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Der Koran und seine Interpretation.

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von nasruddin, 9. Dezember 2010.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Der Koran

    Annagramme dazu: "KOR-AN, KUR-AN, OKU-AN"
    und Singemäss im Türkischen; "OKU-ANLA" --> Lese und Verstehe...

    Einige Muslime, die sich zu der Gemeinde des Propheten Mohammed zugehörig finden, behaupten, dass der Koran die Endgültige Schrift, die Letzte Fassung und das es das Wort Gottes ist, weil sie es sehr ersnt mit ihrem Glauben nehmen.

    Unter diesen einigen Muslimen gibt es wiederum welche, die diejenigen Muslime mit aller Gewalt und Gottlosigkeit platt zu machen versuchen, die sich auch der Gemeinde des Prophetn Mohammed zugehörig fühlen, und auch den Koran sehr ernst nehmen und versuchen diesen Worten zu folgen.

    Beide Parteien sind Gläubig und nehmen den Koran sehr ernst.

    Auch ich nehme die Aussagen im Koran sehr sehr ernst.

    Aber im Gegensatz zu denjenigen, die den Koran heilig aber der Scharia, oder Ali, der Sunnah, dem Imam oder dem Hoca den Vorzug in der Interpretation des Korans geben, nehme ich den Koran beim Wort und tue das, was es von mir fordert.

    Erstens:
    Ich mache mir meine eigenen Gedanken über dessen Verse.

    und Zweitens:
    Weil ich auch einen Verstand habe, schreibe ich das eine oder andere als Mahnung mir hinter die Ohren.

    Wer aber seinen Mitmenschen die Freiheit eigene Gedanken zu machen, verbietet oder irgendwie verhindert, handelt im meinen Augen aufgrund des Korans Gottlos, weil diese es so nicht haben will.

    Wenn der Koran Allah's Wort ist, dann will Allah, dass die Menschen sich

    a) Gedanken machen. Also Kritisieren und Philosopieren, Interpretieren.

    b) Die Verständigen nicht unbedarft und einfältig in gewisse Fallen hineintappen.

    Ist doch nicht schwer zu verstehen oder?

    Nun kommen wir aber zum Thema selbst.

    Was bedeutet dies nun. Die Urschrift?

    Im Koran stehen also, wenn ich es richtig verstehe, Sachen aus der Urschrift, welche bei Gott selbst ist, und andere Teile, die nicht Urschrift selbst ist.

    Alles wein eineindeutig klar und Unmissverständlich ist, gehört zur Urschrift.
    Und andere, mehrdeutige Schen, die sind da um Menschen zu verwirren oder
    um "die Spreu vom Weizen zu trennen".

    Für mich bedeutet es, das der Koran auch mit Achtsamkeit ( Wachsein, Vorsichtig sein, Nicht Einfältig sein, Kritisch mit sich selbst und seinen Gedanken sein - Beim sich Gedanken machen - etc. etc. )

    Um damit klar zu Stellen.

    a) Der Koran selbst offenbart die Wahrheit indem sie die Warnung bzw. Mahnung an diejenigen mit Verstand signalisiert.

    b) Der Koran gibt denjenigen mit Wissen ( z.Bsp. Menschen die ein Buchwissen haben, also theoretische Kenntnisse haben, aber denen die Erfahrung im Umgang mit ihrem Wissen fehlt, also denen das Verständnis noch fehlt) Signale, wie sich sich zu verhalten haben, um verständig zu werden. Z.Bsp. sich "Gedanken machen" gehört dazu.

    c) Diejenigen denen das Wissen und der Verstand fehlt, denen impft es die Furcht ein und setzt ihnen ein bestimmtes Verhalten ( Regeln, Gesetze ) vor.

    d) und diejenigen, bei denen aller Gute Rat teuer ist. Die hoffnungslosen Fälle.
    Da liegt die Entscheidung bei Allah, was mit ihnen geschehen soll oder nicht.

    Gerade der Punkt d) ist interessant, da die in Gänze Ungläubigen nicht von den Menschen, sondern von der höchsten Instanz, Allah selbst abgeurteilt und ihrer Bestimmung zugeführt werden.

    Wir Menschen haben auch da kein Recht, diese im "Voraus" zu bestrafen.
    Da würden wir uns ja zwischen Allah und seiner Geschöpf setzen ...

    Merkt ihr es?..

    Nur Handlungen, die der Gesellschaft zuwider sind und dieser schaden, da ist die Möglichkeit vorhanden durch Weltliche Gerichte die Täter in Haft zu nehmen.

