so, da bin ich wieder...
ja, ich kann mich eigentlich eh nur wiederholen...mir geht es darum, dass der Glaube, im speziellen der christliche Glaube, weil dogmatisch, ein Seelenheil verspricht, ein Leben nach dem Tod, einen Platz an Gottes Seite, den ganzen Tag Ambrosia zum Abwinken, Saufen ohne Ende und am nächsten Tag kein Kater...Dinge, die nur erfahren werden können, wenn man nach den katholischen Gesetzen lebt, Jesus als seinen Herrn anerkennt etc...so...das wäre ja jetzt nicht weiter schlimm, es gibt Menschen die davon ausgehen, das ist eine Meinung, ein Glauben, ich habe nicht das Recht zu sagen es sei falsch oder richtig, auch wenn ich es tue, aber wenn jemand behauptet ich käme in die Hölle, darf ich doch wohl antworten nein ganz bestimmt nicht, denn die Hölle exisitiert nur in deinem Kopf und dein Kopf ist bestimmt nicht der Ort an den man nach dem Tod hinkommt...egal...es wäre also nicht weiter schlimm
schlimm allerdings ist, wenn so eine Meinung, dieser Glaube einen festen Platz in Form der Kirche in unserer Gesellschaft hat, denn damit rechtfertigt sich dieser Irrsinn bis zu einem gewissen Grad. Er erhält legitimität über die eigentlich neutrale Öffentlichkeit, wodiurch Glaube nicht mehr bloß Meinung, sondern Bestandteil der Alltäglichkeit wird, wodurch der Nicht-Glaube zum Abartigen erklärt wird...das lässt sich jetzt vielleicht mehr auf die Situation vor 500 Jahren umlegen, aber Fakt ist, dass die Kirche in Österreich immernoch ein machthaberisches Gebilde ist, mitten in der Öffentlichkeit und ich meine, dass ist äußerst bedenklich