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Katholische Kirche vor dem Kollaps?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von GrauerWolf, 30. Dezember 2014.

  1. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.844
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    Ich setze es mal hierhin, scheint mehr ein gesellschaftliches Thema zu sein.
    Ansonsten ohne Kommentar und ohne Wertung, da es mich eh nicht betrifft...
    http://www.faz.net/aktuell/politik/...-in-deutschland-vor-dem-kollaps-13342759.html

    LG
    Grauer Wolf
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
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  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Die neuen Heiden und die Kirche (J. Ratzinger, 1958)

    "Nach der Religionsstatistik ist das alte Europa noch immer ein fast vollständig christlicher Erdteil. Aber es gibt wohl kaum einen zweiten Fall, in dem jedermann so genau wie hier weiß, dass die Statistik täuscht: Dieses dem Namen nach christliche Europa ist seit rund vierhundert Jahren zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen her auszuhöhlen droht. Das Erscheinungsbild der Kirche der Neuzeit ist wesentlich davon bestimmt, dass sie auf eine ganz neue Weise Kirche der Heiden geworden ist und noch immer mehr wird: nicht wie einst, Kirche aus den Heiden, die zu Christen geworden sind, sondern Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden. Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst, und gerade das ist das Kennzeichnende sowohl der Kirche unserer Tage wie auch des neuen Heidentums, dass es sich um ein Heidentum in der Kirche handelt und um eine Kirche, in deren Herzen das Heidentum lebt. Der Mensch von heute kann also als Normalfall den Unglauben seines Nachbarn voraussetzen."
    http://kath.net/news/36968
     
  4. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Heiden sind doch keine Ungläubigen. Wie kommt er denn auf diese Idee? :confused:
    Ist aber spannend, dass die Kirche inzwischen von Pantheisten unterwandert und ausgehöhlt wird. Das hätte ich nicht gedacht.
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Doch sicher, aus der apostolischen Kirche heraus sind Heiden Ungläubige. Klar, was denn sonst.

    Die Aushöhlung besteht in dem Mangel an Kenntnis und Leben der Sakramente, denke ich mal. Unsere Gesellschaft hat sich zur Konsumgesellschaft gewandelt, das heißt man nimmt sich das, was einem gefällt. Und den Rest blendet man aus. Man kauft sich ein schnelles Auto und vergißt die Umwelt. Man läßt sich taufen und vergißt, daß das etwas bedeutet.

    Wenn heute über 60% der Christen in Europa (so hab ich's in den Artikeln irgendwo gelesen) vor allem Mitglied in der Kirche sind, weil man dann kirchlich heiraten und so schön feiern kann und weil man die Kinder dann so schön taufen lassen kann und das feiern kann (Firmung oder Konfirmation nicht zu vergessen, auch das sind schöne Feste), dann ist das nichts mehr, was mit Christentum zu tun hat. Dann sind das Heiden, sie kennen den Glauben nicht und sind nur Kirchenmitglied. Warum? Damit sie feste Feste konsumieren können, die ihnen nichts mehr bedeuten ausser feste Feste zu konsumieren.
     
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  6. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
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    Na, sie glauben doch an mehrere Götter, die Heiden. Von daher können das gar keine Ungläubigen sein.

    Das machen aber weniger die "echten" Heiden, sondern mehr die Leute, die einfach nicht nachdenken (wozu ich Heiden nun eher seltener zählen würde).

    Nunja, als Heide hat man ja auch noch die Möglichkeit von Naturhochzeiten, heidnischen Kindswillkommensfeiern (wie auch immer man die dann nennen mag), man kann sich Übergangsrituale (er)finden, sich von heidnischen, fähigen Leuten dabei begleiten lassen. Warum bleiben Heiden in der katholischen Kirche, wenn es auch heidnische Bräuche gibt, mit denen man Übergangsrituale begehen kann? Das verstehe ich nicht :confused:
     
    Fee777 gefällt das.
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Ich auch nicht. Die meisten geben wirklich an, daß es ihnen um die Möglichkeit geht, die Feste zu feiern und ansonsten ist es eben in der Familie Tradition, daß man Kirchenmitglied ist. Nur hat eben Kirchenmitglied sein mit Glaube nichts zu tun, genauso wenig wie Kirche Glaube ist. Glaube ist eine eigenständige Sache und wer die nicht hat, ist Materialist. Er bedient sich nur aus dem Verstand und aus dem Wissen, macht keine mystischen Erfahrungen und lebt die Oberfläche des Konsumlebens.

    Daß soviele Menschen aus der Kirche austreten ist richtig und gut so. Sie leben den Glauben eben nicht, warum sollen sie dann Mitglied sein.

    Ein Kirchenmitglied, das nicht Christ ist sondern nur Kirchenmitglied, hat durchaus mehrere Götter. Geld, Reisen, Konsum, Unabhängigkeit - was auch immer man sich zum Gott machen kann. Gott selber, der nur durch Glauben erfahren werden kann und durch Erforschung des eigenen Glaubens kommt in dem Inneren der Leute nicht vor.

    Ich war wenigstens so konsequent, dann auch auszutreten als ich erkannt habe, daß ich mit Gott und der Kirche, in der ich war, nicht zu tun hatte. Kirche ist Konsum geworden, Festekonsum. Gerade war Weihnachten - für den grössten Teil der europäischen Christen ist das doch wohl kein Glaubensfest mehr, sondern ein Familien- und Konsumfest. Das hat mit Gott und Glaube nichts zu tun, wirklich nicht. Gott und Glaube entstehen da, wo ein Mensch bereit ist, sich ausserhalb des Wissens zu bewegen, zu glauben und dadurch Unglaublichem zu begegnen. So einfach ist das.
     
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  8. Quantenheilung

    Quantenheilung Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Dezember 2014
    Beiträge:
    133
    Wenn die Kirche über eine solide Quantenbasis verfügt, dann kann sie womöglich viel beruhigter sein, als es ihr ihre Neider zugestehen würden. Es gibt Tatsachen, deren Leugnung sinnlos ist!
     
  9. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    doch, alles was ungläubig ist nennt sich> Heide, das ist die "eigentliche" bedeutung,
    nicht alles was Heide genannt wird, ist ungläubig.
    die christen haben da auch was verwechselt, aber auch die sich selbst> heiden nennen, verwechseln da oft etwas.
    Wir finden nicht umsonst die Triskele auch auf Kirchen, nicht weil sie "geklaut" wurde, sondern dasselbe meint
    > 3 einigkeit

    Heidentum, in dem Kontext, wie wir es nun deuten IST > reiner Materiealismus
     
  10. flu512

    flu512 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. November 2014
    Beiträge:
    179
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    Wieso wird hier immer nur von der Katholischen Kirche und nicht von anderen theistischen Religionen gesprochen. Möglicherweise funktioniert das Marketing, was vor mehr als 2000 Jahren funktioniert hat, nicht mehr so gut. Es ist auch ein gutes Marketing (für andere theistischen Religionen), wenn man die Aufmerksamkeit auf eine andere Religion lenkt (wie der Katholischen Kirche). Trotzdem denke ich, dass Gott der Katholischen Kirche das bessere Marketing gegeben hat, weil ihre Glaubeslehren und (Heilsangebote) einfach beser sind, als die von anderen Religionen. Welche andere Religion kan schon bieten, dass der Schöpfer selbst Mensch wird?
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Dezember 2014
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