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Gottes Bestrafung wie bei Hiob

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von alys, 5. August 2013.

  1. alys

    alys Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2011
    Beiträge:
    101
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    Hallo!
    Ich habe eine dringende Frage an euch, denn die Antwort dieser Frage könnte meine Sicht auf mein Leben verändern:
    In der Geschichte von Hiob soll der Teufel Gott gesagt haben ,dass Hiob nur so fromm sei, weil er reich und gesund sei. Daraufhin hat Gott dem Teufel erlaubt, Hiob zu prüfen, sodass Hiob dann im Verlauf der Geschichte quasi zu Unrecht ,wie ich es finde, bestraft wurde. Natürlich wendete sich alles zum Guten, als er mehr Wohl bekam, als er schon hatte vor seiner Prüfung.

    Zudem muss ich sagen ,dass ich an einen Gott glaube. Ich bin nicht wirklich Anhänger einer Religion, ich glaube bloß an ihn und will versuchen ihn zu verstehen ( was niemals klappen wird, aber vielleicht bekomme ich von euch zufriedenstellende Antworten für's Erste).

    Ich frage mich, ob Gott wirklich so sein kann. Er gilt doch als gerecht und barmherzig ,so wie auch liebevoll. Kann er dann wirklich zu so etwas zustimmen? Auch wenn Hiob am Ende so viel mehr bekam. Dennoch ist es für diesen eine harte Zeit gewesen und jeder gab ihm die Schuld an seinem Unglück.

    Ich persönlich habe langsam wirklich Angst vor dem Tod, weil ich Angst davor habe, dass ich nach dem Tod "ungerecht" behandelt werde. Ich weiß nicht , wie ich das erklären soll. Ich habe selbst keine Ahnung wie ich das meine, ich habe einfach Angst davor ,dass Gott ungerecht sein könnte.

    Ich frage mich manchmal ,wieso manche Menschen durch das Leben gehen und es nur als Bestrafung ansehen. Wieso in ihrem Leben einfach alles sich zum Schlechten wendet, obwohl sie alles geben. Wieso ihre Freunde zu ihnen den Kontakt abbrechen oder sie ignorieren, obwohl man selbst so viel für sie getan hat und das auch gerne. Obwohl es für einen selbst so wichtig war ,dass die Freundin glücklich ist, sodass sogar Geld keine Rolle spielte. Wieso man auf einmal alleine ist,wenn alle das bekommen haben ,was sie wollten. Und wenn dir selbst Unrecht getan wird, wird diese Person auch noch belohnt,indem sie deinen Traum leben kann.

    Wieso man als Mensch, der selber weiß, wie sehr es wehtut, wenn man nur wegen seines Aussehens für jemanden nicht in Frage kommt und es selbst besser machen will,alleine bleibt und kein Mann sich für dich interessiert, als seist du nur Dreck unter den Schuhen.

    Ich habe Angst davor zu erfahren ,dass Gott "auch nur ein Mensch ist" und manche Menschen einfach nicht leiden kann und sie dann bestraft und die belohnt, die diesem wehtun.

    Oder liegt es einfach an mir selbt, dass ich einfach etwas falsch mache. Viellecht liegt es daran, dass ich nie nein sagen kann. Vielleicht zählt es einfach nicht mehr inzwischen, wenn man nett ist und den anderen wie sich selbst behandeln will.Wenn man nie jemandem weh getan hat in seinem Leben, keine gemobbt hat , nie jemanden ignoriert hat, der die Freundschaft zu einem suchte. Um am Ende genau von diesem dann im Stich gelassen zu werden.

    Ich weiß einfach nicht weiter. Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich glaube einfach nicht, dass Gott ungerecht sein kann, ich will es auch nicht glauben.Ich will vertrauen können. Gott auch und auch den Menschen.Ich hasse es Menschen skeptisch zu sehen,ich will ihnen vertrauen,weil es etwas Schönes ist, wenn man sich auf jemanden verlassen kann.Vielleicht ist das auch der Punkt, dass ich einfach akzeptieren sollte, dass es etwas wie Freundschaften und Liebe nicht gibt. Dass man nur geben kann, aber nichts nehmen kann. Aber ich gebe gerne und will dies nicht einfach beenden. Ich kann einfach nicht. Ich bin auch so dämlich und verzeihe den Leuten, die ungerecht zu mir waren.

