Zeugen Jehovas

X

Xena

Guest
Hallo,
stellt Euch vor, mir hat ein Anhänger der Zeugen Jehovas gesagt das seit ich mich für Magie interessiere bei ihm mysteriöse Dinge passieren. Weil ich ihm etwas verkauft habe. Angeblich sind bei uns (alle die sich für sowas interessieren) Dämonen unter uns die uns beherschen. Zeugen Jehovas lassen sich nichts von (uns) schenken oder verkaufen oder sogar das Wechselgeld wird nicht angenommen. So ein Schwachsinn!!!
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß Xena
 
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Ashtar-Linara

Mitglied
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31. Mai 2004
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Haigerloch-Hart/BaWü
*ggg* Ich war selbst sieben Jahre lang eine Zeugin. Ja, und es stimmt: ALLES was nur im Entferntesten mit unseren Themen zu tun hat, ist schliesslich deren Ansicht nach "vom Teufel"...
Mein Ex-Mann ist heute noch ein Zeuge Jehovas. Er erzählte mir einmal, er habe sich ein Dinkel-Kissen gekauft. Nach der ersten Nacht hat er es VERBRANNT, weil es angeblich schuld war an seinen Alpträumen. - Nun ja, könnte sein, aber warum kamen diese Träume? Doch nur, weil es ihm dadurch bewusst gemacht werden sollte, wo seine "Probleme" sind, die es gilt, aufzuarbeiten.

Liebe Grüsse -
Ash-Li
:kiss3:
 
T

Tiana

Guest
Ich habe die Zeugen Jehovas beim Treffen in Berlin vor einigen Jahren erlebt. Und es war erschreckend! Dieses genügsame und heilerwartende Lächeln hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Wie kann ich denn, immer das Ende der Welt im Hinterkopf , so glücklich sein.
Aber mal eine lustige Anekdote dazu. Wenn sie auch ein wenig geschmacklos erscheint, aber die Umstände erklären sie.
Mein Mann wurde in seiner Nachtschichtphase des öfteren durch das Klingelputzen der Zeugen Jehovas gestört. Eines Tages hat er sich dann doch entschlossen, die Tür zu öffnen und ihm wurde "Der Wachturm " unter die Nase gehalten. Es wurde ihm das Seelenheil versprochen. Aber als mein Mann dann , um seine Ruhe wieder zu erlangen, fragte, was denn die Zeugen Jehovas von der freien Liebe halten, verdunkelten sich die Gesichter und es tauchte nie wieder einer von ihnen auf.
Nur so am Rande!
Ich halte diese Organisation für Gehirnwäscher und Blindgänger und beglückwünsche jeden, der es schafft da auszusteigen.
Bye, Tiana
 
C

!Clitfit!

Guest
Tiana schrieb:
Ich habe die Zeugen Jehovas beim Treffen in Berlin vor einigen Jahren erlebt. Und es war erschreckend! Dieses genügsame und heilerwartende Lächeln hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Wie kann ich denn, immer das Ende der Welt im Hinterkopf , so glücklich sein.
Aber mal eine lustige Anekdote dazu. Wenn sie auch ein wenig geschmacklos erscheint, aber die Umstände erklären sie.
Mein Mann wurde in seiner Nachtschichtphase des öfteren durch das Klingelputzen der Zeugen Jehovas gestört. Eines Tages hat er sich dann doch entschlossen, die Tür zu öffnen und ihm wurde "Der Wachturm " unter die Nase gehalten. Es wurde ihm das Seelenheil versprochen. Aber als mein Mann dann , um seine Ruhe wieder zu erlangen, fragte, was denn die Zeugen Jehovas von der freien Liebe halten, verdunkelten sich die Gesichter und es tauchte nie wieder einer von ihnen auf.
Nur so am Rande!
Ich halte diese Organisation für Gehirnwäscher und Blindgänger und beglückwünsche jeden, der es schafft da auszusteigen.
Bye, Tiana

abfällig über eine andere Kreatur zu reden.
Doch wir können es einfach nicht lassen. Auch Jehovas Zeugen haben ein Recht respektiert zu werden.
Tolleranz ist ein Anfang - nicht Verachtung.
 
I

Indie

Guest
hi,

ja sie verdienen respekt, sofern sie ihn auch leben.

nachdem sie 5 x an der tür geklingelt hatten, und nur mit meinem mann sprechen wollten, weil ich ja nicht für ihn absagen kann, sie mich also einfach übersahen, nicht repektierten, sagte ich ihnen das.

das es mir stinkt, einfach wie eine doofe hausangestellte behandelt zu werden, und wenn ich sage er kommt nicht in ihre gemeinde dann kommt er nicht, weil ich weiß das er mit ihnen nix zu tun hat.

sie kamen dann weiterhin, ich könne ja nicht für ihn sprechen.

dann wurde ich pampig, und nutzte die letzte option (damit bekommt man alles vor der türe verscheucht), und erklärte ich sei jüdin, und mein mann würde immer zu mir halten, falls sie möchten könnten sie ja mal in meine gemeinde mitkommen.

ich bin keine jüdin, aber sie wurden blass, kritzelten etwas in ihr kleines schwarzes buch.

die notiz wollten sie nicht zeigen, und ich sagte ihnen , wenn ich sie das nächste mal in unserem viertel mit dem buch erwische wird es konfisziert.

sie wurden seitdem nicht mehr gesichtet, auch nicht bei den nachbarn.

soweit zum respekt, mir gegenüber haben sie ihn nicht verdient, sollen mich in ruhe lassen , dann lasse ich sie auch in ruhe.
 
