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Buddhismus kritisch: Seelenkonzepte und Nicht-Seelenkonzepte des Buddhismus

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Alisa, 18. Februar 2010.

  1. Alisa

    Alisa Guest

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    Würde mich freuen hierzu Anregungen zu erhalten, in Bezug auf das buddhistische Konzept, da diese Kontroverse in einem andren Thread zwar aufgeworfen, aber nicht erörtert wurde, stelle ich sie hier zur Diskussion.

    Das Postulat, das sich aus dem Nicht-Seelenkonzept ableitet war folgendes:
    "Es gibt kein solches Ding wie eine Seele"

    Ich habe eine Frage zu diesem Postulat, weil ich finde das dies eine These ist, die einer Prüfung bedarf. Da diese These buddhistischen Glaubensvorstellungen entspringt, frage ich mich folgendes:
    Der Buddhismus geht nun davon aus, dass es keine individuelle, unwandelbare Seinsessenz gibt, welche inkarnieren könnte.

    Zitat:“Der Buddhismus (entstanden etwa im 5. Jh. v. Chr.) schließt an die Wiedergeburts- und Karma-Lehre der Upanishaden an, lehnt jedoch die Existenz einer ewigen, die Inkarnationen überdauernden Seele ab (Anatta- oder Anatman-Lehre). Wiedergeburt wird hier verstanden als „Bedingtes Entstehen“, indem die Taten eines Menschen und das sich aus ihnen ergebende Karma eine neue Geburt bedingen, ohne dass etwas von der einen Person in die andere übergeht.[5] In der neueren Forschung wird allerdings die Möglichkeit diskutiert, dass der Religionsstifter Siddhartha Gautama selbst nur einer damals herrschenden, bestimmten Vorstellung des Atman widersprochen habe und dass das erst später verabsolutiert wurde."

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnation#Buddhismus

    Nun gibt es in der buddhistischen Glaubenswelt die Vorstellung, dass z.B. der Dalai Lama als Bodhisattva inkarniert.

    Zitat:“ Ein Dalai Lama ist gemäß der Tradition in Tibet ein Trülku (tib.: sprul sku). Dabei wird angenommen, dass der vorherige verstorbene Dalai Lama erneut eine Wiedergeburt als Mensch annimmt und dann aufgefunden werden kann. Dies geschieht durch eine hochrangige, von der Ordensführung autorisierte Findungskommission. Beispielsweise wurde der vierzehnte Dalai Lama von mehreren Mönchen gefunden, die Familien mit Kleinkindern im Land aufsuchten, bei deren Geburt sich besondere Zeichen gezeigt haben sollen (als besondere Zeichen gelten etwa ungewöhnliche Träume der Eltern, ungewöhnliche Fähigkeiten des Kindes oder Regenbögen). Die Mönche stellten den Kleinkindern mehrere Aufgaben, um herauszufinden, welches von ihnen der wiedergeborene Dalai Lama sei. Eine dieser Aufgaben war die Wiedererkennung von persönlichen Ritualgegenständen des Verstorbenen“

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dalai_Lama#Auffindung

    Nun frage ich mich an dieser Stelle, wer da eigentlich mit Wiedererkennungswert inkaniert, wenn es kein persönliches, unwandelbares Selbst dieser schon da gewesenen Person ist. Wenn man jetzt sagt, die Buddha-Natur inkarniert, ist damit nicht das Konzept des Selbst/der Seele gemeint, also Atman?



    Ein weiterer Textauszug der diesen Widerspruch: Atman/Anatman-Kontroverse aufzeigt:

    Auch die Buddhanatur gilt als unvergänglich bzw. ewig. Die Buddhanatur wird in manchen buddhistischen Lehrsystemen als die Natur des Geistes oder als klares Licht ursprünglichen Gewahrseins bezeichnet. Im Nirvana-Sutra wird die Buddha-Natur (Buddha-dhatu) vom Buddha selber als „das wahre Selbst“ Buddhas erklärt und als "beständig, fest und ewig" (nitya, dhruva, sasvata) beschrieben. Sie wird auch mit dem Dharmakaya gleichgesetzt.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dhamma#Bedingte.2FUnbedingte_Daseinsfaktoren

    Nun?


