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Drei Phasen des Lebens: Trinität

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Namo, 1. Januar 2004.

  1. Namo

    Namo Guest

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    Seit langer Zeit haben die Menschen das Leben in drei Phasen geteilt, die sie als das 'Schaffen' des Lebens, das 'Erhalten des Lebens und das 'Vergehen/Zerstören' des Lebens unterschieden haben. Im Hinduismus ist dies durch die Symbole 'Brahma', 'Vishnu' und 'Shiva' ausgedrückt, als der männliche Part, mit den weiblichen Consorten 'Sarasvati', 'Parvati' und 'Kali'.

    Diese drei Symbole des Lebens sind auch existent in den 12 astrologischen Zeichen, wobei sie sich zusammen mit den vier elementaren Eigenschaften der Natur: fest, ('Erde'), flüssig ('Wasser'), gasförmig ('Luft') und plasmatisch ('Plasma' = 'Feuer') offenbaren; sie sind hier bekannt als 'kardinal', 'fix', und 'beweglich'. Freiheitsgrade sind Planeten in diesen Zeichen bei der Geburt und bestimmen die Handlungsfreiheit des Geborenen. Entsprechend dieser Beseztung ist sein verhalten Schöpferisch/Kreativ, Starr/Ausdaurnd oder Flexibel/Beeinflussbar. Bereits ein Blick auf die Besetzung der drei verschiedenen Qualitäten kardinal, fix oder beweglich zeigt grob die Freiheitsgrade des Geborenen und bestimmen sein Werkzeug.

    Diese in der Astrologie bekannten und mittelbar wahrzunehmenden drei Qualitäten des Lebens in jedem Wesen sind aber auch in verkümmerter Weise in vielen anderen Kulturen bekannt, obwohl fast niemand den Ursprung der spirituellen Ordnung aus der 4 X 3 = 12 Matrix mehr kennt. Das besonders Tragische ist hierbei, daß religiöse Eitelkeiten exakt wegen dieser drei Qualitäten die Menschen getrennt haben und dass jeder Versuch, das Gemeinsame darin, das jeden Menschen gleichermassen betrifft, zu offenbaren, bis hin zu Mordaufrufen bekämpft wird.

    Bevor Muhammad die Menschen in Arabien mit seiner Vorstellung über die soziale und spirituelle Ordnung konfrontierte, waren die weiblichen Prinzipien der hinduistischen Trinität aus 'Erschaffen', 'Erhalten' und 'Vergehen/Zerstören' als die drei Töchter Allahs als 'Al_lat', Al_uzza' und 'Al_mena' bekannt und wie das Al im Namen zeugt, waren es Göttinnen, wie das El im Hebräischen 'El_ohim' das 'Göttinnen' bedeutet, es sagt.

    "Mohammeds Anhängerschaft war zunächst nur gering, da die Mehrheit der Bevölkerung Mekkas seine Lehre ablehnte, die angeblich die Religion der Vorväter untergrub. Hierauf bezieht sich eine der umstrittenen Episoden, die so genannten „Satanischen Verse", die von vielen Muslimen als Fälschung abgelehnt werden. Darin wird erzählt, dass Mohammed in seiner Verzweiflung darüber, dass die Bewohner Mekkas sich nicht zu seiner Lehre bekehren ließen, den Einflüsterungen des Satans erlegen sei und bestimmte Verse, die nicht der Wahrheit entsprachen, als göttliche Offenbarung verkündet habe. Diese Verse gestanden angeblich drei von den Bewohnern Mekkas verehrten Göttinnen einen Platz im Islam zu und erkannten sie somit als Mittler zwischen Gott und den Menschen an. Daraufhin soll sich schließlich ganz Mekka zum Islam bekannt haben. Nachdem ihm allerdings Gabriel die vermeintliche Offenbarung Gottes als Werk Satans enthüllt habe, hätten sich die Mekkaner nach Bekanntwerden dieser Wahrheit erneut vom Islam abgewandt und seien in ihren alten Glauben zurückgefallen."