    Ist es schon genug, wenn man naiv und dumm ist,um bestraft zu werden?
    Ich will einfach meinen Glauben nicht verlieren, denn wenn ich nicht einmal an Gott glauben kann und ihm vertrauen kann, was soll ich hier dann noch?

    lg
    alys
     
  2. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Alys,

    Wie Du diese Frage stellst, denke ich, Du schreibst von Dir selbst - zutreffend? Scheinbar scheinst Du Dich in jener Lage des Hiob zu befinden, hast Freunde und so weiter gehabt und nun alles verloren - Du fühlst Dich "bestraft" - sehe ich den Umstand so richtig?

    Ich glaube auch an Gott --- aber nicht an einen Gott wie in der Bibel, ich glaube an keinen "strafenden Gott" oder an einen Gott der Gutes belohnt - mein Glaube an Gott ist ein völlig anderer Glaube. Mein Glaube ist nicht der Glaube an eine Wesenheit, an eine Gottheit, die über uns steht, unsere Gschicke lenkt oder mit einem Teufel um unsere Seelen kämpft.
    Warum ich das schreibe? Weil mein Glaube an Gott so völlig anders ist, das ich nicht mit Gott oder mit meinem Schicksal hadere, nicht verzweifele. Mein Glaube, der aus meinen Erfahrungen gewachsen ist, zeigt mir ein anderes Weltbild und eine andere Sichtweise zu dem "Leben"...

    ...wenn DU in Deinem Leben deinen momentanen Status Quo als "Bestrafung Gottes" oder als Machtspiel zwischen dem Teufel und Gott ansiehst, ist es nicht einfach Dir meine Sichtweise in ein paar Sätzen mit-zu-teilen und damit meine ich wörtlich diese Sichtweise mit Dir zu teilen. Warum?
    Manche Menschen erfahren schreckliche Dinge oder arge persönliche Verluste, die sie zutiefst treffen, verletzen und ins Abseits drängen - manche wählen sogar den Freitod als letzten Ausweg. Ich habe in meiner Vergangenheit ähnlich empfundenund gedacht - der Weg aus dieser Verzweifelung ist schwer und für einige Menschen so unerträglich, dass sie meine gewonnene Sichtweise vehement ablehnen werden.

    Wenn von vielen Menschen auch als spinnerter Abzocker und Scharlertan abgetan, so kann ich Dir den Autor Neale Donald Walsch empfehlen, es gibt nach meiner Ansicht ein sehr gutes Buch mit dem Titel - "Wenn sich alles verändert, verändere alles" - kein Buch das mit den Büchern "Gespräche mit Gott" zu vergleichen ist...

    In meiner Sichtweise ist Gott ALLES - wirklich ALLES, nicht nur das was wir kennen, also die Lebewesen, die Gegenstände, unser Planet, nein Gott ist das Universum und noch mehr - alles das, was wir in unserem beschränkten Dasein als "Mensch" auch nicht kennen, nicht erkennen können. Diese Sichtweise zieht eine Reihe von anderen Sichtweisen und Erkenntnissen hinter sich her, dessen Tragweite ich mir auch erst nach und nach bewusst wurde. Eine davon ist, dass es keinen Teufel gibt, denn wenn Gott ALLES ist, so ist Gott gut und böse - Moment sagst Du jetzt, Gott soll gut und böse sein?

    Eine logische Schlußfolgerung aus dem, das Gott ALLES ist. Um Dich auf diese Sichtweise einzulassen, musst Du alles über Bord werfen, was Dir bisher über Gott erzählt wurde - das ist nicht einfach, ich spreche aus Erfahrungen.

    Gott ist gut und böse - und wenn Gott ALLES ist, dann ist Gott auch die andere Formulierung - Gott ist weder gut noch böse. Warum? Weil das, was gut oder böse ist, objektiv betrachtet --- lediglich unsere eigene Bewertung von dem ist, was wir erfahren. Verstehst DU?
    Das ist der Schlüsselpunkt - wer diesen Punkt erkennt und versteht, der kann sein Leben verändern! Wenn Du diesen Schlüsselpunkt verstehen möchtest, lade ich Dich in die Interessengemeinschaft "Hereinspaziert" ein. Dort kannst Du vieles aus meinen Leben nachlesen, wie ich diesen Schlüsselpunkt erfahren und erkannt habe.

