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Die Leere der Lehre

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Regina, 23. November 2005.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    nicht das, was im Aussen geschieht, ist entscheidend für die Wirkung auf das, was das ich ist
    sondern die Wirklichkeit der Empfindung darüber, was im Außen geschieht, ist entscheidend für die Wirkung auf das, was das ich ist

    nicht was im Außen ist, entscheidet darüber, was auf das ich einwirkt,
    sondern das, was von diesem ich im Außen wahrgenommen wird, entscheidet darüber, was auf das ich einwirkt

    die Wahrnehmung von dem was im Aussen ist, ist individuell, da vom Individuum individuell und einzigartig wahrgenommen
    die Einzigartigkeit dieser Wahrnehmung DEFINIERT das, was das Individuum ist

    die Wirkung oder Wirklichkeit der Empfindung darüber, was es ist, das von Außen auf das ich einwirkt, ist individuell, da vom Individuum individuell und einzigartig empfunden
    die Einzigartigkeit dieser Empfindung DEFINIERT das, was das Individuum ist

    Somit ist das, was wahrgenommen wird, begrenzt und definiert, durch den, der wahrnimmt
    Somit ist die Wirkung oder Wirklichkeit der Empfindung darüber, was es ist, das im Aussen geschieht und auf das ich einwirkt, begrenzt, weil definiert, durch den, der empfindet

    Was ist es, das WAHRHEIT definiert, wenn in jeder Individualität getrennte Wahrnehmungen und Empfindungen existieren?

    Was ist dann DIE WAHRHEIT, wenn das, was als Wahrnehmung oder Empfindung EXISTENT IST, von jedem INDIVIDUELL wahrgenommen und empfunden wird?

    Die Wahrheit ist DIE EINHEIT von allem, was existiert
    Die Illusion ist DIE TRENNUNG von allem was existiert
    und niemand wird jemals den, der in der Trennung lebt, von dieser Wahrheit "überzeugen" können,
    weil
    DIE TRENNUNG das ist, was den, den es zu überzeugen gilt, DEFINIERT.

    Solange es also jemanden gibt, der fragt, ist die Wahrheit nicht gefunden
    Ist die Wahrheit oder Einheit gefunden, erübrigt sich die Frage aus EBEN DIESER EMPFINDUNG UND WAHRNEHMUNG(!), obgleich es nichts gibt, das dem EINZELNEN über diese Wahrheit
    TATSÄCHLICH GESAGT werden kann

    Daher schreibt Laotse
    Die Empfindung, die man empfinden kann, ist nicht ewig
    Die Wahrnehmung, die man wahrnimmt, ist nicht von Dauer


    Wenn das Ewige das Meer wäre, dann wären die Wahrnehmung oder die Empfindung die Bewegung der Welle
    Doch weder die Bewegung, noch die Welle, ist das, was das Meer ist.
    Das MEER kann ohne die Bewegung der Welle SEIN
    Aber die Welle oder Bewegung NICHT OHNE das Meer.
    Auf diese Weise spreche ich über Wahrheit.
    Gemäß dieser Abhängigkeit sagte ich:
    die Wahrheit ist die Einheit
    die Illusion ist die Trennung

    Ohne dieser Einheit, wäre Existenz nicht möglich, obgleich dies nur jener WEISS, der dies wahrgenommen und empfunden hat.
    Wenn zwei, die sich als getrennt erfahren, zusammentun..auf diese Weise, das sie sich als EINS
    ERFAHREN UND EMPFINDEN
    (Ausdruck findet diese geistige WAHRHEIT in der Sexualität)
    werden sie zu Ihrer Begrenzung sagen: hebe Dich hinweg, und sie wird sich hinwegheben

    (Wenn das was der INDIVIDUELLE Mensch ist ALS SUMME erfahren werden kann, wird das was DER MENSCH IST verstanden und erkannt werden. Es wird erkannt was DER MENSCH ist..es wird nicht mehr EIN Mensch empfunden und wahrgenommen, sondern der MENSCH, als SUMME der Erfahrung

