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Das Tabu Krebs brechen

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Trixi Maus, 17. November 2006.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Hallo :o)

    Ich habe ein o für die Nase meines Männleins gewählt (o: ,
    weil die menschliche Zelle rund ist. Und die tut es mir heute an, könnte man sagen, die Zelle. Ein rundes Ding, in der Mitte ein Kern mit einer Information, die auf zwei Strängen durch Aminosäuren codiert ist, die spiegelverkehrt aneinander haften. So wie Mann und Frau, könnte man sagen. :weihna1 Deckelchen und Töpfchen.

    Wenn sich die Zelle jetzt vermehrt, sich teilt, dann kann das entweder gutgehen oder nicht. Entweder man bekommt eine Zelle, so wie sie sein soll, oder man bekommt eine Zelle, die entartet ist. Und dann z.B. die Information enthält, sich schnell zu vermehren. Was dem Ganzen meist vorangeht ist ein Entzündungsprozess: das Gewebe ist eine Weile sehr angestrengt und irgendwann brennen dann beim Auslesen der Gene die Sicherungen durch und es kommt zu einem Zellverbund, der sich vom restlichen Körpergewebe in seiner Wachstumsgeschwindigkeit abhebt. Und dieser Zellkomplex wächst dann solange, wie der Körper es schafft, Blutbahnen etc. zu bilden, um den Tumor mit Sauerstoff zu versorgen. Das zehrt den Körper aus, dieser kann dann irgendwann den Tumor nicht mehr versorgen und dieser stirbt ab. Es treten jede Menge Zellgifte aus, der Körper vergiftet, der Mensch stirbt.

    Keine schöne Sache. Und eng verbunden mit dem Tabuthema Tod, zu dem ich hier einen parallelen Tod-Tabu-Bruch-Thread gemacht habe.

    Es ist vielleicht noch beizufügen, dass es die unterschiedlichsten Arten von Tumoren gibt, was die Wachstumsgeschwindigkeit und die Absonderung von Stoffen in den Körper angeht. Alle Tumoren geben natürlich Stoffe ab, aber manche produzieren auch Hormone oder Zellgifte (man muss ja auch sagen, dass wir nur messen können, was wir heute kennen).

    ---------------
    Was ich jetzt gerne mal tun würde, das ist dieses Thema einmal ganzheitlich zu betrachten. Und das geht immer nur mit vielen, so habe ich das wenigstens bisher gelernt. So wie es auch im Körper ist: viele Zellen bilden letztendlich meine einzige Wahrheit, die ich im Grunde habe und die sich von allen anderen Wahrheiten aller anderer Menschen unterscheidet. Deshalb glaube ich, dass ein Einzelne gar nicht sagen kann, was ihm nun passiert ist, als er Krebs hatte und den überwunden hat. Denn jeder erlebt ja einzigartig, jeder kommt naturgemäss entsprechend seines Lernzyklusses zu anderen Beobachtungen und zu anderen Wegen persönlicher, charakterlicher Heilung.

    Was war es bei Euch, das Euch den Krebs hat überstehen lassen, was habt ihr für Erfahrungen, welchen Mechanismus habt ihr in Euch entdeckt, mit dem ihr das Entstehen Eures Krebses in Verbindung bringt und was sind die Dinge, die Euch entscheiden haben lassen, dass ihr weiterlebt? Wo seht ihr den Krebs überall im Aussen, in der Gesellschaft und in der Familie?
    -----------
    Ich kann nur einige Worte anbieten zur Eröffnung dieses Themas, ich bitte, sie mir nicht krumm zu nehmen, denn Krebs und Tod sind einfach genauso wie Heilung heute Tabuthemen.

    Heilung ist ein Tabuthema heute, jawohl. Vielleicht sogar ein noch grösseres als der Krebs und der Tod.

    Das sind vielleicht ganz gute Schlussworte für den Anfang,

    Liebe Grüsse,
    Trixi Maus
     
  2. Aniere

    Aniere Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2004
    Beiträge:
    424
    Ort:
    NRW
    Hallo, Trixi Maus,
    das ist ein interessantes Thema.
    Ich habe zwei mir nahe stehende Personen durch Krebs verloren.
    Sie hatten einen sehr unterschiedlichen Umgang mit ihrer Krankheit.
    Aber ein wenig möchte ich auf die Frage eingehen, wo ich Krebs sehe.
    Ich sehe ihn auch sehr im Aussen, in unserer Gesellschaft.
    Es geht alles nur um schneller, besser, erfolgreicher, größer....
    Aber eben ohne den Wirt (Erde / Klimagipfel ) Ja ich finde es karzinogen wie diese Gesellschaft diesen Wirt langsam und allmählich aussaugt und kaputt macht und sich die Lebensgrundlage entzieht.
    Gruß Aniere
     
  3. Krabat

    Krabat Guest

    hallo trixi maus,

    zwei aspekte ent-art-eter zellen finde ich noch erwähnenswert:

    1. das maßlose fressen, das krebszellen zu eigen ist. sie strecken ihre fühler aus und konsumieren alles, was ihnen unter die fühler kommt.