    Salman Rushdie, der über dieses Thema der drei 'Töchter Allahs' ein Buch geschieben hat, wurde vor einigen Jahren von islamischen Gelehrten zum Töten freigegeben.

    Eitel agiert auch das Christentum auf die Trinität der drei 'Göttinnen', wie sie in der nordischen Mythologie der Edda erhalten ist. Dort sind sie als die drei 'Raunenden' - 'Nornen' - Schicksalsgöttinnen bekannt mit ihren Namen Verdandi ('Das werdende') Urd ('Das Gewordene') und Skuld ('Das was (wieder) werden wird' ).

    "Bis drei Asen
    aus dieser Schar,
    stark und gnädig,
    zum Strand kamen:
    sie fanden an Land,
    ledig der Kraft,
    Ask und Embla,
    ohne Schicksal.

    Nicht hatten sie Seele,
    nicht hatten sie Sinn,
    nicht Lebenswärme
    noch lichte Farbe;
    Seele gab Odin,
    Sinn gab Hönir,
    Leben gab Lodur
    und lichte Farbe.

    Eine Esche weiss ich,
    sie heisst Yggdrasil,
    die hohe, benetzt
    mit hellem Nass:
    von dort kommt der Tau,
    der in Täler fällt;
    immergrün steht sie
    am Urdbrunnen.

    Von dort kommen Frauen,
    vielwissende,
    drei, aus dem Born,
    der unterm Baume liegt:
    Urd heisst man eine,
    die andre Werdani-
    sie schnitten ins Scheit-,
    Skuld die dritte;
    Lose lenkten sie,
    Leben koren sie
    Menschenkindern,
    Männergeschick. "

    Ebenso, wie diese drei Prinzipien des Lebens aus den indischen Veden ('Wissen') ihren Weg in die skandinavischen Länder gefunden haben - viele der religiösen Riten in Lettland und Litauen stammen aus der indischen Kultur, so wie auch die Sprache in vielem identisch ist zum Sanskrit - kamen die Vorstellungen aus der vedischen Religion nicht nur nach Arabien, sondern auch nach Mesopotamien, wo sie als die semitische Kultur bekannt wurde.

    Aus Brahma wurde A_Brahm und aus der 'Göttin Sarasvati' wurde die Prinzessin 'Sarah' in der hebräischen Torah. (Bibel, Altes Testament, AT). Es wird dort berichtet, dass A_Brahm aus einem Land gekommen ist, dass anderen, als den Göttern, die im Judaismus bekannt sind (YHWH, Elohim), gedient haben.

    Sybolische Zusammenhänge kann man oft besser verstehen, wenn man die Bedeutungen von Wörtern alter Sprachen zu Hilfe nimmt. Hier ein kleiner Exkurs in Hebräisch:

    ADM = 1, 4, 40, => Rot
    ALH Ela = Göttin
    ALH = Gott
    ALHYM Elohim = weibliche Götter
    AM 'em = Mutter
    AMH = Nation Volk
    AMH = Sklavin Magd
    AMH = Stamm Geschlecht
    AMN = Amen = 'Omm'
    BTVLH BETHUWLAH, betula = Jungfrau, Braut, Mädchen, Maderl.
    BAVEL (Babel) = Das Tor zu Gott
    BEYTH Lechem (Bethlehem) = Das Haus des Brotes
    BINYAMIN (Benjamin) = Sohn meiner rechten Hand
    BR = bar rein Sohn offen
    BRA = erschaffen von Gott
    BT = Tochter
    CHAVVAH (Eva) = Das Leben = SHIVA
    EL_IZA_BET = ? (Isis ??)
    GAN = Garten
    GINNAH = Garten
    GYNH = Garten

    Jedes Hebräische Wort hat eine Bedeutung. Das ADAM enthält das Rote des Blutes des lebendigen Menschen, das AM ist die Mutter Gottes, die das Leben gebiert, und BT oder Bet ist die junge Frau, das Mädchen. Das 'Bar_e' ist das Reine. Das GYNH ist der 'Gan Eden' der 'Garten der Freude', was ein Symbol für den weiblichen Schoß ist und uns noch erhalten ist in der 'GYNÄKOLOGIE' der 'Wissenschaft des weiblichen Schosses'.