    Die Individualität wird sich auf eine HÖHERE EBENE
    DURCH GENAU DIESE ERFAHRUNG: wir sind EINS
    verlagern ...
    Und wenn DIESE geistige EINHEIT als (neues/größeres) Individuum sagt: Berg (das was mich/meine Sicht und Kraft begrenzt), hebe Dich hinweg, wird die Begrenzung als Bereicherung (des EINEN, der SUMME) gesehen/erkannt und erfahren werden..die Perspektive wird sich umdrehen)



    Der Name, den man nennen kann, ist nicht der ewige Name..ist nicht von Dauer

    Welchen Namen kann man EINER SEELE geben?
    Jede Inkarnation hat IHREN NAMEN (Ihre Aufgabe/Funktion)
    So hat DIE SUMME dieser Erfahrungen (als Seele) einen ANDEREN/neuen NAMEN
    (und dieser ergibt sich aus den einzelnen Inkarnationen)
    und dies ist nicht das Ende, da es wiederum nur EIN (neuer) NAME ist
    der sich erneut ZU VIELEN (zB SÖHNEN) zusammenschließen läßt

    auf diese Weise werden die Kreise (was es ist) sich erweitern, bis es ALLES WAS EXISTIERT umfasst

    Erst JESEITS des NENNBAREN liegt der ANFANG der Welt
    Vor dem Anfanng der Welt (Schöpfung) gibt es NICHTS das genannt werden kann

    auch
    NICHTS das erfahren werden kann
    und
    NICHTS das empfunden werden kann
    es gibt nur DAS SEIN
    nur das Meer, ohne Bewegung und ohne Welle

    So ist das was VOR DEM WORT ist
    NICHTS über das gesprochen werden kann
    es bleibt verborgen durch das, was es hervorgebracht hat

    ALLES DAS WAS GOTT IST
    kann weder benannt, noch empfunden, noch wahrgenommen werden
    nur durch die Illusion der Teilung/Trennung ist dies möglich
    wahrzunehmen
    zu empfinden
    zu benennen
    was es ist, das Gott ist

    daher führt DER WEG für die einen
    von der Wahrheit in die Illusion (in die Trennung)
    und für die anderen
    von der Illusion (der Trennung) zur Wahrheit
    (zur EINHEITSERFAHRUNG)

    LG
     
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  2. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    1.373
    Ort:
    Kosmopolitanien
    Wenn das Bewußtsein und das Unterbewußtsein eins wird,also vollkommen zusammenarbeiten,wird der Berg sich hinwegheben.

    Jesus spricht:
    Liebe Grüße
    Tariel :banane:
     
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  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    nicht das, was diesem ich unbewußt ist, ist entscheidend für das, was das ich ist
    sondern die Wirklichkeit oder Bewußtheit über das, was das ich ist, ist entscheidend darüber, was dieses ich ist

    nicht was im Außen ist und dem ich nicht bewußt ist, ist entscheidend, was auf das Bewußtsein einwirkt,
    sondern das, was von diesem Bewußtsein wahrgenommen wird, entscheidet darüber, was auf das Bewußtsein einwirkt

    Der Berg hebt sich hinweg, wenn das, was das Bewußtsein ist, die Perspektive wandelt und den Berg so in seiner Wirkung aufhebt

    Der Berg wandelt sich (dreht sich um), wenn das Bewußtsein die Perspektive wandelt.

    Die Perspektive wandelt sich, wenn die Beschränkung nicht aus der Perspektive des Einzelnen, sondern des Urgrundes dieses Einzelnen wahrgenommen wird.


    Schöne Überleitung zu meinem nächsten Post :)

    Danke Tariel!


    The survive of the fittest is NOT the survive of the strongest!

