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Die Bewusstseinsskala nach Hawkins

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Tany, 26. Juni 2012.

  1. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
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    Es gibt Menschen, die sich eine Bombe und den Bauch binden und dann sich selbst und andere in die Luft jagen. Es gibt einige, die retten unter Lebensgefahr eine Katze aus einem brennenden Haus. Es gibt einige, die reich sind und alles haben, was ein Mensch sich nur wünschen kann – und Selbstmord begehen. Und dann gibt es jene, die viele schwierige Situationen erleben, Krieg, Tod, Krankheit und Armut, und trotzdem sind sie glücklich und zufrieden mit ihrem Leben.

    Mit Verstand und Logik kann nicht erfasst werden, warum Menschen so sind, wie sie sind. Viele Handlungen erscheinen irrational und unlogisch, viele Phänomene lassen uns ratlos. Es ist nicht logisch, sich zu verlieben, zu trauern, Schmerz oder Freude zu empfinden. Doch wenn es nicht logisch ist, was ist es dann?

    Der US-amerikanische Arzt und Psychiater David R. Hawkins hat es unternommen, das menschliche Bewusstsein in einem hierarchisches System zu klassifizieren. Mit Hilfe kinesiologischer Tests haben er und seine MitarbeiterInnen den gesamten Bereich der menschlichen Erfahrung erfasst und innerhalb einer logarithmischen Skala von 1 – 1000 dargestellt.Hawkins entwickelte aus eigenen spirituellen Erfahrungen und seinen kinesiologischen Tests heraus eine „Skala des Bewusstseins“.

    Auf dieser ordnet er Dingen wie Personen, Konzepte, Bücher, Filme etc. Werte zwischen 1 und 1000 zu.

    Die Skala wird nach unten begrenzt von Null (Tod/kein Bewusstsein) und nach oben durch die Tausend, nach seiner Aussage, die höchste von Menschen erreichbare Bewusstseinsebene.

    Nach Hawkins stellt
    die 200 auf seiner Skala einen besonderen Schwellenwert dar, welcher die nicht-integren Ebenen von den integren trennt.
    Als nicht-integer bezeichnet Hawkins Dinge, die im kinesiologischen Test „schwach“ testen und werden von ihm als „lebensabgewandt“ bezeichnet.
    Ebenen unter 200 auf seiner Skala sind dominiert von tierischen Trieben, die aufgrund der Entwicklungsgeschichte in uns eingeprägt wären.
    Aus diesen kann sich der Mensch aber mittels seinem Willen und Ausrichtung auf Positives und Wahrheit befreien.
    Allerdings, so Hawkins, ist dies dem Individuum nicht immer alleine möglich, sondern bedarf in bestimmten Fällen der Hilfe von außen.
    Bei der Entwicklung desBewusstseins
    oberhalb von 200 werden zunehmend emotionale Reaktionen abgebaut und logisches Verständnis, wie auch Liebe und Einfühlungsvermögen aufgebaut.
    Die Anerkennung der Rechte Anderer sei ein klares Charakteristikum für Ebenen über 200.
    Verständnis und Empathie für Andere nimmt mit höheren Ebenen zu.

    Die nächste größere Hürde bei der Entwicklung hin zu einem erleuchteten Wesen, stellt nach Hawkins
    die Ebene des Verstandes (400er) dar. Dies ist die Ebene moderner Demokratien, die als gesellschaftliche Normen Sachlichkeit und wissenschaftliche Leistungen hoch wertschätzen.
    Allerdings wären es gerade die Eigenschaften des Verstandes, mit seinem dualistischen Denken, die ein Hindernis für die weitere Entwicklung bilden würden.

    Höhere Bewusstseinsebenen wie Liebe, Freude und Frieden und die Existenz Gottes wirken auf das rationale Weltbild suspekt und entziehen sich als subjektive Erfahrungsebenen der wissenschaftlich-objektiven Untersuchung.

    Der Übergang von der Verstandesebene der 400er zur Ebene der Liebe der 500er würde daher einen Paradigmenwechsel im Denken verlangen.

    Ab der Schwelle 500 weicht das Prinzip der Kausalität langsam einer nicht-dualistischen, nicht-linearen Wahrnehmungsweise, so Hawkins.

    Im 500er-Bereich gibt es eine Unterteilung, die mit
    540 beziffert wird und die den Anfang der Bewusstseinsstufe der bedingungslosen Liebe darstellt - die Ebene der Freude.
    Ab 600 spricht Hawkins von Frieden und
    ab 700 von Erleuchtung.

    Die Ebene 1000 setzt er gleich mit Christus-Bewusstsein, Buddha-Natur und dem Bewusstsein der großen Avatare der Menschheitsgeschichte:
    Jesus, Buddha und Krishna.