    Des weiteren würde ich gerne den Buddhismus kritisch hinterfragen und stelle folgende These in den Raum:

    These: Der Buddhismus verfolgt einen passiven/regressiven Weg.

    Die Begründung leitet sich Erstens aus dem Nicht-Seelenkonzept des B. ab-der ein zentrales Motiv des B. darstellt, wobei die Widersprüche innerhalb der Glaubenslehre o.a. sind. Und Zweitens aus den Lehrsätzen „Das Leben ist Leid“ und „Die Welt ist Illusion“ ab.

    Erläuterung:
    Da das Nicht-Seelenkonzept des Buddhismus, die Individualität des Menschen negiert, verhindert er mit dieser Geisteshaltung, die Selbstwerdung des Menschen, d.h. die kreative Entfaltung eines einmaligen Schöpfungsausdruckes.
    Den Herausforderungen und Wirrnissen des Lebens wird mit Weltflucht und Lebensverneinung begegnet. Die Thesen buddh. Weltauffassung „Das Leben ist Leid“ und „Die Welt ist Illusion“ werden durch die Grundhaltung des Gleichmutes und des Nicht-Handelns unterstützt. Wichtige Lebensfragen werden nicht gelöst, durch Auseinandersetzung mit dem Leben, sondern werden negiert. Der Mensch ist hier nicht Mitgestalter und Mitverantwortlicher der Schöpfung und deren individueller Ausdruck, da diese (Schöpfung und ind. Ausdruck) ja selbst negiert werden. Die völlige Verachtung der Erscheinungswelt die darin mündet die Welt bloß als Blendwerk abzutun negiert die Schöpfung.
    Die individuelle Seinsessenz des Subjekts, das eigenverantwortlich für sein Handeln ist und somit auch die Konsequenzen tragen muss, weicht einer Verobjektivierung die in der Reinkarnationsvorstellung des B. seinen Anklang findet, welche als unpersönliche Kausalkette des Leidens und der negativen Anhaftungen verstanden wird und nicht als Ausdruck schöpferischer Entfaltung und als Lernprozess der Weiterentwicklung, wobei auch hier die o.g. Widersprüche zu beachten sind.
    Die „Anhäufung“ guten Karmas als Motivationsgrund ethischen Handelns halte ich für genauso fragwürdig, basiert nämlich auch auf einem Prinzip der Belohnung und Bestrafung- hier durch ein unpersönliches Prinzip.
    Der Mensch als sinnloses Rädchen in einem sinnentleerten Kosmos, dem es zu entfliehen gilt.
    Durch das Nichtseelenkonzept wird das Individuum seiner Eigenständigkeit und der Bezugnahme zur Welt beraub(„Das Leben ist Leid“ und „Die Welt ist Illusion“)
    Ausgehend von diesen Prämissen, kann dies nur im Glauben und der Annahme der Willenlosigkeit enden, in Kombination mit dem Karmagedanken ergibt sich hieraus àFatalismus.

    Des weiteren gibt sich der Buddhismus gerne als undogmatisch aus, die zentralen Aussagen :
    „Das Leben ist Leid“ und „Die Welt ist Illusion“ jedoch massiven dogmatischen Charakter annehmen, wobei auch der Bezug zu christlichen Vorstellungen, der Lebens als Jammertal deutlich wird.
    Die Befreiung von Leid scheint nur durch Lebens- und Weltflucht möglich, wobei das letztendliche Ziel die Befreiung aus dem Lebenskreislauf darstellt. Verbirgt sich dahinter ein spiritueller Egoismus und ein Todestrieb der auf Weltschmerz beruht? Diese Lebensverneinung bringt diese Geisteshaltung zumindestens in die Nähe zum Todestrieb.

    Es ist seit jeher ein Grundzug totalitärer Systeme, Individualität zu negieren und das Absprechen individuellen Ausdrucks kommt einem Identitäsverlust gleich, die Warnung Nr.1 bei Sektenexperten. Diese Haltung mündet in Gleichschaltungstendenzen und Uniformismus. Der Uniformismus ist für mich zumindestens an den identischen Gewändern und der identischen Haartracht, d.h. Nich-Frisur buddhistischer Mönche erkennbar.

