Wille

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Aber durch den Schmerz entsteht doch auch direkt Leid, oder nicht?

Eigentlich nicht,,wenn ich dem Schmerz keine Bedeutung gebe, leide ich auch nicht...ich bemerke, dass etwas weh tut, aber ich muss dadurch eben nicht zwangläufig leiden....wenn ich mir den kopf stoße und sage okay, ich denk nicht daran und kümmere mich nicht weiter drum, bemerke ich zwar später, das da was war, durch anfassen des kopfes, aber ich weiss dann nicht mehr wann das gewesen war, weil ich nicht litt da ich nicht daran dachte daran zu leiden....mag sich kompliziert anhören, aber du kannst die das leiden wegdenken, indem du nicht an Leiden denkst...dein Kopf eben frei machst, indem du nicht weiter nachdenkst...das kann man lernen und ich habs gelernt
 
wie wasser trinken wenn man durst hat? du sagst ich will wasser. gibt es kein wasser sagst du: ich muss wasser finden.

Ja, so würde ich das auch sehen, wenn ich existieren möchte, muss ich etwas dafür tun. Als Mensch.


@Tany - in meinem Buch, was heute ankam, ist sogar auch ein Rumi-Zitat mit drin, da musste ich sofort an dich denken. ;)

Ich will das jetzt mal hier reinschreiben, wenn ich darf:

Der transzendentale Bereich

Glaubst Du, daß ich weiß, was ich tue?
Daß ich auch nur einen Atemzug
lang oder einen halben mir selbst gehöre?
So wie eine Feder weiß, was sie schreibt,
oder der Ball ahnen kann, wo er hinrollen wird.

RUMI
 
Im Moment des Wollens, wusstest du das garnicht und deine betrachtung biegt dein Willen im nachhinein nur zurecht, ohne dass du wirklich wissen konntest, was du in dem Moment wirklich dachtest und eben auch wolltest...der Wille ist ein Trieb, den man nur hinterher beschreiben kann...aber es kann dadurch auch Dichtungen enthalten, in der Nachbetrachtung

So, wie Du es beschreibst, ist eine Betrachtung...und unterscheidet sich von meiner :)


Das Wort Wille wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet und kann daher Verschiedenes bedeuten:
im Unterschied zu Trieb und Begehren ist Volition ein geistiger Akt, von dem ein Impuls zur Verwirklichung bestimmter Ziele ausgeht.

- das Vorhandensein eines mehr oder weniger starken Sehnens oder Begehrens

- das Hegen von Wünschen oder Absichten

- aber auch das im Leben von erwachsenen Menschen außerordentlich bedeutsame Anstreben von selbst festgelegten Zielen und damit das Umsetzen von persönlichen Entscheidungen in die Tat oder von gemeinsamen bzw. gemeinschaftlich getroffenen Beschlüssen und Festsetzungen oder Gesetzen in ein bewusstes und absichtsvolles oder gar geplantes Handeln.

Im letzteren Sinn ist Volition daher ein Begriff, der im Zusammenhang mit Handlungsplanung verwendet wird (Anstreben eines Ziels).

Mit dem Begriff des Willens wird in aller Regel ein Gefühl oder vages Bewusstsein, der Eindruck oder die mehr oder weniger feste Überzeugung verbunden, in seinem Wollen frei zu sein. Was genau unter dieser sogenannten Willensfreiheit zu verstehen ist und ob sie tatsächlich gegeben ist, ist umstritten.
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.wiki
 
Sehe es nicht grundsätzlich so...



1 Bedeutung: Leiden [n]
Crux, Drangsal, Elend, Marter, Not, Pein, Qual, Schmerz, Leid
http://synonyme.woxikon.de/synonyme/leid.php


Dann füllen wir diese Begriffe unterschiedlich. Danke für Deine Ansicht. :)
schmerz gehört da nicht rein...der rest wird nur mit Schmerz in Verbindung gebracht und bis auf körperlichen Schmerz, kann ich mir alles wegdenken....
 
Ja, so würde ich das auch sehen, wenn ich existieren möchte, muss ich etwas dafür tun. Als Mensch.


@Tany - in meinem Buch, was heute ankam, ist sogar auch ein Rumi-Zitat mit drin, da musste ich sofort an dich denken. ;)

Ich will das jetzt mal hier reinschreiben, wenn ich darf:

Der transzendentale Bereich

Glaubst Du, daß ich weiß, was ich tue?
Daß ich auch nur einen Atemzug
lang oder einen halben mir selbst gehöre?
So wie eine Feder weiß, was sie schreibt,
oder der Ball ahnen kann, wo er hinrollen wird.

RUMI

ich bin fast beleidigt das du den rest nicht zitiert hast. der ball weiß nicht wohin er gestoßen wird, aber er wird dahin rollen wo ihn die gesetze schicken.
 
Eigentlich nicht,,wenn ich dem Schmerz keine Bedeutung gebe, leide ich auch nicht...ich bemerke, dass etwas weh tut, aber ich muss dadurch eben nicht zwangläufig leiden....wenn ich mir den kopf stoße und sage okay, ich denk nicht daran und kümmere mich nicht weiter drum, bemerke ich zwar später, das da was war, durch anfassen des kopfes, aber ich weiss dann nicht mehr wann das gewesen war, weil ich nicht litt da ich nicht daran dachte daran zu leiden....mag sich kompliziert anhören, aber du kannst die das leiden wegdenken, indem du nicht an Leiden denkst...dein Kopf eben frei machst, indem du nicht weiter nachdenkst...das kann man lernen und ich habs gelernt

Wenn der Schmerz nicht aufhört, fange ich an zu leiden. Ob physisch oder psychisch. Ich würde auch behaupten, daß ich dabei nichts denke. Nichts denken muss oder brauch.
Ich hab da jetzt den "Seelenschmerz" im Kopf, aber auch starke körperliche Schmerzen können mich zum Leiden bringen, wenn sie nicht aufhören.

Wenn ich mir Schmerzen (Gefühle) einfach so wegdenken könnte, dann könnten das ja auch zig Menschen tun, die unglücklich verliebt sind zum Beispiel?
 
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Wenn der Schmerz nicht aufhört, fange ich an zu leiden. Ob physisch oder psychisch. Ich würde auch behaupten, daß ich dabei nichts denke. Nichts denken muss oder brauch.
Ich hab da jetzt den "Seelenschmerz" im Kopf, aber auch starke körperliche Schmerzen können mich zum Leiden bringen, wenn sie nicht aufhören.

Wenn ich mir Schmerzen (Gefühle) einfach so wegdenken könnte, dann könnten das ja auch zig Menschen tun, die unglücklich verliebt sind zum Beispiel?

nö, ich hab wochen lang zahnschmerzern ausgehalten, ohne zu leiden, weil ich nicht daran dachte zu leiden
 
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