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Ursachen ADS/ADHS

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Eberesche, 17. Dezember 2010.

  1. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
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    Hallo,
    was sind eurer Meinung nach die Ursachen für ADS und ADHS? Ich mache mir schon lange Gedanken darüber.
    Ich möchte gerne eure persönliche Meinung darüber hören, nicht dass es z.B. eine Steuerungsstörung des Gehirns ist oder ähnliches. Ich bin schon (aufgrund persönlicher Erfahrung) etwas über das Thema im Bilde.
    Medikamentengabe betrachte ich eigentlich von beiden Seiten. Ich bin auch eher dagegen, aber wenn es dem Kind so möglich gemacht wird konzentriert lernen zu können, dem Unterricht beizuwohnen ohne andere zu stören und soziale Kontakte zu knüpfen ist das doch sehr hilfreich.
    Ich denke einige der Ursachen sind bei den Eltern zu suchen.(Ich meine das jetzt nicht in der Art, die Eltern sind schuld - bäh.) Ich kenne einige wo mir eine Linie im Verhalten der Eltern aufgefallen ist. Mich tät interessieren ob es da wirklich einen Punkt gibt, wo man sagen könnte, das ist eine der Ursachen.
    Trifft es z.B. vermehrt Kinder, wo beide Elternteile arbeiten gehen oder ähnliches.
    Eine Antwort habe ich schon gefunden.
    Ich freue mich auf eure Antworten.
    Danke
    Eberesche
     
    Hatari gefällt das.
  2. Selma1983

    Selma1983 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2010
    Beiträge:
    16
    echt nicht normal, ads
     
  3. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    ...und das fand ich noch
    und das
     
  4. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    warum nicht?
     
  5. Moin Eberesche,

    Mit dem Thema ADHS bin ich sehr vertraut und möchte gerne was dazu sagen.

    Ganz wichtig ist das ihr wisst das ADHS keine Krankheit ist, wie fälschlicher Weise immer angenommen wird.
    Bei Kindern die solche Eigenschaften zeigen die diesem Persönlichkeitsbild zugeordnet werden, ist es nämlich so dass sie bestimmte Gene in sich tragen die in ganz frühgeschichtlicher Zeit des Menschen das Überleben gesichert haben. Sie können sehr viele Details in sehr kurzer Zeit wahrnehmen um dann sehr schnell zu reagieren, nämlich mit Allarm auslösen und wegrennen ...
    Es gibt sehr wichtige Botenstoffe im Hirn die es uns ermöglichen Reize empfangen zu können. Bei diesen Kindern ist dieses System, was die Botenstoffe liest sehr empfindlich. Sie reagieren auf äußerliche Eindrücke (Reize) sehr sensibel. Das waren in frühen Menschenzeiten unsere "Wächter" die Allarm geschlagen haben wenn Gefahr in Verzug war. Sie waren auch die die viel mehr Überlebenschancen hatten als andere. Logisch denn die geschärften Sinne haben damals Vorteile gemacht.

    Heute gibt es sie immernoch und sie reagieren im Prinzip wie eh und je und das ist nicht krankhaft, sondern passt eben nicht in einen Klassenraum.
    ADHS ist eine Bezeichnung für bestimmte Persönlichkeitsmerkmale. Um sie für andere "erträglicher" zu machen werden diesen Kindern (auch Erwachsenen) persönlichkeitsformende Drogen verabreicht, auf Rezept. Oft wissen Ärzte und Eltern sich nicht anders zu "helfen".

    Man kann diesen Kindern dennoch helfen darunter in unserer Gesellschaft nicht zu sehr zu leiden ... auch ohne Medikamente, ohne Ritalin!

    Was wirkt denn auf unsere Biochemie am stärksten? Unsere Ernährung, ohne die würden keine Botenstoffe im Hirn ankommen.

    Dazu habe ich schon einmal einen anderen Beitrag hier geschrieben der vllt für einige interessant sein könnte:

    ADHS und Ernährung

    Und ja, es ist so das Kinder die mit beiden Elternteilen aufwachsen und ADHS- Symptome zeigen, besser zu händeln sind als die von alleinerziehenden Müttern. Darüber gibt es mittlerweile einige Studien.
    Das liegt daran das diese Kinder, mehr als andere, konsequente Regeln haben müssen um in dieser Zeit vernüftig existieren zu können. das ist nun mal für Mann und Frau einfacher umzusetzen als wenn Frau sich allein damit rumschlagen muss.

    LG
     
  6. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2007
    Beiträge:
    9.772
    Ort:
    Wien
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    Du weißt aber schon das jeder Mensch diese Instinkte ( du nennst es Gene)
    in sich trägt ?
    Und diese Überbleibsel aus prähistorischen Tagen verkümmern ?
    Im normalfall ....
    Einige davon benutzen wir Menschen heute immer noch so z.b bei der Partner wahl Eisprung bei der Frau zum Beispiel .

    Ich habe von Fällen gelesen wo Eltern in andere Länder fahren mussten
    um adäquate Hilfe für ihre Kinder zu bekommen .

