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Bulimie

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Herian, 30. November 2009.

  1. Herian

    Herian Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2009
    Beiträge:
    794
    Ort:
    Neuhofen
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    Ich habe die starke Vermutung, dass eine gute Freundin von mir unter Bulimie leidet, sie blockt bei diesem Thema ab und sagt ich soll mir keine Sorgen machen. Ihr geht es gut und so weiter... aber ich denke da ganz anders...

    Was soll ich machen?? ich bin Ratlos??
     
  2. weisnicht

    weisnicht Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2008
    Beiträge:
    3.733
    Wer gibt schon eine Eßstörung zu?
    Bis es denjenigen nicht ganz dreckig geht.
    lg wn
     
  3. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Hm, was kannst Du schon großartig machen, wenn Du sie nicht den ganzen Tag bewachen willst? Diese Menschen wissen schon, wann sie sich des Essens wieder entledigen können - und dabei nicht erwischt werden. Schwierig.

    Vieleicht nützt es was, ihr zu zeigen, was für Nebenwirkungen diese Störung haben kann (Magengeschwüre, das Gesicht kann aufquellen durch das ständige Erbrechen, Herz-Kreislaufstörungen etc.). Aber das kommt meist auch nicht unbedingt an..., ist ihnen gleichgültig oder hilft nur vorübergehend, bis der nächste "Knall" kommt. In diesem Moment denkt man nicht mehr daran, wie schädlich das alles doch ist. es geht eher darum, diesen ineren Druck loszuwerden. Dafür müßte an sich eine Alternative gefunden werden. Statt alles in sich zu stopfen und wieder loszuwerden - etwas anderes tun. (sinnvolleres, heilsameres...)

    Wie kommst Du denn darauf, daß sie dieses Problem haben könnte? Gibt es Anzeichen dafür?

    Kaji
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Ich habe auch eine Freundin, wo ich massive Probleme vermute (keine Essstörungen) und komme nicht und nicht an sie heran.
    Ratschläge?
     
  5. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Ich wüßte leider nichts. Wenn jemand nicht will, will er/sie nicht. Wahrscheinlich muß der Leidensdruck erst groß genug werden?! Vielleicht ist es ja hilfreich für sie, zu wissen, daß sie zu Dir kommen kann, sollte alles aus dem Ruder laufen...
     
  6. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
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    Essstörungen sind meistens eine heimliche Sucht. Und je mehr man als Aussenstehender versucht zu helfen, desto mehr kapseln die Betroffenen sich ab.
    Ist zumindest meine Theorie. Die Erkenntnis, dass da was schief läuft, muss die Person selbst haben.

    Vielleicht kann man sagen, dass sie/er zu einem kommen kann, wenn sie/er ein Problem hat. Aber direkt drauf ansprechen würde ich das Thema nicht. Erst, wenn der Betroffene darüber reden möchte.
     
  7. Schreiberling

    Schreiberling Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2009
    Beiträge:
    141
    hallo herian,

    du wirst deiner freundin nicht helfen können, solange ihr eigener leidensdruck nicht groß genug geworden ist um in ihr selbst das bedürfnis nach hilfe auszulösen.

    leider nehmen die betroffen selbst ihre krankheit oft zu lange nicht ernst genug. sie setzen sich nicht mit den spätfolgen dieser psychischen störung auseinander. als aussenstehende ist es natürlich schwierig die symtome an der betroffenen person wahrzunehmen; aber nicht "zur tat schreiten" zu dürfen.

    wenn es die situation erlaubt, lege ihr den flyer einer selbsthilfegruppe an. zum arzt wird sie nicht gehen, weil sie sich nicht als behandlungsbedürftig einstuft. für sie wäre jedoch eine gruppe von gleichbelasteten personen, mit denen sie nach einer phase des vertrautmachens ihre anliegen besprechen kann, optimal.
    sie muss, wie bei allen krankheiten, die wurzel behandeln, damit die symtome überflüssig werden.

    lg

    schreiberling
     
  8. Renate8

    Renate8 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2009
    Beiträge:
    984
    Es hört sich so an, als hättest du Problem, weil du nicht an sie heran kommst;)
    Warum willst du, wenn sie nicht will?
    Wenn der andere nicht will, dann hätte ich es auch nicht wollen :D
    Oder hat sie dich darum gebeten?

    Entweder sieht sie dich nicht als kompetent an... oder will sie dir gegenüber die tolle Freundin sein und Probleme lieber mit anderen ausdiskutieren.... Oder die Probleme haben mit dir zu tun und sie will dich nicht verlieren... oder sie kann nicht über das Thema sprechen... oder... oder...

