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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Verdammt noch mal !!!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Abraxas365Mithras, 28. Januar 2010.

  1. Werbung:
    Astrid Lindgrens Rede anlässlich der Verleihung
    des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1978

    Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1978


    Als erster Kinderbuchautor erhält Astrid Lindgren
    1978 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
    Die Hälfte der Preissumme, 10.000,00 DM, stiftete
    sie für die Aktion "Das fröhliche Krankenzimmer"
    in München, die andere Hälfte für schwedische Kinder.

    In ihrer Dankesrede sprach sie über Krieg und Frieden,
    über ihre Hoffnungen und Ängste. Und natürlich über
    Kinder. "Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Welt sie leben wollen."


    Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
    verleiht der Börsenverein im Jahre 1978

    Astrid Lindgren


    die mit ihrem gesamten Werk beispielhaft für alle steht,
    die mit ihren Büchern Kindern in aller Welt als unverlier-
    baren Schatz die Phantasie schenken und ihr Vertrauen
    in das Leben bestärken.

    Neugier im Kind zu wecken, es kritisch zu machen gegenüber
    großen Worten und Parolen, ist genauso wichtig
    wie die Aufgabe, ihnen die Angst zu nehmen vor der
    Welt und er Zukunft.

    Das Werk von Astrid Lindgren bedeutet keine Abkehr
    von der Wirklichkeit, keine Verführung zur Flucht in
    Träume. Astrid Lindgren führt in eine Welt, in der wir
    lachen und weinen, träumen, aber auch leben können.
    Ihre Bücher vermitteln Leben und Wärme, bezaubern und
    verzaubern. Sie erziehen behutsam, aber nachdrücklich
    zu Toleranz und Verantwortung, den unabdingbaren
    Voraussetzungen des Friedens.

    BÖRSENVEREIN DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS

    Der Vorsteher
    Rolf Keller

    Frankfurt am Main, in der Paulskirche
    am 22. Oktober 1978




    Und nun hat Astrid Lindgren das Wort:

    Liebe Freunde!

    Das erste, was ich zu tun habe, ist Ihnen zu danken, und das tue ich von ganzem Herzen. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels strahlt einen solchen Glanz aus und ist eine so hohe Auszeichnung, dass es einen fast überwältigt, empfängt man ihn. Und jetzt stehe ich hier, wo schon so viele kluge Männer und Frauen ihre Gedanken und ihre Hoffnungen für die Zukunft der Menschheit und den von uns allen ersehnten ewigen Frieden ausgesprochen haben - was könnte ich wohl sagen, das nicht schon andere vor mir gesagt haben?

    Über den Frieden sprechen heißt ja über etwas sprechen, das es nicht gibt. Wahren Frieden gibt es nicht auf unserer Erde und hat es auch nie gegeben, es sei denn als Ziel, das wir offenbar nicht zu erreichen vermögen. Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte, zerbrechliche Friede ist ständig bedroht. Gerade heute lebt die ganze Welt in der Furcht vor einem neuen Krieg, der uns alle vernichten wird. Angesichts dieser Bedrohung setzen sich mehr Menschen denn je zuvor für Frieden und Abrüstung ein - das ist wahr, das könnte eine Hoffnung sein.

    Doch Hoffnung hegen fällt so schwer. Die Politiker versammeln sich in großer Zahl zu immer neuen Gipfelgesprächen, und sie alle sprechen so eindringlich für Abrüstung, aber nur für die Abrüstung, die die anderen vornehmen sollen. Dein Land soll abrüsten, nicht meines! Keiner will den Anfang machen. Keiner wagt es anzufangen, weil jeder sich fürchtet und so geringes Vertrauen in den Friedenswillen des anderen setzt. Und während die eine Abrüstungskonferenz die andere ablöst, findet die irrsinnigste Aufrüstung in der Geschichte der Menschheit statt. Kein Wunder, dass wir alle Angst haben, gleichgültig, ob wir einer Großmacht angehören oder in einem kleinen neutralen Land leben. Wir alle wissen, dass ein neuer Weltkrieg keinen von uns verschonen wird, und ob ich unter einem neutralen oder nicht-neutralen Trümmerhaufen begraben liege, das dürfte kaum einen Unterschied machen.

    Müssen wir uns nach diesen Jahrtausenden ständiger Kriege nicht fragen, ob der Mensch nicht vielleicht schon in seiner Anlage fehlerhaft ist? Und sind wir unserer Aggressionen wegen zum Untergang verurteilt? Wir alle wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist? Könnten wir es nicht vielleicht lernen, auf Gewalt zu verzichten? Könnten wir nicht versuchen, eine ganz neue Art Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen, und wo sollte man anfangen?

    Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern.

    Sie, meine Freunde, haben Ihren Friedenspreis einer Kinderbuchautorin verliehen, und da werden Sie kaum weite politische Ausblicke oder Vorschläge zur Lösung internationaler Probleme erwarten. Ich möchte zu Ihnen über die Kinder sprechen. Über meine Sorge um sie und meine Hoffnung für sie.

    Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Gesellschaft sie leben wollen. In einer, wo die Gewalt nur ständig weiterwächst, oder in einer, wo die Menschen in Frieden und Eintracht miteinander leben.

    Gibt es auch nur die geringste Hoffnung darauf, dass die heutigen Kinder dereinst eine friedlichere Welt aufbauen werden, als wir es vermocht haben? Und warum ist uns dies trotz allen guten Willens so schlecht gelungen?

    Ich erinnere mich noch sehr gut daran, welch ein Schock es für mich gewesen ist, als mir eines Tages - ich war damals noch sehr jung - klar wurde, dass die Männer, die die Geschichte der Völker und der Welt lenkten, keine höheren Wesen mit übernatürlichen Gaben und göttlicher Weisheit waren. Dass sie Menschen waren mit den gleichen menschlichen Schwächen wie ich. Aber sie hatten Macht und konnten jeden Augenblick schicksalsschwere Entscheidungen fällen, je nach den Antrieben und Kräften, von denen sie beherrscht wurden. So konnte es, traf es sich besonders unglücklich, zum Krieg kommen, nur weil ein einziger Mensch von Machtgier oder Rachsucht besessen war, von Eitelkeit oder Gewinnsucht, oder aber - und das scheint das häufigste zu sein - von dem blinden Glauben an die Gewalt als das wirksamste Hilfsmittel in allen Situationen. Entsprechend konnte ein einziger guter und besonnener Mensch hier und da Katastrophen verhindern, eben weil er gut und besonnen war und auf Gewalt verzichtete.

    Daraus konnte ich nur das eine folgern:

    Es sind immer auch einzelne Menschen, die die Geschichte der Welt bestimmen. Warum aber waren denn nicht alle gut und besonnen? Warum gibt es so viele, die nur Gewalt wollten und nach Macht strebten? Waren einige von Natur aus böse? Das konnte ich damals nicht glauben, und ich glaube es auch heute nicht.

    Die Intelligenz, die Gaben des Verstandes mögen zum größten Teil angeboren sein, aber in keinem neugeborenen Kind schlummert ein Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt. Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist, oder aber dies nicht tun.

    "Überall lernt man nur von dem, den man liebt",
    hat Goethe einmal gesagt, und dann muss es wohl wahr sein.

    Ein Kind, das von seinen Eltern liebevoll behandelt wird und das seine Eltern liebt, gewinnt dadurch ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt und bewahrt diese Grundeinstellung sein Leben lang. Und das ist auch dann gut, wenn das Kind später nicht zu denen gehört, die das Schicksal der Welt lenken. Sollte das Kind aber wider Erwarten eines Tages doch zu diesen Mächtigen gehören, dann ist es für uns alle ein Glück, wenn seinen Grundhaltung durch Liebe geprägt worden ist und nicht durch Gewalt. Auch künftige Staatsmänner und Politiker werden zu Charakteren geformt, noch bevor sie das fünfte Lebensjahr erreicht haben - das ist erschreckend, aber es ist wahr.

    Blicken wir nun einmal zurück auf die Methoden der Kindererziehung früherer Zeiten. Ging es dabei nicht allzu häufig darum, den Willen des Kindes mit Gewalt, sei sie physischer oder psychischer Art, zu brechen? Wie viele Kinder haben ihren ersten Unterricht in Gewalt "von denen, die man liebt", nämlich von den eigenen Eltern erhalten und dieses Wissen dann der nächsten Generation weitergegeben!

    Und so ging es fort, "Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben", hieß es schon im Alten Testament, und daran haben durch die Jahrhunderte viele Väter und Mütter geglaubt. Sie haben fleißig die Rute geschwungen und das Liebe genannt. Wie aber war denn nun die Kindheit aller dieser wirklich "verdorbenen Knaben", von denen es zur Zeit so viele auf der Welt gibt, dieser Diktatoren, Tyrannen und Unterdrücker, dieser Menschenschinder?

    Dem sollte man einmal nachgehen.
    Ich bin überzeugt davon, dass wir bei den meisten von ihnen auf einen tyrannischen Erzieher stoßen würden, der mit einer Rute hinter ihnen stand, ob sie nun aus Holz war oder im Demütigen, Kränken, Bloßstellen, Angstmachen bestand.

