Mein lieber anadi!
Muss ich mich jetzt betroffen und beleidigt fühlen?
Ansonsten, man sieht dein Versuch (aus reiner Glaube...) zu betrügen.
Ist das Deine Taktik mit feiner Klinge persönlich zu werden?
Und NEIN, ich beschäftige mich noch immer nicht mit der Verpackung von Heiligen Schriften.
Religiös verpflichtet als starker Pantheist tue ich mich auch dementsprechend schwer
irgendeine andere menschliche Person als Herr anzuerkennen,
oder gar selbst eine solche sein zu wollen.
Das steht so oder so ähnlich ohnehin schon geschrieben in der Kriegsordnung der Essener,
gleich neben dem Vater und Mutter unser.
Aber um Dir zu bekunden, dass ich ganz und gar nicht nachtragend bin,
erlaube ich mir noch ein wenig ausführlicher auf Mt 17 einzugehen.
In dem Bild der Erscheinung haben wir 2 spirituelle Gestalten:
MOSES im Skorpion; Wasserzeichen,
ELIJA im Widder; Feuerzeichen.
und bemerkenswert im Text ist die Verwendung Menschensohn,
in der Jesaja dargestellt wurde im AT:
JESAJA im Stier; Erdzeichen.
Bemerkenswert ist, für jede dieser Figuren der Vergangenheit aus dem jüdischen Volk, unverkennbar mit den spirituellen Merkmalen wie man sie bei Nahtoderfahrenen findet, gibt es jeweils eine äquivalente Person im Kreis der Apostel und dem Meister selbst.
Elija Jesus
Moses Thomas
Jesaja Petrus.
Die strikte Trennung zwischen Elija und Jesus lässt uns davon ausgehen,
dass sie damals nicht die Reinkarnation favorisiert haben.
Denn Elija und Jesus, jeweils Widder und Feuerzeichen, wären deckungsgleich.
Ähnlich verhält es sich mit Moses und dem Apostel Thomas.
Dieser Thomas, so wird berichtet, hat sich aus dem Kollegium verabschiedet.
Das könnte man auch vom Nazaräner behaupten, nach dem Akt der Kreuzigung.
Im Bild verschwinden symbolisch die Gestalten von Moses und Elija.
Die spirituellen Hoffnungen verbleiben auf einem Menschensohn,
der ist für die römischen Interessen im Sinne von Spiritualität noch greifbar.
Nachdem dieser Petrus zuerst aus der befragenden Gefangenschaft befreit wurde,
hat er nach dem Ableben des Jakobus selbst gleich das Kommando übernommen,
mit dem Sinn:
wer aus der Gefangenschaft als spiritueller Hoffnungsträger freigegeben wurde,
den werde man nicht in der weiteren Folge als Leiter der Apostel demnächst liquidieren.
Wie man leicht feststellen kann,
ist ihm das Abhandenkommen von Jesus und Jakobus,
symbolisch dargestellt als Elija und Moses,
für seine persönlichen Zwecke sehr entgegengekommen,
in einem unmittelbaren suchenden militärischen römischen Umfeld.
Jetzt frage ich Dich, kannst Du Dir das wirklich vorstellen, dass eine eventuell nach 200 Jahren einsetzende römische Propaganda, sich in dieser Form, auf der Suche nach dem was ein Prophet ist, sich selbst in ein derart schräges Licht setzen mochte, um damit eine neue Philosophische Richtung in einem reformierten römischen Staat zu etablieren, und sich somit der Gefahr ausgesetzt hätte, in den ursprünglichen Absichten erkannt zu werden und der Ablehnung anheim zu fallen?
Anderseits ist die sofortige Ergreifung und das unmittelbare Einschreiten seitens der Römer viel wahrscheinlicher (siehe auch Kaiserbilder im Tempel Jerusalem). Mit dem Ziel der Akteure das Messiasbild auf eine allgemein gültige christliche Basis für jedermann zu stellen, egal was es dabei zu verteidigen oder zu gewinnen gelten soll.
Ich glaube, wenn ich mich nicht irre, man nennt das Entschärfung eines Krisenherdes.
No, darauf wird man, wie Du meinst, etwa 200 Jahre gewartet haben.
Nicht wirklich, aber es kann auch sehr schön sein in einer Phantasie zu leben.
Denn ohne Fantasie, gibt es keine Wirklichkeit, keine Realität.
Nebenbei bemerkt, als Verstärkung meiner Ausführung:
Die gleiche Hinrichtungsart von Johannes dem Täufer und von Jakobus,
hat die Aposteln erkennen lassen, was Paulus so treibt, und dass er geplaudert hatte.
In den folgenden Andeutungen bei Paulus in seinen Briefen,
was er mit Andreas vorhabe, wenn die Apostel nicht spurten, zum Beispiel die Beschneidung betreffend,
rundet das eklatante römische Gesellschaftsbild ab.
und ein