    Ratschläge?
    Du kannst nur Jemanden helfen, der dich um Hilfe bietet.
    Also, loslassen :)
     
  9. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Ich oute mich mal als Ex-Betroffene.

    Bei mir war es ähnlich wie eine Sucht. Ich MUSSTE dann und wann Essen in mich stopfen, kam gar nicht dran vorbei. Der Kuchen lockte, die Schokolade... Dann das schlechte Gewissen danach, sich eklig fühlen - also alles wieder raus. Ja nicht zunehmen wollen, aber auch nicht verzichten können...

    Gab es gemeinsames essen, gar eine Einladung ins Restaurant, immer die leichte Panik: wie werde ich das wieder los? Schuldgefühle waren also auch dabei. Jemand kocht, oder lädt einen ein - und man selbst?! Klar, das man das möglichst verheimlichen möchte. Was aber nur ein Grund von vielen anderen ist, dies geheim zu halten. Denn wie ein Drogensüchtiger freiwillig nicht verzichten kann/will, so ähnlich war es auch. Ich brauchte das, wollte es mir in gewisser Weise nicht nehmen lassen. Hatte auch kein Interesse an Moralpredigten.

    Problem war irgendwann, daß man sich des Essens nicht mehr so leicht entledigen konnte. Also rein körperlich. Der Reiz im Hals war nicht mehr gegeben - war dann mitunter recht qualvoll.
    Ich las dann auch von den Folgen, was mich schon schockierte. Dauerte zwar dennoch, davon los zu kommen, da der Drang eben größer war, aber ich schaffte es irgendwann. Die Abstände wurden größer, ich versuchte es mit Sport usw. Desweiteren kam mein Partner dahinter, und war nicht sehr begeistert. Um nicht zu sagen, er war regelrecht sauer. Er paßte dann auch besser auf - klar, rund um die Uhr eben auch nicht, und ich hatte meine Methoden, wann ich es doch tun konnte. Aber das schlechte Gewissen wurde auch größer, hatte jedesmal das gefühl, ihn zu betrügen...

    Ich weiß noch, wie mich meine einstige "Schwiegermutter" darauf ansprach. Und ich ihr versprach, ja , ich werde es nicht mehr tun. Und im gleichen Moment dachte: wenn ich erst zu Hause bin, werde ich ihr Essen doch wieder loswerden... (je länger ich keine Möglichkeit dazu hatte, um so unruhiger wurde ich. Jede Minute die verstrich, bedeute ja, es setzt an... Also machte ich dann extremen Sport, wenn es anders nicht mehr möglich war).

    Auf Arbeit wurde ich auch angesprochen, da ich doch abgenommen hatte (gab Phasen, da machte ich zusätzlich extrem viel Sport oder das Ganze kippte in die Magersüchtigkeit um und ich aß gar nichts mehr. Saß frierend und entkräftigt vor der Heizung rum..., grad noch fähig, ein Buch zu halten). Und ich dachte mir immer: ja, ich muß damit aufhören... Bewußt war es mir also. Ich fühlte mich ja auch nicht wirklich gut, im Gegenteil. So manches mal "danach" war mir schwindlig und ich brauchte eine Weile, um mich zu erholen. Aß dann doch wieder etwas, aber eben "normal", damit ich nicht total abklappe.

    Mittlerweile habe ich ein normales Gewicht, keinesfalls mager. Und fühle mich damit gut. Wünsche mir die Zeit nicht wieder zurück, und hoffe, daß es nie einen Rückfall mehr geben wird (denn die gab es auch genügend).

    Weiß nun nicht, ob ihr damit was anfangen könnt, denn wie ihr wirklich an die Betroffenen ran kommen könnt - ich weiß es nicht.

    Kaji
     
  10. Herian

    Herian Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    794
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    Neuhofen
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    ich habe mich mit meiner freudin bereits ausgesprochen und mir auch bei einer aussenstehenden erfahrenen person rat geholt, ich werde einfach aufpassen wie sie sich verändert, da ich es glaub ich nicht aushalten würde, dass ich ihren rucksack für sie trage. sie hat gesagt, sobald es ihr schlechter geht (mitlerweile geht es ihr gut, sagt sie) sagt sie es mir und versucht aufzuhören, wenn sie das nicht schafft weiß sie, dass sie zu mir kommen kann...

    ich bin natürlich noch besorgt, aber ich versuche ihr in diesem punkt zu vertrauen... wenn ich merke, dass sie sich körperlich sehr verändert werde ich natürlich zur tat schreiten... oder es zumindest ersuchen...
     
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