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Gegenwart

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Tucholsky, 10. November 2008.

  1. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Wenn man die Frage stellt, was ist Gegenwart, dann zeigt das, dass hier nach einer Orientierung gesucht wird, wobei die Suche das, was wir als Vergangenheit und Zukunft bezeichnen mit einbezieht.

    Die Suche nach einer Orientierung ist hier nicht die einfache Orientierung in der Raumzeit, in der das Bewusstsein ein Ereignis an einem Ort zu einer Zeit aus der Erinnerung des Gedächtnisses in das Jetzt-Bewusstsein holt ('Gestern Abend aß ich beim Italiener'), sondern, es ist die Suche nach dem eigenen Selbst, dass sich dadurch von dem Verstandesbewusstsein (das immer das Erinnerte ist) unterscheidet, dass es nicht verbunden ist mit einem wahrgenommenen Ereignis, sondern nur mit dem Selbst der Seele als Teil des Ganzen, weswegen es auch die Seele des Anderen ist ('Ich bin Du').

    Dieses Jetzt-Bewusstsein ist nicht dasselbe wie das Verstandesbewusstsein und wenn jemand sagte: 'Ich bin', dann spricht er schon wieder aus dem Verstandesbewusstsein, das das Jetzt-Bewusstsein erinnert. Im Jetzt-Bewusstsein ist das Bewusstsein sich nicht des Verstandes bewusst, das Bewusstsein 'ist nicht bei Verstand'.

    Auf der anderen Seite, ist dem Verstand, der immer busy ist, dieses Jetzt-Bewusstsein des Selbst nicht bewusst. Es ist ihm fremd und wahrscheinlich suspekt, weil er die Orientierung, die er aus dem (konditionierten) Verstand bekommt, auf keinen Fall missen möchte, und die Vernunft, wie er diese Strategie des Verstandes nennt, für ihn ein Leitbild ist. Das ist auch kein Problem, wenn man seinen Lebensunterhalt mit dem Verstand verdienen will, nein, hier ist es Notwendigkeit.

    In der Meditation kann man den Verstand zur Ruhe kommen lassen, und in dem Maße, wie der Verstand 'still' wird, kann das Selbst bewusst werden. Dieses Bewusstsein kennt keine Zeit und kein auch kein 'Jetzt', denn ein 'Jetzt' setzt das Wissen von 'Nicht-Jetzt' voraus, das nur über den Verstand möglich ist.

    Ich fürchte, die meisten Menschen leben nicht in diesem Jetzt, nicht in der Gegenwart. Hoffnung, Geschichte, Ziele, Traditionen, science fiction, Weltformel, Furcht, Moral, Streben, Denken (!) oder 'Werden' sind die Projektionen des Verstandes, in denen viele Menschen leben.

    Aber das impliziert das Problem, dass dann die Menschen nicht (frei von Bindung) leben, sondern, dass diese Projektionen den Menschen bestimmen und leben; er wird durch sie gelebt.

    Konditionierte Philosophen können das notwendig nicht verstehen, denn der Verstand ist ihnen heilig, und alle Verstandes-Größen sind ihnen heilig, wie den Religionen ihre Propheten.

    "Oh mein Freund! Schau nach Ihm aus während Du lebst, erkenne während Du lebst,
    Verstehe während Du lebst: um im Leben die erlösende Befreiung zu ertragen.
    Wenn Deine Bindungen nicht gebrochen werden, während Du lebst, welche Aussicht auf eine erlösende Befreiung hast Du im Tode?
    Es ist nur ein leerer Traum, dass die Seele sich mit Ihm vereinigen wird, weil sie dem Körper entkommen ist:
    Wenn Er jetzt gefunden werden kann, dann kann Er auch dann gefunden werden.
    Wenn nicht, dann gehen wir fort, um in der Stadt des Todes zu wohnen.
    Wenn Du die Vereinigung jetzt hast, dann hast Du sie auch danach.
    Bade in der Wahrheit, wisse den wahren Lehrer, habe Vertrauen in den wahren Namen!
    Kabir sagt: "Es ist die Laune der Suche, welche hilft;
    Ich bin der Sklave dieser Laune der Suche."
    (Kabir)

    Es wird gesagt: "Die Physik ist eine Naturwissenschaft und erklärt daher prinzipiell nicht, warum etwas so ist, wie es ist. Sie stellt lediglich fest, wie etwas ist. Zunächst einmal basieren die Naturwissenschaften auf objektive, d.h. vom individuellen Beobachter unabhängige, reproduzierbare, Beobachtungen der Natur."

