigkeit dieser Prophezeiungen.
    Dieses Volk wurzelt in der Berufung Abrahams, dem Gott verhieß: »Ich will dich zu einer großen Nation machen« (1. Mose 12,2). Aus menschlicher Sicht schien das sehr unwahrscheinlich, da Abraham im hohen Alter noch kinderlos war, doch ist es heute nur allzu offensichtlich, dass sich diese Prophezeiung erfüllt hat. Außerdem sagte Gott zu Abraham: »In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!« (Vers 3). Wie können alle Völker der Erde durch Abraham gesegnet werden? Durch den Herrn Jesus Christus, der ein direkter Nachkomme Abrahams ist (Matthäus 1,2.16; Lukas 3,34) und der ganzen Welt das Heil gebracht hat.
    Gott hat an vielen Stellen der Bibel vorausgesagt, dass die Juden verfolgt und unter die Nationen zerstreut werden, wenn sie böse Wege einschlagen und nicht der Stimme des Herrn gehorchen:

    Und der HERR wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein geringes Häuflein unter den Nationen, wohin der HERR euch führen wird (5. Mose 4,27).
    Und du wirst zum Entsetzen werden, zum Sprichwort und zur Spottrede unter allen Völkern, wohin der HERR dich wegtreiben wird (5. Mose 28,37).
    Und der HERR wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum andern Ende der Erde … Und unter jenen Nationen wirst du nicht ruhig wohnen, und deine Fußsohle wird keinen Rastplatz finden. Und der HERR wird dir dort ein zitterndes Herz geben, erlöschende Augen und eine verzagende Seele … (5. Mose 28,64-67, siehe auch 3. Mose 26,31-33; 5. Mose 29,18; Jeremia 9,15; Hesekiel 22,15; Sacharja 7,14).

    Das Volk der Juden ist mehrfach zerstreut worden, die letzte und endgültige Zerstreuung geschah im Jahr 70 n.Chr., als Jerusalem von Titus zerstört wurde und die überlebenden Juden sich buchstäblich unter die Nationen verteilten, wo sie den größten Teil der seither vergangenen zwei Jahrtausende zugebracht haben.
    Eine weitere biblische Voraussage über dieses Volk besagt jedoch, dass die Juden trotz ihrer Zerstreuung niemals ihre nationale Identität verlieren werden, sondern als besondere und geschlossene Nationen erhalten bleiben: »Siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet« (4. Mose 23,9). Das scheint widersinnig zu sein, denn wenn ein Volk erobert und geschlagen wird und seine Überreste in Gefangenschaft geraten und weggeführt werden, dann löst es sich normalerweise mit der Zeit durch Mischehen und Aussterben auf und wird von den Völkern, unter denen es lebt, assimiliert. Mit den Juden geschah das jedoch nicht. Obwohl sie von den Nationen förmlich verschluckt wurden, hat sich dieses bemerkenswerte Volk niemals aufgelöst.
    Der gegenwärtige Zustand der Juden ist in Hosea 3,4 vorausgesagt: »Denn die Söhne Israel bleiben viele Tage ohne König und ohne Oberste, ohne Schlachtopfer und ohne Gedenkstein und ohne Ephod und Teraphim.« Israel sollte lange Zeit ohne königliche Dynastie sein und keinen Tempel, keinen Hohenpriester und keinen Altar für seine Opfer haben (Das »Ephod« war ein Kleidungsstück des Hohenpriesters), aber auch frei sein vom Götzendienst (»Gedenksteine« und »Teraphim« waren Götzen). Der Zustand der Juden während der letzten 2000 Jahre könnte nicht treffender beschrieben werden.
    Die Bibel sagt aber auch voraus, dass die Juden wieder in ihr Land zurückkehren und ihren eigenen Staat haben werden, auch wenn sie noch nicht Gott gehorchen und immer noch Jesus als Messias ablehnen: »Ich (Gott) werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen … Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut« (Hesekiel 36,24-27, siehe auch Kap. 34,13; 37,12; 38,8; 5. Mose 30,3.4; Psalm 107,3; Jesaja 43,6; Jeremia 32,37).
    Diese Prophezeiungen sind zwar noch nicht erfüllt, doch spielen sich heute vor unseren Augen höchst interessante Vorbereitungen auf diese Erfüllung ab. Im Jahr 1948 wurde der Staat Israel neu gegründet, was wenige Jahrzehnte zuvor kaum jemand für möglich gehalten hätte. Seitdem hat Israel wieder ein eigenes Territorium mit einer Regierung, einer Flagge, Briefmarken, einer Armee und einem Schulsystem. Aus mehr als 74 verschiedenen Ländern und aus allen Kontinenten kehren Juden nach Israel zurück.
    Die wichtigste Exportware Israels sind Zitrusfrüchte, und die israelische Stadt Jaffa ist weltweit für ihre Orangen bekannt. Angesichts der Voraussage in Jesaja 27,6 ist das eine hochinteressante Tatsache: »In den kommenden Tagen wird Jakob (d.h. Israel) Wurzeln schlagen, Israel blühen und knospen; und sie werden mit Früchten füllen die Fläche des Erdkreises.«
    Jahrhunderte lang war Palästina eine öde Gegend, doch heute prangen die Berge Israels durch die Programme zur Wiederaufforstung von Millionen frischer Bäume, zumeist Koniferen. Jesaja hat einst prophezeit: »Statt der Dornsträucher werden Zypressen aufschießen, und statt der Brennnesseln werden Myrten aufschießen« (Jesaja 55,13).
    Wenn man bedenkt, wie unbedeutend dieser semitische Volksstamm einst war, der von den Ägyptern verächtlich »Sandwanderer« genannt wurde, kann man nur staunen, welch große Bedeutung Israel heute in der Welt hat. Israel hat nicht nur eine bedeutende Stellung in Wissenschaft, Religion und Wirtschaft, sondern ist einer der wichtigsten Faktoren für die ganze Weltpolitik. Diese Bedeutung steht in keinem Verhältnis zur winzigen Größe dieses Staates, was Israel wiederum zu einem einzigartigen Volk unter den Nationen der Welt macht.
    Die heutige ständige Bedrohung Israels durch seine arabischen Nachbarländer sowie die antiisraelischen Tendenzen der Weltpolitik deuten offenbar auf die Erfüllung einer weiteren biblischen Prophezeiung hin: Dem Staat Israel ist eine schlimme Zeit eines heftigen Konflikts angekündigt, wobei die Stadt Jerusalem der Zankapfel der Völker ist: »Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln« (Sacharja 12,2-3).
    Da die Geschichte der Juden so detailliert und exakt in der Bibel vorausgesagt ist, kann man nur zugeben, dass die Bibel tatsächlich das Wort des lebendigen Gottes ist. Der englische Generalstaatsanwalt und Lordkanzler Erskine sagte einst: »Auch wenn alle anderen Zeugnisse für die Wahrheit der Bibel auf den Grund des Meeres versenkt würden, wären die weltweite Zerstreuung der Juden, ihre beispiellosen Leiden und ihre wunderbare Bewahrung ausreichend, um die Wahrheit der Bibel zu belegen.«10

