Wer ist Jesus für Dich?

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...und all das ist der Mensch.Diese Einheit ist ein Teil der der Allumfassenden Liebe...wie ein Tropfen des Meeres...

Um es wirklich zu begreifen,brauchen wir keine Zitate...wir müssen nur den Ursprung in uns entdecken.

LG Suenja

wer issen WIR ? :D

dem Pfad des Entdeckens sind doch keine Grenzen gesetzt....ob nun Zitate oder der Duft einer Rose oder ein Kuhfladen oder was auch immer kann doch Er-innerung wecken.

jeder Jeck ist anders.

:zauberer1
 
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da lebt was in uns und manchmal ist das freude und die will immer mehr ...deshalb ist ihr auch der körper dann zu eng ...deshalb muss sie raus...:D
 
nizuz: wie kommst du darauf, daß ich nichts von deinen Worten verstanden habe ?
Moment, da ist der kleine Unterschied zwischen "nicht" und "nichts". Wenn du mich verstanden hättest, die Grundintention, dann hättest du kein Dogma gesehen. Du verstehst sicher viel von dem was ich sage, deshalb freust du dich ja auch an dem was ich schreibe, und doch fühlte ich mich in diesem Punkt mißverstanden.
So hast du eben etwas anderes verstanden als was in mir war, aber ist ja schön, wie gesagt, es erweitert einfach.

naja, hat aber sicher was mit mir zu tun. Ich war früher mal wirklich sehr dogmatisch *pruuuuuuuuust* und wer weiß, manchmal schwingt das doch mal wieder mit. Also danke für den Hinweis.

hm... die Sprache brodelt da schon wieder in mir *lach* die Dog-Ma ist die Mutterhündin, sozusagen die bitch, und wenn man also die Dogmatiker sieht, sind das die s.o.b. *lachmichwech*

Im Englischen ist das ja sowieso dieses Phänomen von god und dog, was relativ bekannt ist.

nizuz: Zorn (Af) bedeutet ja auch Nase...aber in der Übersetzung erscheint nur ein zorniger Gott und nicht der *mit dem langem Atem/Nase* :) - und wer weiß besser als du um die Mehrfachbedeutungen, deshalb finde ich es eben nicht sooooo einfach.
also hast du dich an dem "einfach" gestoßen. Ja, zugegeben. Kann auch sehr schwer sein. Wobei Salomo ja sagt:

Sprüche 10,23 Dem Toren ist es wie ein Spiel, Schandtat zu verüben, und Weisheit zu üben dem verständigen Manne.

irgendwann wird es einfach spielerisch leicht, diese Art des Denkens.
Es ist so wie das Lesen in der Matrix. Alles, was jeden von uns gerade umgibt, ist ein Spiegel seines Bewußtseins. Und spannend ist es, sich dies bewußt zu machen und darin zu lesen, was gerade alles "dran" und "angesagt" ist.
Diese Art des Lesens ist gemeint, wenn in der Überlieferung von Rabbi Akiba erzählt wird, daß er 41 Jahre alt wurde und dann erst anfing, lesen und schreiben zu lernen. Eben über die 40, die Eingebundenheit ins zeitliche Denken von vorher und nachher, hinausgehend und alles Zeitliche (die 40) vereint sehend im Moment des Nu, der 1, so daß jede Sekunde alles bereits gegenwärtig ist. Das ist die 41, die Mutter aller Weisheit.
So wie auch der Zahlenwert von "em", "Mutter" eben in Summe 41 ist, denn "em" schreibt sich "aleph+majim", "1+40".
In gleicher Weise betont die Überlieferung, daß man erst mit 41 Jahren in der Kabbalah unterwiesen werden soll. Erst soll das zeitliche Leben hier gelebt werden, und wer dann immer noch nicht satt ist, sondern wen seine Sehnsucht in die Welt der 41 treibt, (egal wie alt er physisch ist!) der sollte unterwiesen werden.
41 Jahre ist auch das Alter, das angegeben wird, ab dem sich jemand mit dem Hohelied der Liebe beschäftigen darf.
Es ist dieser Nexus, dieser Knotenpunkt, wo sich Zeitlichkeit und Ewigkeit trifft. An diesem Punkt ist alle Erkenntnis und alle Weisheit versammelt.

Die Nase ist "aph", geschrieben "aleph+phe", in Zahlen "1+80", und hat die Doppelnatur des Einatmens und Ausatmens.
Die 81 ist die 40 und die 41 kombiniert. Wie Mose, wenn er vom Berg Sinai hinuntersteigt. Er war dort oben und hat die beiden Welten in einem erlebt. Und nun steigt er mit den Tafeln der Weisung wieder hinunter und wird zornig, weil er sieht, daß diese 41, dieser goldene Zustand, innerhalb der Welt der 40 wieder zerbrechen muß. Er kann ihn so noch nicht halten und so zerbricht diese Tafeln. Das wirklich Göttliche kann diese Welt nicht ertragen, das reine Licht Gottes würde diese Schöpfung sofort vernichten.
Mose erkennt das schmerzlich, im "Zorn", im "aph", in der 81, und muß noch einmal hinaufsteigen, nun innerhalb der Dualität, und zwei Tafeln hinunterbringen. Das erste Mal waren sie vom Finger Gottes direkt beschrieben worden, das zweite Mal muß er sie selber eingravieren.