    Das RICHTMASS für die Umsetzbarkeit einer Energie oder die Überlebensfähigkeit des Einzelnen, wird von der Umsetzbarkeit der Energie und der Überlebensfähigkeit des Urgrundes definiert (siehe dazu auch hier http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=369381&postcount=355

    Im Weltall würde "the fittest man" mit dem Raumschiff zusammenwirken und es in seiner Erhaltung fördern
    In der Vorstellung der heutigen Gesellschaft würde "the strongest man" das Raumschiff "knechten". Es sich dienbar machen.
    IN WAHRHEIT ist aber dieser ABHÄNGIG von dem, was das Raumschiff ist, und seine "Überlegenheit ENDET mit dem, was das Raumschiff ist.
    Man kann an dieser Stelle statt "Raumschiff" das Wort "Körper", "Materie" oder "Planet" einsetzen und der Satz offenbahrt eine Wahrheit.

    Das Selbst, als GEIST, der sich erfährt, ist ABHÄNGIG von dem, was die Dualität oder Materie ist, GEMÄSS seiner Einbettung in die WIRKLICHKEIT und VORSTELLUNG, die auf Erfahrung beruht.

    Aus dieser ABHÄNGIGKEIT heraus, ergibt sich die NOTWENDIGKEIT eines "Himmels" oder geistigen Reiches, da sonst NICHTS da wäre, das dem, aus dem Körper entlassenem, vom Körper getrennten Geist, Halt und Führung (Wahrnehmung und Orientierung) bietet.

    Dieses jenseitige Reich (seine Summe) oder diese Dimension (als Summe) stellt das Depandant zum Erfahrungsraum, dieser/"unserer" Wirklichkeit hier dar, BEIDES ist ein Zusammenspiel zwischen Geist und Materie, doch einmal ist DIE MATERIE der domminierende Teil, einmal DER GEIST...

    ..in "dieser" Wirklichkeit hier, führt der Weg IN die Begrenzung hinein
    ..in der anderen "jenseitigen" Wirklichkeit dort, führt der Weg AUS der Begrenzung der Wahrnehmung HERAUS...

    Wenn es auf der Erde "wie im Himmel" ist, geschieht dies auch HIER.
    Der Geist übernimmt die Führung und macht sich FREI, BEVOR der Körper durch seinen Tod dies erzwingt.

    Auf diese Weise wird etwas von der geistigen Wahrheit, dem Ursprung des Geistes(!) und seinem Urgrund HIER REAL, weil es hier (in "dieser" Wirklichkeit) Realität wird, also umgesetzt.


    Laotse sagt

    Vor oder hinter dem Nennbaren liegt der Anfang der Welt



    Er liegt ungenannt/unerfahren/ungesehen
    VOR ODER NACH
    dem "Himmel" (Jenseits) UND der "Erde" (Dieseits)

    ZEIT ist eine Folge der WAHRNEHMUNG, daher sind Anfang und Ende gleich
    was VOR dem liegt und was NACH dem liegt ist IN SICH GLEICH

    Vor oder hinter dem Nennbaren liegt die Geburt der Geschöpfe (der Schöpfung)

    Da die Kräfte DORT Ihren Ursprung haben, führt der Weg in die Einheit zum Schauen der (ursprünglichen) Kräfte


    Da ich WAHRHEIT als Abhängigkeit definierte
    (Wahr ist das, was der URGRUND dessen definiert, der wahrnimmt, sieht und sich so erkennt)

    "In einem Augenblick mochte Bayezid zugeben, dass er schließlich gefunden hatte, dass Gott seiner gedacht hatte, doch das er auch erkannt hatte, das Gott seiner gedacht hatte, bevor ER an Gott gedacht hatte, dass Gott Ihn erkannte, bevor er Ihn erkannte, dass Gottes Nähe (Liebe) zu den Meschen, der Nähe (Liebe) des Meschen zu Gott vorausgeht."
    (Bayezid, AX 34, Islam/Sufismus)

    WAHR beschreibt also den WEG und nicht den (letzten) Urgrund
    Dieser bleibt für immer unbeschrieben, unbenannt und unerfahren