    Da die Zeit keine Observable ist, die nicht beobachtbar ist, sagt man, dass man sie - einfach - aus dem gemessenen Weg, den das Licht (im Vakuum) zurücklegt und der Lichtgeschwindigkeit c berechnet.

    Nun ist aber der Weg, den das Licht (im Vakuum) zurücklegt auch keine Observable (sie ist als 'Meter' eine Definition und wurde einmal ad hoc vom Umfang des Erdäquators abgeleitet.

    Aber ich denke, wenn man argumentierte, dass man die Zeit aus dem Lichtweg bestimmt und den Weg aus dem Zeitintervall, dann hat auch der Raum keine (physikalische) Basis.

    Was sicher eine Basis hat sind die (untrennbaren) Eigenschaften des Universums: Permeabilität (µ0) und Permittivität (epsilon0), weil ihre Eigenschaften physikalisch messbar sind.

    Mittlerweile ist die Energie ja in der Physik nicht mehr in kg m^2 s^-2 definiert, sondern in VAs (1J = 1 VAs = 1 kg m^2 s^-2) und damit entfällt eigentlich auch das kg der Masse, welche m = E * µ0 * epsilon0 ist (VA s^3 m^-2).

    Als Vakuumimpedanz R = 377 Ohm = (µ0 / epsilon0) ^-2 kommt das dann auch ohne Zeit und Raum aus, - wenn ich das richtig gerechnet habe.

    However, Zeit ist keine physikalische Observable.

    love T.
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767

    höre das, was Du NICHT HÖRST
    diene dem, den Du NICHT FASST
    vertrauen Dich an, was Du SELBST gar nicht erkennen kannst
    aber -INDEM DU ES TUST- erkennst, weil es DA IST
    und als WIRKLICHKEIT dann zur Auswirkung kommt

    SO SCHÖN!
    wie ein Kind, wenn es zu gehen beginnt
    ohne zu verstehen
    oder verstehen zu müssen
    das wir wirklich sind


    ..wunderschöne Bilder und Worte :kiss4:

    AL
    immer

    Regina

    Foto copyright K.Zeiliger
     

    Anhänge:

  3. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Danke Liebe Regina!

    es ist seltsam, wie das Eine, Ganze, oft und oft nur aus einer Sicht gesehen wird, als zum einen als das Wirkliche, das mit einem 'Wir' oder 'Ich' verbunden ist, und das das Andere als das Irreale zurückweist, und zum anderen als das 'Esoterische', das auch mit einem 'Wir' oder 'Ich' verbunden ist, und welches das Andere als das 'Rationale' zurückweist, weil es die Liebe nicht kennt.

    Das habe ich auch mit einer Berührung gelesen in diesem Forum für 'Wissenschaft und Spiritualität' in dem es offensichtlich auch diese beiden Sichtweisen gibt, wenn die Stichworte: 'Annäherungen, Berührungspunkte, Differenzen' verbindend dazu gesagt werden.

    Ich denke, es ist deswegen seltsam, weil es ein Wunder wäre, wenn es zwei Naturen geben würde, wo die eine Natur die physikalische Natur wäre und die andere Natur die spirituelle Natur, und sie sich gegenseitig nicht kennten.

    Dabei ist es denke ich auch interessant, dass es in der Physik keine zwei Ordnungen zugleich nicht gibt, die sich notwendig widersprechen würden, und dass auf der anderen Seite niemand wirklich zwei Göttern dient.

    Aber es stehen doch oft zwei Sichtweisen gegenüber, die unvereinbar scheinen.

    In der einen Sichtweise hat das Rationale einen hohen Stellenwert, aber wenn man das hinterfragt, dann entbehrt diese Sichtweise viele Begründungen über den Anfang und das Ende der Zeit, über das Endes des Raumes über den Beginn und das Ende der Kausalität oder darüber, warum/woher (!) man weiß, dass etwas wahr ist oder unwahr ist.

