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Der Unterschied zwischen dem Fluch, schwarzen Magie und Karma!

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von bellona013, 28. August 2010.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    20.269
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    Crowleys Texte sind oft sehr schwer zu verstehen. Ein guter Text für den Anfang ist der hier: Liber CL "De Lege Libellum"
     
  2. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Naja, Bewusstsein basiert doch auf der Wahrnehmung eines Unterschiedes. Wenn beides bewusst (Unterschied und Gleichheit); würde ich zustimmen. Ich glaube jetzt macht für mich auch Aratrones (glaub ich) schwarze Magie = Unwissenheit (so in etwa jedenfalls) Sinn.
     
  3. a418

    a418 Guest

    Crowleys Bücher sind zwar leicht zu verstehen, aber dennoch leitet er absichtlich auf die falsche Fährte und zwar WEIL er weiss, dass die, für die seine Texte bestimmt sind, dies bemerken.
    Anders formuliert: Crowley baute, wie so viele, einen Schutzmechanismus ein. D.h. wenn man nicht schon etwas weiss, oder einen Lehrer hat, der etwas weiss, dann versteht man seine Bücher nicht aufgrund der "Fehler" bzw. Fallen....
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    20.269
    Ja, Unwissenheit ist ein Kern dessen. Was viele m.A.n. falsch sehen ist, dass sie sagen: "Das kann es nicht sein, denn ich weiß ja das Trennung so nicht existiert, aber ich empfinde mich trotzdem als getrennt."... denn dass ist im Grunde kein Wissen, sondern nur die Wahrnehmung eines Gedankens den man für richtiger hält als dessen Gegenteil und einen Moment später nimmt man wahr ohne dieses Wissen, reagiert ohne dieses Wissen usw. Worauf ich hinaus will ist, dass Zeit, der zeitliche Ablauf, sofort unterschiedliche Perspektiven beinhaltet und ebenfalls eine Art "Trennungsmechanismus" ist.
     
  5. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Du meinst Lippenbekenntnisse, oder? Ja, sehe ich ähnlich, denke aber auch das da fast jeder mal anfängt, bis ma da eben wirklich hinkonstruiert! hat. Dann löst sich dieses empfinden.

    Bin nicht sicher, ob ich den letzten Satz in deinem Sinne verstanden habe, obgleich mir die trennende Funktion von Zeit (und Raum) schon klar ist.
     
  6. a418

    a418 Guest

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    Chapeau, diese Aussage ist den meisten nicht bewusst.

    Die Frage ist: Ist es so, weil es so ist, oder weil das Gehirn immer auf die gleichen Lösungen kommt
     
  7. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Jute Frage a418.

    Ich habe ja absichtlich das "und Raum" in Klammern mit angeführt, allerdings auch bewusst von "konstruiert" gesprochen.

    Würde sagen, das es so ist, kann aber an dieser Stelle wirklich irren.
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    20.269
    Es muss nicht unbedingt nur ein Lippenbekenntnis sein. Ich würde z.B. behaupten dass ich es wirklich weiß. Ich kenne auch Momente wo das sozusagen erfahren wird. Trotzdem empfinde ich mich zu 99% der Zeit als getrenntes Individuum. Es ist eher so, dass man sagen kann, dass der Gedanke selbst kein Wissen ist. Er kann Ausdruck von Wissen sein, aber man kann es vielleicht damit vergleichen, wie wenn Du jetzt gerade starke Schmerzen hast und sie beschreibst. Du weißt wie dieser Schmerz ist. Ein anderer erzählt Dir: "Das hatte ich auch schon, ich weiß auch wie das ist." Und diese Person weiß es in dem Moment nicht wirklich, sondern beschreibt Erinnerung auf der Basis von Zeit.