    WAHR beschreibt das "Schauen der Kräfte" (Laotse),
    das "anhängige Entstehen" (Buddha),
    das Erweitern des Bewußtseins (Krishna):
    „Schon viele der Geburten sind
    für mich so wie für Dich dahin,
    mir sind sie alle wohlbekannt,
    doch nicht so Tapfrer Deinem Sinn."
    (Gita)
    WAHRHEIT beschreibt immer eine Abhängigkeit im Wirken der Kräfte:
    "Nicht das was Ausserhalb von Euch (Euren Sinnen) ist, ist es,
    das Euch verwirrt,
    sondern das, was in Euch ist (Euer Geist), ist es, das Euch verwirrt.
    So kann nichts, das Außerhalb von Euch ist, Euch verwirren,
    nur das was Ihr in Euren Geist aufgenommen habt, kann Euch verwirren
    reinigt(prüft) daher nicht die Außenseite des Bechers
    reinigt (prüft) die Innenseite"
    (nach Jesus)

    "Schmücke mich mit Deiner Einheit und bekleide mich mit Deiner Ichheit und erhebe mich zu einem Einzigen, damit Deine Geschöpfe, wenn Sie mich sehen, sagen können:
    "Wir haben Dich gesehen und Du bist es; und ich bin nicht mehr da.""
    (L 382 a.d. Kitab al-lum, Islam/Sufismus).

    "Zwölf Jahre lang war er der Schmied seines Selbst, bis er es zu einem reinen Spiegel gemacht hatte
    Die Sehnsucht war sein Palast, der Schrecken der Trennung das Schwert, das darin lag. Die Verführung war die Hoffnung des Suchenden auf Vereinigung.
    Noch niemals gab es einen Suchenden, der Vereinigung erlangte. (Der Suchende Selbst kann sich nur in der Einheit auflösen, aber Sie nicht erlangen)"
    (Bayezid T/ I/ 139, Islam/Sufismus)


    Laotse:
    Das Streben nach dem Ewigen (Urgrund), führt zum Schauen dessen, was der
    Raum ist


    Das Selbst (der Geist) ist in der Erfahrung gebunden an RAUM ud ZEIT (dem RAUM der Erfahrung)

    BEIDES HAT EINEN Ursprung (den Geist), doch verschiedenen Namen (Funktionen/Auswirkungen)

    Die EINHEIT ist das große Geheimnis
    Dieses Geheimnis ist nicht ergründbar, weil es ohne Urgrund oder Boden ist.
    Ist es ergründbar, offenbart es sich auf diese Weise nur als Urgrund eines noch größeren Geheimnisses (Urgrundes).
    Der letzte Urgrund hat keinen Boden, denn es ist selbst die Pforte der Offenbarwerdung aller Kräfte.
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Wenn auf Erden etwas als schön erkannt wird

    wird es nicht gemäß seines abhängigen Entstehens gesehen, sondern gemäß seiner Ausformung
    sobald auf Erden das Schöne als schön erkannt wird,

    ist auch schon das Häßliche dadurch definiert

    ..nie wird dabei die Abhängigkeit gezeigt, sondern nur das, was Entstandenen ist/ausgeformt wurde.
    Es ist so real oder nicht real wie EIN Bild eines Filmes.
    Das Bild wird sich wandeln im Film, doch auch dies ist nicht wahr.
    Wahr ist die Leere, die in allem ist.
    Sie verhält sich zum Bild, wie die Filmrolle zum Film. Als Filmrolle zeigt sie die Abhängigkeit, die Wandlung und das was entstanden ist (das Bild) und ist doch SELBST nichts von alle dem.
    Wenn also jemand sagt: etwas ist schön, dann erkennt er mit dem, was schön ist, auch das, was häßlich ist.

    Wenn jemand sagt: das ist gut, dann erkennt er mit dem was gut ist, auch das was nicht gut ist.

    Das was IST definiert sich nicht nur durch sich selbst(!), sondern IMMER durch das, was es NICHT ist(!).