    In der anderen nimmt die Liebe den ganzen 'Raum' ein, aber wenn man dann nach der Ursache und dem Sinn von Leid fragt, dann entbehrt sie der Unterscheidung über das Wahre und das Unwahre.

    Interessant scheint auch (?) die überwiegenden Hingezogenheit des Mannes hin zu der Ratio bei einer merklichen Behinderung der unbedingten Liebe und ebenso die Hingezogenheit des Weiblichen zur Liebe bei einer merklichen Behinderung der konsequenten und nichtkorrumpierbaren Logik aus Erkenntnis.

    Zeitweise ist diese Hingezogenheit wohl aufgehoben, wenn sich beide vereinigen. Dann ist nur noch das Sein, das Ganze.

    In der Physik hat es lange eine Vorstellung gegeben über die Natur der Elektrizität und auch über die Natur des Magnetismus als Erscheinungsformen zweier Kräfte. Aber es sind in Wahrheit nur zwei Erscheinungsformen einer (gemeinsamen) Kraft.

    Sogar das Licht zeigt diese beiden Erscheinungsformen, wenn es zum einen z.B. in einen Regenbogen gebrochen wird und zum anderen die Erde erwärmt. Auch hier kann man interessanterweise das Unterscheidende in den Farben und das nicht Unterscheidende in der Wärme sehen als das dem Licht Gemeinsame.

    Die Liebe scheint der Logik invariant und die unkorrumpierbare Wahrheit scheint der Liebe invariant zu sein. Aber wie man es sehen kann, haben sie beide eine Natur, wenn sie in Harmonie sind. Ohne die Liebe ist Wahrheit kalt und herzlos und ohne Wahrheit ist Liebe sinnlos.

    Jesus sagte: "Der in seinen Tagen alte Mann wird nicht zögern, ein kleines Kind (im Alter) von sieben Tagen nach dem Ort des Lebens zu fragen, und er wird leben, denn viele Erste werden Letzte sein und sie werden ein Einziger werden." Die Schüler sagten zu Jesus: "Sage uns, in welcher Weise unser Ende sein wird!" Jesus sagte: "Habt ihr denn schon den Anfang entdeckt, dass ihr nach dem Ende fragt? An dem Ort, wo der Anfang ist, dort wird das Ende sein. Selig ist, wer am Anfang stehen wird. Und er wird das Ende erkennen und den Tod nicht kosten."

    Daraus spricht nicht die Vorstellung einer linearen Zeit, oder gar einer => Planck-Zeit.

    In der sozialen Welt der Moral nimmt die angenommene (!) Wahrheit mit der Entfernung ab. Der Andere ist der Feind weil er der Andere ist.

    Aber wie es kein Raum-Zentrum gibt im Universum, gibt es auch kein Zentrum der sozialen Moral.

    Der als Rationaler Mensch angesehene Wissenschaftler ist nicht per se der Feind des Spirituellen und der als spirituell angesehene Mensch ist nicht per se der Feind der Wahrheit.

    Wie es das Problem der Gegenwart zeigt, kann sowohl kein Physiker einen Raum oder eine Zeit begründen aber auch kein spiritueller Mensch kann eine Wahrheit nachweisen und begründen.

    Ihnen gemeinsam ist das individuelle Bewusstsein, dass die eine Ordnung erkennen und empfinden kann, als ein Ganzes, wenn - wenn es das IST, was Du so schön gesagt hast.

    love :kiss4:

    T.
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    ja, genau darüber habe ich gesprochen, das EINE, das der IN SICH GETEILTE nicht erfassen kann und doch erfassen kann,
    sobald er es versteht sich dem SINN anzuvertrauen
    ABER
    (Du bist einfach ein Genie, weißt Du das, Du hilfts mir IMMER (seit wir und hier trafen ;)) einen wichtigen Punkt, der DA IST, BEWUSST,
    auzuformulieren)
    und DAS ist einer der besten Sätze, die ich je gelesen habe...

    nämlich nicht SINNLOS anzuvertrauen, indem man nicht aufhört dannach zu suchen oder zu streben, eben darin einzumünden