    2. das vergessen. krebszellen stehen nicht mehr im dienst ihres gesamtorganismus. sie haben vergessen zu sterben.

    :liebe1: krabat.
     
  4. lenab

    lenab Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2005
    Beiträge:
    29
    Hallo,

    ich denke, dass das schon lange kein Tabu - Thema mehr ist!
    Wir sind heute schon sehr aufgeklärt.
    Da ich selbst schon 2 Mal Krebs hatte, will ich mal behaupten, dass es auch
    viel auf die betreffende Person ankommt.

    In meinen Familien und Bekanntenkreis gehen alle sehr gut mit Krebs um.
    Niemand hat ein Problem mit diesem Wort oder mit der Krankheit.

    Natürlich geht es nicht immer gut aus, weiß ich auch aus persönlicher Erfahrung,
    dennoch denke ich, dass nicht der Krebs das Problem ist.
    Der Tod kann durch viele Dinge entstehen...........

    lg Lena
     
  5. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.195
    Hallo zusammen,

    ich hatte auch schon Krebs: Gebärmutterhalskrebs.................................mit 23.................

    Hab ein ganzes Jahr Bedenkzeit gebraucht, um mich unters Messer zu legen, hab überlegt, warum ich? Und so weiter.

    Irgendwann bin ich dann zu der Überzeugung gekommen, dass dieser Krebs wohl daher kam, dass ich die Geschichte mit meinem Vater (sexueller Missbrauch, passt ja auch gut zu den Geschlechtsorganen) immer nur verdrängt habe...........................

    Ich hab halt dann begonnen, das zu verarbeiten.
    Seither ist alles ok, sagt der Frauenarzt.....................................

    Ich glaube schon, dass Krankheiten viel mit der Seele zu tun haben............................

    Lieben Gruß
    Tanja

    PS: Über den Krebs dieser Welt will ich gar nicht reden.............................
     
  6. Krabat

    Krabat Guest

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    mich erschreckt es manchmal, wieviel krebs so in unserer gesellschaft vorhanden ist. also quasi eine völlig normale volkskrankheit. schwupps, - schon hört man schon wieder von jemandem, der es hat. in meinem freundeskreis ist diese krankheit auch schon mehrmals aufgetaucht.

    gleichzeitig gibt es eine permanente panikmache in den medien. auf jeder zigarettenpackung steht zb die warnung vor den folgen des rauchens. wer sich nur ein winziges bisschen mit mantren auskennt, der weiss, dass diese modernen anti-raucher-mantren töten, weil sie das unterbewusstsein programmieren: lungenkrebs. unfruchtbar.

    lg - krabat.
     
  7. auf|gefädelt

    auf|gefädelt Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2004
    Beiträge:
    1.294
    Ort:
    Unterwaltersdorf

    Finde ich toll liebe Sternja, du hast den Krebs beim Schopf gepackt und dies ist hier auch das Wichtige!
    Krebs hat hauptsächlich mit einer wahnsinnigen Wut zu tun und anschl. geht man in die Starre und dann kann er entstehen, bzw. dauert es Jahre bis er wirklich physisch wird. Betrachtet man dann den Körperteil, das Organ, oder wo immer er entstanden ist - dann beginnt man nach der Thematik zu suchen. Die Psyche ist immer mit dabei!

    Schicke dir viel Herz!!!
    :liebe1:
     
  8. Buschnelke

    Buschnelke Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2005
    Beiträge:
    97
    ich hatte auch schon krebs - Leukämie. als ich fünf jahre alt war. nach drei jahren hatte ich den krebs inklusive chemotherapie ohne kopfbestrahlung überlebt und bezwungen. ich bin heute 25. ich denke das der krebs meine zäh fliessende unterdrückte lebenskraft war. ich erinnere mich an einen tag in meinem leben als kind, wo für mich etwas schlimmes passiert ist. genau genommen waren es zwei. tag eins war, der tag an dem ich so schrecklich traurig war zund einen ganz tag geheult habe, bis meine eltern kamen und fragten was los seie (ich war bei meiner oma) und dann nach zehn mal fragen ohne antwort sagte ich : ihr liebt mich ja gar nicht. das zweite war etwas an das ich mich nicht genau erinnere.. ich weiss nur wie es sich anfühlte: es war als wäre die welt für mich zerbrochen, so wie ich als kind lebte durfte ich nicht leben, alle erwachsenen hatten diesen prozess durchleben müssen als kind und waren nun mit einer art zermürbter unzufriedenheit und innerer härte ausgestattet die mir als kind zuwider war und ich merkte das ich, wenn ich nicht dabei mitmachen würde, wenn ich mich nicht an dieses system anpassen würde, dann würde ich zugrunde gehen und kein mensch würde mehr etwas mit mir zu tun haben wollen. das hat mich damals megafertig gemacht. ab da ist meine welt anders geworden, ich war depressiv und verstört. ich weiss nicht genau ob das in die selbe zeit fiel wie da wo ich den krebs bekam aber es ist meiner meinung nach sehr wahrscheinlich. mein leben geriet aus dem fluss und so tat es auch mein blut und entartete. meine lebenfreude kam mir abhanden und kam erst wieder als sich alle um mich kümmerten weil ich ja so schlimm krank war aber auf jeden fall!!!!! wieder gesunden würde. und das wurde ich auch.. ich weiss nicht ob ich das jemals verarbeitet habe, vor einigen jahren habe ich immer ganz locker drüber gequatscht mit gott und der welt. jetzt denke ich, war dies vielleicht eine art von verdrängung. aber wer weiss das schon genau...? ich bin jetzt gesund und habe mir vorgenommen es zu bleiben.

