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mysterienschulen ...

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von elfi, 27. Oktober 2002.

  1. maria45

    maria45 Guest

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    eine gute Schule hilft einem guten Schüler bei der Suche nach sich selbst,
    eine schlechte Schule hilft einem schlechten Schüler beim Finden der guten Schule.

    Gute Schulen akzeptieren auf Dauer nur gute Schüler,
    schlechte Schulen auf Dauer nur schlechte Schüler.

    So ist es einsichtig, daß ein schlechter Schüler,
    der von einer schlechten Schule weggeht
    und zu einer guten Schule geht,
    im Begriff steht, ein guter Schüler zu werden.

    Nur wer gar kein Schüler sein möchte,
    ist noch viel zu hochmütig,
    und noch nicht einmal ein schlechter Schüler,
    gefangen in Ketten eigener Vorstellungen.
     
  2. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2005
    Beiträge:
    577
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    S-H
    Wie Weinreb es auch schon sagte, so ist eine Schule oder eine Gruppe stets die Suggestion und Verblendung dessen, was eigentlich möglich wäre, wenn der Mensch seinen Weg bei sich sucht - und nicht in einer Schule. Die Masse irrt sich.

    Der Mensch also auf dem Weg zurück; der Mensch in Gott und Gott im Menschen, dieser Mensch hat Gott als Lehrer. Die Lehre kommt aus dem Nichts, Gott ist das Schweigen - und aus dem Sein bei Gott bezieht der Mensch seinen Lehrer. Alles andere ist weltliche Suggestion.

    "Die meinen, das es aus einer Schule her möglich ist. Das ist dumm. Sie verstehen nichts vom Leben an sich; dafür aber eine Menge von Spezialisierungen. Ja, meinetwegen - da mögen sie sogar recht haben. Aber sie sind zu dumm um irgendetwas vom Leben zu begreifen, wie es sich im Ganzen bei uns tut. Diese Menschen unterliegen der Masse, der Suggestion, sie meinen es lernen zu müssen, zu studieren. Das ist Magie, ihre Blindheit ist weil sie kein Organ dafür haben und es zeigt, wie sehr die Menschen Angst davor haben mit dem Jenseitigen, mit dem Wort, in Berührung zu kommen. Sie haben nichts verstanden." [Kabbalist F. Weinreb, Audiokurs "Das Matthäus-Evangelium", CD 122]

    Letztendlich ist es blasphemisch, wenn man meint, das man einer Schule lernen könnte oder müßte. Der Mensch ist im Bild- und Gleichniss Gottes - und damit ist die Kabbala in dir schon gehört; jetzt muß man nur das Organ in sich dafür "finden".
     
  3. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
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    das hauptproblem wurde hier ja schon aus mehreren seiten angesprochen:

    die fehlende autonomität

    die schule kann noch so "gut" sein, wenn die schüler nur schüler einer schule sind.
    in diesem sinne kann ich custer u co. nur beipflichten - in diesem zusammenhang wird die zugehörigkeit in einer gruppe nur unnötige abhängigkeit schaffen, die schleunigst aufgebrochen werden sollte.

    welche schule es auch immer sein mag - und da möchte ich wirklich keine vor die andere stellen - hat ihre volle berechtigung in ihrem wirkungsfeld, solange sie auf das innerste zu verweisen weiss und so die schüler auf ihren innewohnenden "meister" verweist.
    ("meister" bitte nicht überbewerten! - freie variable für "führendes prinzip")

    die gemeinschaft ist durchaus ein förderliches prinzip - diese muss nicht zwingend durch raumliche nähe gegeben sein - so findet sich die gruppe auch ohne gemeinsame etikette auf einer basis wieder.

    wenn das gegeben ist, so ist meines erachtens jede form der strukturierung und bündelung vollkommen legitim - schließlich geht es nicht um die erhebung des einzelnen sonstwohin - sondern um die erweckung und austragung des innewohnenden potenzials IM menschlichen system

    nicht um seiner selber willen - sondern um des tatsächlich nächsten - dem innewohnenden



    --------------

    brotherhood sprach noch eine andere teilfacette davon an die ihre zweischneidigkeit hat
    meines erachtens wird da das karrikative moment einer schule oder vielleicht der auffassung von schule recht deutlich.

    in diesem zusammenhang würde ich auch dem angeführten voll beipflichten und hinzufügen wollen, dass eine mysterienschule des universellen prinzips sich nie als "schule" im sinne des "lernens" anbieten kann und wird.
    sie kann brücke und konzentrationspunkt sein - niemals aber die gnosis selbst

    meines erachten liegt der schwerpuntk eines zusammenschlusses eher bei der gebündelten aktivität gleichgerichteter - nicht zu verwechseln mit "gleichgeschalteten"
     
  4. bluebody

    bluebody Guest

    Ja - da bin ich absolut Deiner Meinung.

