Sabbah
nein, sag ich ja auch nicht, das oben war nur so vor mich hingesagt, jeder kann glauben was er möchte und der Trend zur individuellen Glaubensvorstellung ist ja auch gutzuheißen, das bedeutet nämlich, dass der Mensch langsam zu denken beginnt und sich nicht vorbeten lässt, was er zu denken hat.
ganz genau und auch aus diesem Grunde haben sich die Glaubensgemeinschaften auch immer wieder aufgespalten (schisma), was die katholische Kirche aber auch der orthodoxe Islam immer wieder verhindern wollten. Im Protestantismus sieht man, was passiert wenn man die Trennung gutheißt, oder zumindest nicht verhindert.
Das ändert für mich persönlich aber nichts, ich verachte Glaubensvorstellungen, es ist eine Krankheit der Gesellschaft und ich bin gesund, so sehe ich das...
Ich gehe davon aus, dass Gesellschaft Glaubensvorstellungen braucht um nicht im totalen Nihilismus zu landen und sich aufzugeben.
konfessioneller Religionsunterricht wird an jeder Schule angeboten, das ist ein Problem, der Staat ermöglicht die Missionierung und Verblendung der Jugend...
ich halte es für sehr wichtig die Kinder aufzuklären über die Glaubens-Möglichkeiten, allerdings wäre es gut alle Glaubensrichtungen vorzustellen und sie sollten jeweils von einem Anhänger dieses Glaubens dargestellt werden und nicht auf eine scheinbar "wissenschaftliche" Art referiert werden. Bei einem Glauben geht es nicht (nur) darum, ihn von außen, rational und dissoziiert kennenzulernen, sondern es ist ein innerer Weg und muss deshalb auch so erlebt werden.
sollen sie doch egal, ich finde es nur lächerlich, das hier alles auf die Ebene der persönlichen Erfahrung reduziert wird, denn hier gibt es kein richtig und kein falsch, das muss jeder für sich ausmachen und ich glaube die Standpunkte hierzu wurden nun lang und breit besprochen.
Ich behaupte, wie ich es schon angesprochen habe, dass die Biographie einen prägt und damit wird alles was man erlebt und auch scheinbar rational diskutiert durch diesen Filter betrachtet und bewertet - deshalb halte ich es für enorm wichtig, erst mal die eigenen Filter zu erkennen um dann wirklich über geschichtliche, gesellschftliche etc Entwicklungen zu diskutieren.
Und bei dem Gedanken, dass bereits ein wenig Kraut reicht um den menschlichen Geist vollends auszutricken würde ich mir auf die persönliche Erfahrung nicht allzuviel einbilden, bzw. jemand anders zu dumm und unerfahren zu bezeichnen, nur weil er solche Erfahrungen noch nicht erlebt hat, oder erleben will...wenn ich will, kann ich mich auch in Trance beten, das beweist, aber nichts übersinnliches, sondern einfach nur die Zerbrechlichkeit des Verstandes...
wer sich am Verstand festhalten will erkennt nicht die Basis auf dem dieser Verstand ruht.
das eigentliche Problem, oder auch nicht, je nach dem, ist die Institutionalisierung von Religion, der öffentliche Apparat, der dahinter steht..denn der geht jeden Menschen in gleicher Weise etwas an.
es geht m.M.n. darum, die Manipulation von Meinung und Glauben zu unterbinden - es geht darum, freie eigene Erkenntnisse sammeln zu können und nicht darum, irgendwelche Glaubensrichtungen mundtot zu machen.
Iza
Ach, da quatsch ma halt mal so frei über jemanden Andern Vermutungen daher, als ob dieser gar nicht in der Diskussion vorhanden und für sich sprechen könnte, tun ihn kategorisieren und schön in eine vermeintliche Opferrolle stecken, die "arme Sau" weiß es ja nicht bessa. Genau so klang es, wie ihr beide über Sabbha´s geschrieben habt.
eine sehr negative Darstellung, die deinen Eindruck wiedergibt - könntest du das auch positiv formulieren?
oke es ist gesellschaftlich nicht konform über die Köpfe Anwesender hinweg über sie zu reden, dafür entschuldige ich mich. Ich in so einer Situation würde mich aber sofort in Erinnerung rufen, du nicht?
Wohlgemerkt über Sabbha PERSÖNLICH und nicht über seine Ansicht. Der Bezug auf seine Ansicht war dabei Zweitrangig. Und das finde ich eben daneben.
warum sollte man nicht auch mal die Motivationen der Menschen hinterfragen, die natürlich persönlich sind?
Wie würde es dir denn gefallen, wenn ich, z. B. mit Anderen über dich schreiben würde und dich dabei als mitlesende und mitschreibende Person ignorieren würde:" Ach, der Inti, das is ein ganz Armer, hat wahrscheinlich schon vieles durchgemacht in seinem Leben, brauchst dich also nicht zu wundern, dass er........".
1. siehe oben
2.

da könnte ich sicher einiges lernen
Das klingt, als wärst du sehr von dir selbst eingenommen.
Eigentlich sehe ich mich nicht so - aber vielleicht komme ich so in meiner Umwelt an - danke für diesen deinen persönlichen Eindruck von mir!
Ach ja? Woher stammen deine "Vermutungen" Sabbha betreffend?
tja woher schon - aus meinem Fundus meiner Erfahrungen und Erkenntnisse daraus - sehr persönlich aber doch oft zutreffend.
Gerade bei Ablehnung von Glauben und Kirche gehe ich davon aus, dass dies aus negativen persönlichen Erfahrungen gespeist wird, denn wenn es aus rationalen Überlegungen entspringen würde, käme es nicht so emotional rüber, sondern eben rational-distanziert.
Paulus
GOTT ist modern, lebt und verändert sich.
leben ja, aber anders als das Leben auf Erden - Veränderung ja, aber nur im Ausdruck und nicht im Sein - und modern, da weiss ich nicht was du damit meinst - ist er gerade IN? Oder passt er sich dem jeweiligen Zeitgeist an? Was willst du damit aussagen - ich finde wenn ein Wort nicht zu Gott passt dann dieses.
LGInti