Was ist Gott?

das wort ...steht im anfang und kann erschaffen
aus dir erschaffen wie es ausser dir ...also auserhalb deiner schon erschaffen hat
vielleicht sogar mit hilfe des menschen
wie es einiege quantenphysiker ja meinen
was heisst das?
du kannst dich mit ihm verbinden und an seiner seite zum bereiter und empfänger von freude und versöhnung werden
 
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Gott
ich sehe dich in jedem Menschen
in den Gesichtern spielender Kinder
auch in traurigen und müden Arbeitern
in gequälten Blicken von Verzweifelten, die nach dir rufen

ich treffe dich in der Stille
aber auch mitten im Leben
auf der Strasse, an der Ampel oder im Bus

und ich weiβ mich geliebt
unendlich geliebt

ich rede mit dir im Lärm von klappernden Töpfen in der Küche
in der Warteschlange im Supermarkt an der Kasse, höre ich deine Worte

ich sitze oft am Ufer des Ozeans und lausche
dem Rauschen der Wellen
und du sagst mir
dass wir auf einer Reise sind
von der Ewigkeit zur Ewigkeit



 
Gute Frage

Ich denke jeder Mensch wird es mit anderen Worten beschreiben, die letztlich alle nur einen Bruchteil dessen ausdrücken können, was das Göttliche eigentlich ist.
Es ist weder weiblich, noch männlich und doch beides in einem.
Es vereinigt die Gegensätze der Natur in seinem Wesen.
Es ist geistig und doch materiell.
Es ist die Essenz der Unendlichkeit, ruhend im allgegenwärtigen Sein.
Es hatte immer schon bestand und wird immer sein, ist insofern Ausdruck der Ewigkeit.
Es ist der Grundbaustein jeder Existenz, unsichtbar für das menschliche Auge und dennoch überall.
Es ist wie eine Art Lebensstrom, der Träger allen Seins.
Es ist Träumer und Traum zugleich.
Es ist unfassbar, unergründlich, weshalb meine Worte es auch nicht gänzlich beschreiben können.
Im Laufe der Geschichte haben die Menschen ihm viele Namen gegeben und Eigenschaften zugeschrieben, aber nicht bemerkt, dass man das Unendliche nicht mit Namen und Eigenschaften begrenzen kann.
Doch wird kein Name, keine Definition jemals seine Größe ausdrücken können.
Wir können uns dem Göttlichen annähern, aber werden es nie ganz erfassen, weil unser Verstand dazu nicht in der Lage ist.
Die meisten Religionen aber bleiben in ihrem begrenzten Weltbild gefangen, aus Angst zu erkennen, dass das Göttliche grenzenlos ist.

Dem kann ich mich anschließen. "Gott" ist ein Begiff ohne Gegenteil.
Die Meinung, "Gott" könnte ein Gegenteil haben - es gäbe z.B. Gott und Teufel, etwas Widergöttliches oder jemand Gottlosen - führt zu Leiden.

"Gott" muss aber nicht unbedingt benannt werden, oft führt das nur zu Missverständnissen, habe ich gemerkt. Gott ist alles und nichts, deshalb halte ich den Gegensatz zwischen Theisten und Atheisten für einen konstruierten. "Gott gibt es nicht", ist eine einseitige Begrenzung. "Gott gibt es", aber auch.

Es lässt sich auch nicht festlegen, ob "Gott" persönlich oder unpersönlich ist. Eine Zeit lang habe ich steif und fest behauptet: Mit Gott kann man nicht sprechen. Dann fand ich mich einmal plötzlich mitten im Gespräch mit ihm - beim Einkaufen, so ähnlich wie du, Alicebergamo. Die Unterhaltung dauerte stundenlang, und ich habe Gott alles gefragt, was ich gerne wissen wollte. Als es genug war, ist er wieder ins Unpersönliche übergegangen. Wenn ich wieder einmal eine dringende Frage habe, redet er wieder persönlich mit mir.