    Für eine Schule spricht - wie Du sagst - tatsächlich die Gemeinschaft - da man anhand der - oder eines anderen sehen kann, daß bestimmte Dinge einfach funktionieren - auch, wen man es selber noch nicht kann.

    Ein ganz banales Beispiel:
    Wenn ich sehe, daß mein Nachbar bereits absolut erkennen kann, was sich in der geschlossenen Box vor uns befindet und er mir nur als Erklärung gibt:
    Ich habe nichts weiter getan, als das, was uns gelehrt wurde, dann kann das meine Akzeptanz dahin fördern.

    Wenn ich das immer nur alleine zu Hause übe, kann es sein, daß ich wesentlich schneller aufgeben werde - mit dem Kommentar - alles Quatsch geht sowieso nicht....

    Eine gute Mysterienschule zeichnet sich dadurch aus, daß jedem Schüler klar gemacht wird, welche Potenziale in ihm stecken und ihm der Weg dahin gezeigt wird - umsetzen muß er es allerdings alleine.

    Eine gute Schule wird auch niemals die absolute Wahrheit verkünden, sondern
    höchstens Hypothesen, die der Schüler selber erforschen kann.

    blue
     
  5. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.771
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    halle
    danke für die zusammenfassung aus anderer perspektive ;)

    eine schönes beispiel
     
  6. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

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    21. Mai 2005
    Beiträge:
    577
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    S-H
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    Für eine Schule spricht - wie Du sagst - tatsächlich die Gemeinschaft - da man anhand der - oder eines anderen sehen kann, daß bestimmte Dinge einfach funktionieren - auch, wen man es selber noch nicht kann.


    Das setzt vorraus, das es eine erlernbare Gesetzmäßigkeit gibt. Und die gibt es gerade nicht, weil es über dem Gesetz liegt. Denn wäre es so, dann würde es jeder machen und die Jenseitigkeit wäre auch schon längst in jeder Schule teil des Unterrichts. Eine Gruppe suggeriert eben durch die Gruppe schon, dass das was sie tut Wirklich ist. Die andere Frage ist: WAS willst du in der Schule überhaupt lernen? Ein System? PSI? Magie? Wie du zu Gott kommst? Wie du Ewigkeit erfährst? Wer soll dir also sagen, WIE du dahinkommst? Die Zeugen Jehovas sind, wenn man so will, auch eine Schule. Sie haben die Schlüssel für Gott und die Öffnung des Wortes.

    Das, worum es geht, kannst du alleine in dir finden. Du lernst von dorther aus dir selber heraus. Eine Schule ist nur der Ersatz für die eigene Suche; man macht es weil man unsicher ist, Angst hat, Halt benötigt. Man hat Angst falsches zu tun. Man denkt, andere könnten einen Begleiten und es Erklären. Das ist ein grundlegender Sinn vom Zerstören dessen, was dir als Bund sozusagen mit eingegeben bist.

    Es gibt kein erlernbares System, weil das, worum es geht, LEBT. Die Menschen suchen aber immer die Gruppe, weil sie nur dort Vertrauen und Halt finden. Durch die anderen werden sie bestärkt, dass das was sie tun kein Unsinn ist. Die Masse kann sich nicht irren - nur ich alleine.

    Aber gut: Nehmen wir an, ich kann vorraussehen was geschieht und das Kommende beeinflussen. Und dazu den Inhalt einer Box erkennen. Jetzt weißt Du, dass es geht. Das der Mensch Fähigkeiten hat. Nun willst Du das erlernen - und jetzt stellt sich die Frage: Was hast Du davon?

    Wenn Du das nur machst, weil ich es kann - dann bist Du nicht derjenige der glaubt; sondern nur der, der Überzeugt werden mußte. Aber darum geht es im tieferen Sinn nicht. Du sollst nicht Überzeugt werden - Du sollst Gott glauben; ohne Beweise. Wenn Du eine Überzeugung benötigst, dann bist Du der falsche Mensch auf dem Weg. Denn dieser Weg führt an eine Mauer, die Dich nicht dahin bringt, wohin es eigentlich gehen soll. Man nennt das einen Handel. Doch sind die Händler die, die aus dem Tempel vertrieben werden.

