Wiedergeburt im Buddhismus

Ich kann mich nicht gegen den Gedanken wehren, dass das Eingehen ins Buddhistische Nirwana seelischer Selbstmord ist weil das Leben scheisse ist.

Daher bin ich kein Buddhist, habe aber Elemente des Buddhismus in meinen Glauben integriert. Ich finde die Person Buddha megacool und seine Lehren sind eine große Erweiterung meiner Spiritualität. Aber nur Teile davon, ich empfinde das Leben als Lebenswert und das Begehren, die Lebensfreude, der Genuss und gutes Karma sind was Gutes für mich.
Es wird eigentlich niemand umgebracht, der Wunsch nach Nicht-Existenz ist ebenfalls ein leidverursachendes Begehren. Es geht nur darum, alles so zu sehen, wie es in Wirklichkeit ist.
Begehren aller Art entsteht aufgrund von Unzufriedenheit. Weil man mit der Gegenwart nicht zufrieden ist, strebt man nach sinnlichem Genuss, der Zufriedenheit verschafft. Sie bleibt aber nicht und so strebt man wieder nach Genuss, usw. - endlos getrieben. Durch Loslösung entsteht dauerhaftes, wunschloses Glück.
So sehe ich das halt und will um Himmels willen nicht etwa missionieren, setze mich nur immer wieder mit diesen Themen auseinander, die mich sehr interessieren.
 
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Durch Loslösung entsteht dauerhaftes, wunschloses Glück.
Ja, ich praktiziere gleichzeitig diese Loslösung auf meiner eigenen Art und pararell aber praktiziere ich hedonnistischen sowie auch spirituellen liebevollen Genuss. Es hört sich widersprüchlich an aber irgendwie scheint es zu funktionieren.

Siehe auch hier:
 
Mir nicht, weil es dort so etwas wie Langeweile gar nicht gibt.
Ein Zustand ewiger Liebe, wo man die ganze Zeit in Licht gehüllt ist, hat etwas sehr schönes, gerade wenn man in diesem Leben ein schwieriges Schicksal erwischt hat.

Hin und wieder bekommt man einen kurzen Vorgeschmack darauf und es fühlt sich sehr echt an, überhaupt nicht kitschig.
 
Ein Zustand ewiger Liebe, wo man die ganze Zeit in Licht gehüllt ist, hat etwas sehr schönes, gerade wenn man in diesem Leben ein schwieriges Schicksal erwischt hat.

Hin und wieder bekommt man einen kurzen Vorgeschmack darauf und es fühlt sich sehr echt an, überhaupt nicht kitschig.
Ist dies könnte man auch als einen himmlischen Zustand betrachten.

Wenn du an dieser Liebe interessiert bist, kann ich dir die Padgett-Channels empfehlen.
 
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Ja, ich praktiziere gleichzeitig diese Loslösung auf meiner eigenen Art und pararell aber praktiziere ich hedonnistischen sowie auch spirituellen liebevollen Genuss. Es hört sich widersprüchlich an aber irgendwie scheint es zu funktionieren.

Siehe auch hier:
Hab' mir das ein wenig angesehen und finde es schön, tiefgründiges Nachdenken und der Entwurf eines Systems für die Praxis und Erfahrung.
Mir ist es auch sehr wichtig, dass das Philosophieren immer einen Bezug zum eigenen Erleben hat. Der Lehre des Buddha vertraue ich als höchste Wahrheit, der Zugang dazu ist individuell.
 
Ein Zustand ewiger Liebe, wo man die ganze Zeit in Licht gehüllt ist, hat etwas sehr schönes, gerade wenn man in diesem Leben ein schwieriges Schicksal erwischt hat.

Hin und wieder bekommt man einen kurzen Vorgeschmack darauf und es fühlt sich sehr echt an, überhaupt nicht kitschig.
Verstehe, dagegen mag das Nirvana langweilig erscheinen. Ich weiß nicht ob Liebe ewig sein kann, auf jeden Fall ist es heilsam zu lieben, ohne Erwartung einer Gegenleistung.
 
Verstehe, dagegen mag das Nirvana langweilig erscheinen. Ich weiß nicht ob Liebe ewig sein kann, auf jeden Fall ist es heilsam zu lieben, ohne Erwartung einer Gegenleistung.
Ich hatte das völlig ernst gemeint.
Also dieses Nirvana geht doch sicher mit einem höheren Bewusstseinszustand einher, also mit einer höheren Frequenz. Diese gleicht dem Gefühl der Liebe in Ermangelung eines besseren Wortes. Das Konzept der Liebe kann jeder nachvollziehen und ich meine damit nicht die Liebe zu einer Person, sondern den Zustand der Liebe.
Wenn ich die Wahl habe diesen Zustand anzustreben oder irgendein Konzept, was vielleicht in tausend Inkarnationen erreichbar ist, oder auch nicht, dann weiß ich, was ich wähle.

Ich weiß schon daß da wahrscheinlich etwas anderes gemeint sein muss, es ist nur zu weit weg um wirklich greifbar zu sein. Selbst der Zustand von Extase, so selten er auftritt, ist irgendwie noch verständlicher als das sogenannte Nirvana.

Nimm doch einfach mal deine spirituellste Erfahrung, die du hattest und versuch diese in Worte zu kleiden.
 
Also dieses Nirvana geht doch sicher mit einem höheren Bewusstseinszustand einher, also mit einer höheren Frequenz. Diese gleicht dem Gefühl der Liebe in Ermangelung eines besseren Wortes. Das Konzept der Liebe kann jeder nachvollziehen und ich meine damit nicht die Liebe zu einer Person, sondern den Zustand der Liebe.
Wenn ich die Wahl habe diesen Zustand anzustreben oder irgendein Konzept, was vielleicht in tausend Inkarnationen erreichbar ist, oder auch nicht, dann weiß ich, was ich wähle.

Ich weiß schon daß da wahrscheinlich etwas anderes gemeint sein muss, es ist nur zu weit weg um wirklich greifbar zu sein. Selbst der Zustand von Extase, so selten er auftritt, ist irgendwie noch verständlicher als das sogenannte Nirvana.
Nimm doch einfach mal deine spirituellste Erfahrung, die du hattest und versuch diese in Worte zu kleiden.
Früher hatte ich Bhakti-Yoga praktiziert, Liebe zu Gott. Da gab es Erfahrungen überwältigender Liebe, aber insgesamt wurde mir das alles zu turbulent.
Im Buddhismus erfahre ich mehr Klarheit, Sicherheit, Ruhe und Frieden. Als spirituellste Erfahrung empfinde ich einen Zustand der Losgelöstheit und inneren Freiheit, verbunden mit einem Glücksgefühl wegen der eindeutigen Erkenntnis, dass ich im Grunde von der ganzen Welt nichts benötige. Mit der Gewissheit, dass es diese unberührbare Transzendenz tatsächlich gibt, über die nichts mehr hinausgeht.
 
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