    Viele biblische Mythen behandeln die verschiedenen Phasen der weiblichen Trinität in der die Symbole der 'Jungfrau' (Sarah), der Mutter und der 'alten Weisen' 'erklärt' werden, als Parabeln über das Leben in dem es Phasen gibt, in denen es keine Kinder gibt, und ...

    Kennt man die Bedeutung von bestimmten Wörtern aus dem Hebräischem und die drei weiblichen Prinzipien der Trinität, dann wundert es nicht, wenn man von den als keltischen Ursprungs bezeichneten drei Göttinnen Borbeth, Ambeth und Wilbeth hört, die bereits in Österreich vor der Chritianisierung bekannt waren. 'Bor_bet' ist das 'reine Mädchen, 'Am_bet' ist die Mutter, und 'Wil_bet' ist die 'starke (weise) Frau '.

    Wenn man bereit ist, die einfache Ordnung des Lebens in ihrer immer wiederkehrenden Trinität in allen den religiösen Fragmenten in Zusammenhang zu sehen, und macht sich bewusst, welche eitlen Ansprüche aus allen Religionen und also auch aus der Religion der nordischen Menschen, die in der Edda Heiden genannt sind, geltend gemacht werden bis hin zu Mordaufrufen aus dem Iran, dann weiß, man nicht ob man lachen oder weinen soll. Das Christentum - sich niemals bewusst über die ursprüngliche Bedeutung der Trinität des Lebens - hat die Mutter entsorgt und das Leben besteht nur noch aus einem Vater, einem Sohn und einem Geist; dass jeder Christ von einer Frau geboren wurde, die einmal eine junge Frau war, die Leben schaffte, und die als Mutter das Leben des Christen erhielt und die über das Erkennen der drei Phasen des Lebens als weise Frau wissend ist, während ein katholischer Priester nie etwas erfahren hat über das Schaffen von Leben, wird ignoriert, und im gleichen Zuge alles 'Unchristliche' das in den sogenannten 'heidnischen Religionen' vermutet wird, diskreditiert und zerstört.

    In gleicher Weise wie - hier gezeigt - die Trinität eitel missbraucht wurde als Zugpferd für die Verbreitung der Macht der Religionen, wurde die alte Geschichte aus den indischen Veden durch die verschiedenen Religionen einverleibt, die den Beginn der Welt beschreibt.

    Rigveda:
    Nicht Etwas war, nicht Nichts, das Firmament war nicht, nicht wölbte sich des Himmels Dach. Was deckte Alles? schirmte? was verbarg? War es des Wassers bodenloser Schlund? Da war kein Tod, - doch war unsterblich nichts und keine Grenze zwischen Tag und Nacht; Das Eine atmet' atemlos in sich, ein Andres war bisher noch nicht im Sein. Und finster war's, und alles erst gehüllt in tiefes Düster - in ein finst'res Meer. Der Keim, von seiner Hülse noch bedeckt, brach durch, in brünst'ger Hitze, als Natur....

    Edda:
    Es gab eine Zeit, da alles nicht war. Da war nicht Sand noch See, nicht das Meer und die Erde, nicht der Himmel mit seinen Sternen. Im Anfang war nur Ginnungagap, das gähnende, lautlose Nichts. Da schuf Allvaters Geist das Sein, und es entstand im Süden Muspelheim, das Land der Glut und des Feuers, und im Norden Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und Finsternis. Aus dem Norden, in Niflheim, entsprang ein tosender Quell, aus dem zwölf Ströme hervorbrachen. Die stürzten in den Abgrund, der Norden und Süden trennte, und erstarrten zu Eis.

    Genesis:
    Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Es werde Licht! Und es wurde Licht. .. und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Es werde eine Wölbung mitten in den Wassern, und es sei eine Scheidung zwischen den Wassern und den Wassern!
    Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Es sollen sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. .. Trockene Erde, und die Ansammlung der Wasser nannte er Meere. Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, ... das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten ... den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott schuf die großen Seeungeheuer ..