    Daniels Vorraussagen über vier Weltreiche
    Im Buch Daniel, das 530 v.Chr. verfasst wurde, sagt der Prophet zweimal voraus, dass die jüdische Nation vier verschiedenen Weltreichen unterworfen sein wird. Im 2. Kapitel des Buches Daniel wird eine Vision beschrieben, die Gott dem babylonischen König Nebukadnezar gab. Er sah im Traum eine große Statue, die wie folgt aufgebaut war: 1.) Ihr Kopf war aus feinem Gold, 2.) ihre Brust und Arme waren aus Silber, 3.) ihr Bauch und ihre Hüften waren aus Bronze, und 4.) ihre Beine waren aus Eisen und die Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. Mit der ihm von Gott verliehenen Weisheit deutete Daniel dieses Traumgesicht: Die Statue repräsentierte vier aufeinanderfolgende Weltreiche, die über die ganze Erde regieren sollten. Das erste Weltreich wird definitiv als das damals herrschende babylonische Reich angegeben: »… du (König Nebukadnezar) bist das Haupt aus Gold«.
    In Daniel 7 hatte Daniel dann selber eine bestätigende Vision von 4 Tieren, die aus dem Meer aufstiegen: Die Tiere glichen 1.) einem Löwen, 2.) einem Bären, 3.) einem Leoparden und 4.) einem namenlosen Ungeheuer. Auch diese Tiere wurden – entsprechend den vier Teilen der Statue – als aufeinanderfolgende Weltreiche gedeutet. In Daniel 8 hatte der Prophet eine weitere Vision, und zwar von einem Widder und einem Ziegenbock, die ausdrücklich als Medo-Persien und Griechenland identifiziert werden (Daniel 8,20-21).
    Die faszinierende Tatsache ist, dass Israel im Lauf der Geschichte wirklich vier Weltreichen unterworfen war, und zwar nur vier. Zur Zeit der Visionen Daniels befanden sich die Juden in Gefangenschaft in Babylon. Das damals vorherrschende babylonische Reich stürzte einige Jahre später durch die militärische Gewalt der Meder und Perser, die von da an die führende Macht in der Welt waren. Das medo-persische Reich wurde abgelöst durch Griechenland, das durch die Eroberungszüge Alexanders des Großen zur führenden Weltmacht aufstrebte. Das griechische Reich wiederum fiel den Römern zu. Seither waren die Juden zwar unter den verschiedenen anderen Nationen unterjocht, unter denen sie sich gerade aufhielten, aber niemals durch irgendein anderes Weltreich.
    Die Prophezeiungen Daniels sind so detailliert und eindeutig beschrieben und haben sich derart exakt erfüllt, dass gebildete Ungläubige versucht haben, diesem Bibelbuch seine Echtheit abzusprechen. Sie behaupten, nicht Daniel habe es geschrieben, sondern jemand anderes, und zwar erst nachdem die vorausgesagten Ereignisse stattgefunden hatten. Dieser falsche Autor habe das Buch mit dem Namen Daniel versehen, um ihm Ansehen zu verleihen. Doch alle diese Widerlegungsversuche waren vergeblich. Zum Beispiel hat Sir Robert Anderson, seinerzeit führender Kopf von Scotland Yard, in einem einschlägigen Buch die Echtheit des Buches Daniel nachgewiesen. Die erfüllten Prophezeiungen sind im Buch Daniel so offensichtlich, dass der säkulare und ungläubige Historiker Gibbons anerkennen musste: »Die vier Weltreiche sind klar skizziert, und die unbesiegbare römische Armee ist in den Prophezeiungen Daniels mit solcher Klarheit beschrieben wie in den Geschichtswerken von Justin und Diodrus.«
    " (Quelle: dasjahrderbibel.de/Bibel/ErfuellteProphetie.htm)