nizuz: wenn du möchtest, kannst du auch Saul zu mir sagen ;-)
cool. Hallo mein liebes Säulchen, zur Säule im Tempel wirst du werden. :D

:kuesse:
 
wer issen WIR ? :D

dem Pfad des Entdeckens sind doch keine Grenzen gesetzt....ob nun Zitate oder der Duft einer Rose oder ein Kuhfladen oder was auch immer kann doch Er-innerung wecken.

jeder Jeck ist anders.

:zauberer1

Du weisst schon wie ich es meine :umarmen:...und...danke für die Rose,den Kuhfladen darfst du behalten...

Lg Suenja
 
IZABELLA: Das ist etwas worüber ich immer wieder staune, dass Wörter eigenwillig uminterpretiert werden. Da "wundert" es mich nicht, dass es schwierig wird einander zu verstehen.

Wunder mit Wunde in zusammenhang zu bringen, wäre mir nie eingefallen und ich denke auch, dass es nicht richtig ist.

wer beurteilt, was richtig ist?
"wer heilt, hat recht" - so sagt man. Wenn dieser Zusammenhang völliger Blödsinn ist, dann ist es eben Blödsinn. Aber wenn es jemanden zu tieferer Einsicht inspiriert, dann ist es doch schön.

Ich erzähle mal ein wenig mehr von dem, was mir dazu noch kam, zu Wunde und Wunder:

Jedes Wunder verletzt per definitionem die Gesetze, die normalerweise herrschen, insofern verwundet es sie...
Jede Wunde ist eine Verletzung der normalen Körpervorgänge oder Seelenvorgänge.

Da steckt mehr hinter... ich hatte nur einen zarten Hinweis gegeben.

Jesus erweckt ein Mädchen vom Tod.
Er tut dies exakt geplant mit ganz bestimmten Leuten.
Er schickt alle Angehörigen raus und alle Schaulustigen.
Und nur die allerengsten Jünger, Petrus, Johannes und Jakobus behält er dabei.
Sie sind dabei, wie er sie wiederauferweckt vom Tode.
Sie können dem Wunder genug Raum geben, ihr Glaube ist groß genug, dass sie die normalen Gesetze einfach mal so "laufen" lassen können und etwas außergewöhnliches zulassen können.

Markus 5,36-43: Als aber Jesus das Wort reden hörte, spricht er [alsbald] zu dem Synagogenvorsteher: Fürchte dich nicht; glaube nur."
Und er erlaubte niemand, ihn zu begleiten, außer Petrus und Jakobus und Johannes, dem Bruder des Jakobus.
Und sie kommen in das Haus des Synagogenvorstehers, und er sieht ein Getümmel und Weinende und laut Heulende.
Und als er eingetreten war, spricht er zu ihnen: Was lärmet und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft.
Und sie verlachten ihn. Als er aber alle hinausgetrieben hatte, nimmt er den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren mit und geht hinein, wo das Kind lag.
Und indem er das Kind bei der Hand ergriff, spricht er zu ihm: Talitha kumi! das ist verdolmetscht: Mägdlein, ich sage dir, stehe auf!
Und alsbald stand das Mägdlein auf und wandelte umher, denn es war zwölf Jahre alt. Und sie erstaunten mit großem Erstaunen.
Und er gebot ihnen dringend, daß niemand dies erführe, und hieß ihr zu essen geben.


Jesus als wahrer Arzt geht in einen "sterilen Raum", in eine Art Black Box. Keinen Zweifel zulassend, nur diejenigen sind dabei, die kräftig genug sind, dies zuzulassen.
Eine starke "Wunde" ist das, wenn man alle "Regelverletzungen" berücksichtigt, die so ein Vorgang beinhaltet.
Und er verschließt sie wieder, ganz wichtig. Er sagt ihnen dringend, dass niemand davon erfahren darf. Auf diese Weise bleibt der besondere Heilraum erhalten. Die größten Heiler suchen keine Publicity, sondern wirken immer auf diese Weise im Verborgenen.

Es braucht bestimmte Rahmenbedingungen für "Wunder", genauso wie für Operationen, damit es heilend wirken kann.

Der völlige Kontrast ist dann seine Vaterstadt:

Markus 6,3-6 Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria, und ein Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? und sind nicht seine Schwestern hier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm.
Und Jesus sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und unter seinen Verwandten und in seinem Hause.
Und er konnte daselbst kein Wunderwerk tun, außer daß er einigen Schwachen die Hände auflegte und sie heilte.
Und er verwunderte sich über ihren Unglauben.