    Eines darf man nie vergessen: Ganz am Anfang gab es denjenigen, der NUR Glauben konnte. Er hatte nichts - und erfuhr alles, weil er glaubte. Er war derjenige, der auf dem Urfundament ruhte. Jetzt kommen die, die davon hörten und sie bequatschen den Ersten ihnen davon zu erzählen was er machte. Er tat es und sie versuchten ihm nach. Einige von ihnen konnten tatsächlich das tun, was der Erste auch konnte, andere fanden es nie. Alle aber, die dem Ersten nachfolgten, fanden eines niemals: DIE EWIGKEIT; das Teilchen, das dem Ersten erfolgreich kam weil er ohne GRUND glaubte. Weil er ein Fundament hatte. Allen anderen fehlte das Fundament, sie bildeten nur eine Reihe der Äußerlichkeit und sie fanden niemals das, was der Erste in ganzer Tiefe auffand. Sie eiferten ihm nach, gründeten Schulen und verloren das, was zuerst da war: Das EN SOF. Das Nichts. Und auf dieses Nichts war das, was dem Ersten reichte um zu Glauben.

    Kein Beweis, kein Vormachen, keine Gruppe.

    Es reichte also das Nichts, das Alleine dabei sein. Um dann darin zu erfahren. Allen folgenden fehlte das Nichts, weil sie keinen Glauben hatten. Sie konnten den Himmel nicht erfahren, nur das, was dabei herauskommt, wenn man nicht glaubt und einer Lehre folgt, die nicht die ihre war - und deren Kern sie vergessen hatten. Sie ersetzten den vergessenen Kern mit einer Äußerlichkeit; denn hätten sie den Kern verstanden benötigten sie keine Schule und keinen der es ihnen vormachte. Der Vorgänger ersetzt also den Kern, den Glauben, das Fundament.
     
  7. maria45

    maria45 Guest

    Brotherhood, was du lehrst ist Unsinn, radikaler Dekonstruktivismus führt sich stets selbst ad absurdum.

    Wenn es so wäre, hätte Weinreb nie einen Vortrag gehalten... oder Buddha gelehrt oder Jesus gelehrt... es gäbe keine heiligen Schriften und wir hätten kein Sprachorgan... nur ein zugeklebter Mund mit einer Aleph bezeichnet (dem Zeichen des Schweigens), und würden intravenös ernährt...

    wenn es so wäre, dann könnte jeder für sich in einer Box sitzen und jegliche Gemeinschaft mit anderen vergessen, dieser Weg führt durch seine einseitige Betonung nur in die völlige Auflösung der Ebene 1728. Das ist Luzifer pur.

    Der goldene Weg liegt wie immer in der Mitte zwischen Skylla und Charybdis, zwischen Dekonstruktivismus und Konstruktivismus, zwischen Schule und Individuum...

    ...und übrigens sogar mit einer leichten Asymmetrie zugunsten des Konstruktivismus.

    Trotzdem dienst du natürlich auch dem guten Werk, indem du mal diese Seite so stark betonst. Wem es gerade nützlich ist, der wird sicher darauf hören... auf eine schlechte Schule namens "Brotherhood"... die Weinreb nachbetet ohne seine anderen Seiten zu rezipieren... :D

    ...was übrigens kennzeichnend für schlechte Schüler ist, daß sie Teile der Aussagen ihrer Lehrer / ihrer Schule herausgreifen und daraus ein starres System formen.

    Also: Setzen, 6.

    :kuesse:
     
  8. Rosy

    Rosy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2007
    Beiträge:
    922
    Ich denke, den Gruppengeist/seele einer Mysterienschule macht nicht nur die Mitglieder der physischen Ebene aus, sondern auch, ob er in Kontakt steht....
    so wie Christus meinte... wo 2 in meinem Namen zusammen komme, bin ich unter ihnen.
    Eine Gruppe kann auch von höheren/inneren Ebenen unterstützt werden.

    Zum Thema: Den Weg alleine zu gehen
    Es hängt davon ab, welches Ziel man sich für diese Inkarnation vorgenommen hat. Das menschliche Kollektiv ist sehr stark. Will man einen Schritt vorraus gehen, so wird man sich kaum selbst am Schopfe aus dem Schlamm ziehen können.
     
  9. bluebody

    bluebody Guest


    wollte grad was schreiben - aber Du hast schon alles gesagt....
     
  10. Sacred

    Sacred Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. März 2008
    Beiträge:
    393
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