Vermutlich hat es auch mit spezifischen Erfahrungen zu tun, wenn man hier differenzieren will und auch muss.
Bewusstseinsprozesse sind schon grundsätzlich fliessend und ohne Anfang und Ende. (
Zustand ist von daher vielleicht ein ungeeignetes Wort, doch würde ich modellhaft halt von Schichten des Bewusstseins sprechen).
Wo ordnet man bestimmte Phänomene, Erfahrungen ein, wenn sie beispielsweise mit viel Schmerz, Angst, Leid verbunden sind? Das ist Unterbewusstsein. Alles, was abgespeichert ist, Gedanken und Emotionen, alles, was uns konditioniert hat und was uns dazu führt, unsere Erfahrungen zu wiederholen, ist Unterbewusstsein, alles, was einen Menschen daran hindert, Christusbewusstsein zu erfahren, ist Unterbewusstsein. Ich nehme an, das weisst du auch.
Dieses Einordnen oder Zuordnen kann wichtig sein, beispielsweise im Heilungsprozess. Nicht, dass im Unterbewusstsein nichts Helles und Schönes zu finden ist, aber es ist duales Bewusstsein, und Dunkelheit herrscht nur im Unterbewusstsein.
Auch wenn man aus den eigenen Tiefen Informationen erhält, die man als wegweisend erkennen möchte, in Form von Bildern oder Worten, kann es wichtig sein, diese richtig zuzuordnen.
Geistbewusstsein als Zustand...nein, kann ich nicht sagen, ich erlebe Bewusstheit durch mein Herz, fliessend und in verschiedenen Intensitäten, vom reinen, bedingungslosen Gefühl der Freude bis zur vollständigen Energetisierung im ganzen Körper, und das entspringt nicht meinem Unterbewusstsein.