    In den vielen von Hass geprägten Kindheitsschilderungen der Literatur wimmelt es von solchen häuslichen Tyrannen, die ihre Kinder durch Furcht und Schrecken zu Gehorsam und Unterwerfung gezwungen und dadurch für das Leben mehr oder weniger verdorben haben. Zum Glück hat es nicht nur diese Sorte von Erziehern gegeben, denn natürlich haben Eltern ihre Kinder auch schon von jeher mit Liebe und ohne Gewalt erzogen. Aber wohl erst in unserem Jahrhundert haben Eltern damit begonnen, ihre Kinder als ihresgleichen zu betrachten und ihnen das Recht einzuräumen, ihre Persönlichkeit in einer Familiendemokratie ohne Unterdrückung und ohne Gewalt frei zu entwickeln.

    Muss man da nicht verzweifeln, wenn jetzt plötzlich Stimmen laut werden, die die Rückkehr zu dem alten autoritären System fordern? Denn genau das geschieht zur Zeit mancherortens in der Welt. Man ruft jetzt wieder nach "härterer Zucht", nach "strafferen Zügeln" und glaubt dadurch alle jugendlichen Unarten unterbinden zu können, die angeblich auf zuviel Freiheit und zuwenig Strenge in der Erziehung beruhen. Das aber hieße den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und führt auf die Dauer nur zu noch mehr Gewalt und zu einer tieferen und gefährlicheren Kluft zwischen den Generationen.

    Möglicherweise könnte diese erwünschte "härtere Zucht" eine äußerliche Wirkung erzielen, die die Befürworter dann als Besserung deuten würden. Freilich nur so lange, bis auch sie allmählich zu der Erkenntnis gezwungen werden, dass Gewalt immer wieder nur Gewalt erzeugt - so wie es von jeher gewesen ist.

    Nun mögen sich viele Eltern beunruhigt durch die neuen Signale fragen, ob sie es bisher falsch gemacht haben. Ob eine freie Erziehung, in der die Erwachsenen es nicht für selbstverständlich halten, dass sie das Recht haben zu befehlen und die Kinder die Pflicht haben, sich zu fügen, womöglich nicht doch falsch oder gefährlich sei.

    Freie und un-autoritäre Erziehung bedeutet nicht, dass man die Kinder sich selber überlässt, dass sie tun und lassen dürfen, was sie wollen. Es bedeutet nicht, dass sie ohne Normen aufwachsen sollen, was sie selber übrigens gar nicht wünschen.

    Verhaltensnormen brauchen wir alle, Kinder und Erwachsene, und durch das Beispiel ihrer Eltern lernen die Kinder mehr als durch irgendwelche anderen Methoden. Ganz gewiss sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben, aber ganz gewiss sollen auch Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit missbrauchen. Liebevolle Achtung voreinander, das möchte man allen Eltern und allen Kindern wünschen.

    Jenen aber, die jetzt so vernehmlich nach härterer Zucht und strafferen Zügeln rufen, möchte ich das erzählen, was mir einmal eine alte Dame berichtet hat. Sie war eine junge Mutter zu der Zeit, als man noch an diesen Bibelspruch glaubte, dieses "Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben".

    Im Grunde ihres Herzens glaubte sie wohl gar nicht daran, aber eines Tages hatte ihr kleiner Sohn etwas getan, wofür er ihrer Meinung nach eine Tracht Prügel verdient hatte, die erste in seinem Leben. Sie trug ihm auf, in den Garten zu gehen und selber nach einem Stock zu suchen, den er ihr dann bringen sollte. Der kleine Junge ging und blieb lange fort. Schließlich kam er weinend zurück und sagte: "Ich habe keinen Stock finden können, aber hier hast du einen Stein, den kannst du ja nach mir werfen."

    Da aber fing auch die Mutter an zu weinen, denn plötzlich sah sie alles mit den Augen des Kindes. Das Kind musste gedacht haben, "Meine Mutter will mir wirklich weh tun, und das kann sie ja auch mit einem Stein."

    Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme, und beide weinten eine Weile gemeinsam. Dann legte sie den Stein auf ein Bord in der Küche, und dort blieb er liegen als ständige Mahnung an das Versprechen, das sie sich in dieser Stunde selber gegeben hatte: "NIEMALS GEWALT!"

