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Emotion der Eltern übernommen - wie zurück geben?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Sunset77, 22. August 2012.

  1. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.826
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    Hallo Zusammen,

    ich hätte eine Frage, wie kann eine übernommene Emotion der Eltern "zurückgeben" werden?

    Ich kann diese Emotion nicht lösen, da sie nicht "meine" ist (ich arbeite mit meiner Kinesiologin daran) habe diese Emotion aber in meine (Gedanken-)Muster in all den Jahren sehr verinnerlicht.

    Hat jemand Erfahrung damit? Kann mir wer einen Tipp geben?

    Danke im voraus!
    Sunset
     
  2. silberelfe

    silberelfe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2007
    Beiträge:
    2.572
    Ort:
    Freilassing/Salzburg
    Hallo Sunset,

    in einer Familienaufstellung kann eine Übernahme eines Gefühls gelöst werden, weil da das gelöst wird, was zur Übernahme geführt hat. Wenn dann der Grund nicht mehr da ist, kannst du loslassen.
    Wenn du das Gefühl im Mutterleib von deiner Mutter übernommen hast hilft auch Rückführung in das Embryonalstadium.
    Natürlich kann man es auch so versuchen, dass man das Gefühl geistig zurückgibt, gern in Form eines Symbols, aber da du mit deiner Kinesiologin daran bereits arbeitest, nehme ich an, dass du tiefer schürfen mußt.
    Ich empfehle eine Familienaufstellung.

    Liebe Grüße, silberelfe
     
  3. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
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    Ort:
    Ruhrgebiet
    Was ist denn eine "übernommene" Emotion, bzw. was ist KEINE übernommene Emotion? (Emotionen werden gelernt wie alles andere auch)

    Wenn Dich eine bestimmte Emotion stört besteht jederzeit die Möglichkeit der Entscheidung, sie nicht mehr zu wollen und sie somit nicht mehr zu empfinden. (es wäre schon hilfreich, wenn Du es etwas konkretisieren könntest, gewisse Emotionen sind essentiell ...)
     
  4. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    6.936
    Das hätte ich jetzt auch gefragt, denn ich verstehe nicht was "mit übernommenen Emotionen" gemeint ist.

    Verhaltensweisen kann man übernehmen, aber Emotionen?

    Entstehen Emotionen nicht aus sich selbst bzw. der momentanen Situation?

    Wenn ich also denke ich reagiere falsch "Überemotional" (kann man das so sagen?) muss ich doch an meiner Eigenen Persönlichkeit arbeiten und nicht an den Eltern.:confused:

    Sagt ein Laie, der an sich glaubt, sich vertraut, und nicht dem ganzen Eso-Geschwafel.
     
  5. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.826
    Hallo,

    Danke für Eure Antworten!

    @ Silberelfe

    Ja stimmt, habe es mit 17 übernommen und es fehlen mir noch weitere "Puzzleteile".
    Ich möchte jedoch, die Emotion richtig zuordnen und versuche sie an den richtigen Platz zurücken.


    @ Ireland

    Ja, ich arbeite daran, diese Emotion(en) nicht mehr zu empfinden bzw. im richtigen Zusammenhang.

    Vorallem geht es mir darum, daß meine Eltern (vorallem meine Mutter) uns/mir die Schuld gegeben hat, daß sie ihr Leben nicht verwirklichen konnte da sie uns 3 Kinder bekommen hat und wir sie quasi daran gehindert haben, weil sie sich ja für uns "geopfert" hat.
    Was sie immer wieder gerne betont.

    Ich verbinde das heute mit Schuld und habe das Gefühl dafür leiden zu müssen.
    Da sie alles andere als glücklich war und mich als Blitzableiter für ihr lieblose Ehe,
    Einsamkeit, Überforderung verantworlich gemacht hat.

    Zudem war die Ehe meine Eltern sehr lieblos, reine Zweckgemeinschaft. Diese Lieblosigkeit ging an uns nicht spurlos vorüber.
    Meine Mutter hat mich emotional erpresst, indem sie mir/uns schon in Kindergartentagen mit Selbstmord gedroht hat, wenn sie mal wieder stark deprimiert war. Auf Worte folgten Taten, sie ist oft richtig Bahngleis gerannt ... auch wenn sie es nicht getan hat, die als 5jährige reichen die Bilder und diese Hilflosigkeit und diese Überforderung.

    Wir sind in dieser Energie aufgewachsen, heute mit einer eigenen Familie und neuem Kinderwunsch, holt mich das ganze wieder ein.

    Schöne Grüße,
    Sunset
     
  6. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.826
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    Hallo Bougenvailla,

    Wie gesagt ich arbeite mit Kinesiolgie und der Muskeltest gibt immer wieder an, daß dies nicht meine Emotion sondern eine übernomme ist.
    Nachdem meine Eltern diesen "Konflikt" nicht gelöst haben, geht es an die nächste Generation zur Aufarbeitung.

