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Wer ist Jesus Christus?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ELi7, 12. Januar 2018.

  1. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
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    Öhm...
    Also etwas bedingteres als Essen, Trinken, Schlafen und Aufs-Klo-gehen, ist dem Menschen wohl nicht gegeben.
    Alles vollständig bedingt durch seine Körperlichkeit.
    Inwieweit diese Bedingtheit geliebt werden kann, sei mal dahingestellt.

    Bei Liebe aber von „Freiwilligkeit“ zu sprechen, klingt irgendwie schräg.
    Als gäbe es da noch jemanden vor der Liebe, der weder liebt noch nicht liebt und sich entscheidet, wen oder was er liebt.

    Grusel!



    Ähm...
    Kann es sein, dass Angelesenes manchmal die Unmittelbarkeit von Begegnungen stören kann?
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Liebe MorningSun,

    natürlich tauchen bestimmte symbolhafte Elemente in den Geschichten der Heilsbringer immer wieder auf. Das liegt an den Sehnsüchten, Hoffnungen und einer Art inneren Moral der Menschen, die als ein Wertekanon auf diese Superstars projiziert werden. Deshalb wirst Du in diesen Geschichten, neben den Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede finden.

    So ist das auch bei Jesus, der als der messianischer Erlöser aus dem Alten Testament dargestellt wird. Ein Element, das aber Horus nicht in sich trägt, weil er in einem völlig anderen Weltbild agiert. Ägypten hatte nicht wie die Israeliten das ständige Problem der Fremdherrschaft und existenzieller Bedrohung, also spielte auch die Sehnsucht nach einem Befreier keine Rolle.

    Horus war der Gott der Pharaonen, also ein Garant für deren Macht und Wohl. Etwas, das für die Menschen in Ägypten von großer Bedeutung war, weil davon auch ihr eigenes Wohl abhing. Die Pharaonen waren jedoch mehr als weltliche Könige, denn sie waren göttliche Söhne und somit auch die Garanten für das Wohl in einem Leben nach dem Tod.

    Horus durchlief über die großen Zeiträume der Dynastien übrigens je nach kulturellem Hintergrund starke Veränderungen. Entscheiden dürfte sein, dass sich das ägyptische Weltbild an der Sonne orientiert, während sich die Bibel an dem mesopotamischen Weltbild des Mondes anschloss.

    Ach ja, wenn man dem Evangelium nach Lukas folgt, ist Jesus auch nicht am 24. Dezember geboren, sondern irgendwann im August oder September. Die Geburt Jesus wurde erst so um 336 n. Chr. auf den 24. Dezember verlegt. Der Hintergrund war pragmatischer Natur, weil im Römischen Reich schon am 25. Dezember ein Feiertag zu Ehren des römischen Sonnengottes Sol Invictus gefeiert wurde. Man wollte damit also einen zusätzlichen christlichen Feiertag einsparen.

    Was mir an diesem Video missfällt, ist die Voreingenommenheit gegenüber den Religionen schlechthin. Was schlecht ist, sind weniger die Religionen, sondern jene, die sie missbrauchen. Die Botschaft Jesus von der Umkehr zu einem besseren Menschen und das Gebot zur Nächstenliebe kann ich nicht als Schweinerei oder Ursache eines Übels erkennen. Ich denke bei alledem, dass man immer nur das finden kann, wonach man sucht – wer also nach dem Bösen blickt, wird also auch das Böse finden.

    Mir ist jetzt auch die Botschaft dieses Videos nicht so recht klargeworden – soll es um die Wahrheit gehen und um welche? Ich denke, dass die Suche nach einer Wahrheit gerne mit Egoismus und Intoleranz verbunden ist. Deshalb suche ich nicht nach ihr, sondern sorge mich lieber um das Seelenheil. So ist mir auch ein animistisches Weltbild lieber, in dem ich allen Dingen eine Seele schenken darf.


    Merlin
     
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  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Lieber Eli,

    nicht, dass ich wüsste, was Du mit Liebe meinst, so ist das dennoch ein Widerspruch, der Dich immer wieder einholen wird (z. B. durch Horst Kevin). Liebe ist und bleibt nun einmal ein Gefühl, das sich durch das Wollen nicht bestimmen lässt. Du kannst es zwar wollen Dich zu verlieben, ob sich dann aber dieses Gefühl einstellt, ist ungewiss.

    Ich hatte ja dazu schon öfters den alten Zarathustra zitiert, denn ich hier nochmals bemühen möchte, denn er hatte anstelle der Liebe vom Guten gesprochen. Gutes zu tun kann ich jedenfalls willentlich bestimmen, selbst wenn die Liebe im Herzen schweigt. So bekäme auch die Feindesliebe einen ehrlichen und glaubwürdigen Glanz.


