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Hilfe bei "Rückkopplungseffekt"

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Kainda, 10. August 2011.

  1. Kainda

    Kainda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Bad Tölz Wolfratshausen
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    Hallo zusammen,

    Ich wende mich mal an euch, weil ich hier zu Hause mit einem etwas skurilen aber sehr unangenehmen Problem zu kämpfen habe.

    Ich bin vor einigen Monaten mit meinem besten Freund zusammen in eine WG gezogen. Es läuft auch alles prima, ausser dass wir beide(!) empathisch sind. Und das relativ ausgeprägt.
    Ich habe es bei mir schon in der Pubertät festgestellt (bin inzwischen 31) und daran gearbeitet differenzieren zu können, welches meine eigenen Emotionen sind und welches die anderer in meiner Umgebung und kann mich bis zu einem gewissen Grad abschirmen.

    Problem: Er (24) hat das nie gelernt.

    David (name geändert) nimmt alles auf was irgendwo rumfliegt und schwankt von einer Stimmung in die nächste. Ganz schlimm ist es zB wenn ich traurig oder ärgerlich bin. AUch wenn für ihn KIEN GRUND besteht auch traurig zu sein, nimmt er meine Stimmung auf und verinnerlicht sie, bis sie auch sein Fühlen komplett übernimmt. Dann strahlt er sie zurück an mich.
    Es ist ein Hin und her, bis eine Situation wirklcih untragbar wird.

    Er ist nicht fähig (meine ich NICHT abwertend) zu differenzieren und "normal" (zb tröstend, beruhigend) zu reagieren, sondern fordert selbst Trost und Zuwendung obgleich er eigentlich keinen Grund hat.

    Argh, das ist echt schwer zu beschreiben. Aber ich schätze die message kommt rüber. ;)
    Spreche ich ihn dann drauf an, warum ER jetzt auf einmal traurig ist (bleiben wir mal bei dem Beispiel) antwortet er normalerweise mit einem Achselzucken, einem "Weiß nicht" oder "Einfach so".

    Bei positiven Emotionen ist das ganze ja kein Problem, Glück ist ja ein tolles Gefühl, geht es aber in negative Schwingungen ist es unglaublich Kräftezehrend nicht nur sich selbst wieder aufzurichten sondern auch ihn.

    Von daher mein Hilferuf.

    1.
    Hat jemand bereits erfahrung mit solchen "Rückkopplungen" gemacht und hat Tips wie ich am besten damit umgehe?
    2.
    Nachdem ich als Kind bereits extrem empathisch war und das auch realisiert habe, weiß ich wirklcih nicht mehr wirklch, wie ich das Bewusstsein erlang habe was was ist.
    Von daher, Wie kann ich einem 24jährigen beibringen, wie man sich abschottet, bzw eben zumindest differenziert?
    (Ich habe es schon über "Farben" versucht zu erklären, da ich meine Emotionen "klar" sehe und die anderer Menschen meist einen Weißschleier und/oder blaustich haben. Nur das funktioniert bei ihm halt einfach nicht. ;) )

    Ich wäre unglaublich dankbar für JEDEN Input, und sei er auch noch so ungewöhnlich, denn ich bin wirklcih (sehr bald) am Ende meiner Kräfte. Und David auch.


    Es grüßt mit Sonnenstrahlen aus dem schönen Öhnböck,

    Kainda
     
  2. madma

    madma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
    Beiträge:
    4.495
    Willkommen im Forum,