    Nehmen wir an, diese Informationen sind völlig zutreffend. Könnte man diese zahlreichen, richtig in Erfüllung gegangenen Prophezeiungen der Bibel nicht als "experimentelles Indiz" für die reale Existenz des christlichen Gottes interpretieren?

    Liebe Grüße
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Lamia1!



    So difiz …, also, so schwierig ist das gar nicht.

    Du musst nur versuchen statt „Jesus“ zu ihm „Nazaräner“ sagen,
    oder zu dem der Allah anbetet nur „kleiner flinker letzter Prophet.“

    Das Menschliche in jedem Menschen finden,
    so wie jeder Mensch auch Selbstgespräche führt.

    Ein Amerikaner wollte auch seinen Horizont erweitern,
    hat einen Inder gefragt wie er sein Gottesbild versteht.
    Der hat wieder nur damit begonnen,
    die weltliche Seite der Menschen befasse sich mit dem falschen „ich“,
    es sei wichtig seine eigene Seele, nur diese Seele zu finden,
    und wenn sich diese beiden miteinander unterhalten,
    das falsche ich und die eigene alleinige Seele,
    habe er für sich einen Schritt weiter zum Verständnis gefunden.

    Nur ein Selbstgespräch sei das nicht wirklich,
    so wie das der Amerikaner in seinem Buch „Gespräche mit Gott“
    versucht hat darzustellen, und später sogar in einem Film, wenn ich nicht irre, hihihi.

    Manchmal genügen eben schon kleine Komponente als Antwort auf große Fragen.

    Vielleicht kommen wir der Lösung ein wenig näher,
    wenn wir „ihn“ nicht als GOTT bezeichnen,
    eventuell sparsam sind ihn mit vielen anderen Namen zu benennen,
    sondern so etwas wie ein „perfektes System“ ins Auge fassen,
    das über die menschliche Perspektive sowieso, und über die Natur ebenso,

    -> weit hinaus führt.

    Viele Worte, einfacher Sinn: Dein Ansatz ist gut.



    und ein :weihna2
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Im Leben sucht speziell der Mensch in diesem Sektor Leben nach seiner Begründung.

    Es ist jedoch offensichtlich, dass sich das Leben zuerst in seiner primitiven Variante am Anfang nicht so gestaltet hat wie wir es heute kennen.
    War zuerst die aktive Materie nicht gebunden an das was wir heute Verstand, Geist oder Seele benennen, so hat sich im Laufe der Entwicklung so etwas wie ein Vorposten in der Materie selbst gebildet. Dieser Vorgang wird meistens nicht berücksichtigt in unseren Betrachtungen, wir gehen nur von der heutigen Situation aus, und meinen es gibt nur Intelligenz wenn sie im Kopf entsteht.