    So ist das Offenbahrte niemals LEER und das was LEER ist, niemals offenbart.
    Immer wird nur EIN TEIL(!) dessen erkannt, was ist.
    Das ist das WESEN der Leere, dass sie NICHT offenbart ist.
    Und das Schicksal jeder Lehre, dass sie offenbart ist.
    So bleibt
    das Denken ein TEIL der Erkenntnis
    die Erkenntnis ein TEIL der Wahrnehmung
    die Wahrnehmung ein TEIL des Seienszustandes
    der Seienszustand ein TEIL des Seienden
    ALLES was IST, ist in sich leer.

    So ist das Denken in sich leer, doch wird es durch die Erkenntnis geformt
    so ist das Erkennen in sich leer, doch wird es durch die Wahrnehmung geformt
    so ist die Wahrnehmung in sich leer, doch wir sie durch den Seineszustand (des Geistes) geformt,
    so ist der Seienszustand des Geistes in sich leer, doch wird er durch den Anteil an dem Seinenden DAS WAS IST, geformt.
    ALLES DAS WAS IST (IN EINEM/ UNGETRENNT), ist in sich formlos und leer.

    Die Leere kann daher nicht offenbart, nicht gesagt und auch nicht gelehrt werden.
    Sie wird dadurch erkannt, das man SELBST leer wird.
    Diese Leere wird in dem, was der Geist ist gefunden, in dem man selbst leer wird.
    Daher kann die Leere nur VON JEDEM EINZELNEN als Seienszustand erfahren werden und steht:
    vor oder hinter dem, was der (eigene) Geist ist,
    vor oder hinter dem, was die (eigene) Wahrnehmung ist,
    vor oder hinter dem, was das (eigene) Erkennen ist,
    vor oder hinter dem, was das (eigene) Denken ist.

    Geist, Wahrnehmung, Erkenntnis und Denken werden Augenblick für Augenblick von der Kraft dieses Urgrundes, der in sich leer ist, erhalten.
    Das ist die Quelle, das ist der Schöpfer,
    das ist die Pforte der Offenbarwerdung aller Kräfte.


    Sein und Nicht sein erzeugen einander auf diese Weise

    das (eine) SEIN, das sich IN SICH teilt und so das NICHT SEIN erzeugt,
    dieses NICHT SEIN so den GEIST erzeugt,
    dieses NICHT SEIN des Geistes so die WAHRNEHMUNG erzeugt,
    dieses NICHT SEIN der Wahrnehmung so das ERKENNEN erzeugt,
    dieses NICHT SEIN des Erkennens so das DENKEN erzeugt,

    So geht das Denken in dem auf, was das Erkennen ist,
    die Erkenntnis in dem auf, was die Wahrnehmung ist,
    die Wahrnehmung in dem auf, was der Geist ist,
    der Geist in dem auf, was der Urgrund/Gott/die Quelle ist.

    LG
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Wo ein schwer, da ein leicht,
    wo ein lang, da ein kurz,
    wo ein hoch, da ein tief,
    wo eine Stimme, da ein Ton,
    wo ein vorher, da ein nachher.

    Wo ein Wirken, da ein Handeln,
    doch der Berufene verweilt nicht darin.
    Wo eine Belehrung, da eine Rede,
    doch der Berufene verweilt nicht darin.

    Keiner Erscheinungsform verweigert er sich, sobald sie sich zeigt.
    Auf diese Weise erzeugt er ohne zu besitzen,
    auf diese Weise wirkt er ohne zu behalten.
    Er verweilt nicht bei dem, was er erschaffen hat
    und er verharrt nicht, bei dem, was er bewirkt hat.

    Auf diese Weise bleibt der Berufene nicht hinter seiner Berufung zurück.
    (Laotse)
     
  6. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    Augenblick für Augenblick. Ja, genau. So sehe ich es auch in der Meditation - und langsam aber sicher in manchen Augenblicken auch im Alltag - als pulsierende Energie.

    Nicht verharren, nicht verweilen - und du hinterläßt keine Spuren, weil du ja im Augenblick gelebt hast. (Du hinterläßt keine Spuren, du machst Eindruck - das ist der subtile Unterschied. Das eine beabsichtigst du, das andere entsteht ohne deine Absicht.)
     