    Ich bin kein Guru und möchte auch kein Guru sein und werden - ich bin ich, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin ein Mensch, der sein Dasein verstehen will und einen Sinn darin erkennen will - nach meiner Ansicht ist mir dieser Wunsch gelungen.
    Ich bin mir bewusst, das meine Ansicht total daneben, verrückt oder die eines Irren sein kann - wie auch immer, ich lebe gut damit. Ich kann Dir lediglich meine virtuelle Hand reichen und Dich zu Gesprächen einladen, um vielleicht einen Weg, neue Sichtweisen zu erlangen, um für Dich Deine Erfahrungen in einen Sinn zu bringen.
     
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.219
    Ort:
    Saarland
    Hiob ist Gottes Spielball, damit dieser seine Wette mit dem Teufel gewinnt.
    Natürlich ist Gott ein Ars..., und zudem derart unsicher, überhaupt darauf einzugehen. In Wirklichkeit hätte der Teufel schon zu diesem Zeitpunkt gewonnen, egal wie die Wette ausgeht. Es ist aber ohnehin nur eine erfundene Geschichte.

    Ich denke nicht (keine Belege, und die angeblichen Offenbarungen sind lächerlich, siehe oben), dass es einen personalen Gott gibt, und damit auch keinen Weltenrichter.

    LG PsiSnake
     
  4. Night-bird

    Night-bird Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    4.985
    Ort:
    Jenseits von Eden
    Hi Alys, :rolleyes: denke nach dem Tode kommt die Erleuchtung und sogar einem Blindgeborenen werden die Augen aufgehen. :eek:
    Dann siehst Du alles in vollkommener Bewusstheit, d.h. paradiesisches Sein, :flower2: :angel2: nebenbei läuft Dein irdisches Leben wie ein Film ab.

    Nun erkennst Du all Deine Fehler, :o bzw. Versäumnisse, :mad: ein Gott wird dich nicht bestrafen, es ist Dein eigenes Gewissen welches Dich bestraft. ;)

    Bem. die gröbsten Fehler werden schon im irdischen Leben bestraft. :4puke:

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2013
  5. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.892
    Hallo Alys!

    Als ich das Buch von C.G. Jung Antwort auf Hiob las, verlor ich all mein Glauben.
    Im Grunde aber, wurden mir diverse Tatsachen bewusst, dass es keinen persönlichen Gott gibt, an dem ich als Person glauben könnte.
    Mein persönlicher Gott war wie deiner: Gut.
    Jung eröffnete mir aber eine ganz andere Perspektive auf ihn und diese war mir absolut unsympathisch. Ich habe in der Tat 3 Tage wegen des Verlusts meines Glauben geheult. Das war eine ganz schreckliche Zeit.

    Die ganze Zeit davor lebte ich mit einer riesigen religiösen Lüge und habe mich nie gefragt: Wenn Gott so gut ist, wer zum Henker hat dann das Böse erschaffen??? Irgendwoher muss das fiese Ding doch her sein?
    Aber einen Gott, der gleichzeitig der Teufel selbst war, wollte ich nicht haben. Der soll mit seinem Teufel zusammen zum Henker gehen und nie wieder auftauchen aus seiner Versenkung! Pfui aber auch!

    Daher sind mir heute Religionen absolut suspekt. Für mich repräsentieren sie nichts anders, als den Ausdruck von Todesangst, die durch Glauben an was Dahinterliegendem beruhigt werden soll.

    Was auch immer für diese Existenz verantwortlich ist, ist bestimmt nicht ein Saubermann. Ein Saubermann erschafft keine Junkie´s, deren Abhängigkeit für allerlei Unfug missbraucht werden soll.

    Ich glaube daher heute, was ich nachvollziehen kann und das ist Energie.
    Ich betrachte alles, was ist, als ein Ausdruck von entspannter Energie: E=mc²

    Wenn ich also: E = m c² umstelle,
    so erhalte ich: m = E / c² und das bedeutet:

    Die Masse, die wir als unseren Körper wahrnehmen ist eine durch die doppelte Lichtgeschwindigkeit verlangsamte Energie, die dadurch Form angenommen hat.
    Mit anderen Worten: Es ist alles verlangsamte Energie.