    Ja,das Problem kenne ich,bin auch sehr emphatisch,auch seit meiner Kindheit.
    Wenn er es nicht kann,musst du ihn blockieren,alles,was an Gefühlen,Gedanken,Schwingungen zu dir kommt.Du kannst alles diffrenzieren,er anscheinend noch nicht,gehe mal mit ihm in die Natur,da
    könnte ihr es gut zusammen trainnieren,es ist still und macht untereinander
    aus,wer seine Sinne auf was richtet...schicke ihn ruhig ein Stück des Weges
    vor dich...nicht hinter dich,da würde er dich und was du aufgenommen hast
    wieder empfangen...und alle Sinne,nur auf die Natur gerichtet...gib ihm
    bewusst z.b. die Vögel,den Boden..Ameisen,kleine Tiere..Blumen...da sieht,hört,fühlt,schmeckt er Dinge,die er so noch nie erkannt hat und lernt
    dabei,den Unterschied seiner eigenen Sinne..denn,das ist das Erste,was
    er lernen muss.Normal ist es so still und doch erlebt ein Emphat den höchsten
    Genuß seiner Sinne kennen..man hört einen Regenwurm husten..lächel..aber
    so ist es wirklich...schmecken,riechen,hören,fühlen,sehen...lass ihn mal
    erklären,was er differenziert wahrgenommen hat.
    Kannst ihm auch die Augen verbinden,dann lernt er,seine anderen Sinne einzusetzen..man muss nicht sehen können,um zu sehen...nicht hören können
    um zu hören...wenn man die Schwingungen wahrnimmt,braucht man nur sein
    Gefühl..Informationen,fliessen in den Geist,wie Sender und Empfänger..der
    Boden vibriert...ich kann ohne zu hören,zu sehen,am Vibrieren des Bodens die
    Schrittfolge von Anderen erkennen,was sie von mir wollen,wer es ist..die
    Schwingungen derer fliessen ins Gefühl..Wut,Freude,Trauer,Schmerzen...
    So kannst du ihm es beibringen,lass dir in der Natur genau von ihm beschreiben,was er differenziert,mit allen Sinnen wahrgenommen hat..lernt
    er es dort auch,wenn du ihm es zeigst,indem du eben das Sehen,das Hören
    nimmst...
    Erstmal bis hier hin,kann noch weitere Informationen geben,wenn du fragen
    hast,oder ist das nicht für dich,auch gut,
    gerne da,
    liebe Grüsse madma
     
  3. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2010
    Beiträge:
    2.138
    Ort:
    In mir selbst ruhend ...
    Hallo Kainda,
    ich finde es in keiner Art skurril was du beschreibst, unangenehm trifft es wohl gut. Man kann sich gut abgrenzen selbst schützen, aber dann merkt man wie das Gegenüber, in deinem Fall der beste Freund jegliche Energie aufsaugt wie ein Schwamm, bis dieser nichts mehr aufnehmen kann und das was nicht mehr aufgenommen werden kann und durch sickert ist dann der Rest den man selbst zu spüren bekommt.
    Man wird diesen Rest selbst schnell wieder los, hat es in seinem Leben, egal ob kurz oder lang gelernt, trotzdem bleibt das Gegenüber was man sieht ...
    Das Gegenüber und innere Konflikte die sich auf tuen ... man stellt fest, da ist nichts angenehmes...
    du verdrängst die Wahrheit nicht, aber bei deinem Freund scheint es der Fall zu sein, läßt geschehen, seine Seele ist die die Leidet und das Leben um ihn herum tut weh.
    Er kann es nicht erkennen, aber seine Seele weiß um die Wahrheit, die Wahrheit die der Verstand nicht wahrhaben möchte.
    Er fühlt ob er will oder nicht ...

    Du möchtest diese Unstimmigkeiten nicht stehen lassen und auch das nicht, was dich einengt und dich irgendwie schwer vorwärts kommen läßt.
    Ist die Hilfe und die Unterstützung die du ihm geben möchtest auch gleichzeitig für dich ... Denn du bist frei, aber irgendwie auch doch nicht. Ähnlich wie ein Vogel in einem Käfig, die Tür ist auf, aber ...

    Aber genauso, wie du all die Unstimmigkeiten nicht stehen lassen möchtest, denke ich das du einen Weg bereits in dir liegen hast mit dem du alles in die passende Richtung lenken kannst und Konflikte lösen kannst ...

    Horche tief in dich und auch dem Rat von Madma möchte ich mich anschließen, mache dich auf mit ihm in die Natur in einen in Anführungsstrichen neutralen Ort.... an einen Ort an dem man all die Schönheit, das Leben, das Eins sein spüren kann ...