    LG
     
  7. silberelfe

    silberelfe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2007
    Beiträge:
    2.572
    Ort:
    Freilassing/Salzburg
    @ all

    "Übernommenes Gefühl" ist ein systemischer Begriff. Darunter versteht man ein Gefühl, dass jemand im System Familie nicht leben und ausdrücken konnte, durfte und/oder wollte. Somit bleibt es wie ein Energiefetzen im Familiensystem hängen und ein Nachfahre fühlt und lebt es dann und weiß gar nicht, wie ihm geschieht.

    @ Sunset

    Das was du, Sunset, da beschreibst ist aber kein "Übernommenes Gefühl" im systemischen Sinn. Ein übernommenes Gefühl zeichnet sich u.A. dadurch aus, dass es aus der Lebenssituation nicht erklärbar ist. Deine Schuldgefühle sind aber mehr als erklärbar, aus der Situation heraus, du wurdest als Kind massiv unter Druck gesetzt und konntest nicht Kind sein, die Schuldgefühle wurden dir eingeimpft, völlig irrer Weise natürlich.
    Systemisch gesehen ist das eine Störung der Ordnung, du wurdest als Kind in eine Erwachsenenposition gedrängt. Ich vermute in Form einer Parentifizierung, d.h. ein Elternteil behandelt ein Kind wie ein eigenes Elternteil. Wie gesagt, ich empfehle dir eine Familienaufstellung.
    Was als Visualisierung helfen könnte: deine Mutter war nicht in der Mutterposition, sie hat die Verantwortung für ihr Leben und ihre Entscheidungen nicht getragen und dich verantwortlich gemacht, d.h. du konntest nicht Kind sein. Sie war energetisch die Kleine, Bedürftige, und du musstest schon mit 5 Dinge tragen, die viel zu viel sind für ein Kind und einem Erwachsenen gehörten. Was helfen würde ist, wenn du energetisch an deinen Platz als Kind trittst und das KInd-Sein für dich annimmst. Das geht vielleicht, wenn du dir den kosmischen Vater und die kosmische Mutter vorstellst. Weißt du was ich meine? Die beiden Kräfte visualisieren und dich als KIND da hineinfallen lassen.

    In einer Aufstellung würde wahrscheinlich dran gearbeitet werden - zumindest würde ich das tun - dass deine Mutter an ihren Platz als Mutter tritt, und dann könntest du den ganzen Mist bei ihr lassen, weil du dann an deinen Platz als Kind gehen kannst.

    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Auflösen!!!!

    Liebe Grüße, silberelfe
     
  8. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    6.936
    Muss gleich in die Arbeit, hab deshalb jetzt nicht viel Zeit.

    Aber was Du erlebt hast, dazu brauch ich keinen Muskeltest und so Schmarren um Dir zu sagen Du musst an Dir arbeiten.

    Die Lieblosigkeit die Du erfahren hast, die Schuldgefühle welche Du aufgebaut hast kannst Du nur abarbeiten in dem Du Dich WERT fühlst. Du musst Dein Selbstwertgefühl aufbauen/finden.

    Wenn Du meine Tochter/Sohn wärst würde ich mit Dir zum Psychologen/Therapeuten gehen.

    Mit Eso bla bla wirst Du nicht die Kraft finden Dein Selbstwert zu erarbeiten und Dir und Deiner Kraft/Energie zu vertrauen.
     
  9. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

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    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
    Was ein geiler Ratschlag. :ironie:

    Die Schuldgefühle verhindern doch, dass sie Selbstwert aufbauen kann. Dein Vorschlag verwechselt mal wieder Ursache und Symptom.

    Auch ein Therapeut würde versuchen, die Schuldgefühle und ihre Ursache bewusst zu machen.

    PS: Die Kinesiologin scheint ihr Handwerk nicht wirklich zu beherrschen. Sonst würde sie nicht an der Oberfläche bleiben. Sondern zu den Ursachen gehen.
     
  10. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.826
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    @ Bougenvailla,

    nur so nebenbei, ich mache Psychokinesiologe.
    Logischerweise arbeite ich so an mir selbst, schließlich ist das mein Körper, meine Seele und mein Geist der dort anwesend ist.
    Ich glaube noch mehr Persönlichkeitsarbeit geht da nicht mehr.

    Ich gehe auch deshalb dort hin um mich weiterzuentwicklen, aber natürlich
    habe ich meine Baustellen, daß wiederum ist menschlich.

    Wie ich sehe bist du so erfahren, daß du andere wie mich zum Beispiel
    sofort und ohne zu überlegen über den Kamm scheren und abstempeln.

    Um es in deinen Worten zu sagen, ich bleibe mir selber treu und weiß was für mich richtig und gut ist.

    @ Crossfire

    Danke für deine Antwort, doch meine Kinesiologin ist gut, allerdings wird es von mir selbst blockiert.

    Ich versuche eben teile wie die Schuld loszulassen, damit ich nicht mehr leide.
    Mit kleinen Schritten versuche ich vorwärts zugehen um mich langsam an das Thema anzutasten.

    LG
     
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