    Diese Energie besitzt jedoch Intelligenz, Bewusstsein und Wahrnehmung.
    Desweiteren stirbt Energie nicht, sondern verformt sich, nimmt andere Gestalt an oder bleibt als Energie erhalten.
    Was hier diese Zeilen schreibt, ist also verlangsamte Energie, die Form angenommen hat, eine bestimmte Intelligenz besitzt und über Bewusstsein und Wahrnehmung verfügt, sonst könnte ich deine Zeilen nicht lesen und verstehen und darauf antworten.

    Das ist das Fundament allen sichtbaren Seins: Die um die doppelte Lichtgeschwindigkeit verlangsamte Energie mit den Eigenschaften von Intelligenz, Bewusstsein und Wahrnehmungsfähigkeit.

    Dann stellt sich jedoch die Frage: Wer oder was verfügt über diese Energie, denn ich kann mich nicht daran erinnern, mich selbst bewusst als Mensch geformt zu haben.

    Darauf bekam ich eine Antwort in einem Traum, in dem ein Verkäufer gerade Kleidung sortiert und aufgehängt hatte, als ich zu ihm kam und ihn dabei beobachtete. Er reichte mir ein Kleidungsstück und sagte:
    "Das sind Leben, die wir den Wesen anziehen. Meist bestimmen wir, wer was anziehen und entsprechend erleben soll. Aber wenn du willst, kannst du dir was selber aussuchen."
    Ich erschrak, wies das Kleidungsstück zurück, bedankte mich höflich und ging weg. Mir war bewusst, dass ich noch ein Kleidungsstück an hatte.

    Energie hat viele Gesichter. Einige Arten davon sind mit organisieren und andere mit erleben beschäftigt. Energie wird jedoch weder geboren, noch stirbt sie. Sie wechselt ständig ihren Schwerpunkt. Das ist der Fluss der Dinge.
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Was sich der Mensch nicht einverleiben kann,
    daran passt er sich an.

    Hört sich wunderbar an,
    eine gesamte Beschreibung,
    aber im Einzelnen ist es so,
    dass wir es mit dem anpassenden Typen zu tun haben,
    und anderseits mit dem strebenden.
    Und natürlich auch mit den wenigen Zwischenformen.

    Nur in der Angleichung an Gegebenheiten oder bestehenden Umgebungen,
    da können wir von angenehm, wohlwollend und gut sprechen.

    Aber auf dem Weg zu „neuen Sternen“,
    kommt es zu Entbehrungen, Duldung von Unpässlichkeiten,
    Schmerz und Leid, also einfach das Böse schlechthin.
    All das wird in Kauf genommen.
    Extremes typisches Beispiel ist ein General im Krieg,
    er ist perfekt in seinem Handwerk,
    und danach will er das relativ sichere Leben als Gewinn erkennen,
    besonders im Siegen gegen Seinesgleichen.
    Es ist nur so, am Ende weiß so ein General nicht,
    wie das nun mit der Anpassung vor sich gehen sollte?
    Aus seiner Sichtweise ist nur ein weiterer Krieg der Garant,
    dass das Leben besser wird!

    Blöd, nicht wahr?

    Viel sympathischer sind uns daher jene Gemeinschaften,
    die nur noch aus Seele bestehen,
    und den körperlichen Tod schon hinter sich haben.

    Sie stehen eigentlich beispielhaft für das was in Religionen
    als personifizierter „Lieber Gott“ bezeichnet worden ist.

    Darum kommt es nicht von ungefähr,
    dass ich in einem ähnlichen Fahrwasser gesagt habe:

    „Wer die Gemeinschaft der menschlichen Seelen gefunden hat,
    der braucht die irdische menschliche Gesellschaft nicht mehr.“


    Denn dieses Ziel ist einfach „das Gute“.

    Anderseits wird so jemand wie ich, mit ein paar NTE im Gepäck,
    immer wieder auf andere Leute im Leben treffen,
    die das nicht haben was ich bin, aber dies haben wollen.
    Eigentlich ein Unding, aber versucht wird es trotzdem immer wieder.

    Es hat eine ganze Weile gedauert,
    bis ich diesen Blödsinn durchschaut habe.

    Aber heute sind mir sogar solche Sätze ganz deutlich klar:

    „Warum glaubt Ihr uns nicht?
    Wenn einer in seinem Namen kommt,
    dem werdet Ihr glauben.“


    Hhmmm?!

