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Du bist mein/e Selenpartner/in

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von Inti, 24. Januar 2007.

  1. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
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    Was passiert bei dieser Aussage?
    Ich nagele meinen Gegenüber fest!
    Ich stecke ihn in eine Schublade und zwar weil ich bestimmte Gefühle habe, die er/sie (nur) ausgelöst hat.

    Was ich mehr oder weniger klar wahrnehme sind meine Gefühle und mit diesen konstruiere ich einen Zustand im Außen - ich gebe dem Gegenüber eine Position, die er in meiner Vorstellung zu mir hat.

    Es ist ungefähr der gleiche Prozess, wie er stattfindet wenn ich einem anderen die Position des Bösen gebe, nur weil bestimmte Erwartungen in mir enttäuscht wurden - in diesem Falle wird dann aber meist richtig erkannt, dass ich in mir an meinen Erwartungshaltungen arbeiten muss, anstatt den anderen zu beschimpfen.

    Früher sagte man in einer solchen Situation: "ich habe meine große Liebe gefunden" auch das ist schon eine Definition des anderen aufgrund meiner Gefühle, nagelt ihn aber noch nicht so fest wie die Bezeichnung "Seelenpartner" - als Seelenpartner hat er nämlich bestimmte Funktionen zu erfüllen - und das macht diesen Begriff so attraktiv.

    Und der Seelenpartner kommt aus dieser Funktion nicht mehr raus, denn wenn er diese Funktion nicht annimmt zeigt er nur damit, dass er "noch nicht soweit ist dies zu erkennen" - ein Dilemma für den der diesen "Orden" verliehen bekam.

    Viel wichtiger als soch eine Positionierung oder Festnagelung wäre es, allein oder im gegenseitigen Miteinander die Gefühle und ihre Ursachen (im gegensatz zu den auslösenden Faktoren) zu erkennen.

    Das ganze spielt natürlich keine Rolle wenn beide gleich empfinden, dann ist die Ursachenforschung ohne Bedeutung, die wird erst dann wieder interessant, wenn einer diese Position aufgeben will.

    LGInti
     
  2. Reinfried

    Reinfried Guest

    Lieber Inti!

    Danke für diesen Beitrag - gerade dieser Absatz erklärt sehr schön, warum der Satz "Er/Sie oder Du ist/bist mein Seelenpartner" fast wie eine Drohung empfunden wird und oft einen Fluchtreflex auslöst....:escape:

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  3. domaris73

    domaris73 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2006
    Beiträge:
    2.011
    Ort:
    Österreich
    mir ist das sowieso ein rätsel.

    ich habe bei keinen menschen bisher jemals das gefühl gehabt, er sei mein seelenpartner.

    ich bin ich und ich liebe persönlichkeiten mit eigener individueller seele.

    aber vielleicht weiß ich nur nicht wie das ist.

    ich glaube aber, dass sehr oft vor allem einseitige oder unerwiderte liebe für den terminus seelenpartner herhalten muss.
     
  4. Maili

    Maili Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2006
    Beiträge:
    438
    Hallo Inti,

    grundsätzlich geb ich dir mit dem was du schreibst recht. Und ich denke auch, dass das Wort "Seelenpartner" genau wie "du gehörst zu mir" oder "ohne dich kann ich nicht leben" Fluchtreflex auslöst und einem einen Stempel aufdrückt, den man vielleicht gar nicht haben will. bbbbrrrrrschüttel
    Trotzdem glaube ich auch, dass das Grundproblem oft nur darin liegt, dass der oder die Auserwählte nicht bereit ist klipp und klar zu sagen, was Sache ist bzw. nicht ist.

    Sagt mir jemand, dass ich die Liebe seines Lebens bin und dies ruht bei mir nicht auf Gegensätzigkeit, dann sollte mir dieser Mensch zumindest so viel wert sein, dass ich ihm sage, dass ich nicht mehr für ihn empfinde als Freundschaft und dass es nie mehr sein wird. Notfalls sag ich ihm das öfter. Aus pasta.

    Sagt mir jemand, dass ich sein Seelenpartner bin, muss ich mich dadurch nicht eine Schublade pressen lassen.
    Glaube ich an Seelenpartnerschaft, empfinde ihm gegenüber aber nicht so, kann ich ihm genau so klipp und klar sagen, dass er es vergessen soll. Ich kann ihm auch sagen, dass selbst wenn er Recht haben sollte, ich in diesem Leben eben keine Lust habe irgendetwas mit ihm abzuarbeiten. Schlicht und einfach weil da keine Liebe ist. Und das sich daran nichts ändern wird. Pasta.

    Glaube jemand nicht an Seelenpartnerschaft wird er dem Gegenüber vermutlich sowieso den Vogel zeigen und ihn fragen ob er noch alle Tassen im Schrank hat. Aber auch da sollte schlicht und einfach geklärt werden, dass diese sogenannte Liebe auf Einseitigkeit beruht und sich daran nichts ändern wird.

    Und ich denke, dass genau das selten getan wird.
    Da wird sich lieber gedrückt, klärenden Gesprächen ausgewichen, vielleicht will man sich auch noch eine Tür offen halten, jemanden warmhalten, das Gefühl des Anhimmelns genießen, oder was auch immer.
    Da wird vielleicht gedacht, dass er oder sie irgendwann schon aufhört, irgendwann jemanden anderen findet, man muss sich nun also nicht unbeliebt machen, die Sache regelt sich schon irgendwie, irgendwann.
    Oder es wird sich zurückgezogen, der andere wird wie Luft oder von oben herab behandelt. Mit dem Ergebnis dass er oder sie sich prompt fragt, was falsch lief, wo er/sie einen Fehler machte und sich noch tiefer in die Sache hineingräbt.