    Die Bezüge zum Todestrieb und die Ausbeutbarkeit dieser Geisteshaltung der Unterscheidungslosigkeit und des Gleichmutes, sowie der Selbstaufgabe können für manipulative Zwecke missbraucht werden und können in eine Sklavenmentalität münden, Hinweise eventuell durch diesen Artikel deutlich:
    http://www.trend.infopartisan.net/trd1199/t241199.html
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.049
    Ort:
    burgenland.at
    Gerne verwende ich zur Beschreibung meiner eigenen Einstellung zur Spiritualität und zur Religion im Allgemeinen einen Vergleich mit den sehr alten asiatischen Religionen.

    Ich meine in diesen ursprünglichen Formen von Entspannung und Meditation liegt viel mehr Potential als wir es von einem Beten und damit Eingang in einen umhüllenden mystischen und zumeist auf Natur basierenden religiösen Bereich erhalten können.

    Das bedeutet, ich sehe es so, dass sich Religionen aus diesem Bereich der Entspannung des Körpers und der Beschäftigung mit der eigenen inneren und äußeren kommunikativen Meditation gebildet und entwickelt haben, um dann in zum Teil sehr ausgeformten Verzweigungen sich zu stabilisieren. Ob nun zum Vorteil oder nur aus Gewohnheit und von Teilerfolgen ausgehend die sich selbst zu vervielfältigen begannen oder sich nur im Ausgangspunkt stets nur wieder selbst bestätigten – das sei einmal nur so dahingestellt.

    Wir alle nähern uns heute diesem Thema jedoch von einer Seite, die uns gerne als sehr materiell beschrieben wird. Dabei sollten wir nicht außer Acht lassen, dass die Technik darin ein sehr wichtiges Element darstellt, und die Technik selbst wieder ist ein Teil der Zeit – also der Durchführung.

    Wahlweise, lebend in einem System, bezeichnen wir es als Natur, Gott oder Zufall mit Situationskomik. Darin – und das finde ich ist jetzt wichtig – bestimmen wir den bekannten und messbaren Bereich als den unseren und menschlichen, und für den gesamten Bereich von Natur, Gott oder Zufall lassen wir in unserer Logik nur mehr den uns unbekannten bereich offen.
    Den können wir dann als real oder als unwirklich bewerten, je nach dem.

    Mit dem Streben nach Vereinnahmung in den eigenen Bereich wird dabei immer weniger Platz übrig bleiben für eine Denkweise die sich mit dem Sein oder Nichtsein in diesem unbekannten Bereich befassen möchte.

    Eine solche Überlegung ist dann zweifellos: Die Seele ist kein Ding, ja nicht einmal ein Geist!

    Die nächste Stufe kann dann die Bewertung sein, wie sich etwas das kein Ding ist, gegenüber Dingen verhält?
    Oder, endet dieses Verhältnis von Materie und Energie gegenüber einem solchen nichtmateriellen Element, ob es davor oder danach von einer anderen Verhältnis das nicht als ein solches bezeichnet werden kann, in irgend einer Form ersetzt wird?

    Dabei kann es vielleicht von Nutzen sein, dass man die Grenzen erkennt im Körper,
    deren Sinn oder Sinnlosigkeit mit einbezieht.
    Erst danach kann ich bewerten, ob es für den Bereich den man Seele nennt,
    gleiche oder ähnliche Bedingungen für die Begrenzungen gibt, oder geben kann.
    So gesehen bestimmt die Methode die körperlichen Grenzen des materiellen Daseins zu erreichen, diese zu überwinden oder ignorieren und eventuell auszuschließen,
    die eigene innere Einstellung, wie sich eine solche Begrenzung mit Alarmcharakter bei der Konstruktion Seele bemerkbar machen wird. Nämlich wieder wahlweise in der Gestalt von Erkennen, Nutzung und Überwindung oder Entfernung.

