Naja, das ist übliche christliche Lehre und der Glaube an einen Gott der Bedingungen stellt und wenn man die brav erfüllt dann beschützt er.....und das in einem Esoterikforum, naja.....
Warum einige Dinge mischen? Hast du hier im Forum schon gesehen, dass Gott Forderungen stellt? Wenn ja, welche denn?
Doch das andere, wovon du sprichst, das sind Dinge, die von der Kanzel herunter kamen - und das erst recht pompös verstärkten, was gemäß den unausgegorenen Ansichten der Bibel-Autoren blind übernommen wurde. Soll man sich nach blinden Eiferern richten?
Ich meine, wenn man wirklich religiös sein will, so sei man selbstständig. Für mich bedeutet religiöses Leben: Hindurchgehen durch alles was ist und das langsam wachsen lassen, was die Seele höher schwingen lässt. Natürlich kann man seine Bindungen zur Welt abbauen versuchen, um auf diese Weise das Menschsein zu vervollkommnen und Ausgeglichenheit zu erreichen.
Und doch, so wirkungsvoll dieses Loslassen von allen Begierden auch sein mag, so wie es buddhistische und christliche Mönche und Erleuchtete vorleben, die eigentliche Berufung des Menschen muss nicht unbedingt darin liegen. Vor allem nicht als innerlicher Rückzug oder als innerliches Abheben von der Welt. Lauert in diesem konzentrierten Blick auf das eigene seelische Aufsteigen bzw. Seelenqualität ein ausgeprägter Egoismus?
Ich habe die Erfahrung gemacht, die Anstrengungen und Schwierigkeiten der Welt lassen in letzter Konsequenz den Menschen demütig werden. Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft entstehen wie von selbst. Wie gütig ist oft ein geprüfter Mensch.
Ist es nicht Güte, was Gott am ehesten vom Menschen will?