    was mir aufgefallen ist, damals wo ich krebs hatte, da wollte ich immer ketchup essen, ständig... irgendein stoff in dem ketchup (vermutlich die flavonoide und das Leukopin) hemmt meiner meinung nach den krebs. kinder wählen sehr intuitiv aus...

    das war mein beitrag zum thema...
    viele grüße aus köln
    Buschnelke
     
  9. Kirstin

    Kirstin Mitglied

    Registriert seit:
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    114
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    Baden-Baden
    Ja jeder Erkrankung ist seelisch -ich hatte viele Erkrankungen durch und immer ging es um Erkennen -annehmen -Vertrauen .
    Ich hatte Schilddrüsen Krebs Diaknostiziert bekommen was natürlich erst mal geschockt - hab es mit einer heilerin bearbeitet die mir hilfestelungen gab und nach 3 Sitzungen hab ich oder der Körberes kapiert .
    Die Autoimunerkrankung ist schlimmer denn da sagt man das es keine Heilung gibt und das sitzt tief im Kopf -bei Krebs ist da meist eine wenigstens geringe Heilungscorse .
    Es brauch immer die richtige einstelung und man kann alles in den griff bekommen -aber wie schon oben mal erwähnt wenn man was einsugeriert bekomt egal in welcher form -kann das Tötlich enden -weil man das Pferd von hinden besteigt.
    Licht und Liebe ,Kirstin
     
  10. kiri

    kiri Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    201
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    Das hast du super erklärt Hon, denn genau dieser Meinung bin ich auch. Ich hatte 98 Brustkrebs, ein Jahr Behandlungen und lebe noch immer :banane: Ohne Rückfall, ohne besonders darüber nachzudenken, ob ich je einen haben werde. Ich habe in dem Jahr, als ich selbst an Krebs erkrankt war mit vielen Frauen gesprochen, in der Klinik, und genau das, was du beschreibst, stellte sich für mich auch so dar (einschließlich meiner selbst!). Zuerst kommt der Schmerz, dann kommt die Wut, dann kommt die Starre und wenn's ganz blöd läuft der Krebs. Auch ich denke, dass fast alle körperlichen Erkrankungen in der Seele/Psyche zu finden sind.
    Ich habe meine Krankheit angenommen, nicht gefragt, warum und weshalb, hab mich mit dem Sterben auseinandergesetzt, denn es hätte ja auch so kommen können.
    Allerdings stellte ich im Lauf der vergangenen Jahre in meinem Freundes- und Bekanntenkreis fest (es erkranken erschreckend viele Menschen an Krebs), dass die, die mit der Krankheit "umgehen" konnten oder können - auf welche Art und Weise spielt fast keine Rolle - sehr gute Heilungschancen hatten und auch gesund sind.
    Ich erlebte allerdings auch die Fälle, die so absolut mit ihrem Schicksal haderten, was natürlich menschlich ist, die weiter wütend waren, dann natürlich vor allem auf die Krankheit, die resignierten, die aufgrund der erschreckenden Diagnose sagten "jetzt bin ich also tot", die aus welchen Gründen auch immer ihre Krankheit nicht annehmen konnten (und das ist leichter gesagt als getan!). Und diese Frauen sind, so traurig das ist, alle gestorben.
    Danach lebt man bewusster, versucht es zumindest und es verändert sich ziemlich viel.
    Auch ich denke, dass Krebs in der heutigen Zeit kein Tabu mehr ist. Es erschrickt eigentlich noch kaum jemand, wenn er hört, der oder die hat Krebs. Diese Krankheit scheint inzwischen zum Alltag zu gehören.
    Und hatte man diese Krankheit selbst, dann geht man ohnehin anders damit um - jeder auf seine Art und Weise.
    Ich jedenfalls kann darüber sprechen, mir macht dieses Thema auch keine Angst und ich bin froh, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die noch leben dürfen.
     
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