Wille

klingt fast wie ein synonym für: weil ich wollte.

Nö....ich habs ja ohne überlegen reingeschrieben, ob ichs wollte, keine Ahnung, ist auch nicht so wichtig...man handelt immer, ob man will oder nicvht will, wille ist mehr ein Meschanismus, ja sogar automatismus....wille ist lenkbar, aber wille kann auch einfach scheinbar aus dem nichts heraus entstehen und geschehen....
 
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wer streitet hier denn?...Wille und leid gehört auch zusammen....schliesslich gibt es menschen, die wollen leiden um zu erfahren und wille und Erfahrung gehört auch zusammen......
 
Was ist wille? was ist wille nicht? was ist wille wenn mans künstlerisch beschreibt (schreibt gedichte!)? aber vor allem Wie kann man willen beschreiben ohne wille oder wollen zu sagen. das wäre mir das liebste.

das kleingedruckte: (bitte, jeder für sich selbst und ehrlich aus sich selbst. keine kack angriffe auf die meinung eines anderen, bitte. jeder soll nur seine meinung sagen. wenn es darauf hinausläuft das sich einer für seine meinung rechtfertigung muss, sind wir alle doof.)

so ist mein "wille": dieser thread.

Wille heißt, dass ich kann tun und lassen kann was Ich will :banane: und nicht das was die andere will, gegen meinen Willen, :wut1: da kann die andere machen was sie will und ist sie nicht willig, :kiss4: so brauch ich Gewalt. :tomate:

LG
 
Zeitweise habe ich mich halb kaputt gelacht an dem thread. :lachen::lachen::lachen:

Dann kam die Erleuchtung und ja, nun, sehe ich mehr als früher.
Ich habe ein deutliches Gefühl und vielleicht kann ich es bald mal beschreiben, was ich dann auch tue.

Nun aber zum Thema.

Hi Emconspirit!

Ich finde es schon schwierig zu beschreiben, was Wille ist, wenn ich die Worte wollen und Wille nicht benutzen darf. Wie kommt es, dass ich aufgestanden bin? Ich kenne es, dass ich nicht aufstehen will (!) und mich im Bett verkrieche ... es ist mir dann alles zuviel ... kommt der Wille (!) vom „alles zuviel“ ... glaub nicht ... ich mach mal weiter ... wenn ich freudig aufstehe, was ich ebenso kenne, ja, dann freu ich mich auf was ... aufs Leben ... auf mich im Leben ... ob ich das will (!)? ... ehrlich gesagt hab ich mich das nie gefragt ... es gibt Dinge, die unterstütze ich, damit sie geschehen = mein Wille geschehe ... da ist mein Wille mein bewußter Wille ... ich hab sicher auch einen Seelenwillen und ja, das will ich auch wissen, das was meine Seele will, ich mein im Ernst ... oft sage ich so in mir: „Ich will meine Ruhe.“ - aber das ist undifferenziert, nicht echt, es ist so dahingelabert ... wenn ich nämlich mal meine Ruhe habe, weiß ich nichts mit ihr anzufangen ... da ist viel paradoxes in meinem Wollen ...

Ist es das, was Du erfahren wolltest?
 
Also bei mir funktioniert das so: Ich schreibe in diesem Thema nur diesen einen Beitrag.liebe Grüssli.Tschoi
 
Wenn ich den "Willen" ohne "kein", "nicht", "willi" usw. beschreiben wollte,
würde ich wohl als erstes an den Zeitgeist denken (= Hören(können) von seinem Ton).

Etwas wovon in einem anderem Thread auch pfeil erzählt:

Denn in Augenblicken höchster Gefahr ist nichts schädlicher, als wenn alle machen was sie wollen. Man steuert auf ein Riff zu, der eine steuert links, der andere rechts, einer beschleunigt, einer verlangsamt. So wird es nichts. Es muß klare, eindeutige Anweisungen geben und möglichst die richtigen.

Also die Richtung (= die Anweisungen) erspüren.

Oder einfach Intuition.
 
Oder mit anderen Worten und fast synchron hier:

was Rudolf Otto treffend das "Numinosum" genannt hat, nämlich eine dynamische Existenz oder Wirkung, die nicht von einem Willkürakt verursacht wird. Im Gegenteil, die Wirkung ergreift und beherrscht das menschliche Subjekt, welches viel eher ihr Opfer denn ihr Schöpfer ist.

Das Numinosum - was immer auch seine Ursache sein mag - ist eine Bedingung des Subjekts, die unabhängig ist von dessen Willen. Jedenfalls erklärt sowohl die religiösr Lehre als auch der consnsus gentium (Übereinstimmung der Völker) immer und überall, dass diese Bedingung einer Ursache außerhalb des Individuums zuzuordnen sei.

Religion erscheint mir eine besondere Einstellungdes menschlichen Geistes zu sein, welche man in Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Gebrauch des Begriffes religio formulieren könnte als sorgfältige Berücksichtigung und Beobachtung gewisser dynamischer Faktoren, die aufgefaßt werden als Mächte: Geister, Dämonen, Götter, Gesetze, Ideen, Ideale oder wie immer der Mensch solche Faktoren genannt hat, die er in seiner Welt als mächtig, gefährlich oder hilfreich genug erfahren hat, um ihnen sorgfältige Berücksichtigung angedeihen zu lassen, oder als groß, schön und sinnvoll genug, um sie andächtig anzubeten und zu lieben. ...........
 
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