Herzliche Grüße
Marjul
 
Dem kann ich mich anschließen. "Gott" ist ein Begiff ohne Gegenteil.
Die Meinung, "Gott" könnte ein Gegenteil haben - es gäbe z.B. Gott und Teufel, etwas Widergöttliches oder jemand Gottlosen - führt zu Leiden.

"Gott" muss aber nicht unbedingt benannt werden, oft führt das nur zu Missverständnissen, habe ich gemerkt. Gott ist alles und nichts, deshalb halte ich den Gegensatz zwischen Theisten und Atheisten für einen konstruierten. "Gott gibt es nicht", ist eine einseitige Begrenzung. "Gott gibt es", aber auch.

Es lässt sich auch nicht festlegen, ob "Gott" persönlich oder unpersönlich ist. Eine Zeit lang habe ich steif und fest behauptet: Mit Gott kann man nicht sprechen. Dann fand ich mich einmal plötzlich mitten im Gespräch mit ihm - beim Einkaufen, so ähnlich wie du, Alicebergamo. Die Unterhaltung dauerte stundenlang, und ich habe Gott alles gefragt, was ich gerne wissen wollte. Als es genug war, ist er wieder ins Unpersönliche übergegangen. Wenn ich wieder einmal eine dringende Frage habe, redet er wieder persönlich mit mir.

Herzliche Grüße
Marjul

Du betrachtest Gott als getrenntes Wesen von dir. Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass es Gott war, mit dem du gesprochen hast.

Es war natürlich schon Gott in einer Manifestation, aber genau so wie du eine Manifestation von Gott bist. Und wie alles eine Manifestation von Gott ist. Jeder Stein, jeders Lebewesen, jeder Gedanke und natürlich auch jedes Geistwesen. Es hat also ein illlusorisch von Gott getrenntes Wesen zum anderen illusorisch von Gott getrenntem Wesen gesprochen. So würde ich das sehen, als illusorisch von Gott getrenntes Wesen. :-)
 

Gott
ich sehe dich in jedem Menschen
in den Gesichtern spielender Kinder
auch in traurigen und müden Arbeitern
in gequälten Blicken von Verzweifelten, die nach dir rufen

ich treffe dich in der Stille
aber auch mitten im Leben
auf der Strasse, an der Ampel oder im Bus

und ich weiβ mich geliebt
unendlich geliebt

ich rede mit dir im Lärm von klappernden Töpfen in der Küche
in der Warteschlange im Supermarkt an der Kasse, höre ich deine Worte

ich sitze oft am Ufer des Ozeans und lausche
dem Rauschen der Wellen
und du sagst mir
dass wir auf einer Reise sind
von der Ewigkeit zur Ewigkeit
Danke. So in etwa lebe auch ich.
 

Gott
ich sehe dich in jedem Menschen
in den Gesichtern spielender Kinder
auch in traurigen und müden Arbeitern
in gequälten Blicken von Verzweifelten, die nach dir rufen

ich treffe dich in der Stille
aber auch mitten im Leben
auf der Strasse, an der Ampel oder im Bus

und ich weiβ mich geliebt
unendlich geliebt

ich rede mit dir im Lärm von klappernden Töpfen in der Küche
in der Warteschlange im Supermarkt an der Kasse, höre ich deine Worte

ich sitze oft am Ufer des Ozeans und lausche
dem Rauschen der Wellen
und du sagst mir
dass wir auf einer Reise sind
von der Ewigkeit zur Ewigkeit





Mir fehlt in dem Gedicht die Strophe, wo Gott auch in Hitler, Stalin, Bush oder dem Teufel persönlich war/ist.
 