  7. JeaDiama

    JeaDiama Guest

    Laotse sagt: Die Empfindung, die man empfinden kann, ist nicht ewig.
    D.h.: Die Empfindung ist wie die Welle des Meeres und stets individuell. Wenn also eine Welle vorbeigezogen ist, dann wird sie nie wieder in der Form in Erscheinung treten, weil die nächste Welle dann unbedingt anders sein wird, wie die Empfindungen halt, denn der Mensch empfindet stets individuell.

    Die Warnehmung ist nicht von Dauer.
    Was heißt das? Jeder Augenblick ist individuell und gleicht keiner Anderen, daher wird die Wahrnehmung eines jeden Augenblicks niemals einer Anderen gleichen. So ist also eine Wahrnehmung auf speziell ein Augenblick konzentriert. Ist dieser Augenblick vorbei, so ist auch die darauf gerichtete Wahrnehmung vorbei, also nicht von Dauer.

    __________________

    Im Übrigen hast du im 1. Teil des Textes die Individualität erklärt und im 2. Teil versucht sie wieder zu revidieren. Das widerspricht sich.

    __________________

    Was die Einheit zwischen Mann und Frau angeht, so ist ein Zusammenschmelzen, wie du sie beschreibst nicht möglich, da einer dann das Sagen haben möchte. In der Regel waren es immer die Männer, die versuchten den Kopf des Rumpfes darzustellen, was schiefging und die Einheit obendrein. *g* ;)
    Zusammenschmelzen bedeutet nicht die Aufgabe der Individualität.
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    @Kin
    ja es kann von beiden Seiten betrachtet werden, doch der Mensch definiert sich dadurch, dass er (sich selbst) NICHT im Augenblick erlebt (das ist es was Ihn vom Tier unterscheidet)
    ich sprach hier vor allem im Sinne des Erschaffens und Erzeugens, also über die Wirkung im Aussen
    es ist aber auch im Inneren zu erfahren..so wie Du es hier schilderst..aber eben nicht als Dauerzustand..

    so entspricht es meiner Wahrnehmung und Erfahrung

    @J.D.
    ich respektiere, dass Du es so empfindest
    ich sprach von dieser (kurzen) Empfindung von "wir sind eins" im Teilen der Sexualität
    (als äußerer Ausdruck eines geistigen Vorganges), über den ich in Folge dann spreche..
    .. ich weise sozusagen darauf hin, dass es für diesen geistigen Prozess ein äußeres Depandant gibt: eben die Sexualität

    ich revidiere nicht
    ich stelle zwei Perspektiven dar :)

    :baden:
     
  9. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

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    Wesel
    kann dir in allen Punkten zustimmen...
    auf einer höheren ebene sind wir alle eins...
    getrenntheit ist die illusion die wir brauchen um uns als individuen selber zu
    erfahren und zu erschaffen...einstein sagte schon wir sind alle eins...
    und an einem Punkt hat die Existenz mal angefangen...
    finde ich ganz logisch...:banane:
     
  10. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.767
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    vielleicht läßt es sich noch etwas besser darstellen..ich kann es ja versuchen
    (ohne Gewähr, dass es dadurch nachvollziehbarer wird ;))

    wenn LEBEN entsteht und WACHSTUM sich IM AUSSEN vollzieht, dann geschieht es immer so, dass eine Zelle sich zu Teilen beginnt
    aus DER EINEN werden VIELE
    aus DER EINHEIT wird VIELES VERSCHIEDENES..es beginnnen sich Strukturen herauzubilden, durch das (opfern!) dessen, was diese (neuen) Zellen nun NICHT MEHR sind.
    Auf diese Weise unterscheidet sich nun, der IN SICH DIFFERENZIERTE Organismus, von DER EINEN Zelle, bevor sie sich teilte ..
    Diese eine "opfert" Ihre Omnipotenz, doch auf diese Weise wird sie sichtbar, wirksam, und Quelle der Vielfalt IM AUSSEN(!)
    Wenn nun vorgestellt wird, das DIESE EINE Zelle ein Bewußtsein gehabt hätte..
    wo ist Ihr Bewußtsein dann hin, als SIE SICH SELBST teilte?
    WO ist dieses Bewußtsein von "dies ist DIE EINE, die ich bin" dann hingegangen?
    Ist es "weg"?
    Oder hat es sich des "Vergesssens" unterworfen, indem aus dem einen Bewußtsein nun zwei individuelle Bewußtseine der einen Zelle wurden?

