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Gegenwart, Zeit und Raum

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Inti, 16. Dezember 2017.

  1. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    7.542
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    Geht Dir das Trennende derartig nahe?
     
  2. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    7.202
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    "Gott" ist für Mich ein anderer Begriff für Konzept.

    @Inti , ich bin heute Abend, .... ach es ist schon wieder viertel vor 1 Uhr, nur kurz hier.
    Morgen,..... ach es ist schon wieder viertel vor 1 Uhr...also heute Abend werde ich auf deine Antwort an mich eingehen.
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    18.305
    Ort:
    Nordhessen
    Das auch, aber es ist vor allem ein Akt der Bewusstwerdung. Und in diesem Prozess sind wir noch immer. Es ist wie ich das sehe, ein heraustreten aus den Bedingungen, die uns die Umwelt liefert und ein hineintraten in eine Zeit, in der wir selber die Bedingungen schaffen.
    Überlegen (also denken) tun Tiere sicher nicht, das ist ein Reiz-Reaktion-Verhalten oder auch ein Ausprobieren, was auch viele Menschen noch drauf haben.
    Weiß - schwarz und reich - arm sind einfach nur Beschreibungen von Tatsachen, Gut-Böse ist aber keine Beschreibung eines Tatbestandes sondern schon die Bewertung, die nicht aus der Beschreibung eines Außen resultiert, sondern das eigene Innere und seine Gefühlslage betrifft (Was und wie empfinde ich bei diesem oder jenem).
    Die Erde hat sich gewandelt und sie wandelt noch immer. Ich hab nichts anderes behauptet. Zu Beginn des Lebens auf Erden gab es z.B. keinen Sauerstoff, da zogen sich die ersten Bakterien ihre Energie aus Schwefel, Eisen etc. Noch heute gibt es solche anaeroben Bakterien, z.B. an den heißen Schloten tief im Meer.

    Gerade weil der Mensch dual denkt, kann er sich entscheiden zwischen oben und unten hier und da. Er kann Dinge auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Das Problem ist nicht das denken, sondern das Fühlen. Der Mensch hat sich so entwickelt, dass er alles mögliche bauen kann und er hat die Freiheit es so oder anders zu bauen, hier oder dort zu bauen. Das was die Entscheidung trifft liegt aber auf der emotionalen Gefühlsebene. Er möchte berühmt werden, er will viel Geld verdienen usw. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass sie von ihrem eher unbewussten Bereich der Gefühle bestimmt werden und das ist ja auch nicht schlecht, aber es sollte bewusst passieren.
    Das trennende, duale brachte uns Vorteile, aber auch Nachteile. Nur die eine Seite zu betrachten ist die halbe Wahrheit.
    Mir ging es nur um die Planeten unseres Sonnensystems, dass es im Universum noch Planeten gibt, die biologisches Leben beherbergen ist anzunehmen, aber noch nicht bewiesen.
    Nun ja deshalb unterscheide ich ja auch, indem ich auf das Besondere, des biologischen Lebens hinweise.
    Zu Beginn des biologischen Lebens auf der Erde gab es nur im Wasser dieses Leben und es bestand nur aus Bakterien. Dieses Leben hat sich ausgebreitet, es entstanden riesige Lebensformen und eine riesige Vielfalt. Die auch wieder schrumpfte, somit denke ich kann man schon sagen es gibt viel Leben oder weniger.
    Was ich mit "intensiver" bezeichne ist die Art und Weise wie sich Geist in der Physis darstellt. Ein Vulkan kann sehr intensiv sein, aber halt nur auf einer Ebene der Temperatur, er ist heißer oder kälter, aktiver oder inaktiv. Die Vielfalt der biologischen Arten und auch die Kompliziertheit der unterschiedlichen Funktionen und Ausgestaltungen im Pflanzen und Tierreich zeigt mir eine wesentliche größere gestaltete Vielfalt,hier zeigt sich der Geist viel umfangreicher als in anorganischenAktivitäten. Und der Mensch kann nun aktiv und selbstbestimmt Geist ausdrücken. An dieser Stelle müsste ich noch wesentlich mehr zu meinem Weltbild erklärden, dass klarwürde was ich mir unter dem vergeistigen der Physis/Natur und dem Auftrag des Menschen darin vorstelle.