    Könnt ihr das auch verstehen?

    Gruss
     
  2. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.194
    Ort:
    Niedersachsen

    Lieber Nasruddin,
    Dein Beitrag ist interessant und ich sehe das auch so, dass der Mensch die Freiheit haben sollte, selber zu überlegen, auch kritisch und so zu moralisch wertvollen Gedanken und Handlungen zu kommen.

    Andererseits bin ich der Meinung, dass die monotheistischen Religionen ( das Judentum wohl nicht ganz so ), also Christentum und Islam, zu sehr in Vorschriften verharren und so kann der lebendige Glaube erstarren, verstehst Du was ich meine? Diese Vorschriften sind eigentlich eher gut für Leute, die noch geführt werden müssen, weil sie sonst weder Ahnung von Moral noch von der Liebe zum Mitmenschen haben. Wenn Du das aber schon im Herzen weißt, brauchst Du keine Schrift mehr, denn Du handelst automatisch richtig und gottgefällig ( wenn ich das jetzt mal so ausdrücken soll ).

    lg Siriuskind
     
  3. Nebelwind

    Nebelwind Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2010
    Beiträge:
    5.599
    http://www.youtube.com/watch?v=GBG0WNHM3U4

    Also das hier klingt auch ziemlich interessant,
    besonders auf diese Aussage hier bezogen:

     
  4. Rabbani

    Rabbani Guest

    Hallo Nasruddin,
    die Urschrift ist die sog. Mutter aller Bücher. Sie beinhaltet alle heiligen Schriften (Psalter, Thora, Evangelium, Koran) sowie das verborgene Wissen Allah's. Im Koran gibt es Verse, die eindeutig sind, aber auch Verse, die mehrdeutig sind. Bei eindeutigen Versen ist die Bedeutung offensichtlich. Bei mehrdeutigen Versen hingegen bleibt die wahre Bedeutung verborgen.

    lg Rabbani
     
  5. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    ich gönne jedem seinen Glauben, weil er dazu dient sich jenen einen Halt zugeben wenn dieser ihn braucht...wenn aber Worte wie einzige Wahrheit, echte Lehre und Wort Gottes folgen und wird aus der eigentlichen Stütze schnell der Wahn des Menschen sichtbar, sich über seinen Platz zu erheben wollen.
    Jede Religion ist nur Erfindung von Menschen wie wir alle sind, zu glauben wir könnten Wahrheiten definieren...etwas erklären was wir nicht wissen ist nun mal Träumerei...weder wissen wir wie alles entstand, noch was ausserhalb unserer Intelligenz es noch alles gibt, es ist einzig unser Wunsch unsere Grenzen nicht zugeben zu müssen, uns selbst was erklären wollen was aber eben nicht möglich.
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.718
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    shalom siriuskind,

    ich kann dir versichern, dass auch in judentum gibt es juden, die die thora (wörtlich gesetz) wörtlich nehmen, und deutungen nicht zulassen wollen (othodoxe juden!). daneben gibt es liberale juden, die annehmen, dass die thora gottes ofenbarung ist, aber der mensch ist dazu aufgerufen, diese gesetze zu deuten und vesrtehen, bzw. der zeit anzupassen. (heute haben wir keine tieropfer mehr, in früheren zeiten findest du, so in der thora; tieropfer.)

    (das wollte dir nur mitteilen, gehört eigntlich nich zu koran!)

    shabbat shalom von shimon
     
  7. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    @sirisukind

    Das sind Islamische Grundsatzgedanken.
    Und sie sind Gut.

    Der Glaube ist lebendig. Doch die Menschen habe die Eigenheit, Regeln aufzustellen. Meistens für Andere und nicht für sich selbst ...

    Zum Beispiel: Römisch-Katholische Priestern heiraten nicht und haben auch keinen Sex.
    Doch sie fordern von den anderen, was sie nicht tun.
    Heiraten und Sex mit seinem Partner.

    Ich frage dich jetzt: "Ist das der richtige Umgang mit dem Glauben." ?


    Genau dasselbe sagen Jesus, Moses, Jesaja und alle anderen Propheten.
    Mohammed musste den Koran überbringen.
    Er tat es nicht freiwillig.

    Und ich hoffe, das ich die grundsätzlichen 4 Ebenen der Entwicklungs-Stadiun in der jeder einzelne Mensch steckt korrekt aufzeigen.

    Und was jeder, in seinem Stadium tun kann ( kein Muss ) um weiter in seiner eigenen Evolution zu kommen.