    Enuma Elish (Mesopotamien):
    "Als oben der Himmel noch nicht benannt, fester Grund drunter unbekannt, nichts als der ewig seiende Apsu, ihr Erzeuger, und Mummu-Tiamat, die alles gebar, ihre Wasser in eins vermischten; kein Schilf war angehäuft, Sumpfland nicht zu sehen war, als noch kein Gott war da im Sein, mit Namen nicht benannt, ihre Schicksale nicht bestimmt - da war es, daß die Götter in ihnen geformt wurden. ...

    Die Trinität, die - wie oben gesagt - auch in den astrologischen Zeichen wieder zu finden ist, findet man auch in der Bibel in der 3 X 4 Matrix der zwölf 'Häuser Isra_El', wie sie in Triaden exakt nach den 4 Himmelsrichtungen ausgerichtet sind.

    Leider weiß kaum jemand mehr um all diese Zusammenhänge. Und es interessiert auch kaum noch jemanden.

    However. Ich denke, ein Verständnis der Zusammenhänge der verschiedenen religiösen Fragmente ist verbunden mit einer Freiheit von den Ansprüchen der Religionen auf unbedingten sozialen Gehorsam in Unwissenheit. Ich denke, diese Freiheit die im Erkennen liegt, feit vor den illusionären Ansprüchen der Religionen, die ihre Anhänger in einer spirituellen Dunkelheit hält, der sie sich gar nicht bewusst sind und ermöglicht die wissende Einsicht, die ohne Eitel ist, daß alle Menschen aller Religionen als Seelen Teil dieser Trinität sind, während sie hier auf der Erde sind.

    Namo
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Das is echt interessant...muss ich lesen und darüber nachdenken..
    danke zunächst dafür
    Regina
    (wie war Dein Rutsch?)
     
  3. Mara

    Mara Guest

    hallo namo ...

    es tut gut wieder mal von solchen dingen zu lesen ...

    diese trinität begegnet uns überall - mir war nicht bewußt, dass sie weiblich ist ...

    die natur im jahresverlauf ist nichts anderes ...

    das werden - frühling/sommer
    das leben - sommer/herbst
    das vergehen - herbst/winter

    wenn man es recht bedenkt ist eigentlich alles dieser trinität unterworfen ...
    das eine schneller - sichtbar
    das andere langsamer - für den menschen nicht mehr erfassbar

    ein positives neues jahr wünsche ich dir

    mara
     
  4. Caitlinn

    Caitlinn Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2002
    Beiträge:
    914
    Ort:
    Österreich
    Deine Ausführungen wecken Erinnerungen in mir.

    Die Bethen als göttliche Muttertrinität kenne ich seit vielen Jahren so:

    AMETH ist der lebengebärende Aspekt der Bethe. Ihre Farbe ist rot. Sie ist die Trinität in einer Person. In der christlichen Kirche wird sie zu Margarethe, manchmal zu Magdalena.

    WILBETH ist das starke junge Mädchen. Ihre Farbe ist weiß. In der christlichen Kirche wird sie zu Katharina.

    BORBETH ist die Greisin, die das Leben in ihren Schoß zurücknimmt, die alle Weisheit des Kosmos besitzt. Schwarz ist ihre Farbe. In der christlichen Kirche wird sie zu Barbara.

    Im Christentum - hier vor allem in unserem Bereich wurden die drei Bethen in die "Heiligen drei Madel" umgewandelt, die wir in vielen Kirchen antreffen. Da gehören sie zu den 14 Nothelfern - es gibt hier einen Spruch aus dem Religionsunterricht:
    "Barbara mit dem Turm, Margarethe mit dem Wurm, Katharina mit dem Radel, sind die heiligen drei Madel!"
    In ihren Attributen erkennen wir die alten Bethen-Symbole wieder: Turm oder Kelch, Rad, Drachen.....