    so kann es sich vorgestellt werden...

    "ES GIBT KEIN UNVERÄNDERLICHES SELBST"
    sagte Buddha im Gespräch mit Potthapada und er sagte es korrekt

    was das Bewußtsein des Menschen betrifft, so ist es am Ende wie das Organ, das nur auf eine bestimmte Bandbreite der Energiewahrnehmung eingerichtet ist. Diese (wahrgenommene) Bandbreite definiert das, was als Bewußtsein erfahren wird.
    Alles was AUSSERHALB dieser Bandbreite liegt, IST für dieses Bewußtsein NICHT, und eben dadurch definiert es sich.
    Der menschliche Geist kann IN DER ZEIT nur bestimmte GESCHWINDiGKEITEN SEINER EIGENEN geistigen Veränderung erfassen.
    Alles was darüber hinausgeht
    ODER
    unterhalb dieser/seiner Wahrnehmung liegt, kann er, ALS DER GEIST der er zu SEIN scheint, NICHT erfassen.
    So erfasst er NICHT, dass er SELBST einer WANDLUNG unterliegt und erschafft so den GLAUBEN, dass ETWAS IN IHM unveränderlich ist.
    Die ist die Täuschung, von der Buddha sprach, da Unveränderlichkeit und Schöpfung(Erschaffenes) sich auschließen.
    So nimmt das menschliche Bewußtsein NICHT wahr, was gemäß seiner geistigen Struktur als LANGSAME VERÄNDERUNG mit diesem Bewußtsein vor sich geht (obgleich es sich MIT, AUS UND IN dem veränderten Bewußtsein ERINNERT ..zB Kindheitserinnerungen)....
    Doch ES IST NICHT MEHR DAS KIND(!!), es ist DAS ERWACHSENENBEWUSSTSEIN, das sich an das Kindsein erinnert!
    ...ebenso nimmt es NICHT wahr, was gemäß seiner Struktur als SCHNELLE Veränderung vor sich geht.
    (das was ich über das PULSIEREN der Bewußtseins schrieb,
    hier: http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=383000&postcount=382
    "Der Elefant, den man nicht sehen kann")

    ...es wird NICHT wahrgenommen, dass es eine Unterbrechtung in der Wahrnehmung gibt
    So gibt es einen Bereich, der von dem, was der Mensch unter seinem Bewußtsein versteht, nicht erfasst wird.
    Doch dieses Bewußtsein (das was davon erfahren wird), liegt eingebettet in ein größeres Ganzes, das nur erfahren wird, wenn DAS EIGENE BEWUSSTSEIN SELBST, das Ziel der Forschung wird.
    So wird das (eigene) Bewußtsein zum Instrument der Selbsterforschung
    UND
    zum Ziel der Selbsterforschung
    "Wer oder was ist es, das ICH BIN?"

    Was dazu notwendig ist, ist dass das, was nach AUSSEN wirkt (der Fokus des Bewußtseins), nun NACH INNEN gerichtet wird.
    Daher spricht man auch von Wandlung (da die AUSRICHTUNG) sich wandelt.
    Auf diese Weise geht man den Weg zurück und auf diese Weise, wird das, was das eigene Bewußtsein ist, als veränderlich erfahren und so seinem WESEN nach erkannt.
    Auf diese Weise wird es zurückgeführt in den Urgrund, aus dem es hervorgetreten ist ..

    LG
     
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