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Gegenwart, Zeit und Raum

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Inti, 16. Dezember 2017.

  1. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Das Kunstwerk, oder das Bewusstein, das in ihm wohnt, mit dem es geschaffen wurde und von dem es ein Teil ist?


    Oder keins von Beidem (sorry, nur der Vollständigkeit halber - bin zwanghaft :sneaky:)

    Die Bühne, auf der ich stehe, ist das Leben selber. Und darin bin ich selber wiederum eine Bühne (für die Lebewesen in mir)?
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2019
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  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Klar das kommt auf den Blickwinkel, den Standpunkt, die Perspektive, die eigenen Fähigkeiten und die Hilfsmöglichkeiten an. Wer ein Elektronenmikroskop besitzt kann feststellen, dass sich die Elektronen eines Kunstwerkes bewegen. Beim Proton oder dem Neutron fällt das auch da schon schwieriger. Wenn wir alles relativieren bleibt kein Stein auf dem anderen, Wir haben dann keinerlei Möglichkeit klare Ansagen zu machen, ohne alle Faktoren die wirken zu beachten und in die Aussage mit einzubeziehen.

    Alles ist Eins und Eins ist Alles

    LGInti
     
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  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nordhessen
    Ganz genau - und wie kommst du zu deinen Aussagen?
    Wir können uns auch gerne darüber unterhalten was für dich Kunst ist, vielleicht ein Klumpen Fett in der Badewanne? Darum ging es aber bisher nicht.
    Das ist einfach nur ne andere Art mich zu bestätigen, danke. Du hast halt deine Art etwas zu beschreiben. Das ist halt deine Wahrnehmung.
    Dieses neue Thema sprachst du gerade schon an. Wir sprechen halt über unterschiedliche Perspektiven aus unterschiedlichem Blickwinkel.
    Der Mensch kommt aus der Natur, hat sich aber von diesem Ursprung ziemlich weit entfernt. Er hat viele Dinge erschaffen, mit denen die Natur nix anfangen kann, oder gar dadurch zerstört wird.
    Soso es ist also widerlich darauf hinzuweisen, dass der Mensch viel Mist verzapft? Ich finde es ist sehr notwendig endlich mal darauf zu achten was der Natur förderlich ist und was nicht und sich dann danach auszurichten. Und dies geht nicht indem man alles in einen Topf wirft sondern indem man differenziert betrachtet.
    Warum kommst du eigentlich plötzlich in so einen destruktiven Ausdruck?
    Nö das ist nicht so.
    Für das Entweder oder das Oder ist entscheident, von welchem Standpunkt aus betrachtet und bewertet wird. Es kann von den jeweils anderen Standpunkten aus betrachtet richtig oder auch falsch sein. Wenn die Christen sagen wir liegen richtig und die Moslems antworten nein wir liegen richtig, dann kann ich als dritter kommen und sagen ihr liegt beide richtig oder ihr liegt beide falsch.
    Jetzt bist du aber sehr kleinlich in deinen Differenzierungen, findest du das auch widerlich?

    Bühnen können natürlich völlig unterschiedlich beschaffen sein. Aber sie muss bestimmte Eigenschaften aufweisen, um als Bühne bezeichnet werden zu können. Aber da die Bühne in diesem Falle als Metapher genutzt wurde, sind die Bedingungen sowiso andere. Hast du schon mal die Bezeichnung "Bühne des Lebens" gehört? Jeder Mensch führt sein eigenes Stück auf.
    Der Beobachter kann Grenzen erkennen und man kann sagen dadurch werden sie real. Aber die Bedeutung eines Raumes an sich ergibt sich dadurch, dass der Raum Grenzen hat.
    Merkst du dass wir damit auf eine ganz andere Diskussionsebene kommen?
    Entweder wir unterhalten uns darüber was in einem Raum wahrgenommen wird, oder darüber was im Wahrnehmenden passiert.

    In dem Sinne frage ich mich was in dir vor sich geht.
    Irgendwie hab ich den Eindruck, dass du das starke Bedürfnis hast, mir unbedingt widersprechen zu müssen.

    LGInti
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2019
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Nordhessen
    Ein Kunstwerk hat einen Ausdruck, der ihm vom Künstler hineingelegt wurde. Dieser Ausdruck kann aber im Betrachter einen ganz anderen Eindruck hinterlassen, der sich vom Ausdruck sehr unterschiedet.

    LGInti
     
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  5. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    8.583
    Und wenn wir Natur sind, das aber vergessen haben? Unser Körper ist "Natur" - er wächst, vergeht, produziert "Dünger". Wenn der Körper tot ist, wird er Würmerfutter ....... Wir glauben nur, wir seien es nicht - vielleicht liegt da die Tragödie.

    Was wir "Natur" nennen - gibt es das so, wie wir glauben? Wir meinen damit eigentlich ja "unberührte" Natur. Das steht für uns für "paradiesisch" fast.
    Ich weiss nicht, ob es das jemals gegeben hat. Natur wird immer "berührt", verändert.
    Ich will nichts entschuldigen. Der Mensch verhält sich wie eine Pest, da stimme ich Dir zu.
    Aber Natur verändert sich durch sich selber schon.
    Es ist ihre Natur, sich zu verändern, wo, wie mein Körper sich verändert.