    --wenn nun ein Reitlehrer in der Bahn steht, dann ist er für den Schüler ein Lehrer, aber für sich selbst IMMER SCHÜLER,
    weil das was UM IHN IST sich ja VERÄNDERT, IMMER VERÄNDERN WIRD,
    so IST der Fluss des Lebens (ich wünschte nur, das post hier wär in meinem thread ;))
    wenn der Reitlehrer daher WEISS das er für sich selbst Schüler bleibt, auch wenn er nun Lehrer ist, diese Funktion einnimmt,
    und der Schüler den Rat des Reitlehrers als Werkzeug anerkennt, weil gesucht und gebucht,
    dann hat die Stunde SINN, wenn der Reitlerer NICHT WEISS das er selbst Schüler ist,
    dann hat diese Stunde für Ihn keinen Sinn und für den Schüler keinen Mehrwert (da der Schüler nicht WACHSEN und GEDEIHEN kann),
    bei einem, der sich ÜBER IHN stellt
    und wenn der Schüler sich darüber stellt und den Reitlehrer unterrichten will, dann macht die Stunde AUCH KEINEN SINN,
    weil dazu ist der Reitlehrer nicht pferdelos in der Halle erschienen..

    Von daher ist IN WAHRHEIT keiner Schüler oder Lehrer ALLEIN, doch KANN diese STUNDE nur SINNVOLL SEIN, wenn beide Ihren Mehrwert
    darin erkennen, WIE (für diesen Augenblick) Schüler und WIE Lehrer SEIN--


    AL

    Regina
     
  5. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Coburg
    Die Gegenwart wird auch als das Jetzt bezeichnet.

    Sie entsteht aus der Vergangenheit und folgt in der Zukunft.
     
  6. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Nun, Vergangenheit ist ein Term der sich auf die Zeit bezieht, ebenso wie der Term Zukunft sich auf die Zeit bezieht, und der Term Zeit impliziert hier einen Vektor (eien Richtung).

    Philososophisch ist etwas Unendliches Unsinn. Eine Unendlichkeit kann es nicht geben: Wenn Zeit eine Existenz haben soll, dann kann sie nicht unendlich sein. Wenn sie aber endlich wäre, dann hätte sie einen Anfang und das würde (logisch) bedeuten, dass ihre Existenz aus etwas entstanden sein müßte, das zeitlos ist. Ebenso hätte sie ein Ende und müßte in die Zeitlosigkeit verschwinden.

    Zeit läßt sich aber nicht beobachten und das, was man messen kann ist, dass diese lineare Vorstellung von einer aus der Vergangenheit in die Zukunft gerichteten (=> Vektor) Zeit, erstens nicht vom Ort zu trennen ist, und zweitens, dass diese lineare Zeit schon (messbar) schlapp macht, wenn sie in starke Gravitationsfelder gelangt.

    Die Untrennbarkeit der Zeit vom Raum weist denn auch darauf hin, dass beides Erscheinungsformen einer und derselben Natur ist. Ein Raum kann auch nicht irgendwo zuende sein, und auch nicht unendlich sein.

    Dass die Vorstellung einer aus der Vergangenheit in die Zukunft gerichteteten Zeit irrig ist, kann man auch daran sehen, dass es nachprüfbar möglich ist, Ereignisse wahrzunehmen, welche noch gar nicht stattgefunden haben, also in der Zukunft liegen.

    Das wäre bei einer gerichteten (=> Vektor) Zeit nicht möglich.

    Nun, es gibt auch in der Physik keine Hinweise und keine Nachweise für die Existenz von (diskreter) Zeit. Zeit ist keine physikalische Dimension.

    Wenn sie in der Wissenschaft verwendet wird, dann ist es nur die Idee, das Idol, der Götze Zeit, ebenso wie die drei Dimensionen des Raumes und der Raum selbst nur eine Idee sind, ein Idol, ein Götze.

    Wenn man das hier widerlegen will, dann reichen keine Behauptungen hin, man muss vielmehr die Existenz der gerichteten Zeit sauber nachweisen, und nur, weil es Missverständliches gibt über 'Schöpfung' oder 'Erzeugung', in dem ein Anfang der Zeit tradiert wird (Bibel), muss nicht deswegen das, was heute als gerichtete Zeit gelehrt wird, richtig sein.