    Könnte von mir sein.




    und ein :weihna2
     
  7. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

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    Wien
    Es wendet sich danach nicht wieder alles zum Guten, die Kinder von Hiob, die tot sind, werden nicht wieder lebendig, er bekommt neue, aber die vorigen Kinder bleiben tot.
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
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    Ort:
    burgenland.at


    Dazu ist zu bemerken, die grundsätzliche Frage ob es einen Gott gibt oder einen Gott nicht gibt,
    die ist damit beantwortet, wenn man einen Gott erkennt!

    Wer behauptet hat es gibt keinen Gott, der hat verloren!

    * * *

    Wie nun Gott agiert,
    ob direkt und personell,
    oder durch die eigene Person als Selbstjustiz,
    wie Du es sehen möchtest,
    was ich Dir gar nicht bestätigen werde,

    oder in einer Gemeinschaft von Gleichen,
    wie es der Realität entspricht,
    damit man die Braunen zu den Braunen geben kann,
    und die Violeten zu den Violeten,

    das tut zur Qualität „es gibt einen Gott“ keine Änderung.

    * * *

    All das wird dort ausgehebelt,
    wo eine andere Seite sagt:
    „Oh, ein Junges, ein Frischling!“

    Denn hier erübrigt sich jedes Fragen,
    und die Destination wird jeweils eine Frau sein,
    wie eine Mutter,
    egal wie munter und aufgeweckt das Menschenjunge auch sein mag.

    Da wird sich ein Baby sicher nicht „selbst richten“
    und sein kommendes Gewissen möchte ihm vielleicht deuten,
    es sei doch leider nur eine ganz junge Menschenseele?

    In den älteren Schriften wird das freilich mit „Sünde“ bzw „sündenlos“ beschrieben.

    Dazu kommt die Frage nach dem Überleben.
    Sie drängt sich allgemein seelisch genau so auf,
    wie es in einem Verlangen bei einem Baby sein kann,
    dass diesem Bestreben von der „anderen Seite“ mangels Energie gar nicht entsprochen wird.

    Siehe dazu auch Nostradamus,
    der seine Erfahrungen im 8. Monat ,
    zwischen den Jahren 6 und 7 begonnen hatte,
    er hat aus einer schon eher reifen Position geschrieben:

    „Der junge Prinz gelangt in Todesgefahr,
    die Ärzte werden ihn aufgegeben,
    er wird errettet, aber nicht durch die Kunst des großen Hebräers.“


    Auch hier wird dem Licht die Energie des Lichtes aberkannt – eigentlich.
    Was für die Seele,
    auch wie und was die Seele ist,
    nicht wirklich Bedeutung hat.

    Das kann man hier wegen der besseren Erklärung zusätzlich erwähnen.



    und ein :weihna1
     
  9. CapGros

    CapGros Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2012
    Beiträge:
    221
    In der Hiob Geschichte geht es um den Glauben. (Wie stark ist dein Glaube?)
    Der Glaube wird geprüft und damit indirekt der Mensch/Hiob.

    Gott glaubt an den Hiob/dem Menschen (der Glaube des Menschen ansich ist stark),
    während der Teufel dies anzweifelt (nur wenn es dem Menschen gut geht glaubt er).
    Das sind zwei entgegengesetzte Sichtweisen. (kann auch auf die Dualität hindeuten)

    Tatsächlich ist das was Hiob in der Geschichte macht, übermenschlich. Egal was passiert - er glaubt weiter, hält sich daran, zweifelt nicht an Gott und auch nicht am eigenen Glauben. (Der Glaube ist sein Halt)

    Ich an seiner Stelle wäre schon recht früh am zweifeln. Wäre eingeknickt, um wieder aufzustehen (Stehaufmännchen).

    Meiner Meinung nach geht es bei der Geschichte nicht um gut oder böse, gerecht - ungerecht, sondern um die Festigkeit des Glaubens
    und jeder wird dazu aufgefordert bei sich zu sehen, wie standfest oder tief der eigene Glaube ist.
    Dabei geht es nicht nur um das Wie, sondern auch um das Wann.

    Das mag eine einfache Interpretation sein, die selbstredend weiter vertieft werden kann bzw. könnte.
    Wobei es dabei um: » eins nach dem anderen« geht.

    CG
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2013
  10. yinundyang

    yinundyang Guest

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    *Jeder kann ein Engel sein, solange seine Federn nicht zerzaust sind* (Zitat eines Weisen).
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. August 2013
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