    Es gibt auch eine Aussage, nach der der Name des SAMSTAGES vom S.Ambeths-Tag stammt, mit der Begründung, dass die urchristliche Kirche den Samstag als heiligen Tag feierte und Samstag-Sonntag-Montag mußten den drei verehrtesten Gestirnen geweiht gewesen sein, die ursprünglich die Große Göttin als Erscheinung des gesamten Kosmos repräsentierten:
    Erde-Tag (S.Ambeth-Tag).....Sonne-Tag......Mond-Tag, wobei dem Tag der Erde, dem ältesten und wichtigsten Aspekt der Göttin, als deren Ehrentag der bedeutendste Platz zukam.
    Der Samstag war also der heilige Tag, der Endtag der Woche.
    Erst Kaiser Konstantin führte 321 den Sonntag als Ruhetag ein.
    Noch im Mittelalter galt der Samstag als der heiligste Tag der Woche und war der Gottesmutter geweiht - es hieß, dass Maria an einem Samstag geboren worden ist......

    Auch das Wort "beten" zeigt das "sich an die Bethen wenden".
    Das Wort beten oder betteln ist etymologisch nicht mit bitten verwandt.....
    Eine alte niederländische Bibel verwendet den Ausdruck "beden" und unterscheidet ihn deutlich von bitten......

    Über die drei Bethen gäbe es noch viel zu sagen, von der S-Amper-Muatta im niederösterreichischen, über die Semper-Muatta im bayrischen bis zum "Semperlaufen", einem alten deutschen Fruchtbarkeitszauber und zu Ortsnamen im Südtiroler-österreichischen/bayrischen Raum...... UND: die Bethen repräsentieren auch die Jahreszeiten unserer Natur......

    Hier habe ich sowohl in Keltologie als auch im "Religionsunterricht" gut aufgepasst.;)

    Danke für Deine Anregung
    Caitlinn
     
  5. Namo

    Namo Guest

    Hallo Regina,
    in deinem Namen ist die Königin (Geen, Queen, gynnh) auch enthalten.

    Der Wechsel des Jahres?

    Es war ruhig und schön. Wir aßen Doraden und gingen um Mitternacht nach draussen mit Champagner und warmer Jacke ...

    Nach Margarete Hinsch beginnt das neue Jahr - das ein Venus-Jahr sein wird - erst am 15. Februar und wenn der Nov_ember der neunte Monat ist, und der Dezi_ember der zehnte Monat ist, dann ist der Januar der 11. Monat und der Februar der 12. Monat des Jahres. Könnte stimmen. Du bist ja in einem Merkur-Jahr geboren ...

    Eben sah ich einen Film im ZDF über den siebenarmigen Leuchter der Juden. Er symbolisiert auch die sieben antiken Planeten Mond, Merkur, Venus mit der Sonne in der Mitte und den drei äußeren Planeten Mars, Jupiter und Saturn, den die Juden von den Chaldäern (astrologische Magier) übernommen haben. Zusammen mit den 2 mal 6 Schau-Broten, die symbolisch die 12 astrologischen Häuser des Himmels (jeweils 6 unter dem Horizont und sechs über dem Horizont) als 'Nahrung der Seelen' für alle Menschen, wie es in der Torah beschrieben ist, und wozu Jesus seine Parabeln über das Brot gemacht hat offenbaren sie die verborgenen Symbole des Himmels, die auch niemand mehr kennt.

    Profanes Brot für die Welt und profanes Gold ist heute das, was das Interesse ist; spirtuelles Wissen als spirituelle 'Nahrung' der nach Verständnis hungernden Seele ist (scheint?) out.

    Jesus hatte (im NT) klar gemacht, dass er in seiner Parabel von den Broten nicht von profanen Broten sprach. Er sprach von der Erkenntnis (Gnosis) der spirituellen Ordnung, die unseren Hunger nach Verstehen eventl. stillen kann... aber was machen die Menschen statt dessen? :) Sie essen zu Sylvester Berliner (Pfannkuchen) :)

    Das ist der Fortschritt der Zivilisation. :)

    Trotzdem. Frohes Neues Jahr!