    Jesus: "Wahrlich, wahrlich ich sage euch: 'Ehe denn Abraham ward, bin ich.' "

    Dieses Verständnis berührt das bewusste SEIN (Das JETZT), das verschieden ist, von physikalisch/chemisch/biologischen Prozessen und den Kräften.

    Das bewusste Sein (Jetzt) hat keinen Ort und keine Zeit.

    T.
     
  7. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.287
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    Coburg
    Innerhalb der indischen spirituellen Philosophie, die von Bundeskanzlerin Merkel auf ihren letzten Indienreise so bewundert wurde heißt es:

    Kal - wörtlich: Zeit; Zeitzyklus, negative Kraft, welche die vergänglichen Regionen überwacht, die Tod und Verfall unterworfen sind.

    Maya - Täuschung, Illusion. (Sind diese Welten).

    Karma - das Gesetz von Ursache und Wirkung.
     
  8. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Nun, 'Kal' im Sanskrit ist 'das Dunkle', 'Schwarz'.

    Das arabische Hajar al-Aswad ('Der schwarze Stein' in der Kaaba in Mekka) ist ein altes Symbol aus den Veden und ist das männliche Symbol des (schwarzen) Shiva, der bei uns noch als der 'Sensenmann' bekannt ist. Er ist der Zerstörer (aber auch Erneuerer) des Lebens (wie das Pluto Symbol). Er wird verehrt zusammen mit dem weiblichen Symbol der Yoni in der vedischen Religion, auch schon vor Mohammed in Mekka, dessen viereckiger Tempel in der Mitte einen schwarzen Stein enthält, umgeben von einem runden Yoni-Symbol, das man mittlerweile entfernt hat.

    Shiva ist eines der drei Prinzipien des Lebens, die man Trinität nennt; die anderen zwei Prinzipien sind Brahma und Vishnu. Sie sind auch in der Astrologie bekannt, als das Kardinale (Brahma), das Erhaltende (Vishnu) und (Shiva), das Vergängliche, Es sind im Islam auch die drei Töchter Allahs und die 'Drei heiligen Könige' von denen einer schwarz ist, in Bayern. Die weibliche Form des Shiva ist die (schwarze) Kali, bei uns die schwarze Hex, niederdeutsch 'de swatte Hex'. (Aswad)

    All diese Symbole sind Symbole des Erschaffen, des Erhalten und des Vergehen des physischen Lebens - und eigentlich nur Kult.

    Wichtig ist hier, dass es eine negative Kraft nicht geben kann, denn sie stünde in Widerspruch zu der einen Ordnung. Das sog. Negative ist 'Widerstand' gegen den Strom Gottes (den wir als Zeit empfinden) oder es ist (nur) eine Phase des Lebens, der das körperliche Vergehen (in andere Lebensformen) also den 'physischen Tod' betrachtet.

    Phasen sind aber immer Teile von Zyklen oder harmonischen Schwingungen und so ist der Zyklus der Geburten und Tode auch eine Schwingung, welche aus dem Sichtbaren (Leben=Tag) und dem Unsichtbaren oder dem 'Dunklen' (Tod/Nacht) besteht.

    Diese Bewegung des Stromes ist aber nicht Zeit, und wie man aus der Wissenschaft lernen kann, tut Zeit nichts. Es ist nicht die Zeit, die etwas bewirkt, sondern eine Kraft und sie ist immer positiv.

    Ja, diese Welt ist nicht wirklich real als Welt. Das Bild der erscheinenden Welt ist eine Illusion. Schwingungen treffen in das Bewusstsein. Sie kommen von Ansammlungen von Atomen, Molekülen und Kristallen, welche sie Formen in Energie, Phase, Amplitude, Polarisation und stammen von der großen Ansammlung von atomaren Schwingungen der Sonne.

    Es ist wie Kino.

    Die (physikalichen) Kräfte kann man messen und nachweisen im Außen. Mehr kann man nicht nachweisen.

    Keinen Himmel, keine Zeit und keinen Raum.

    Das physikalisch Beobachtbare sind Kräfte. Mehr nicht.