Dort funktioniert es kaum, weil alle ihn dort in banalen Bewußtseinszuständen (so a la "ey, hömma, wassn das für einer? ist das nicht der Kerl da da umme Ecke wohnt und mit dessen Bruder ich schon in einer Klasse war?") wahrnehmen und die gemeinsame Wirklichkeitskonstruktion eben wirklich ein Gemeinschaftswerk ist. Der nicht an Wunder glaubende darf in seiner Welt leben ohne Wunder, und der an Wunder glaubende darf in einer Wunderwelt leben.

IZABELLA: Gleichfalls funktioniert das meistens nur in deutscher Sprache (od. Englisch) da es sehr einfache Sprachen sind und viele Wörter "Mehrbedeutungen" haben.
Jede Sprache hat diese Perlen in sich versteckt, die eine mehr, die andere weniger, aber jede Sprache bewahrt etwas von diesem Urlicht der EINEN Sprache des Geistes.
Man muss nur hinhören lernen.
Als ich auf diese Zusammenhänge hingewiesen wurde, dachte ich auch: Naja, ok, netter Zufall jetzt, aber in Wirklichkeit haben diese Wörter doch nichts miteinander zu tun. Ich lernte einfach, bewußter auf die eigenen Sprachen zu hören und so fiel mir immer mehr an solchen Sprachschätzen in den Schoß.

Ja Maria45, dass wovon du hier erzählst kenne ich aus eigener Erfahrung und das in beide Richtungen. Ich erkenne es als natürlich in beide Richtungen, sozusagen: ein Sowohl als auch.

Es gibt immer wieder Dinge die mich erstaunen lassen, dass aber nur so lange, bis sich mir das Muster dahinter erschließt.

Zu Heilen neben Ungläubigen oder Wohlbekannten ist aber durchaus möglich, es kommt per se nur darauf an, ob der Heilende sein Ego und seine Unsicherheiten bewältigt hat, um nicht beweisen zu wollen/zu müssen, dass er heilen kann. Er tut es einfach in seiner Hingabe. Hingabe ist auch nötig vom zu Heilenden, hat er die nicht, ist die Zeit, für ihn, noch nicht gekommen um geheilt zu werden. Das ist auch eine Gesetzmäßigkeit/Ordnung, die mir, bis jetzt, aufgefallen ist.

Jedes Mirakle ist nur so lange ein Mirakle solange man die dahinter liegende Ordnung nicht erkannt hat.

Im Grunde gibt es nur eine Wahrheit und eine Ordnung und die ist unveränderlich, denn wenn etwas veränderlich ist ist es nicht die eine Wahrheit.


Ich weiß sehr wenig über die Bibel, da ich in einem Kloster aufgewachsen bin und nur die strafende bigotte Seite kennengelernt habe, habe ich sehr lange Zeit mit ihr gehadert.

Jetzt, nachdem ich vieles anders erkannt habe, ist es für mich sehr schön deine Erklärungen und die von den Anderen auch, dazu zu lesen und mir ein anderes Verständnis davon zu erfahren.

Danke dir schön,


LG

Iza.
 
so wie man den menschen als bestehend aus körper seele und geist betrachten kann(einheit) ...so kann man sagen ,dass sich das göttliche als das sein(vater) ...das individuum(sohn) und das wort also den geist(heiliger geist) ..offenbart und darstellt und doch zugleich eine einheit ist ...so versteh ich das zumindest...

Ich auch:)
 
IZABELLA: Zu Heilen neben Ungläubigen oder Wohlbekannten ist aber durchaus möglich, es kommt per se nur darauf an, ob der Heilende sein Ego und seine Unsicherheiten bewältigt hat, um nicht beweisen zu wollen/zu müssen, dass er heilen kann. Er tut es einfach in seiner Hingabe. Hingabe ist auch nötig vom zu Heilenden, hat er die nicht, ist die Zeit, für ihn, noch nicht gekommen um geheilt zu werden. Das ist auch eine Gesetzmäßigkeit/Ordnung, die mir, bis jetzt, aufgefallen ist.
ja, so erlebe ich es auch.

IZABELLA: Jetzt, nachdem ich vieles anders erkannt habe, ist es für mich sehr schön deine Erklärungen und die von den Anderen auch, dazu zu lesen und mir ein anderes Verständnis davon zu erfahren.

Danke dir schön


ja ich danke dir.
 
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...und all das ist der Mensch.Diese Einheit ist ein Teil der der Allumfassenden Liebe...wie ein Tropfen des Meeres...

Um es wirklich zu begreifen,brauchen wir keine Zitate...wir müssen nur den Ursprung in uns entdecken.

LG Suenja

Auch wenn ich davon früher ein Gegner war, so habe ich erkannt, dass die Bibel ein sehr mystisches Buch ist in dem viel Erkenntnis zu holen ist.....
......bist du nie in die Schule gegangen, hast du dir alles allein beigebracht? Nix hast du dir allein beigebracht, denn alles ist schon da, war immer schon da, du guckst und hörst zu und liest (ganz sicherlich viele Bücher*g*), begreifst und ziehst deine Erkenntnis (erkennst es wieder) daraus. Aber, ohne studieren kein philosophieren:)

LG

Iza.
 
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