    LGInti
     
  4. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    @Inti
    Verstehe. Dann gehen wir da unterschiedliche Wege.
    Ich bin bei dem Versuch, die Dualität zu überwinden, Trennungen (aller Art) aufzuheben und mich an das Eine (f. @Wellenspiel das Absolute) anzunähern, so gut es geht. Ein Hauch davon wäre schon "Heimatluft".
     
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  5. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Magst Du mir das bitte erklären? Was meinst Du mit "Konzept"?
     
  6. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Du meinst wahrscheinlich die 5 Sinne. Wahrnehmung ist aber wesentlich mehr. Ich nehme das Außen wahr und ich nehme das Innen wahr. Und es gibt verschiedene Ebenen auf denen unterschiedlich wahrgenommen werden kann. Wahrnehmung im physischen Bereich, Wahrnehmung auf der Seelen/Gefühlsebene oder auch Wahrnehmung auf der geistigen Ebene. So gehörden dazu die Intuition, die Inspiration und die Imagination. Und auf allen diesen Ebenen kann Wahrnehmung trügen.
    Es sind einfach Definitionen, die auch verändert werden können und richten sich nach den Möglichkeiten die ich habe. Etwas, bei dem ich keinerlei Veränderung wahrnehmen kann, (Egal auf welcher Ebene) wird halt als starr bezeichnet. Natürlich können sich Holwürmer dort wohlfühlen und auch Pilze. Und natürlich kann ein Kunstwerk in anderen etwas bewegen, was dann nicht als starr bezeichnet wird. Aber ich denke es ist schon gut genau zu wissen von was man redet, um sich gegenseitig verstehen zu können. Wenn alle Grenzen aufgelöst werden ist keine Verständigung mehr möglich.
    Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn wir uns darüber unterhalten, wo und wie du oder ich unsere Achtsamkeit nutzen und was wir da alles entdecken. Es bringt aber überhaupt nix, wenn du mir fehlende Achtsamkeit vorwirfst, nur weil ich eine andere Perspektive nutze.
    Klar ist der Mensch aus der Natur geformt, das heißt doch aber nicht, dass er einer Pflanze gleicht, warum willst du Grenzen, die existieren verwischen?
    ach echt - das sind doch Binsenwahrheiten und was sagst du jetzt damit aus?
    Ja mein Reden.
    Es wird nie mehr werden wie es war. Es gibt Entwicklungszyklen, früher war der Mensch unbewusst Teil der Natur. Nun ist es an der Zeit, dass er sich bewusst dafür entscheidet
    Ich werte den Menschen nicht ab, ich sehe nurwas ist - ich erkenne die Förderlichen und hindernden Eigenschaften.
    Es war persönlich und es war eine Beleidigung
    Wie bitte? Was ich erkenne bin ich? Wenn ich eine Pflanze erkenne, dann werde ich zur Pflanze? Der Mensch wird nicht zu dem was er erkennt. Es ist eher so, dass das was der Mensch kennt er auch erkennen kann. Jeder Mensch stammt aus einer langen Entwicklung, wenn wir weit genug zurückgehen sehen wir uns als Amöbe. Die Natur hat den Menschen physisch zu dem gemacht was er ist, auch die Physiologie, das ätherische entstand auf einer unbewussten Ebene, etrst mit dem Gefühlsbereich begann er mitzuwirken und auch der menschliche Geist wird von ihm massgeblich mitentwickelt.
    Das was die Menschheit erfahren hat, habe natürlich auch ich in mir
    :)
    Gilt das jetzt nur für mich oder auch für dich?

    Wenn du dieses Wörtchden "niemals" ernst nimmst ist Erkenntnis für dich niemals möglich. Das fände ich schade.

    LGInti
     
  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Unterschiedlich ja - du willst dich von den Bedingungen der Physis lösen - ich will die Bedingungen der Physis durchgeistigen. Physis und Inkarnation sind ja nicht außerhalb des Geistigen Einen. Für mich geht es in erster Linie um Bewusstheit und nicht, mich von diesem oder jenem zu trennen.