    Interessant wird es, denke ich, wenn man nach dem Beobachter fragt. Ist der Beobachter Illusion? Ist der Beobachter, der die Illusion erkennt auch Illusion? Ist der Beobachter, der etwas als wahr erkennt, eine Illusion?

    Was ist dann real?

    Ist der real, der die Illusion dieser Welt erkennt, die man die reale Welt nennt?

    Oder ist der real, der sich dieser (sozialen, geologischen, politischen, wissenschaftlichen, physikalischen) Welt sicher ist, und alles Esoterische Illusion nennt?

    Karma.

    'Wenn man sich mit der Ethik beschäftigt, dann stößt man auf einen Widerspruch, der dem Ethos innewohnt und scheinbar nicht aufgelöst werden kann. Dieser immanente Widerspruch besteht darin, dass das Ethos als Sitte etwas für das Gemeinwohl einer Gemeinschaft beansprucht, und zu seiner Erhaltung seine traditionellen Regeln durch eine Herrschaftshierarchie aufrechterhält, und gleichzeitig das Wohl (die Würde) des Einzelnen (Menschen) schützen und respektieren will. Aber das geht nicht zusammen, denn entweder muss das handelnde Herrschen notwendig die Würde des Einzelnen verletzen oder wenn die Würde des Einzelnen geschützt und respektiert wird werden die Regeln der Gemeinschaft notwendig missachtet. Hinzu kommt noch, dass das Ethos einer Gemeinschaft A durchaus verschieden sein kann mit dem Ethos einer Gemeinschaft B oder weiteren Gemeinschaften. Wenn man das Ethos verstehen will, dann ist dieser Widerspruch ein Problem der Ethik. Ethik ist hier die Wissenschaft, welche sich dieses Problems annimmt.'

    Karma ist das kausale Prinzip in der Ethik.

    Leid misst man nicht in Newton oder Volt. Es ist auch nicht im Außen quantifizierbar, weil seine Realität nicht im Außen ist, seine Realität ist nur im inneren empfindbar. Deswegen ist auch die Ursache von Leid nicht im Außen findbar. Weil es keine Zeit gibt, ist das Tun (Karma), das man bewirkt hat, auch nicht ungeschehbar, z.B. durch den Tod durch eine Person, die es tat; es ist über die kausale Kette verbunden (mit der Seele).

    Ein Handeln in der Natur der ethischen Ordnung wirkt nicht physikalisch, es wirkt in der Balance der Seele, und der verbundenen Seelen. Die Balance wird beeinflusst durch den Mangel an Liebe, durch die Resonanz mit der Liebe, durch den Mangel an Wahrheit und die Identität mit der Wahrheit.

    Aber das ethische Handeln ist ebenso, wie die physikalische Wirkung, auf einen Verursacher angewiesen und hier ist es ein Punkt in der Raumzeit (einem Ort untrennbar von (s)einer Zeit), der das Verursachen der Unbalance/Balance verantwortet, wie die physikalische Natur die Antwort einer verursachten Energie an einem Ort und seiner Zeit, sichtbar und beobachtbar macht.

    Wer kann in der Vergangenheit handeln? Wer kann in der Zukunft handeln?

    love

    T.
     
  9. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Hallo T., meinst du nicht vielleicht :confused: :

    Es wird gehandelt ?

    Es ist lediglich dein "ICH" - dein Geist ( u. a. auch der Schutzgeist ) - der dir eingibt oder sagt, du handelst und denkst jetzt selbst.

    In der Bibel gibt es eine Stelle die sagt so ähnlich:

    "Wenn du dich zum Gebet zurückziehst, so weiß dein Vater im Himmel bereits im voraus, um was du ihn bitten wirst". ;)

    L G
     
  10. cultbuster

    cultbuster Neues Mitglied

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    Zeit.
    Für den Physiker.
    Er sucht sich einen Konstanten Oszillator.
    Das kan wenns ungenau sein darf ein
    Pendel sein und wenn es genauer sein soll eine
    Atomuhr die die Schwingungen des Cäsiumatoms zählt.


    Zwei verschiedene Cäsium Atomuhren haben eine Abweichung in der 13. Stelle
    wenn die Schwingungen des Cäsiumatoms für eine Sekunde
    gezählt werden.
     

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