    Vielleicht ist einmal dafür nicht ausreichend, aber vielleicht wird es auch eines Tages ein lieb gewordenes Ritual für ihn und er versteht ....

    Mit ganz lieben Grüßen von dem Rehkitz
     
  4. Kainda

    Kainda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Bad Tölz Wolfratshausen
    Hallo Madma und Rehkitz,
    Ich danke für die promte antwort und die Anregungen. Mit David in die Natur zu gehen ist ein sehr guter gedanke. Die Thanninger Weiher hier sind eh unser Lieblingsplatz und ich werd bei unserem nächsten Spaziergang definitiv auch den Trick mit dem Augenn verbinden versuchen.
    Es ist einfach unglaublich schwierig für mich ihm begreiflich zu machen, dass Empathie etwas ist, an dem man aktiv arbeiten muss.

    Habt ihr vielleicht noch einen Tip aus eigener erfahrung, wie ihr es schafft eigene Emotionen und die Anderer Menschen zu unterscheiden? Ich denke nämlich, dass ziemlich genau das sein Problem ist. Er weiß nicht ob das was er fühlt aus Ihm oder von aussen kommt.

    Ich mache mir ziemlich sorgen um ihn, ,denn seine Fähigkeit hat sich die letzten Wochen (seit wir zusammen ins Rabenhaus gezogen sind) um ein Vielfaches intensiviert. Ich glaube ich bin da auch etwas mit dran schuld, wei lich der Erste Mensch in seinem Umfeld bin, der in diese Richtung der Spiritualität tendiert und ihn immer ermutigt hat auch zu nutzen, was Gaia ihm gegeben hat.

    Wie bringe ich ihm bei, zu unterscheiden was "er" ist und was "äusserliches" ?

    Es grüßt, mit dem Lächeln das der blaue Himmel hervorzaubert,

    Kainda
     
  5. Rehkitz

    Rehkitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2010
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    Guten Morgen,
    wenn er sich darauf einlassen kann, das du ihm die Augen zu bindest, ist dies sicher ein guter Weg, das er so eine präzise ( ein anderes Wort fällt mir gerade nicht ein !) Wahrnehmung hat, die nur aus der Natur kommt und deren Stimmen. Wenn nicht reicht es sicher auch aus, wenn du ihn vorgehen lässt.
    Du wirst ihm nicht auf einem mal sagen können, hey, das ist los mit dir, du bist ein Empath! Du musst das und das machen damit du dich abgrenzen kannst.
    Er muss denke ich erst einmal sich kennen lernen und das wahrnehmen anderer, das was seins ist an Gedanken. Einen Unterschied machen zu können.
    Es gibt sicher auch nicht ein Mittel für alle, das man sagen kann, das und das musst du machen damit du dich abgrenzen kannst.
    Ich denke ein jeder hat da seinen eigenen Weg, auch wenn sie vielleicht im Kern gleich sind.
    Es gibt Menschen die atmen tief ein und aus, sprechen in sich hinein und fragen sich, bin ich da und meine Gedanken, oder ist es mein Gegenüber?
    Andere sprechen eine Art Gebet....
    So viel gibt es. . . so individuell wie Menschen intensiv etwas wahrnehmen, so auch die Wege.

    David fühlt sich schnell blockiert, was ihm im Moment noch nicht so bewusst ist. Schnell hält er an diesen wohl auch fest ohne das er es merkt.

    Wenn er sich bisher noch nie damit auseinander gesetzt hast, wird er seine Zeit brauchen um zu erkennen und das loslassen von Dingen zu lernen, die nicht das seine sind.

    Ich würde ihn dort am Weiher sitzend nicht in etwas rein drängen, von dem was er noch nicht kennt.
    Ich würde einen jeden Moment zwischen euch dort selbst sprechen lassen. Kein Zwang, genießen was da ist...
    Erzähle ihm dein empfinden und wahrnehmen in dem Moment in dem ihr seit, sage ihm was du wahrgenommen hast, als ihr los gegangen seit.... aber dränge alles nicht in eine bestimmte Richtung.

    Lasse ihm Zeit zu verstehen, zu erkennen ...
     

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