    Namo - nicht Nemo.
     
  6. Namo

    Namo Guest

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    Liebe Mara,
    Lao=Tsu sagt: :)

    "Nicht wer nach ihm sucht und ausschaut, sondern wer die Augen schließt wird des Unsichtbaren gewahr
    Nicht im Hinhorchen und Hörenwollen, sondern im gelassenen Schweigen wird das Lautlose vernehmbar
    Nicht im Erfassen- und Greifenwollen sondern im Gefaßtsein und Lassen enthüllt sich das Unbegreifliche
    Diese drei soll man nicht tun - man muß sie sein um des Einen inne zu werden und zu ihm zu entwerden." [qoute] ein positives neues jahr wünsche ich dir[/quote] Danke, Liebe Mara,

    Alles Liebe auch Dir jetzt und immer.

    Namo
     
  7. Namo

    Namo Guest

    Das ist die Fülle. :)

    Liebe Caitlinn,

    Danke für diese detailierten Hinweise aus Deinem Wissen über die drei Damen aus Deiner Heimat. Das Mosaik der weiblichen Trinität erwächst aus dem Dunkel des Christentums wieder hervor, das es zu ersticken versuchte.

    Ich habe sogar schon christliche Texte gelesen, in denen der Vater der ist der gebiert und staune immer noch über die Menschen, die im Glauben der Liebe zu Gott das eigene Erkennen und Erlangen von Verständnis meinen vernachlässigen zu können.

    Mir war es hier auch wichtig, die Liebe, die sich in den drei erkannten immer lebendigen Prinzipien in jedem Menschen, welcher Religionszugehörigkeit auch immer, in ihrem Leben über die Trinität ausdrückt, aus der Abstraktheit heraus zu holen, die mit der nur christlichen Vorstellung von Trinität seit fast 2000 Jahren verbunden ist, und die niemand verstehen kann.

    Ich habe die Vermutung, daß die Wurzeln der weiblichen Trinität in Österreich einmal von Menschen mitgebracht worden ist, die aus Tibet oder Indien in die Alpenregion gekommen sind. Auch manche Häuser zeigen die gleichen Eigenarten in der Bauweise und Prozessionen, wie sie heute noch am Kailash stattfinden sind dort auch von der Kirche okkupiert worden. Ebenso die Symbolik des aufgerichteten Baumes des Lebens in dem runden 'Kranz' aus einem grünen 'Garten' (Eden) wie es noch heute am Berg Kailash praktiziert wird.

    Dir Alles Liebe und Danke für Deine lieben Zeilen

    Namo
     
  8. Namo

    Namo Guest

    Liebe Caitlinn,
    die Sumerer nannten das Siebengestirn (Plejaden) 'Sebetti' und den Tag des Vollmondes nach zwei mal sieben Tagen des Mondmonats 'Sabattu'. Es war der 14. Tag nach Beginn des Mond-Monats und in der Nacht zum 15. Tag nahm der Mond wieder ab. Die vier Stationen des Mondes Neumond, Halbmond, Vollmond, Halbmond usw. erscheinen meist jeweils nach sieben Tagen in einem Mondmonat von ~29 Tagen. Das heilige Passah-Fest der Juden ist exakt zu Vollmond - - auf einem Sabbath.

    Die Reihenfolge der sieben Tage der Woche, die zu den antiken Planeten Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond eine Beziehung haben, stammt von den Chaldäern. Sie erkannten eine Parallelität zwischen der Reihenfolge der Umlaufsfrequenzen (Saturn 29 Jahre => bis Mond 29 Tage) und den 12 Doppelstunden = zwölf Tagstunden und zwölf Nachtstunden des Tages, also einer Erdrotation.

    So bezogen sie den Saturn (Satur-day) auf die erste Stunde des Sabbath. Die letzte der 24 Stunden des Sabbath war dann auf den Mars bezogen und die erste Stunde des nächsten Tages auf die Sonne. Diese Stunden-Regenten waren auch die bestimmenden Tages-Regenten und bestimmte auf diese Weise die sieben Tage bis zum nächsten Sabbath.