    Und ob das nur mit einer gesunden und bewussten Ernährung gehändelt werden kann wage ich jetzt einmal zu bezweifeln .

    mfg
     
  7. Hallo Der Tor von Gor,

    klar weiß ich das, nur bei einigen Menschen sind diese "Instinkte" wie du es nennst eben nicht verkümmert. Erst kürzlich war ich bei einem Vortrag den eine Krankenkasse organisiert hat, er wurde von einer Kinderärztin gehalten die selbst betroffen ist und 25 Jahre Erfahrung mit ADHS- Kindern hat. Sie klärte die Eltern genau darüber auf.
    Und es ist nun mal so das in den Nahrungsmitteln Zusatzstoffe enthalten sind die, besondern durch Geschmacksverstärker, diesen Stoffwechsel im Gehirn beeinflußt. Das ist auch nichts was ich mir einfach mal ausgedacht habe, sondern so funktioniert nun mal die Biochemie im Gehrin. Und es besteht ein Unterschied darin ob ein ADHS-Kind Glutamat isst oder ein Mensch der solche Eigenschaften nicht mit bringt.
    Oftmals ist es sogar so das manche Kinder erst mit ADHS-Symptomen reagieren wenn sie anfangen Bakanntschaft mit diesen Zusatzstoffen zu machen.


    LG
     
  8. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Ich denke, es gibt unterschiedlichste Ursachen.

    Bei vielen heutigen Kindern wird wohl auch der Bewegungsmangel hineinspielen, weil sie heute viel mehr Zeit von Fernsehen/Internet verbringen als ihre Vorfahren in deren Kindheit.
    Könnten sie sich genügend auspowern beim (körperlichen) Spielen, Toben, Rennen würden sie sich auch besser konzentrieren können.

    Andere Kinder bekommen vielleicht eine nicht für sie geeignete Form der Aufmerksamkeit durch die Eltern (zu viel, zu wenig oder eine "falsche" Form).

    Und bei anderen Kindern hab ich den Eindruck, dass die Eltern der Lebendigkeit ihrer Kinder nicht gewachsen sind und daraus ein Kreislauf entsteht, der die "Symtome" verstärkt.

    Vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten....
     
  9. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Moin
    Gut, aber es tritt ja schon vor dem "Klassenraum" auf. Bei uns war es z.B. so schlimm (vor der Diagnose) dass meine Tochter regelrecht Angst vor dem Kind hatte, weil es massiv handgreiflich wurde. Die Mutter hat dann allen Ernstes behauptet, meine Tochter würde ihr Kind halt provozieren. :wut1: Sie traute sich schon in keinen Raum, mehr wo das Kind war. Heute haben sie die Diagnose, aber dann 2 Jahre lang vor der Familie verschwiegen. Aber egal, meine Tochter war ja schuld.
    Ja, das ist wohl so.
    Ja, aber das ist vielen zu aufwändig.
    Hm, ich weiß nicht. Konsequente Regeln brauchen doch alle, bzw. die Sicherheit aus dem Elternhaus. Vielleicht bekommen diese Kinder sie zu wenig, und das sie deswegen so sind. Meine Kinder benehmen sich ja auch ganz anders, wenn ich mal nicht so konsequent bin...
    Deswegen denke ich, kann man das auch nicht an dem Alleinerziehend oder nicht festmachen. Oft sind die Eltern ja verheiratet, aber es liegt vieles im Argen. Die Kinder spüren so etwas. Und je weniger die Eltern zusammenhalten, desto auffälliger wird das Kind.
    Ich weiß nicht, ob das so ist. Manchmal ist es ja besser, weil die Frau eh keine Unterstützung vom Mann bekommt. Wobei ich immer wichtig finde, das Kinder beide Bezugspersonen (also männlich und weiblich) haben. Es ist egal ob die Eltern noch zusammenleben oder nicht.

    Mittlerweile finde ich es mit dem Lebensmittel/Nahrungsmittelkauf sehr anstrengend. Selbst auf dem Markt weiß ich manchmal nicht, woher es kommt, bzw. ob etwas genmanipuliert ist. Und dann reagierst du manchmal auf Dinge, wo du denkst, sie sind natürlich anders als sonst... und fragst dich, warum das so ist.
    Überhaupt ist es noch anstrengender für Leute, die finanziell nicht so gut gestellt sind. Schau doch mal beim Einkaufen, was da so alles drin ist. Da wird dir echt schlecht.
    Eberesche
     
  10. Nightbird

    Nightbird Guest

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    Warum kommt eigentlich niemand auf die naheliegendste Ursache?
    Anstatt Fehler im Gehirn der Kinder zu suchen, könnte man sich anfangen zu fragen, was den Kindern missfällt und warum es immer mehr werden.
    Kinder haben einen lebendigen Geist, sie nehmen die Welt noch durch wenige Filter wahr, wie gesellschaftliche Dogmen, wie etwas zu sein hat etc. Auch genannt Erziehung. Kinder merken noch, wenn sie in ein Korsett gezwungen werden und Dinge lernen sollen, die nichts mit Lebendigkeit zu tun haben. Die viel mehr mit Zwang, mit Müssen und Sollen zu tun haben. Anstatt einem Kind zuzuhören und sich Gedanken über die eigene Begabungen zu machen, wird es mit Dogmen und gesellschaftlichen Zwängen konfrontiert, welche von den Lehrern schon lange übernommen und längst nicht mehr hinterfragt werden. Es ist nur natürlich, dass ein lebendiger Geist sich gegen diesen Nonsens genannt System wehrt. Um die Wahrheit dann auszublenden, stopfen wir die Kinder dann mit Ritalin voll. Das ist unsere Antwort.

    Beste Grüße
    Night
     
    Eberesche gefällt das.
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