    Ja, aber wenn wir unsere Kinder nun ohne Gewalt und ohne irgendwelche straffen Zügel erziehen, entsteht dadurch schon ein neues Menschengeschlecht, das in ewigem Frieden lebt? Etwas so Einfältiges kann sich wohl nur ein Kinderbuchautor erhoffen! Ich weiß, dass es eine Utopie ist. Und ganz gewiss gibt es in unserer armen, kranken Welt noch sehr viel anderes, das gleichfalls geändert werden muss, soll es Frieden geben. Aber in dieser unserer Gegenwart gibt es - selbst ohne Krieg - so unfassbar viel Grausamkeit, Gewalt und Unterdrückung auf Erden, und das bleibt den Kindern keineswegs verborgen. Sie sehen und hören und lesen es täglich, und schließlich glauben sie gar, Gewalt sei ein natürlicher Zustand.

    Müssen wir ihnen dann nicht wenigstens daheim durch unser Beispiel zeigen, dass es eine andere Art zu leben gibt?

    Vielleicht wäre es gut, wenn wir alle einen kleinen Stein auf das Küchenbord legten als Mahnung für uns und für die Kinder:

    NIEMALS GEWALT!

    Es könnte trotz allem mit der Zeit ein winziger Beitrag sein zum Frieden in der Welt.
     
  2. Zitat (Herian)

    Oh Nein, dann hast du nicht Recht, im Gegenteil, Hitler schwieg, bis er die Macht hatte und dann schlug ER zu......und wie...das wirst auch du noch wissen, und das ohne dabeigewesen zu sein !!!
     
  3. Edova

    Edova Sehr aktives Mitglied

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    5. Dezember 2009
    Beiträge:
    11.586
    Dem ist wohl nichts hinzu zu fügen.
     
  4. Sag bloß, du hast den Riesentext in so kurzer Zeit inhaliert ? :D :)
     
  5. Edova

    Edova Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2009
    Beiträge:
    11.586
    Na ich kann doch lesen. Sie spricht mir aus der Seele. Vor allem weil meine Kindheit noch in eine Zeit fällt wo Schläge Gang und gebe waren. Zu mindest von einer Seite. Jedes Kind ist von der ersten Sekunde seines Lebens eine eigene Persönlichkeit und verdient Respekt. Durch Schläge wird das hinfällig. Sicher ist es oft schwer ohne Zwang Grenzen zu setzen, aber sicher nicht mit Gewalt. Meine Meinung!
     
  6. Azuzena

    Azuzena Mitglied

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    Kinder
    NIEMALS GEWALT!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Und so sieht die Kurzfassung aus!:D Dem ist nichts hinzuzufügen!:)
     
  7. Ja richtig, doch weshalb habe ich diesen Thread mit Faustdaumen nach unten erstellt?

    Wie schaffen wir, die wir dem zustimmen, jenen die Gewalt benutzen, es zu unterlassen, behilflich zu sein - Wie dringt es in ihr Bewusstsein ?
     
  8. Azuzena

    Azuzena Mitglied

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    Braunschweig
    Warum sollten wir? Wenden wir doch einfach selbst keine Gewalt an und vertrauen darauf das sich alles so entwickelt wie es vorgesehen ist!:D
    Mein Motto: Ich werde niemanden absichtlich verletzen; es sei denn um ihn, mich oder jemanden anderes vor einer größeren Verletzung zu bewahren!
     
  9. fina

    fina Guest


    Mein Bruder wurde von unserem Vater als Kind immer wieder mit dem Ledergürtel geschlagen. Damit er endlich mal vernünftig wird.

    ....das hat noch nie jemandem geschadet...

    Schon wenn ich das schreibe, kommen mir die Tränen.

    Er ist jetzt 50 und seit ca. 25 Jahren schwerer Alkoholiker.
    Er ist einsam, verhält sich völlig a-sozial.
    Er läßt niemanden an sich ran.
    Auch mit mir redet er nicht.garnicht.



    Meine 3 Kinder, inzwischen erwachsen, sind ohne Schläge aufgewachsen.
    Natürlich gab es auch Probleme. Die wurden anders gelöst.
    Sie wußten auch, daß es Grenzen gibt.

    Alle drei konnten jederzeit sicher sein, daß sie geliebt werden.
    Und daß es für alles Lösungen gibt.
    Noch heute geht kaum was über unseren Zusammenhalt in guten und schlechten Tagen.

    Ich kann allerdings dieses ewige : Die Jugend ist verkommen- Geschimpfe nicht mehr hören. Ich habe da solche UND solche Erfahrungen gemacht.
    In allen Altersstufen.

    Fina
     
  10. sage

    sage Guest

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    ...und wenn ich einen Tierquäler erwische, gibt´s was auf´s Maul, ohne wenn und aber...

    Besides, ist es erlaubt, den Text hier reinzustellen?
    Copyright...


    Sage
     
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