    Natürlich darfst Du das.
    Aber gewisse "Mahnungen" können auch Dir, wie auch mir selbst helfen, Gefahren zu überwinden, in die Du kommst, wenn Du nicht Achtsam bist.

    Achtsam bedeutet nicht "Skeptisch" oder "Überkritisch" zu sein.

    Mehr als das ist ja auch nicht nötig.
    Denn Du hast die Führung durch Gott in Dir.
    Nur wenn Du eben Dich oder Gott in Dir vergisst,
    Unachtsam wirst, versucht man mit dieser Schrift auch da zu helfen.
    Das nennt sich "Mahnung".
    Aber es ist kein Mahnfinger da.
    Aussen.
    Im Inneren ist der Mahnfinger das "Gewissen"...

    Gurdjieff sagte anscheinen einmal, dass man sich erst ein Gewissen verdienen muss. ...

    Nicht jeder hat es anscheinend...

    Liebe Grüsse und sei Achtsam...
    Ach ja.
    Schöne Weihnachten.
     
  8. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Shalom Shimon

    Kann ich nur bestätigen, was Du schreibst.
    Das ist auch bei der Gemeinde Mohammeds auch so.

    Als ein Jüdisch-Christlicher-Muslim mit Buddhistischem Rückgradt und dem Tao von Kopf zu Fuss, kenne ich es auch.

    Genau so steht es auch im Koran. "sich Gedanken machen".

    In der Moselmanischen Tradition, welche den Gesetzen der Thora weiterhin folgt, ist das Schlachtopfer noch gängig und artet manchmal zu unmenschlichen üblen Praktiken aus.

    Was hat das Schlachtopfer bei der Pilgerfahrt noch für einen Wert, wenn das tausende von Tieren geschlachtet und dann in riesige Kühlhäuser gebracht werden.

    Das ist Unmenschlich und eine Perversion des Glaubens!
    Das Muslime Juden sind steht ausser Frage.
    Dies auch, weil Mohammed sich selbst auf ABRAHAM beruft.
    Und auch Christen im Grunde auch Juden sind, das steht auch ausser Frage
    Wie Isa (Joshua oder Isau ??? ) sich auf MOSES beruft. ( Das weiss ich aber nicht so genau.)

    Nun der Koran ist ein Werk von G'tt und steht in der Tradition des Islam's oder des Shalom wie es vorher geheissen hat und noch heisst.

    Es gibt eine Stelle im Koran, die Aussagt, dass sowohl Christen und auch Juden Muslime sind, nebst den anderen Schriftbesitzern. ...

    Das aber ein anderes Mal.

    Liebe Grüsse und eine schöne Zeit auch.

    PS:
    Wir, eine gewisse Anzahl von Türken, halten in Europa, wie auch in den modernen Teilen der Türkei (Istanbul, Izmir etc. ), halten die Tradition hoch, die "Neujahrs-Tanne" nun um diese Zeit zu schmücken...

    Wie ist es bei den Juden?
    Hier und anderswo
    Gibt es auch "Neujahrs-Tannen-Schmückungen" bei euch?

    Und Kaya Yanar, "was guckst du?", hat bewiesen, das der St. Niklaus ein Türke war. Ich war selbst vor 20 Jahren an seinem Grab in der Türkei.
    Auf die Idee bin ich bis Heute nicht gekommen.
     
  9. maria45

    maria45 Guest

    nasruddin: Im Koran stehen also, wenn ich es richtig verstehe, Sachen aus der Urschrift, welche bei Gott selbst ist, und andere Teile, die nicht Urschrift selbst ist.

    Alles wein eineindeutig klar und Unmissverständlich ist, gehört zur Urschrift.
    Und andere, mehrdeutige Sachen, die sind da um Menschen zu verwirren oder
    um "die Spreu vom Weizen zu trennen".


    der ganze Koran ist für jeden einzelnen immer so, wie jemand ihn sieht.

    Doch in Wahrheit ist er Urschrift... nur überall, wo jemand, der ihn liest, das Verständnis fehlt, vermeint er, Teile zu lesen, die nicht Urschrift sind.
     
  10. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
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    @rabbani

    Danke für den Text.

    Hier noch eine Ärgenzung, wenn Du damit einverstanden bist.

    Und dass gewisse Menschen diese Verse sich vorziehen.

    Vielleicht nur um Ihre eigene oder besondere Lebensart damit zu untermauern ...

    Liebe Grüsse
     
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