I

Indie

Guest
anmerkung:

ich ziehe den hut vor jedem der sich aus einem system der abhängigkeit herauschält und sei es von dem der zeugen jehovas *repekt*

für mich, mag sein es klingt für euch zu banal, sind das die "kleinen" heldentaten neben den weltumrundungen die ich für mich gleich bewerte

grüße
liebe
 

Ashtar-Linara

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Ich möchte noch dazu sagen, dass ich es heute nicht "bereue", dabei gewesen zu sein. Es war wichtig und stimmig für mich zu der Zeit. Aber es gibt halt immer wieder Veränderungen im Leben eines Menschen, und die gilt es, anzunehmen. (Jene Veränderung trat ich leider etwas zu spät an. Ich war mittlerweile schwerst depressiv. Doch auch davon habe ich mich bestens erholt. :banane: )

Wenn Ihr mal das Buch von diesem ehemaligen Pfarrer Greber ("Verkehr mit der Geisterwelt") lest, werdet Ihr feststellen, dass die Aussagen der Zeugen eigentlich am nächsten an der "Wahrheit" dran sind.

Was mich "fertig" machte, war die "Zweiklassengesellschaft". Sie predigten die Liebe zwischen den "Glaubensgeschwistern", aber leider lebten sie sie nur bei denen, die genügend Stunden im sog. Predigtdienst standen und eine "gottgefällige Familie" hatten. Da ich damals geschieden mit Kind und arbeitend in diese Glaubensgemeinschaft hineinkam, hatte ich leider schon von vorne herein "schlechte Papiere".

Noch eine kleine Anmerkung: Sie predigen nicht das "Ende der Welt" sondern das "Ende dieses Systems der Dinge", was ein grosser Unterschied ist. Das "Ende der Welt" bedeutet ja einen Weltuntergang. Das sagen sie aber nicht. Sie sagen, dass das System sich dahingehend ändern wird, dass alles gerecht verteilt wird. Dadurch könnte ein jeder glücklich und zufrieden leben. Was mir an dieser Sache nicht gefällt, ist, dass eigentlich nur sie selbst es sein werden, die dann leben dürfen.

Liebe Grüsse -
Ash-Li
:kiss3:
 

Phoenix

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Hallo meine Meinung ist auch das diese Leute etwas seltsam sind, die würden eher ihre eigenen Kinder sterben lassen als einer Bluttransfusion zuzustimmen , aber von mir aus soll jeder glauben was er will. Jedenfalls laufen sie bei uns in der Nachbarschaft ab und zu mal rum und verteilen ihren Wachturm (eignet sich gut zum Feuermachen).

Gruß Phoenix
 

Seelenfluegel

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Ashtar-Linara schrieb:
...

Noch eine kleine Anmerkung: Sie predigen nicht das "Ende der Welt" sondern das "Ende dieses Systems der Dinge", was ein grosser Unterschied ist. Das "Ende der Welt" bedeutet ja einen Weltuntergang. Das sagen sie aber nicht. Sie sagen, dass das System sich dahingehend ändern wird, dass alles gerecht verteilt wird. Dadurch könnte ein jeder glücklich und zufrieden leben. Was mir an dieser Sache nicht gefällt, ist, dass eigentlich nur sie selbst es sein werden, die dann leben dürfen.

Liebe Grüsse -
Ash-Li
:kiss3:


Sie predigen auch, dass dann das ewige Leben hier auf einer paradiesischen Erde kommen wird, fuer alle, die Harmagedon, (Gottes Vergeltung an den boesen Menschen und die Beendigung des "Systems der Dinge") ueberleben.

Ich wurde im Alter von 11 bis 15 von meinem Eltern mitgeschleppt, die sich damals bekehren liessen. Mit 15 hatte ich es dann geschafft, dass ich meine eigenen Wege gehen konnte. Mir hat es viel gebracht. Viel Bibelkenntnis. Das schlechte Gewissen, dass man bekommt, habe ich gut verarbeiten koennen; hat zwar bis in meine Zwanziger hineingedauert, aber ich hab ueberlebt :D Heuer werde ich 41 und ich hab im Grossen und Ganzen ein schoenes Leben.
Durch die Zeugis im meiner Jugend wurden meine Gedanken schon fruehzeitig in Richtung Spiritualitaet gebracht.

Die Zeugis sind liebe Menschen, sie meinen es gut mit den Anderen. Wenns jemand braucht ein Zeugi zu sein, ja und?

Und noch etwas Wichtiges hat es mir gebracht: Seit der Auseinandersetzung mit dem Thema Zeugen Jehovas und ihren Absolutheitsanspruch auf ihre Sicht der Dinge weiss ich: es gibt nichts Absolutes, was menschliche Wahrnehmung betrifft. Jede Sichtweise hat auf ihre Weise Berechtigung.


lg
Chris
 
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