Mir fehlt in dem Gedicht die Strophe, wo Gott auch in Hitler, Stalin, Bush oder dem Teufel persönlich war/ist.
Darum kommt diese Strophe auch nicht vor. Gott lässt sich im Guten, im Schönen finden, nicht im Bösen. Wenn ein Mensch auch noch im Bösen Gott finden kann, dann hat er die gewöhnlichen Stufen des Suchens schon einigermaßen hinter sich gelassen.
 
Darum kommt diese Strophe auch nicht vor. Gott lässt sich im Guten, im Schönen finden, nicht im Bösen. Wenn ein Mensch auch noch im Bösen Gott finden kann, dann hat er die gewöhnlichen Stufen des Suchens schon einigermaßen hinter sich gelassen.


Ich denke, Gott ist auch im "Bösen" zu finden so wie wir uns alle auch im "Bösen" finden. Und all jene die behaupten, Gott ist Alles oder überall, der behauptet zwangsläufig auch, dass Gott auch in Hitler und Stalin wirkt. Gott schenkt uns das Leid (Hitler, Schmerzen, Angst,...) um zu erkennen, dass der Weg des Leids der Holzweg ist und das unser Weg der Weg der (bedingungslosen) Liebe ist.

Gott schickt uns aber nicht Hitler im Sinne von er schickt uns eine Bestrafung. Gott macht überhaupt nix, wir machen das. Wir haben Hitler erschaffen. Dadurch, dass wir Gott in uns nicht erkannt haben. Wenn genug Menschen den Funken Gottes in sich spüren und entdecken, den Funken der bedingungslosen Liebe, dann können sie keinen Hitler oder Gadaffi oder den ganzen Mist der auf der Welt passiert mehr erschaffen.
 
Du betrachtest Gott als getrenntes Wesen von dir. Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass es Gott war, mit dem du gesprochen hast.

Es war natürlich schon Gott in einer Manifestation, aber genau so wie du eine Manifestation von Gott bist. Und wie alles eine Manifestation von Gott ist. Jeder Stein, jeders Lebewesen, jeder Gedanke und natürlich auch jedes Geistwesen. Es hat also ein illlusorisch von Gott getrenntes Wesen zum anderen illusorisch von Gott getrenntem Wesen gesprochen. So würde ich das sehen, als illusorisch von Gott getrenntes Wesen. :-)

Hallo Lichthelfer,
es kann nicht nicht Gott gewesen sein, mit dem ich gesprochen habe :)

In einer anderen Betrachtungsweise war es ein Aspekt von mir selbst - mein "innerer Vater" - so wie es auch das "innere Kind" gibt.

Ein anderes Wort für "Gott" ist "Selbst" (Atman), und das ist letztlich nichts anderes als ich im umfassendsten Sinne. Da es nichts gibt, was nicht "Selbst" ist, gehört das Übel und das "Böse" dazu - zu mir. Oft finde ich es verstörend, aber ich kann nicht mehr hinter diese Erkenntnis zurück gehen:auch die Entsetzlichkeiten, die ich "außer mir" wahrnehme, bin ich. Wenn sie keinen Anhaltspunkt in mir hätten, würden sie mich nicht entsetzen.
Was ich als "außer mir" erlebe, ist nichts anderes als meine Außenseite.

Herzliche Grüße
Marjul
 
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Gott ist eine Notlösung für Menschen, die es nicht ertragen können, dass die Frage, warum überhaupt irgendetwas existiere, unbeantwortbar ist.
Nüchtern betrachtet, ist Gott ein blödes Ritual, ein Klopfen auf Holz, das vielleicht den Geist beruhigt, aber ansonsten zu nichts taugt.
So und nicht anders wird die Sicht wenn man all das drumherum einmal abgelegt hat, dann folgt auch weder Angst oder Hoffnungslosigkeit wie auch Teil der Geschichte ist, nein es ist ein ganz normales Vertrauen ins ganze, auch ohne es zu wissen, es reicht das wir sonst gar nicht existieren würden...man könnte sagen, Glaube ist Ersatz oder Stütze für mangeltes Vertrauen zum Leben.
 
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