    Über die Rolle des Menschen bin ich mir noch nicht im Klaren, aber ihn als "böse" und die Natur als "gut" anzusehen kommt mir falsch vor.

    Und sogar, wenn die Natur völlig (aus unserer Sicht!) zerstört werden sollte: der Planet lebt weiter. Auch Planeten verändern sich, wie z. B. der Mars sich verändert haben muss, wenn ich die Berichte richtig verstehe.
    Dennoch lebt der Mars, ist eine sich verändernde Lebensform, so, wie ich mich verändere (ich veränder mich nur wesentlich schneller).

    Darin liegt eventuell die Chance: einen dritten Weg zu finden. Einen, der entweder zwei andere erbindet, oder keinen von Beiden. Ja, es kommt auf die Sichtweise an.
    Die Frage ist: nach welchen Kriterien wähle ich meine Sichtweise (denn die ist das einzige, was ich verändern kann). Wo liegen meine Werte, was scheint mir förderlich (und wofür), wohin bin ich innerlich ausgerichtet?

    Eben. Es ist ein Stück. Wo liegt die Wahrheit, wenn es ein Schauspiel ist?

    Hat das Leben Grenzen? Kann man das nicht unterschiedlich betrachten?
    Ja, das stimmt.
    Der Wind weht - und kommt bei mir als Sauerstoff in meine Lungen.
    Die Sonne scheint - sie kann dem einen "Tod" bringen, einem anderen zum Leben verhelfen. Die Sonne ist keines von Beidem.
     
  6. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

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    Wie du schon sagst, das Kunstwerk ist Bewusstsein.
    Und diese Bühne ist ebenso Zeit wie Raum.
     
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  7. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Ja das stimmt, das heisst nicht das alles nicht real ist. Zumindest ist die Illusion in diesem Sinn real.

    Das habe icb auch nicht SO gesagt bzw. geschrieben.
    Ich schrieb:
    Zeit ist eine Illusion.
    Und deshalb ist die Wahrnehmung des Momentes auch nur eine Illusion.
    Denn wie anders als durch Zeit könnten wir den Moment der Gegenwart als Gegenwart wahr nehmen?

    Vom Leid sprach ich garnicht. Wobei das Leid auch eine Wahrnehmung ist. Eine temporäre Wahrnehmung und dadurch eine sekundäre Wahrnehmung.
    Ausserdem ist Leid an sich auch relativ.

    ______________________________

    In der Tat, da es kein Jetzt wirklich gibt, weil es eine Illusion ist und ein Jetzt im Kontext mit der ( illusionären) Zeit wahrgenommen wird, folgt daraus die Ewigkeit IST ; permanent und permanent zeitlos.
     
  8. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
    Der Begriff `Augenblick` bedeutet doch nichts anderes als das illusionäre JETZT.
    Es nützt nichts einen anderen Begriff zu benutzen der aber das Selbe aussagt.
    Der Augenblick bzw. das JETZT wäre der Zeit enthoben, so wie du es schreibst, wenn du diesen Augenblick/Moment/ das JETZT star und fest halten könntest. Denn dann wäre der `Augenblick` das was EWIG ist. Augenblicke sind aber nicht ewig. Sie werden nicht mal im Gehirn ewig abgespeichert.
     
  9. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
    Ich will jetzt kein Korintenkacker sein aber dennoch,
    es gibt einen Unterschied zwischen wirklicher Liebe und wahrer Liebe.
    Die wirkliche Liebe ist die Liebe welche eine Wirkung hat. Hinter ihr muss aber keine wahre Liebe in Form von Wahrheit stecken.
    Und doch, die wirkliche Liebe kann lügen.
    Die wahre Liebe ist es, welche nicht lügen kann, denn wie der Begriff es schon sagt: In der wahren Liebe steckt Wahrheit.

    Den :firedevil kann man loswerden in dem man ihn in sich voll aktzeptiert.
    Das heisst man muss seinen eigenen :firedevil in sich erkennen und aktzeptieren.
    Dann wird man ihn mit einem Schlag los, denn auch der :firedevil aktzeptiert keine anderen Götter neben sich :)

    Unbewusst bestätigst du doch meine Aussage !
    Du hast es selbst wahrscheinlich garnicht bemerkt. Deine unbewusste Bestätigung liegt in deiner Aussage "...dass dies unmöglich wäre"
    Denn die Vollkommenheit liegt, wie ich schrieb, in der Zukunft.
    Wenn du dir deiner Sache sicher bist hättest du, in meinen Augen, den Satz SO geschrieben:
    "Nur weil wir im HierundJetzt keine Vollkommenen kennen, heißt das nicht, dass dies unmöglich IST.

    ( So, jetzt schaue ich mir noch deine anderen Antworten an mich an, welche auf der anderen Seite dieses Therads wohl stehe, denn ich kenne sie noch nicht)
     
  10. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Was im Augenblick passiert, ist Leben: Werden und Vergehen. In einem Moment, in jedem Moment. Es passiert mit mir, mit Allem. Deshalb zählt er. Und alle darauf Folgenden.
    Die Zyklen, die ein jedes Leben hat, ist wirklich.
    Der Zyklus einer Ameise ist anders als meiner, und der ist anders als der eines Kometen.
    Im "Moment" ist beides zugleich. Deshalb schätze ich ihn so.....und deshalb ist er für mich der Zeit enthoben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2019
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