    Merlin
     
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  4. MrNathan

    MrNathan Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    133
    Wer ist Jesus Christus?

    ich habe nur einen kleinen Teil der hier geposteten Beiträge gelesen. Sie sind geschichtlich-wissenschaftlich extrem so hochgerüstet mit menschlichem Erkenntnis- und Weisheitswissen angefüllt, dass es schon schmerzhaft wird, hier noch lesend weiter folgen zu können. Für mich stellen sich im Zusammenhang mit der Person Jesus Christus mehr Fragen, als sich überzeugende Antworten dazu finden lassen. Die erst Frage ist natürlich die Frage nach dem Gottesbild, das Jesus motivierte, es zu seinem Glauben zu machen. Was war seine wichtigste Motivation??? War es sein Anliegen das Reich, das Wesen dieses von ihm geliebten Gottes im Göttlichen Himmel hier auf Erden so schnell wie möglich ebenfalls errichtet zu wissen???

    Und gleich daran schließt sich für mich die Frage an, wer ist Jesus Christus nun für den Großen Gott??? Ist Jesus Christus Gottes Sohn schon vor seiner Geburt, ein Prophet, ein Suchender nach der Nähe Gottes??? Und wie bewertete nun dieser Große Gott die Glaubensaktivitäten Jesus Christus zu seinen Lebzeiten nach seinem Tod??? Erhob er Jesus Christus nachträglich zu Gott wie es das Konzil tat,, sofern er nur Prophet war, um damit die Strukturen der Christlichen Kirchen mit ungeheurem Himmlischen Segen bei ihrem Bemühen zu unterstüten, Heil in diese Welt zu bringen ???

    Ich vermute, Jesus Christus wollte die tägliche Präsenz Gottes für jeden Menschen seines Volkes in dieser Welt erreichen und so war sein größter Impuls der Hinweis auf Pfingsten, auf den Geist Gottes. Und die heutige Zeit schreit aufstöhnend mehr als vor 2000 Jahren nach Neuorientierung. Hier im Bereich der Spiritualität liegt nach meiner Vermutung der wirkliche Zugangs-und Veränderungsschlüssel auf den Jesus Christus hinweisen wollte und hingewiesen hat. Auf den Geist Gottes.. Erst wenn genügend Menschen fähig sind sich geistig weise zu vereinen, werden sie diesen spirituellen Erkenntnisschlüssel des direkten Zuganges zum Göttlicen Geist erkennen und ergreifen können. Dann, entsteht eine neue, freiwillige grenzenlose Gemeinschaftsgröße mit ganz offenen Türen für die gesamte Menschheit..

    Das Anliegen Jesus ist also noch nicht ganz verloren............

    MrNathan
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2018
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  5. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

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    wo die Wirren irren ...
    Es ist fast alles aus Ägyptischen und Sumerischen Legenden entlehnt, nachweislich.
    Jesus ist keine Historische Persönlichkeit gewesen, es gibt nichts von ihm was irgendetwas belegen
    könnte. Ein Mensch der Tote zum Leben erweckt, übers Wasser gehen kann, oder seine Wunderheilungen, wären mit Sicherheit historisch vermerkt worden. Auch das Kreuz, das "Christliche" Symbol, ist ein Heidnisches, vor der Zeit gewesen, auch beweisbar.

    Für mich ist das Auftauchen Jesus in der Geschichte, die Erinnerung der göttlichen Idee von der Liebe, und die Erneuerung des Bundes zwischen Gott und den Menschen. Die Idee, das der Mensch, unabhängig von Religion, seine eigene Verantwortung für sein Handeln tragen muss.

    Eigentlich ganz simpel, Gott sagt seit 100000 von Jahren, wir sollen vernünftig und brav sein, und was tun wir, Streiten wie die Brunnenputzer, Missgunst dem Anderen gegenüber, Kriege ohne Ende. Wieviele
    Menschen sind allein in den letzten 2 000 Jahren durch Religionen gestorben. Und statt
    ins eigene Innere zu gehen, steht da nicht, "ihr habt das Himmelreich in Euch, und ihr bermerkt es nicht"
    statt dessen untersuchen Menschen ein Stück Stoff, (Turiner Grabtuch) der Focus liegt im Äußeren Schein.

    Ich glaube kaum, wenn man im Außen sucht, das man fündig wird. Alles Lug und Trug, um uns
    Menschen gefügig zu machen und das können Religionen gut.

    Oh, ich achte auch auf mein Seelenheil, deshalb bin ja auf der Suche nach der Wahrheit.
     