    Angelehnt an eine vordergründige Verhältnisbetrachtung, die eigentlich keine sein kann.
    Darum folgt stets danach die Flucht in den so oder so voluminösen Hintergrund …

    Vielleicht ist das ein Punkt einer kritischen westlichen Sichtweise,
    der für die Abgleichung der eigenen Gedankengänge genau so hilfreich sein kann,
    wie für Betrachtungen die den Weg des Buddhismus betreffen.




    und ein :weihna2
     
  3. Alisa

    Alisa Guest

    Danke für deine Sichtweise...

    ... trotzdem würde ich gerne wissen, wie der Buddhismus mit o.g. Konflikt umgeht,

    n

    a

    j

    a

    :winken5:
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    also so wie ich das Gelesen habe negiert der Buddhimus nicht die Individualität des Menschen, sondern blos seine Individualität ÜBER DEN TOD HINAUS. Insofern ist das sogar überaus begrüssenswert für die Entfaltung und die Selbstwerdung des Menschen und seine Kreativität und steigert sogar seine Einmaligkeit, da dadurch das jetztige Leben, der jetzige Augenblick zum einzigartigesten an sich wird. Darin erklährt sich dann wohl auch der Ausspruch: es gibt keinen Zeitpunkt der Erläuchtung, ausser Jetzt.

    ganz im Gegenteil. Weil dadurch die Nichtexistenz eines Lebens nach dem Tod proklamiert wird, gibt es keine Möglichkeiten, seine Sorgen und Probleme auf ein wie auch immer geartetes Jenseits abzuschieben und muss all seine Probleme hier und jetzt, im Dasein lösen - also das Gegenteil von Weltflucht

    auch da muss ich dir (tendenziell) wiedersprechen, denn wenn ein Buddhist sagt, dass die Welt Blendwerk sei, kann er damit mehrere "Welten" meinen... er kann damit die Welt meinen wie sie sich durch unsere Vorstellung, unsere Beschränkte Weltsicht und durch die Unzulänglichkeiten Präsentiert - er kann damit aber auch die Welt der Menschen meinen, also all das Handeln und Tändeln, kriegen und bereichern dass die Menschen betreiben. Je nach dem also wie ein Buddhist "Welt" interpretiert ist das entweder Weltflucht, oder aber Kritik an der eigenen Wahrnehmung und am Handeln der Menschen. Darin erklährt sich wohl der Ausdruck: Die Welt ist Illusion, nur Atman ist wirklich: die Welt ist Atman

    auch das ist nicht richtig, weil ein Mensch ja durchaus Individuelles Selbst hat, dieses aber, solange er in Karma (<- nicht transcendent verstanden blos die Verstrickungen des Alltags die einem mal mehr und mal weniger von seinem eigenen Sen abhalten) verstrickt ist, nicht ausleben kann. Insofern ist es ja gerade das Ziel des Buddhismus einen Menschen aus der Verstrickung des Karmas zu lösen um sein Individuelles Sein zu entfalten

    ist nicht jede Religion in ihrem Kern zu tiefst Fatalistisch? und was spricht gegen Fatalismus? Fatalismus als Geisteshaltung schafft sehr viel Gemüthsruhe, egal ob dieser Fatalismus nun auf die Willenslosigkeit (Buddhismus/Schopenhauer) oder auf einen Totalen Willen (Voluntarismus/Nietzsche) aufbaut.

    Der Buddhismus, in seiner Tibetischen Auffassung gibt sich nie Undogmatisch. Er gehört sogar zu den Dogmatischsten Religionen (neben dem Christentum)... Allerdings ist deine Vorstellung der Christlichen Weltsicht komplett falsch, da das Christentum das Leben nicht als Jammertal sieht, sondern, im gegenteil, als Gottes Schöpfung und Geschenk an den Menschen in dem sich der Mensch entfalten soll (macht euch die Erde Untertan) und es dem Menschen selber überlassen ist, die Welt schön oder hässlich zu gestallten (was der Mensch bindet, soll Gott nicht lösen)

    nicht alle Buddhisten sind Mönche, insofern sollte man da schon unterscheiden. Zumal das Mönchsein eine Freiwillige (und jederzeit revidierbare) Entscheidung ist, die ein Mensch eingeht, und darin unterscheidet sich jede Religion die ein Mönchstum hat von einem Totalitarismus, da ein Totalitarismus die Wahl nicht lässt ob sich jemand einem Uniformzwang unterwerfen will oder nicht (um bei Tibet zu bleiben zeigt sich dieser Unterschied zum Totalitarismus ja in der Chinesischen Gesellschaft, die sehr stark von Totalitären Tendenzen durchdungen ist.)

    mfg

    FIST
     
  5. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

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    frag doch dann halt mal einen Buddisten dazu.

