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Meditation ist out

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Inti, 21. August 2005.

  1. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.235
    Ort:
    Nordhessen
    Werbung:
    Aussage von Gwendolin bei 2012
    Könnte das wahr sein, für wen und warum? Was könnte am meditieren out sein? Was ist am Atmen so besonders, daß es nun die Meditation ersetzen könnte?

    Liebe Grüße Inti
     
  2. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Weil das gleichmässige Atmen automatisch in die Meditation zieht. Odem ist hier, ist jetzt... weder gestern noch morgen :)

    PS: In Samurei Zeiten gab es geheime Atemtechniken zur gezielten Konzentrationshilfe und Geistesglättung
     
    ElaMiNaTo gefällt das.
  3. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo Inti

    Ich stimme der Aussage von Gwendolin zu. Das Entscheidende ist tätsächlich die Atmung. Meditation sehe ich als eine Möglichkeit, natürliches Atmen wieder zu erlernen.

    Wenn man meditiert, dann kommt irgendwann der Punkt, da fällt man gewissermassen in die natürliche Atmung. Man merkt das sehr deutlich. Man verlässt gewissermassen die falsche, gekünstelte Atmung, die man sich im Laufe seines Lebens angewöhnt hat, und es stellt sich die natürliche Atmung ein. Ich bemerke es immer daran, dass sich tranceartige Zustände einstellen. Denn beim natürlichen Atmen, wird jeder Atemzug von Seligkeit begleitet.

    Dadurch ist Meditation aber noch lange nicht out. Meditation ist in meinen Augen die beste Möglichkeit, eine natürliche Atmung zu lernen.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  4. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    lieber Lotus. Was würdeset Du nun meinen, wenn ich behaupte, dass sich Atmung und Meditation gegenseitig bedingen und unterstützen ? Also ein ruhige Atmung führt leichter in die Meditation und die Meditation regelt dann auch die Atmung. Ich glaube man sollte dies nicht isoliert voneinander betrachten. Alles bedingt einander :)
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Sag, Niemand. Kannst du mir dazu was über die Atemmeditation sagen - hast du damit Erfahrung?
     
  6. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
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    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
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    z. B. http://www.do-not-zzz.com
     
  7. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Also gut, jetzt weißt du, was ich das nächstemal am Klo mache. Und in der Badewanne. :baden:
     
  8. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Eine gute Wahl. ZEN funzt halt überall :)
     
  9. Gwendolin

    Gwendolin Guest

    Hallo Inti,

    ich habe diese Aussage etwas zu locker in das Thema 2012 eingebracht. Ich habe damit die fernöstlichen Techniken gemeint (Lotussitz usw.). Jeder mag das für sich entscheiden ob etwas für ihn out ist oder nicht.

    Allerdings wollte ich jetzt mal wissen was das Wort "Meditation" eigentlich bedeutet:

    Meditation (lat. meditatio = "das Nachdenken über" oder lat. medius = "die Mitte") ist eine Konzentrationsübung mit dem Zweck, einen veränderten Bewusstseinszustand oder letztlich sogar die Erleuchtung zu erreichen. Im älteren Sprachgebrauch bezeichnet "Meditation" ein Nachdenken über ein Thema oder die Resultate dieses Denkprozesses (vergleiche Kontemplation).

    Unter Meditation kann man jede absichtslose Konzentration auf eine Tätigkeit verstehen. Die Konzentration ist dabei nicht bewusst gesteuert, sondern ergibt sich zwanglos als Folge der Versenkung in die Tätigkeit. Die Tätigkeit kann aktiv manipulierend sein, es kann sich aber auch um innere Kontemplation eines Gegenstandes oder einer Idee handeln. Wesentlich ist in jedem Fall ein Zustand der Entspannung und eine Umgebung ohne Störreize, bzw. die Fähigkeit, seine Sinne ruhen zu lassen. Neurologisch äußert sich der meditative Zustand in einer Änderung des Hirnwellenmusters.

    Kontemplation (von lateinisch: contemplatio: Anschauung, Betrachtung) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung und ist auch als mystischer Weg der westlichen Tradition bekannt. In der Regel wird durch ein kontemplatives Leben oder Handeln ein besonderer Empfindungszustand oder eine Bewusstseinserweiterung angestrebt. - Quelle: Netlexikon

    Meditation - Kontemplation. Sehr interessant. Nach dem was ich hier lese praktiziere ich eine Mischung aus Beidem: nämlich die "beschauliche Betrachtung einer Idee" :) . Das ist bei mir aber noch nicht mit einer bestimmten Atemtechnik verbunden, da es ein spontaner Vorgang ist. Somit atme ich wie gewohnt weiter.

    Für das bewußte Atmen brauche ich eine kurze Pause und achte darauf tief ein-und auszuatmen. Meinem Empfinden nach beeinflusse ich dabei aber meinen Atemrythmus - er soll ja natürlich sein. Ich bin eher eine "Flachatmerin" wobei sich der Körper von Zeit zu Zeit ganz von selbst mit einem tiefen Atemzug versorgt. Da werde ich noch mehr Übung brauchen ;)

    Lieben Gruß,

    Gwendolin
     
  10. tamash

    tamash Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2005
    Beiträge:
    1.198
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    Die Menschen von heute kommen aus ihrem Leben und nehmen sich Zeit zu meditieren. Die Menschen von Morgen leben ein Leben im Gleichgewicht, für sie ist das Meditieren nichts was man tut, nein das Meditieren ist was sie immer tun, es sei denn, sie wollen es für einen Augenblick nicht tun.

    Dieser Unterschied ist der selbe wie der Unterschied zwischen dem Sonntagsschüler der seinem Gott für das Essen dankt, aber sich für den Rest des Tages nicht um seinen Glauben kümmert und einem Mönch, der die ganze Zeit in seiner Demut lebt.
     
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