    Und das ist das was ich oft so traurig finde. Das keine Ehrlichkeit herrscht, dass manche Männer und Frauen das Gefühl angehimmelt und verehrt zu werden insgeheim zu sehr genießen und diese andere Seele ihnen nicht genug wert ist, als dass sie ihr reinen Wein einschenken.

    Aber egal wie man das nennt, "Seelenpartner" oder die "Liebe des Lebens", solange es um das unbedingte "Wollen", das "Festhalten" geht, ist es nie wirklich Liebe. Nicht zu sich selbst und nicht zum anderen.

    LG Immortal
     
  5. Gaia

    Gaia Guest

    LG
    Gaia
     
  6. Reinfried

    Reinfried Guest

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    Liebe Immortal!

    Das Problem der Unehrlichkeit, des Nicht-Sagen, was Sache ist, das gibt es leider in vielen Beziehungen.

    Doch ich habe den Eindruck, dass es gerade dort, wo "Seelenverwandtschaft" einseitig angenommen wird, gar nicht so ist:

    Schau mal in den Threads nach, da fallen Sätze wie "er meldet sich seit drei Wochen nicht mehr, meine E-Mails werden nicht beantwortet" - DAS sind doch klipp und klare Reaktionen des vermeintlichen Seelenpartners, der GANZ OFFENSICHTLICH nicht will. Und doch - unter dem Deckmantel der Seelenverwandtschaft werden diese Reaktionen schlichtweg ignoriert. Es wird weiter nach kitzekleinen Anzeichen gesucht, sei es über Astrologie, Numerologie, Hotlines etc., dass das, was der Ex meint (das muss nun nicht ausgesprochen sein, Handeln reicht auch :weihna1 ) nicht akzeptiert werden muss. Ich habe von Menschen gelesen, die JAHRELANG ihrem "Seelenverwandten" treu geblieben sind, obwohl der schon längst über alle Berge war.

    Die meisten Menschen sagen das auch oder deuten es an - nur es wird nicht gehört.

    Das passiert, das ist das Spiel der Liebe und der Beziehungen, das passiert leider oft. Doch das hat mit Seelenpartnerschaft nix zu tun, das ist ein eigenes Kapitel.

    Beziehungswirren, Enttäuschungen, das sind Dinge, die jedem irgendwann, irgendwo, teilweise auch oft passieren. Aber eine Seelenverwandtschaft als Grund, sich dem Verarbeiten nicht stellen zu müssen, ist Flucht vor der Realität.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  7. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    Viele benennen tiefe emotionale Angelegenheiten "SV/SP/Dualseele". Aber nicht jede emotionale Angelegenheit ist automatisch Hinwies auf SV/SP/Dualseele, sondern in erster Linie schlichtweg die Projektion von Animus/Anima. Ich habe das auf meiner Homepage im Text mit dem Thema "Liebe" genauer erklärt; auch das einseitige Verliebtsein.

    hier im Eso-forum)


    Auch in anderen Threads habe ich von der Tendenz zur Romantisierung dieses Themas gesprochen, und auch von Abhängigkeiten, emotionaler Unreife, dem Inneren Kind, Bedürftigkeit. All das hängt miteinander zusammen.

    Und zu recht käme auch bei mir ein Fluchtimpuls auf, wenn jemand sinngemäss zu mir käme und sagen würde: "he, du bist mein SV, ohne Dich kann ich nicht Leben".

    Es sind Menschen in meinem Leben und es sind SV/SP, aber wir führen deswegen nicht automatisch eine partnerschaftliche Beziehung, noch ist da Begehr.


    Grüsse
    Christian
     
  8. Reinfried

    Reinfried Guest

    Lieber Christian!

    Nachdem ich auf Deiner HP ein wenig geschmökert habe, bin ich an einem Satz von Dir hängengeblieben, der die Thematik für mich, was den Begriff "Seelenverwandtschaft", so wie er sehr oft gehandhabt wird (d.h. ein Nichtakzeptieren des Trennungswunsches), ziemlich auf den Punkt bringt:

    Es war sinngemäß so, dass ein Mensch den Parnter als Bedürfnisbefriedigungsanstalt sieht. Das impliziert für mich auch Bewegungslosigkeit ("Du musst bleiben") und ein Absprechen einer Persönlichkeit (Anstalt ist ein Gebäude).

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  9. Lieber Christian...


    ich danke dir für diese Worte aus dem Thomasevangelium...
    sie sagen alles aus... was für mich wichtig ist
    was ich erfuhr und erfahre:liebe1:





    Ali-Karuna:liebe1: :liebe1: :liebe1:
     
  10. Arielle37

    Arielle37 Guest

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    Hallo zusammen,

    dies ist ein interessantes Thema, das mich mal wieder dazu bewegt etwas beizutragen.


    Es stimmt, wenn man den Satz, du bist mein Seelenpartner auf sich wirken läßt, dann ist es wie ein Lasso auswerfen.

    Vll. kann man diesen Satz umwandeln in:
    Es kann sein, das wir eine Seelenverwandschaft haben, aber auch erst dann wenn man feststellt, das viele Dinge, Gefühle ebenso gespürt werden und man auf einer Welle schwingt, ansosnten ist es wirklich ein Abschreckungsmanöver.

    Mein HM oder nun Ex-Hm meinte zu mir vor einiger Zeit, das er glaube das wir eine SV haben, wir haben eine sehr starke Verbindung und fühlen oft gleich.
    Dies finde ich dann wiederum für uns eine Bereicherung.

    LG Arielle37
     
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