    Wer sich wirklich aufmacht um Gott zu suchen, der muss sich damit konfrontieren, dass es auch andere Intelligenzformen gibt, und eine davon, sagen wir es anerkennend und verehrend, die alles überlagernde, das wäre jenes perfekte System dem wir den Namen Gott gegeben haben.

    Meiner Meinung nach hat das weniger damit zu tun, ob zum Beispiel ich etwas zeitübergreifend wahrnehmen kann. Das gehört doch mehr in den Bereich der menschlichen paranormalen Fähigkeiten. Oder wenn es „mehr“ davon geben sollte, führt das zu einer momentanen Hysterie oder zu einer Gewissheit in einer Gemeinschaft, dass da noch mehr kommen werde. Vielleicht ist das auch eine Motivation sich solchen Gemeinschaften anzuschließen, damit man ebenfalls ein Stück von diesem Schokoladekuchen bekommt.


    und ein :maus:
     
  8. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Ja, ich vertete einen ideologischen, individualistischen Szientifizismus.
     
  9. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

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    Wenn es tatsächlich der Realität entspricht, dass von insgesamt 6 000 biblischen Prophezeiungen bisher über 3 000 korrekt in Erfüllung gegangen sind, was bedeutete dies für Dich? Ich denke, man könnte mittels wahrscheinlichkeitstheoretischer Berechnungen ganz simpel aufzeigen, dass es sich hierbei wohl kaum um Zufallsereignisse handelte.
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Dem möchte ich entgegen halten, es kann nicht sein, dass man mit den von anderen Personen erfahrenen paranormalen Fähigkeiten wie etwa den Prophezeiungen, auf Gott direkt schließen will.

    Genau so gut könnte mir ein Mann ein Paar Schuhe machen und ein anderer Mann zimmert mir einen Tisch, und dann komme ich und sage wegen diesen Schuhen glaube ich an Gott. Nur aufgrund des Umstandes, dass ich nicht genau weiß wie man einen Schuh macht?

    Noch am besten nachvollziehen wird man die Anfertigung eines Tisches können.
    Da ist es schon besonders schwer einen unmittelbaren Zusammenhang zu Gott selbst oder seiner Existenz herzustellen.

    Einverstanden. Die Voraussicht der Zukunft kann ein Sicherheitsfaktor sein. Ist es eine allgemeine Gefahr von der erzählt wird, dann kann man sich dagegen bewahren oder schützen. Oder die Schilderung hat eine unumstößliche Tatsache zum Inhalt die man schon in der Zeit davor erfahren darf. Das hat mit der jeweiligen Person zu tun, mit dem Verständnis dieser Person für sich selbst, und steht im Zusammenhang mit der menschlichen Gesellschaft. Wenn es nicht auf den Erfahrenden selbst beschränkt ist, sondern externe Beteiligungen mitwirken, kommt man in den Bereich des Ahnenkultes.

    Vielleicht auch in einer fremden Sprache, die über „meinen Gott“ hinaus geht?

    So gelangt man in diesem zuletzt genannten Argument mit dem Ahnenkult in einen Bereich, wo der Mensch zwar eigentlich nach Gott sucht, aber seiner persönlichen seelischen Zukunft begegnet. Dem nächsten kleinen Schritt auf seinem Weg.

    Darum haben betroffene Menschen der Vergangenheit ihrer Umwelt davon erzählt, meistens im engen Zusammenhang auch gleich das Thema Gott mit eingeflochten. Heute ist das noch nicht viel anders geworden, und der Grund dafür dürfte nicht zuletzt darin liegen, dass man das Interesse für die eigenen Informationen wecken möchte, verbunden mit einer höheren Bestätigung.

    Etwa so zu verstehen:

    Die Seelen von Verstorbenen kommen zum lieben Gott,
    und wenn diese daran beteiligt sind, bei Prophezeiungen, dann ist Gott selbst auch mit im Spiel.

    Für meine Begriffe ein weit gedehnter Erklärungsversuch.

    Hier sei noch ergänzt, dass sich nicht wenige Prognosen vermeintlich in die Zukunft, vor allem bei Jesaja, oder Nostradamus, in die Vergangenheit wenden, und den Charakter einer Elegie repräsentieren auf vergangene Personen bezogen, oder kritische Betrachtungen sind, je nach dem, wie man gelten wollte, als Glaubenstreuer oder als Reformer. Jeweils ergänzt mit zusätzlichen Infos.


    und ein :weihna1
     
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