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  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe MorningSun,

    mit der Wahrheit habe ich schon so meine leidlichen Erfahrungen gesammelt und manchmal ist es für das Seelenheil besser, sie nicht zu kennen. Was also heute noch eine Wahrheit ist, stellt sich morgen schon als Irrtum heraus. Wer also auf dem Baugrund der Wahrheit sein Seelenhaus errichten möchte, ist nach meiner Meinung schlecht beraten.

    Es gibt in unserer Welt und auch in den Religionen Gutes, es kommt nur darauf an, auf was man blickt. (y)


    Merlin
     
  7. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    15.368
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    Zum Erkenne dich selbst, gehört das ganze Paket, auch Wahrheiten die nicht schön sind. Dem bin ich
    bereit mich zu stellen, was habe ich zu verlieren, wenn ich die Wahrheit finde. Da war und bin ich schon
    immer furchtlos gewesen, die beste Grundbedingung, auch wenn es zuweilen, das zu ertragene Mass überstiegen hat.

    Meine besten Berater, mein Instinkt, mein Herz, meine Vernunft, meine Neugier, meine Augen und
    Ohren, und mein Zwiegespräch mit meiner Seele. Du siehst, ich bin für die Wahrheit gut ausgerüstet.

    So viele Religionen, und keine vermag es, Frieden auf der Erde herzustellen, Menschen werden immer
    noch versklavt und ausgebeutet, in Gottes Namen. Da stell ich mir schon Fragen.

    Im Kämmerlein, und in der Stille, liegt einem das ganze Universum zu Füssen, jenseits aller Schriften.
     
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  8. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.917
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Es geht ja garnicht um die Liebe als ein Gefühl des Verliebens.
    Es geht um die Nächstenliebe, die ich im Beitrag #1402 als ein WIR-Gefühl ausgedrückt habe und in meinem Beitrag #1389 als die oberste Stufe des Handelns nach der pythagoreischen Tetraktys bezeichnet habe.

    Wir leben im beginnenden Wassermann-Zeitalter (s.meinen Beitrag
    1405), eine Zeit des Zweifels, des dia-bolischen Falls in Zwei. Einer versteht den anderen nicht mehr und schürt das Feuer des Nichtverstehens.
    Was in dieser Zeit helfen kann, habe ich mit der Grafik Yodfigur in #1405 so ausgedrückt:
    Und das Licht der Liebe, das ist es, was Jesus Christus vor 2000 Jahren in die Welt gebracht hat, ein Licht, das im Menschen wohnen kann und wohnen sollte, um den diabolischen Zweifel, den dualistischen Fall in Zwei zu überwinden. Wer in seinem Geburtshoroskop eine solche Yodfigur hat, der kennt sowohl den diabolichen Zweifel als auch den Raum des Lichtes im eigenen Inneren als das Licht der Liebe und des Lebens
    Yodfigur.jpg
    Astrologie ist für mich die Symbolsprache der Sphärenharmonie. Und in dieser Symbolsprache ist die Yodfigur ein Symbol für das Wassermann-Zeitalter im Lebensbaum des Holozän, der sich vom Urbeginn zwischen Löwe und Krebs zum Licht zwischen Steinbock und Wassermann hin spannt. Jeder kann diese Sprache verstehen, doch es ist halt eine spirituelle Sprache.

    Jeder Mensch entscheidet für sich, in welchem Bewusstseinsraum er leben will, im grossen Bewusstseinsraum des dia-bolischen Zweifels oder im kleinen Bewusstseinsraum des Lichtes.

    Das ist die Message des Wassermann-Zeitalters
    Alles Liebe
    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2018
  9. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
    636
    Eine dualere Message kann man wohl kaum treffen...

    Wenn da auch nur ein Funken Wahrheit dran wäre (und so ist es sicherlich nicht), würde ich aus reiner Nächstenliebe den dia-bolischen Zweifel wählen. Da gehörte ich doch lieber zu den armen Teufeln, die es in einer derart dualen Wirklichkeit, wie von dir gezeichnet, nicht besser wüssten.

    „Entweder alle oder keiner!“
    Dies klingt für mich nach Nächstenliebe.

    Was will ich mit einem Erkennen, das die Welt in diabolische Zweifler und lichtvoll Liebende spaltet?
    Mich auf eine Seite schlagen?

    Da ergründe ich doch lieber, wie es denn nun wirklich ist, anstatt so einen Unsinn zu glauben.
     
  10. Pollux

    Pollux Guest

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    "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben!" (Johannes 14;6). Das ist Jesus Christus!

    PS. @Walter lösche mich bitte!
     
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