    LGInti
     
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  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nordhessen
    Es geht hier nicht um richtig oder falsch, das sind alles Bilder, die wir im Kopf haben je nach dem wo wir aufgewachsen sind. Hier im Westen gehen die Menschen davon aus, dass sie geradeaus in die Zukunft gehen. Sie schauen in die Zukunft. Es gibt aber auch bei bestimmten Völkern in Südamerika die Vorstellung dass wir rückwärts in die Zukunft gehen, da wir auf die Vergangenheit schauen und uns die Zukunft unbekannt ist. In Asien wiederum sehen sich die Menschen in der Mitte des Rades (des Lebens) und die Welt dreht sich um sie herum. Alles sind Bilder, aber der Ablauf der Zeit geht immer von der Vergangenheit in die Zukunft, du kannst sie auch gerne als Schlangenlinie betrachten. Viele sehen die Zeit auch als Kreislauf, und daran anknüpfend kann man die Zeit statt als Kreis auch als Spirale sehen, weil wir nie wieder an den Punkt kommen an dem wir schon waren. Das sehe ich aber als undedeutende Unterschiede. Hauptpunkt in der Diskussion war ja die Frage ist das Hierundjetzt identisch mit einem "Moment"

    LGInti
     
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  9. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Mir ist klar, wie vielfältig Wahrnehmung ist.
    Ich meine alle Ebenen, auf denen ich wahrnehme.
    Es gibt nichtwahrnehmbare Ebenen, die sich nur durch Ausschließen der wahrnehmbaren erschließen. Vereinst du dann das Wahrnehmbare und Nichtwahrnehmbare, erliegst du keinem Trug.

    Du hast allerdings die Natur als bewegt und menschliche Konstrukte als starr gegenübergestellt.
    Nun kann aber dennoch auch umgekehrt empfunden werden oder gar ohne diese Gegenüberstellung.


    Etwas bei dem du keine Veränderung wahrnehmen kannst, dessen Bewegung ist für dich in dem Moment eben nicht wichtig, das ist alles.
    Es ist ein Fakt, dass dir aus deiner Perspektive die Achtsamkeit für eine andere Perspektive fehlt. Kein Vorwurf. Ist ja bei uns allen so.
    Die Grenze, die du hier siehst - dass der Mensch einer Pflanze gleichen müsste, um Natur zu sein - existiert nicht.

    Mensch ist Mensch und trotzdem Natur. Auch ein Stein gleicht keiner Pflanze.
    Das wäre schrecklich. :D Aber davon schrieb ich ja nicht.
    Wenn du den Menschen anhand seiner Eigenschaften misst, wertest du ihn natürlich ab, weil seine hinderlichen Eigenschaften überwiegen.
    Das ist aber nicht mein Problem. Es ist keine Beleidigung, zu sagen, welche Sichtweise man widerlich findet. Es ist einfach eine Meinung.
    Ich habe ja nicht gesagt, dass ich dich widerlich fände.

    Das meinte ich.
    Aber sieh, was du kennst, ist erlernt.

    Das gilt für jeden, auch für mich.
    Das ist deine Interpretation, weil du wohl glaubst, Erkenntnis wäre nur möglich, indem man sich des Ursprungs bewusst wird?

    Ich erkenne, dass der Ursprung jenseits des Bewusstseins ist.
     
  10. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    ... sind ein guter Anker, weil sie vom Spekulieren weg führen können.
    Nein, Achtsamkeit ist nur der Wille aufmerksam zu werden.
    Mangelnde Achtsamkeit wäre in dem Fall wohl Desinteresse.
    Wenn es dir nicht wichtig ist zu sehen, was sich alles in diesem Bild bewegen könnte, siehst du auch nichts.

    Klar, jeder Schädling ist auch ein Nützling, aber aus einer anderen Perspektive.
    Schädling und Nützling gleichermaßen sein zu können, beweist, dass wir Teil der Natur sind. Wir müssen nicht Nützling sein, um natürlich zu sein.

    Außerhalb deiner Identifikationen bist du weder der Wahrnehmende noch das Wahrgenommene noch die Wahrnehmung.
    Du bist reines Gewahrsein, reines eigenschaftsloses Wahrnehmen und daraus schält sich der Raum in die Existenz.
     
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