    Genau durch diese Zählweise wurden die Stunden-Regenten der sieben antiken Planenten zu den Tages-Regenten der sieben Tage in der Reihenfolge Saturntag, Sonnetag, Mondtag, Marstag, Merkurtag, Jupitertag, Venustag und wieder Saturntag.

    Die Heiligkeit des Samstages stammt also aus der Astrologie, indem die Ordnung der Planetenbewegungen der sieben antiken Planeten mit den vier Mondphasen (Mond => Hebräisch: 'Sin') verbunden wurde (und wie es noch in dem siebenarmigen Leuchter - ein Symbol im Judaismus - erhalten ist.).

    Klar, die Christen, die nicht zählen konnten, heiligten den Sonnentag, weil - wie auch immer - Jesus nach drei Tagen nach seiner Kreuzigung am Tag des Passah als Seele 'aufstieg' und ihnen die Bedeutung des Passah-Vollmondes nicht wirklich bewusst war.
    Ich fürchte hier ist etwas durcheinander gekommen. Neben der engen Wortverwandschft zum Hebräischen für die Worte BT, BET, ADM, BAR, gibt es in der vedischen Religion die Attribute der Göttin Parvati als ihren dunklen Aspekt der als die Göttin KALI bekannt ist: Ihre Titel: Die Dunkle. Die dunkle Mutter. Die Kraft des Shiva. Die Unwiderstehliche. Sie, die die Welt ernährt. Die Leidenschaftliche. Nehmer und Geber des Lebens. Die Furcht einflößende Schöne. Mutter der Freiheit. Der letzte Wunsch. Ihre Attribute: Zwei, vier oder sechs Arme. Dunkle Haut. Rote Augen und offene Hände. Blutbeflecktes Gesicht und Brüste. Ausgesteckte Zöhne und Zunge. Zerwühlte Haare. Ein Halskette mit Schädeln. Ein Hüftgurt. Die Schlinge. Das Schwert. - - während die eigentlichen Aspekte der Parvati sind: Die Erhöhte. Die Bewohnerin über das Hohe. Die große Göttin. Die Mutter Göttin der Welt. Die Kraft des Shiva. Die Leuchtende. Die Beständige. Umfassender Schutz. Sie, die erfreut in Segen. Die Grosszügige. Sie, die gebiert. Die Perfektion der Glückseligkeit. Die Herrin des Spieles der Realität.Der reine Spirit. Das himmlische Licht. Ihre Attribute: Schöner und meditativer Gesichtsausdruck. Das Diadem. Prächtige Ohrringe, Hasketten, Armbänder und Fussringe. Die Göttin sitzt auf einer Blume. Ihr rechtes Bein ist vor ihr horizontal gebogen. Ihr linkes Bein ist nach unten ausgedehnt ausserhalb der Blume. Ihre rechte Hand ist erhoben in Segen. Ihre linke Hand ist ausgedeht mit der Handfläche aufwärts, die einen Sinn der "die Berührung einer Göttin" überbringt, der das Bewusstsein aus dem Selbst in eine übernatürliche Exstase vertreibt.

    Immerhin kann man doch erkennen, dass viele der Attribute - wie sie auch die anderen 'Göttinnen' in der Edda und im VorIslamischen Arabien wieder zu erkennen sind, enthalten sind.

    s. a. hier
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie alte Traditionen von den Religionen verfälscht werden, nur wegen ein bischen mehr Macht. Leider hat dieses Tun auch eine lange Tradition angefangen in Indien, als Manu seine Gesetze als das Manusmriti niederschrieb und damit den weiblichen Teil der Natur als niederes Leben zu definieren begann, was bis heute in den abrahamitischen Religionen nicht wieder gut gemacht worden ist. Sicher kann man nichts ändern an dem, an was die Menschen in den Religionen festhalten, aber man kann sich davon lösen - wenn man das wirklich Heilige von dem angeordetem 'Heiligen' der Religionen zu unterscheiden weiß. Man ist dann zwar einsam, aber frei.