    Hawkins betont, dass die Skala einen graduellen Verlauf darstellt und nicht in Vergleiche von besser/schlechter münden sollte, was aus seiner Sicht eine Einteilung des dualistischen Denkens ist.
    Die Ebenen und Bewusstseinswerte sollen keine Bewertung, sondern eine Qualitätsbeschreibung [Qualität (lat.:qualitas = Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft,vZustand)] sein, so Hawkins. Jede Ebene hat ihre eigenen Charakteristika.
    Was auf einer Ebene als "richtig" und erstrebenswert angesehen wird, kann aus Sicht einer anderen Ebene "falsch“ sein.

    Bewertungen von richtig und falsch und damit die Beurteilung von Wahrheit ist abhängig vom Standpunkt bzw. Blickwinkel des Betrachters und daher abhängig vom Bewusstsein des Betrachters:

    „Wahrheit ist eine veränderliche Größe, relativ zu einer absoluten Konstanten“,
    schreibt Hawkins in Truth vs. Falsehood, S. ix.
     
  2. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    17.465
    Auch DAS ist m.E. 'nur' ein Konzept - und ein jeder kann davon halten, was er will - es sehen, wie er kann.
    'Im großen und ganzen' spiegelt es meine Anschauung wider. :)
     
  3. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Das Modell kenne ich nicht.
    Aber ich halte ja auch nichts von Kinesiologie ... . :D (ich kann da Wikis Kritik insgesamt nachvollziehen http://de.wikipedia.org/wiki/David_R._Hawkins#Kritik)
    Woher kennst Du diesen Ansatz?

    Der Letzte Abschnitt zur Wahrheit gefällt mir! :)
     
  4. Tany

    Tany Neues Mitglied

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    Ich kenne mich nicht mit Kinesiologie aus. ;)
    Ich schaue mir etwas an - und wenn ich es für mich als sinnvoll, lebensdienlich erachte, nehm ich es an (können Teilaspekte sein) - sei es, wenn ich ein Tier beobachte, eine Wolke, ein Kind, ein Konzept,,... :)


    Der letzte Abschnitt - japp ;)
     
  5. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Das nehm ich Dir - nicht so ganz - ab. :)

    Da gibt es sicherlich irgendwelche Prädiktoren bei Dir ... . ;)

    Hawkins vermischt Esoterik und Wissenschaft auf haarsträubende Weise (als Fundament für eine Theorie Kinesiologie ... pffff :D) und die Tests hat er selbst konstruiert und nicht mal ner Signifikanzprüfung unterzogen (wenn jeder so arbeiten würde - schimpf!).
    (Psychiatern darf man nun doch nicht wirklich trauen :lachen:)
     
  6. Tany

    Tany Neues Mitglied

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    Merkmale > sinnvoll, lebensdienlich...gleiche meine bisherigen 'Erkenntnisse' ab - nutze Vernunft und Verstand, Logik...(selbstredend meine ;) ).

    Schaue, ob ich das, was gesagt, geschrieben,....wird, sich mit meiner Beobachtung deckt...

    Ergänze, verwerfe,...,... :)
     
  7. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Ruhrgebiet
    So, das haste jetzt davon: somit folgere ich, daß ich in der Hawkinsschen Skala höher bin als Du :lachen:! (wie er schreibt, heißt das ja nichts besseres und nichts schlechteres, nur ist er selbst recht hoch ... )

    :umarmen:
     
  8. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
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    17.465


    :umarmen:

    Beispiel: Ich arbeite in einem therapeutischen Beruf. Da gibt es x standardisierte Testverfahren und unterschiedliche Therapieasätze. Einige habe ich in meiner Ausbildung kennengelernt und beibehalten - andere nicht.
    Habe sie genutzt - nach dem Verfahren xy therapiert und mir die Ergebnisse angeschaut.
    'Gleichzeitig' informiere ich mich weiter, da die Vergangenheit zeigte, dass einige Tests und Ansätze veränderungsbedürftig waren - neue Erkenntnisse gemacht wurden.
    Die Erde war mal ne Scheibe - meines Wissens wird das momentan anders gesehen ;)
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Ok, manchen Autoren würde Fantasy vielleicht besser stehen, aber will mich dann mal trotzdem einordnen :cool:

    Ich sag also mal 520 :stickout2
    mit Exkursionen in die Tiefsee :tomate:
     
  10. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Ich stimme Dir in allem zu!


    Aber (es kommt ja immer ein "aber", wenn man erstmal zugestimmt hat :D): wenn denn oben beschriebener Mensch ein Grund-Fachwissen erworben hat, geht es doch immer weiter in die professionelle Richtung - Rückschritte in hypothetische Konstrukte, die nicht mal Minimal-Forschungsgrundsätze aufweisen, sind da im Prinzip nicht mehr möglich.

    Analog zu Deinem Beispiel: wenn ich einmal beweisen kann, daß die Erde rund ist, werde ich die Überlegung, daß sie Quadrat sein könnte apriori außer acht lassen ... (und auch nach keinen VErfahren suchen, die diese These stützen könnten).
     

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