    Im Christentum jedenfalls gibt es keine sogenannte "Reinkarnation", solch Thema erübrigt sich für Christen. Es gibt dort nur 1 x Leben und dann Gericht. Und Wiedergeburt. Aber Wiedergeburt bedeutet nicht sowas wie die sogenannte Reinkarnation, sondern eher: totale Erneuerung im Geist und Glauben usw.

    ...
     
  6. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

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    Ja, genau im Gegenteil.
    das hast du alles schön und richtig gesagt :)
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    25.988
    Danke :)

     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    ha ha. dafür solltest du nicht deine hand in mein feuer legen'!

    gö, gandhi ?!


    [​IMG]


    das verhaltensmuster, innere einstellung und anwendung.
    wobei die mutter das dümmliche kind auffängt?

    für eine persönlichkeitsgestaltung, für eine zentrumsbildung,
    ist das einfach dämlich - nichts für ungut, aber so sehe ich das.

    etwa so: cherchez la femme.

    I oder O. mit der hoffnung eines gewissen teilerfolges.


    und ein :weihna1
     
  9. Alisa

    Alisa Guest

    @fist: danke für deinen Beitrag, kann deine Anschauungen sehr gut nachvollziehen, da sie meinen persönlichen Ansichten im großen und ganzen nicht unbedingt widersprechen würden(bis auf einige Punkte), frage mich aber ob das &#8222;westliche&#8220; Interpretation des Buddhismus sind- mir ging es iwie darum dieses Konzept aus seinem Selbstverständnis heraus zu verstehen- das erschien mir ziemlich negativ, weil man sich in Dogmatismen und Ideologien ergeht, die eigentlich nur ein Konstrukt sind die Wahrheit zu erklären-aber niemals die Wahrheit an sich darstellen, summasummarum ein ziemlich absurdes Unterfangen...im Prinzip ist es

    wichtig einen eigenen/persönlichen Umgang zu finden, da diese ganzen Konzepte Wegweiser sind, die bestenfalls zur Inspiration dienen können(so sehe ich es jedenfalls), und iwie finde ich das alle religiösen/spirituellen Anschauungen in einem Metakontex in Relation zueinanderstehen, und auseinander hervorgehen und sich auch gegenseitig bedingen.

    Das war jetzt mein Wort zum Sonntag

    Gute Nacht!
     
  10. Sternenkind08

    Sternenkind08 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2009
    Beiträge:
    1.014
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    gerade hab ich das hier entdeckt...
    und ausserdem dass wir seit diesem Dualseelenthread Freundinnen sind


    war knapp ein Jahr nicht im Forum




    ....also
    ich sehe das so

    die Buddhisten sprechen davon, dass es kein Ego gibt
    es hat nie eines gegeben

    für mich ist das Ego eine "Hülle" ein Kleid, welches umgewandelt wird
    durch das ICH


    und dieses ICH ist der Budha
    das Ich und der Buddha sind für mich identisch
    soe sind unsterblich


    letztens hatte ich ein Gespräch über das Ego mit meinem Lama
    und ich sagte ihm, dass es mir um die Kontinuität des Bewusstseins geht
    dem hat er zugestimmt, denn du vermagst durch Meditation
    soweit die Herrschaft über deinen zu Geist erlangen
    dass du bewusst durch die Bardo Stufen gehst

    und das ist der Buddha
    seine drei Kayas


    die SEELE ist in meiner Sichtweise auch nur eine Hülle
    sie löst sich beim Tode in der Astralwelt, den Sternenwelten auf
    wenn du erneut inkarnierts, erhältst du diese Hülle zurück


    Ali:kiss4::kiss4::kiss4:
     
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