Wille

Wenn der Schmerz nicht aufhört, fange ich an zu leiden. Ob physisch oder psychisch. Ich würde auch behaupten, daß ich dabei nichts denke. Nichts denken muss oder brauch.
Ich hab da jetzt den "Seelenschmerz" im Kopf, aber auch starke körperliche Schmerzen können mich zum Leiden bringen, wenn sie nicht aufhören.

Wenn ich mir Schmerzen (Gefühle) einfach so wegdenken könnte, dann könnten das ja auch zig Menschen tun, die unglücklich verliebt sind zum Beispiel?

wenn man es gelernt hat ja....Ich sag jetzt nicht im gleichen moment und beim ersten mal...aber wenn dir schmerz vertraut ist, kannst du Leid durchaus wegdenken...letztendlich bleibt leid nur ein gedanke..der Auslöser dessen ist ja nicht Leid...der auslöser von Leid ist immer schmerz, klar. aber der mensch ist durchaus in der lage zu erlernen, trotz Schmerz nicht mehr zu leiden
 
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wenn man es gelernt hat ja....Ich sag jetzt nicht im gleichen moment und beim ersten mal...aber wenn dir schmerz vertraut ist, kannst du Leid durchaus wegdenken...letztendlich bleibt leid nur ein gedanke..der Auslöser dessen ist ja nicht Leid...der auslöser von Leid ist immer schmerz, klar. aber der mensch ist durchaus in der lage zu erlernen, trotz Schmerz nicht mehr zu leiden

Da wehre ich mich etwas innerlich gegen. Ich glaube nicht, daß das so ist. Daß man das alles lernen kann.
Der (oder heißt es "Das"? :eek::o:D) Leid zerfrisst einem irgendwann innerlich, wenn der Schmerz nicht aufhört.

Hm, jetzt muss ich selbst erst nachdenken darüber. Wenn der Schmerz nicht aufhört, ist es doch zermürbend (leidvoll).
 
Da wehre ich mich etwas innerlich gegen. Ich glaube nicht, daß das so ist. Daß man das alles lernen kann.
Der Leid zerfrisst einem irgendwann innerlich, wenn der Schmerz nicht aufhört.

Hm, jetzt muss ich selbst erst nachdenken darüber. Wenn der Schmerz nicht aufhört, ist es doch zermürbend (leidvoll).

ich habs gelernt, auch schmerzlich ist klar, aber am ende war kein Gedanke an leid mehr da

und der schmerz kann einen zerreissen, das nennst du dann leiden, aber eigentlich meinst du nur den Schmerz
 
Das was man selbst leiden nennt ist natürlich schwieriger als das mitleiden bei anderen..das mitleiden ist schneller abzuschalten, wegzudenken, als das was man unmittelbatr vom körper, also den körperlichen eigenschmerz nennt...gewisse einscheänkung muss man schon machen, trotzdem ist leid mehr geistig als körperlich
 
ich habs gelernt, auch schmerzlich ist klar, aber am ende war kein Gedanke an leid mehr da

und der schmerz kann einen zerreissen, das nennst du dann leiden, aber eigentlich meinst du nur den Schmerz

Ich laß das jetzt mal so stehen ...

habe gerade noch bei wikipedia geguckt, der letzte Absatz spricht mich am ehesten an:

Die Religionen beschäftigen sich mit den Fragen: „Warum existiert das Leid?“, „Welchen Sinn und Zweck hat das Leid?“ und „Wie kann das Leid überwunden werden?“.

Die abrahamitischen Religionen fassen das Leid meist als Strafe Gottes für die Missachtung seines Willens und seiner Gebote auf.

Die Leiden Christi, also die Passion und der Kreuzestod Jesu, bilden für die Erlösung im Christentum eine wesentliche Voraussetzung.

Im Islam prüft Allah die Gläubigen durch das Leid. Bei den Sunniten hat das Leid keine Heilsbedeutung. Bei den schiitischen Passionsspielen jedoch können die Gläubigen durch ertragenes Leiden ihre Sünden abbüßen

Der Konflikt zwischen der Existenz des Leids und der Glaube an einen allmächtigen und gütigen Gott führen zum Theodizeeproblem. Das Buch Ijob beschäftigt sich mit dieser Frage.

Im Buddhismus spielt das Leid als Dukkha in den Vier Edlen Wahrheiten eine zentrale Rolle. Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll. Das Konzept des Karma erklärt das Leid als Ergebnis früherer Handlungen. Völlige Auslöschung der Gier kann zur Überwindung des Leidens (Nirwana) führen.
 
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