    Das ist ein ziemlich schweres Thema.. könnte man viel zu schreiben. Ich versuche es mal kurz zu machen:

    Mit den unterschiedlichen Perspektiven meinte ich, dass wenn wir beim Schmerzbeispiel bleiben, Du den Schmerz jetzt erfahren kannst. Das ist Deine Perspektive. Einen Tag später ist Deine Perspektive Schmerzfreiheit und die Erinnerung an den Schmerz kann nur noch mehr oder weniger "nachgefühlt" werden. Es entsteht mit zunehmender Zeit eine Art Abstand, eine Zunahme an Trennung könnte man sagen und eine Abnahme an Bedeutung. Und Bedeutung ist in dem Zusammenhang wichtig, weil sie darauf hinweist aus welcher Perspektive etwas wahrgenommen wird, der Status Quo dessen der vermeintlich wahrnimmt. Denn es sind die psychologischen Aspekte des Status Quo, Deine momentanen Überzeugungen, die all das bewerten was Du wahrnimmst (auch gedanklich) und die verändern sich eben auch über die Zeit und Du nimmst sie ebenfalls wahr.

    Es ist also immer ein "in-Beziehung-setzen"... Etwa eine momentane Angst krank zu werden führt dazu, dass Du Dich an bestimmte Situationen erinnerst. Aus einer anderen Perspektive, ohne die momentane Angst, hätten diese Erinnerungen keine Bedeutung und Du würdest Dich nicht mal daran erinnern. Die momentane Perspektive ruft also sozusagen all das wach, was innerhalb der Zeit liegt und objektiv gesehen könnte man sagen: Erinnerung und Vorstellung sind objektiv nicht unterscheidbar. Beides ist im Grunde eine Form von Vorstellung.

    Und noch etwas verrückter: Das was man genau jetzt wahrnimmt, ist im Grunde schon Vergangenheit. Man nimmt das Jetzt, sich selbst, das was wahrnimmt, niemals wahr. Daher kann man auch sagen: Die wirkliche Perspektive ist Zeitlosigkeit die Zeit wahrnimmt.
     
  9. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Ich sehe keinen Unterschied zwischen getrennt sein oder nicht.
    Das ist Frage der Perspektive, oder, wenn du von 99% sprichst der Gewohnheit. Mir ist beides bewusst; klar ebenfalls unterschiedlich intensiv. Wir sind hier im Magiebereich und bezüglich Magie sehe ich die Möglichkeit überhaupt etwas zu bewirken durch die Verbundenheit gegeben.


    Was du beschreibst ist total interessant für mich, weil ich es genau von der anderen Seite betrachte und herleite.

    Du beschreibst ja die trennende Funktion der Zeit aus Sicht des Individuums. Für mich gut nachvollziehbar.

    Für mich hat sich diese Perspektive immer ergeben, vom Ursprung (nenns wie du willst) aus wo durch die Entstehung einer definierten Existenz gleichzeitig Raum und Zeit entstehen, denn diese definierte Existenz, wegen mir ein Staubkorn, nimmt ja Platz irgendwo ein (Raum). Zeit beschreibt eine Bewegungsfunktion in bzw. durch den Raum. Das eine kann nicht ohne das andere bestehen.

    Ebenfalls interessant für mich, deckt sich auch mit meinem Bild, wobei sich meines aus dem oben erläuterten Bild ergibt. Ich denke so wird auch mein Einwand an deine bzw. Crowleys Aussage nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass es für Wahrnehmung bereits eine Trennung (Subjekt und Objekt) braucht.

    An anderer Stelle habe ich es mal Ausgedrückt damit, dass die Existenz, also auch wir die Betrachtungsfunktion des Ursprungs auf sich selbst ist.
     
  10. Fynn

    Fynn Aktives Mitglied

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    Vor allen Dingen: "Dein" Schmerz ist nicht "mein" Schmerz ... einerseits NICHT - andererseits aber wieder doch ...



    Und noch verrückter: Es ist Raumlosigkeit, die Raum wahrnimmt.
     
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