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Das erste Buch Mose (Genesis)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von saffrondust, 1. Juni 2013.

  1. saffrondust

    saffrondust Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2012
    Beiträge:
    676
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    Die Diskussion über "Gut" und "Böse"


    Dort steht geschrieben "Und Gott sah das Licht, daß es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis."


    Das Licht war gut und die Finsternis zeichnet sich durch Fehlen von Licht aus. Ist sie deswegen "böse"?



    Archtypen


    http://www.schlüsseltexte-geist-und-gehirn.de/downloads/Archetypen.pdf


    ?
     
  2. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Oh ja, hier scheiden sich die Geister. Im wahrsten Sinne des Wortes. :)
    Die Schöpfung von Himmel und Erde klingt schon so als wären es zwei
    voneinander getrennte Dinge. Wird aber nicht so beschrieben.
    Hier scheint noch all-eins zu sein. Erst bei der Scheidung
    zwischen Licht und Finsternis tritt eine definitive
    Trennung ein ... Die Geburt der Dualität!

    Von hier an dürfen die Geister sich nun scheiden ;)
    Nur weil das Licht als gut befunden wird, muß die Finsternis
    nicht automatisch böse sein - aber darf, klar.
    Was folgt ist eine Frage von Wertungen ... Präzision kann
    hier schwerlich impliziert werden.
    Aber warum wäre die Dunkelheit böse?
    Weil sie uns der klaren Sicht beraubt?
    Ich weiß nicht ob das so simpel ist ... was meinst Du?
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    Also, saffrondust,
    warum mag ich Moses mehr,
    als all die anderen Spiritisten?

    Wir Menschen sind unterschiedlich „gestrickt“.
    Jeder von uns hat eine andere und ganz persönliche Hauptidee.
    Etwas das dem jeweiligen Leben wirklich Sinn gibt.

    Gar nicht so selten finden wir dabei Kopien aus unserem ursprünglichen Familienleben,
    die Hauptrolle spielt dann ein Ersatz für die Mutter oder den Vater,
    mit all seinen gewünschten Vor- und Nachteilen.
    Oder die modernere Variante ist die gleiche Verbesserung,
    in jener Familie in der man selbst zum Stamm gehört,
    und sozusagen diese Gemeinschaft mit gebildet hat und noch betreibt.

    Aber es gibt auch die abstrakten Verhaltensweisen in diesem Sinn,
    die Fortsetzung des eben Gesagten wenn Du es so sehen möchtest,
    wenn die betreffende Person zum Beispiel die Meinung vertritt,
    es sei doch für sich selbst unmöglich Verantwortung und Entscheidung zu übernehmen,
    das sollte gefälligst ein Andere tun,
    ein Gott zum Beispiel als Wunschbild.
    Obwohl der andere Interessen vertritt,
    und in einem Wettstreitgenau so gewinnt oder verliert,
    egal wer von uns beiden Streithähnen die Oberhand behält,
    und auf diese Art „denkt“ er sich seinen Teil,
    was wir eigentlich unser Leben nennen in der Persönlichkeit,
    und alles zusammen macht die Gesellschaft Mensch aus,
    führt uns dorthin wo wir sein könnten oder auch tatsächlich sind,
    eventuell auch noch wohin wir kommen werden.
    Während eine andere Form der menschlichen Einstellung in seinen Gedankengängen sein kann,
    so eine extern verlagerte Verantwortung,
    damit will er nichts zu schaffen haben,
    er ist ein Ichmensch und möchte seine Entscheidungen selbst treffen.

    Zu den zuletzt genannten zählte wohl auch der Mensch Moses,
    der laut Text für die Ägypter ein Gott gewesen sein soll.

    Bei Moses und seiner Sichtweise der Dinge handelt es sich jedoch um eine Ausnahme-Erscheinung in der Menschengesellschaft. Abgesehen davon, dass diese führende Rolle im Volk seiner Mutter den Charakter der moralischen Bestärkung bekommen hat. Nicht zuletzt darum wollte man sich den Messias in einer Art vorstellen die ihm sehr ähnlich sein sollte, wenn es heißt „so einer wie Moses werde kommen“ als göttliches Versprechen.

    Freilich stehen solche Menschentypen mit anderen Ichmenschen ständig im Konflikt,
    was in den Betreffenden gar nicht so übel bewertet,
    sondern sogar als Lebenselixier empfunden wird.



    und ein :weihna2
     
  4. AsudemAdam

    AsudemAdam Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2013
    Beiträge:
    289
    Wenn die Welt gleichsam ein Niederschlag aus der Menschennatur ist, so ist die Götterwelt eine Sublimazion derselben. Beyde geschehen uno actu. Keine Präzipitazion ohne Sublimazion. Was dort an Agilität verloren geht, wird hier gewonnen.
    Novalis
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    Was nun seine ersten Textworte betrifft,
    zuerst war die Dunkelheit,
    danach kam das Licht und wurde für „gut“ befunden,
    folglich muss die Dunkelheit aus der geschilderten Position „noch besser“ gewesen sein,
    oder war zumindest so gut um der Folgewirkung die besten Bedingungen zu schaffen.