    Alles Liebe Caitlinn

    Namo
     
  9. Caitlinn

    Caitlinn Mitglied

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    diese Aussagen sind sehr interessant, danke.
    Ich bin auch immer wieder erstaunt, was die christliche Kirche mit dem Vorhandenen so alles anstellte und für ihr Machtstreben auf ihre Art und Weise "einspannte".

    Mir hat die intensive Auseinandersetzung mit der dreifachen Muttergottheit (wie immer sie genannt wird....das erste Mal direkten Kontakt hatte ich mit den "drei Saligen Frauen" - auch wenn Du lachst, sie erschienen mir auf einem unserer Berge in der Nähe des einzigen Smaragdbergwerkes in Europa und gaben mir den Hinweis, nach der "Mutter, die drei Mütter ist" zu suchen.....) insofern sehr geholfen, als ich daraus erkannt habe, dass ich als Mensch genauso viel wert bin wie jeder andere und vor allem genausoviel wert wie jeder Sohn (was mir ja von Vertretern der katholischen Kirche als Kind öffentlich abgesprochen worden war und mich sehr hilflos zurückließ...).
    Bei meinen Nachforschungen stieß ich auch auf die alten Kultplätze, an denen die Muttergottheit in ihren verschiedenen Ausprägungen verehrt und angerufen wurde und lernte, was im Lauf der Zeit mit ihnen passierte. z.B. aus Wilbet-Platz wurde eine Wilhelm-Kapelle, aus Margarethe mit dem Drachen wurde Georg mit dem Drachen usw. usf.... hier gäbe es viel zu erzählen...
    Für mich war dies auch der Beginn, "meine" Wurzeln zu erforschen, das heißt, mich damit auseinanderzusetzen, welche Menschen mit welchen spirituellen Vorstellungen lebten in dem(erweiterten) Raum, in dem ich geboren wurde, in dem ich lebe.... Wo kamen sie her, was brachten sie mit, wie ließ sich die geschichtliche/archäologische Aussage mit meiner inneren Erkenntnis in Einklang bringen.........die Zusammenhänge werden immer klarer, ein Bild fügt sich zum anderen........ es ist spannend!

    Glaubst Du, dass es möglich ist, einen Weg der Mitte zu finden, wo Muttergottheit als lebensspendendes und lebensbewahrendes Wesen UND Vatergottheit als lebenszeugendes Wesen und gleichzeitig als Totengott gleichberechtigt nebeneinander existieren können????????
    Bisher konnte ich nur die Extreme fassen - entweder Matriarchat oder Patriarchat. Sind Menschen zu einem Weg der Mitte nicht fähig, brauchen sie entweder das eine oder das andere Extrem???
    Ich wünsche mir die Ergänzung beider zu einem harmonischen Ganzen - dies wird zwar vielfach kolportiert, nur schau ich genau hin, ist es leider nicht so.........auch in den östlichen Kulturen nicht!

    Soweit meine augenblicklichen Gedanken/Gefühle dazu........
    Persönlich trifft es mich nicht mehr - ich lebe die Ergänzung, die Gleich-Wertigkeit.....

    Mit der Erklärung der Wochentage wirst Du wohl richtig liegen.....jedes Völkchen argumentiert halt anders und dass Schulwissen manchmal (?!) auch irrt, ist ja bekannt.... ;)

    Wünsch Dir einen schönen Abend
    Caitlinn
     
  10. Caitlinn

    Caitlinn Mitglied

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    Du schriebst an Regina, wir treten in das Venus-Jahr ein.....
    heißt das nun, das Jahr 2004 wird unter anderem astrologisch gesehen ein Jahr der zwischenmenschlichen Beziehungen, anzuschauen in allen Facetten, aufgefordert, genau hinzuschauen???

    Die Chinesen erwarten das Jahr des Affen............

    und da die Birke ja wohl auch mit der Venus in Verbindung steht, wird es heiter und leicht (unter anderem....);)

    Caitlinn
     
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