    Jedoch war auch hier die persönliche Entwicklung von Moses Pate an der Wiege.
    Wie wir konkret wissen wurde ihm und einigen anderen auch,
    in dieser Geschichte oder in anderen Erzählungen,
    demonstrativ die Bekanntschaft mit dem Tor (oder dem Tunnel) des Todes bestätigt,
    was soviel wir wissen ohnehin aus seiner Feder kam,
    und auf familiären Geschichten beruhe,
    denn so eine oder mehrere Nahtoderfahrungen,
    die ihm Jesaja später im Umfeld einer Malaria-Erkrankung bescheinigt,
    in seinem Ersten Lebensjahr,
    die stammen nicht wirklich unmittelbar aus materiell gespeicherten Erinnerungen,
    auch wenn es sich dabei um solche besonderen Erfahrungen handelt,
    die den Charakter prägen,
    wie es Todessituationen eben sein können.
    In dieses „Lager“ transformiert das Gehirn erst später.
    (Hier sollte ergänzend erwähnt werden, nur Jesaja ist der wirkliche „Menschensohn“ mit all seinen Charakteren, zu dem vor allem die Betonung Mensch gehört und weniger die Darstellung als Führungskraft, wie man das eigentlich von einem Einjährigen mit Todesgefahr-Erfahrung gleich wie Moses, erwarten könnte. Worauf im Text des Neuen Testamentes eindringlich gepocht wurde, wenn man sich wieder einen solchen oder ähnlichen Menschensohn in der Zukunft gewünscht hatte. So in der Art: es muss nicht immer Moses sein ;) )

    Aber aus persönlicher Erfahrung kann ich hier ergänzen,
    neben visuellen Informationen aus späterer Zeit,
    da ist eine später stattgefundene Erkrankung,
    sagen wir einmal im 3. Lebensjahr,
    schon im direkten Erfahrungsschatz verankert,
    und bemerkenswert ist hier nicht eine Hinwendung im Sinne der ursprünglichen „lichten“ Begebenheiten,
    die laut den Berichten von NTE-Erfahrungen als wirklich sehr günstig eingeschätzt werden,
    sondern es erfolgt in so einer Situation der ganz normale Lebenskampf,
    wie wir ihn gewohnt sind,
    auch von Erzählungen aus Todesgefahr ohne visionärer Schau.

    Das findet da wie dort in einer Dunkelheit statt,
    wie es ein schwacher oder kranker Körper eben so ist.
    In einer Dunkelheit die keine Ängste hervorruft,
    sondern fast schon wieder angenehm empfunden wird.

    Schlussfolgerung meiner langatmigen Worte:

    Nimmt die Seele eine solche Position wahr und speichert sie sozusagen auf seiner „Arbeitsplatte“, dann gibt es einen Erfahrungswert in der Dunkelheit von so einer Todesgefahr, in der sich die Seele in dieser Dunkelheit selbst erkennt.

    Fälschlicher Weise wurden diese oder ähnliche Schilderungen später, und auch heute noch, folglich als „das Licht der Welt“ bezeichnet, was nicht ganz stimmig ist in dieser Form.

    Aber meinetwegen, es soll so sein, wenn es so ist.
    Einen Gefallen tut sich die Menschheit mit solchen Schätzungen gewiss nicht.



    und ein :weihna1
     
  6. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

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    gut, besser, schlechter

    ... zumindest ist die dunkelheit allumfassend und hat darum vielmehr eine schöpferische qualität
    - eh klar *g
     
  7. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
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    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Danke mal wieder für diese neue Sichtweise ... *knickserlmach* :zauberer1
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
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    6.035
    Ort:
    burgenland.at


    Die Abgrenzung von Gott und Natur?

    Die Natur nimmt das Nichts in sich auf,
    um das Nichts zu überwinden.
    Ein Atom zum Beispiel mit Kern und Neutronen.

    „Wie überwinde ich einen übermächtigen Gegner.“
    So lautet das Programm der Natur,
    und der Mensch ist natürlich,
    dieser Natur untergeordnet.

    Was nicht gleichbedeutend ist mit
    „Nein“ zum Türblick, und „Ja“ zum Tunnelblick,
    was die Nahtoderfahrungen von Verknüpfungen betrifft,
    hin zu einem männlichen oder weiblichen Körper,
    nach dem physischen Wandel der gestorbenen Seele.

    Eine Verbesserung der seelischen Lage durch ein geballtes Energiebündel,
    mit langgestreckter menschlicher Bedeutung,
    die bisher nicht wirklich eine Verbesserung erfahren hat.

    Wie man das nach Kondom und Pille,
    etwa ganz allmählich,
    mit Samenbanken und Geburtskästen andenken möchte,
    vom Klonen ganz zu schweigen.

    Wohin geht der Mensch, wohin geht seine Seele?



    und ein :zauberer1
     
  9. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Danke für den thread, saffrondust, ich freu mich, weil ich zufälligerweise genau bei den anfängen bin und hier gerne mitlesen werde.:)


    ...Und die Erde war wüst und leer.....'
    Hebräisch steht für 'wüst und leer' es herrschte ein Tohuwabohu (ein durcheinander, eine wirrniss).
    Aus diesem durcheinander, chaos schuf Gott dann das licht. Ich halte dunkelheit für das potenzial, aus dem neues entsteht,

    treffend formuliert:


     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2013
  10. saffrondust

    saffrondust Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2012
    Beiträge:
    676
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    daran anknüpfend würde ich das Licht, welches als gut betrachtet wurde, demzufolge als gelungen, geglückt, gelücket = gelungene Schöpfung betrachten.

    http://die-stellings.com/frames/a.d.s.e.g._etymologie.htm
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2013
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